Wo soll das alles hinführen?

Viele Fragen und nirgends ehrliche Antworten…

…zumindest nicht von den Regierungen. In den Medien finden die wenigen, noch unverdrossen, mitunter verzweifelt Suchenden nur Meinungen, aber keine neutrale, unabhängige oder sogar ehrliche Berichterstattung. („Wat liecht auffe Treppe un lüücht? – De Zeitung“).

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Für die meisten „normalen Menschen“ (also die vielen Nicht-Milliardäre, Nicht-Investoren, Nicht-Bankster und Nicht-Großaktionäre) in Deutschland hat sich das Leben seit 1990 in dramatischer Weise immer weiter verschlechtert.

Zunächst ließ der damals von CDU/FDP regierte westliche deutsche Staat zu, das die verstorbene DDR gründlich geplündert wurde. Die „Brüder und Schwestern“ wurden in den „neuen Bundesländern“ zunächst vorsätzlich arbeitslos gemacht und dann im Anschluss folgerichtig sich selbst überlassen.

Was nie im Sinne all der ehemaligen DDR-Bewohner war, die 1989 gegen SED und Stasi auf die Straße gingen.

Reale Werte, vor allem Grundstücke, zuvor als „Volkseigentum“ etikettiert, verschwanden in den Taschen der westlichen Reichen. Und einiger cleverer „Wendehälse“.

Mithilfe der Bundesregierung und einer zutiefst kapitalistischen, daher verlogenen Farce, die sich „Treuhand“ nannte.

Im Gegenzug erhielten Stasi-Verbrecher Renten vom vormaligen Klassenfeind und Stasi-Opfer durften sinnlose Klagen vor der, für sie neuen, „freiheitlich-demokratischen“ Rechtsprechung einreichen.

Es war alles wie bereits zuvor, wenn Politiker davon sprechen „aufzuräumen“, also Politik für die Interessen ihrer jeweiligen Klientel machen.

Heute kommt es mir vor, als ob Deutschlands Finanz- und Wirtschaftsmobster bereits damals für die nachfolgenden Jahre der Privatisierungsorgien, damit auch der Privatisierung von Gewinnen und der Sozialisierung von Verlusten übten und stetig dazu lernten.

In den 90er Jahren kamen die Kriege der USA für Deutschland hinzu, an denen sich die NATO und damit auch das „wiedervereinigte“ Deutschland beteiligen mussten.

Was wurde nicht alles von geisteskranken Psychopathen, irren US-Nationalisten, mit Allmachtsphantasien ausgestatteten „Politikern“ in den USA und hierzulande, durch die Sprachrohre der US-Propagandaschleuder „Atlantikbrücke“, zum Feind der USA, zum Feind der „freien und westlichen Welt“, der „Demokratie“, dem „Hort des Friedens und der Freiheit“ erklärt.

Das ehemalige Jugoslawien wurde zerstört, der Irak schaffte es zweimal, sich so unbeliebt zu machen, das man dort endlich neue, (effektivere) Waffensysteme ausprobieren konnte.

Es folgten Nordafrika, die Sahelzone, bevorzugt die arabische Welt, alles was sich irgendwie mit Islam in Verbindung bringen ließ, wurde zerstört, wenigstens nachhaltig wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich vernichtet, geschädigt, paralysiert.

Zumindest massiv bedroht, mit Sanktionen wirtschaftlich und damit sozial und gesellschaftlich bekämpft.

Ob dies durch US-/GB-initiierte, verdeckte geheimdienstliche Aktionen, unter Einbeziehung korrupter Einheimischer erfolgte, oder mit direkter militärischer Präsenz erfolgte, es war immer das selbe Muster von geplanter Zerstörung und weitreichender Destabilisierung.

Im Irak, Syrien, Afghanistan, bei allen nordafrikanischen „Farbrevolutionen“.

Es ging dabei niemals um „Gewinnen“ in Form der bekannten Niederlagen Nazideutschlands und Japans 1945, es ging immer nur um langfristige Destabilisierung ganzer Nationen.

Deshalb bleibt der Irak besetzt, deshalb wird Afghanistan nicht entmilitarisiert. Es soll „am kochen“ bleiben.

Die daraus resultieren Unruhen, ein international agierender Terrorismus, wurden den freien Bürgern („frei“ von selbständigem, kritischem Denken und Handeln) dann als terroristische Bedrohung durch den Islam verkauft.

Wer gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch weitestgehend destabilisiert ist, kann kein ernsthafter Gegner im Kampf um die Welt-Vorherrschaft mehr sein, so die mörderische und simple Doktrin der verbrecherischen neuen Herrenmenschen aus Washington und London.

Deutschland war immer, zuerst im Hintergrund und dann (endlich!) mit militärischer Präsenz, dabei.

Das fordert die „deutsch-amerikanische Freundschaft“ ein, die in Gestalt der korrupten Lumpen bei der „Atlantikbrücke“ und anderer privater Clubs, die jede Menge politischen Einfluss haben, nutzen und ausüben.

In diesen US-Weltherrschaftsgruppen findet man auch Parteimitglieder der PdL.

Für die Verteidigung der „freien (Finanz- und Wirtschafts-) Welt des Werte-Westens“ ist das unabdingbar. „Werte“ im Sinne von Besitz und der damit verbundenen despotischen Machtausübung.

Bisher ist noch jede deutsche politische Partei, sobald deren „Topleute“ (also deren rücksichtsloseste Gestalten) ihre Ärsche mit öffentlich alimentierten Mandaten gepolstert hatten, ganz schnell von ihrer vormalig lautstarken NATO-Ablehnung zum vorbehaltlosen Befürworter der „Allianz“ geworden.

Die „Grünen“ haben es, nach der spd, für die heutigen PdL-“Realos“ vorexerziert. Denn die üben bereits seit Jahren an ihrem ganz eigenen „Wandel durch Annäherung“, nämlich der Annäherung an das System von NATO, EU, und des internationalen Finanzmobs.

Mob im Sinne von organisierten Kriminellen, wie z. B. die Mafia oder die Drogen-Kartelle.

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Ich bin mir sicher, das eine Trennung von Wirtschafts-, Finanz-, Gesellschafts- „Sozial“-politik völlig irrelevant geworden ist.

Es geht seit Reagan und Thatcher nur noch um Vorherrschaft, um Machtausübung durch eine kleine Gruppe von Reichen und kolonialistisch „denkender“ Psychopathen.

Einer miese Gruppe von Soziopathen, die sich selbstverständlich als „Elite“ versteht und daraus einen absoluten Machtanspruch ableitet und verfolgt, der durch nichts gerechtfertigt ist.

Es sind immer nur unanständig „Reiche“, egomanische Gestalten, auf die der Satz „Reichtum ist Diebstahl an anderen“ passt. Typen, die keine Rücksichtnahme kennen, nur reich werden und reich bleiben wollen.

Egal wie, legal, illegal, scheißegal.

Die ihre gesamtgesellschaftlich völlig unnützen und einseitigen Fähigkeiten dazu nutzen, um irrsinnig große Vermögen an Werten und Besitz zusammen zu raffen und deshalb davon überzeugt sind, das ihnen diese Fähigkeit es auch ganz klar und zwingend ermöglicht, eben auch die anstehenden politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen treffen zu können.

Das all diese unterschiedlichen Entscheidungen nur im Sinne von „Gewinn oder Verlust“ in diesen Kreisen getroffen werden können und damit gesamtgesellschaftlich völlig wertlos, sogar destruktiv sind, ist in diesen Kreisen kein Hindernis, um sich im Spiegel des eitlen Wahns und der Selbstherrlichkeit zu betrachten.

Der neoliberale Wirtschafts- und Finanzfaschismus hat die menschliche Gesellschaft in die Zeiten der absolutistischen Herrschaftsformen zurück katapultiert.

Damals waren es Kaiser, Päpste, Könige, „Adelige“, also immer nur machtbesessene, rücksichtslose Zecken, von denen aber jeder einzelne mit Waffen gut umgehen konnte und diese Fähigkeit im Umgang mit anderen Menschen bedenkenlos einsetzte.

Der früher herrschende „Adel“ war meist ziemlich hilflos, wenn es um Geld, Haushalt oder Wirtschaft ging. Dafür hatten sie Büttel, die ihnen halfen Geld für ihre Kriege zusammen zu bekommen. Mayer Amschel Rothschild aus Frankfurt war so ein Büttel.

Der heutige neue „Geldadel“ kann dagegen nur „Geld machen“, auf Kosten der Anderen und wird durch korrupte Politiker, Denkfabriken, Stiftungen, Anwälte, Medienprofis und „Berater“ mittels viel Geld für alle anderen politischen Belange unterstützt.

Die heutigen, militärisch geführten Kriege entstehen weiterhin, wie fast jeder Krieg, nur durch „wirtschaftliche Notwendigkeiten“. Also: „Beute machen“.

Der „normale“, politisch gestützte Krieg der Reichen gegen die Armen ist die Folge der „neoliberalen“ Doktrin eines totalitären Systems, in dem nur stetig steigender Profit als einziges Ziel gilt.

Der neue „Geldadel“ zahlt selbstverständlich viel zu wenig Steuern, weil dies eine Kernforderung des „Neoliberalismus“ ist.

Deshalb lamentieren Politiker immer wieder erfolgreich über „leere Kassen“ (es ist aber nur ein „Marketinggag“, eine dreiste Lüge, die aber als Totschlagargument nach wie vor, seit 40 Jahren, tadellos funktioniert), um alles, was nach Ausgaben, die für die Allgemeinheit aufgewendet werden sollten/müssen, erfolgreich zu verhindern.

Deshalb mussten Schröder/Fischer den bis dahin bekannten (und nicht ganz schlechten) bundesdeutschen Sozialstaat ab 1998 erschießen, das gesamte staatliche Sozialprogramm killen, um alles Soziale mit dem Hartz-IV-KZ zu erwürgen.

Im Sinne der Wirtschaftsfaschisten ist Hartz IV in Deutschland tatsächlich n o c h systemrelevant.

Denn der Umbau vom Sozialstaat zum totalitären Wirtschaftsstaat ist noch längst nicht beendet. Man ist vermutlich erst auf halber Strecke angelangt.

Zurück zu den Zuständen des alten Rom!

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Schulden!

Kapitalismus ist nur ein anderes Wort für „Gier“.

Geld ist dabei die wichtigste Zutat.

Etwas, das jeder haben will, ohne darüber nachdenken zu müssen, warum.

Wenige aus der Rasse Mensch besitzen die fragwürdigen Fähigkeiten, um sehr viel Geld anzuhäufen.

Die meisten Mitglieder der Rasse Mensch strampeln dagegen ihr ganzes Leben, um ein klein wenig Geld abzubekommen. Weil ihnen die fragwürdigen mentalen Eigenschaften und die erforderlichen, genauso fragwürdigen Kenntnisse, schlicht fehlen.

Wer nicht genug Geld hat, leiht sich in der Regel welches von denen, die über ausreichend Geld verfügen. Dafür müssen Zinsen bezahlt werden.

Es gibt auch andere Möglichkeiten der Geldbeschaffung, die sind aber fast immer strafrechtlich relevant, weil dadurch meist der Besitz anderer in Gefahr gerät. Außer man ist in der Finanzindustrie tätig. Dort ist mittlerweile fast alles legalisiert.

Seit Rom ist Besitz nämlich rechtlich weitaus schützenswerter, als menschliches Leben.

Der Kreditgeber verdient also mit Geld noch mehr Geld und das nennt man Zinsen.

Im Islam ist solches Tun verboten. Islamische Banken legen den Koran deshalb diesbezüglich vermutlich etwas großzügiger aus.

Sogar die Bibel weiß zu berichten, das Jesus einen Tempel von Geldverleihern „gereinigt“ haben soll.

Der Wille zum Geld leihen wird wieder durch die Gier getrieben.

Nämlich etwas haben zu wollen und zwar Dinge, die man sich eigentlich gar nicht leisten kann oder nicht sofort leisten kann. Die man aber jetzt haben will. Oder auch tatsächlich haben muss.

Wenn man zu viel Schulden hat, kann man diese nicht mehr zurück zahlen.

Früher war die Risikominimierung für die Kreditgeber einfacher gestaltet.

Der säumige Schuldner, nicht selten auch seine Familie, kam einfach in die Sklaverei. Schulden waren nicht begrenzt auf den Schuldner, sondern seine Sippe wurde ebenfalls in Haftung genommen.

Menschen halten sich fälschlicherweise für „zivilisiert“ und irgendwann, nach mehreren tausend Jahren „Entwicklung“, wurde das offizielle Sklaventum in kleinen Schritten abgeschafft, die Sippenhaftung abgeschafft.

(Mit Hartz-IV hat die Sippenhaft(ung) in der deutschen „Sozialpolitik“ allerdings wieder „legal“ Einzug gehalten.)

Damit wurde damals die Risikominimierung für die Kreditgeber in unzumutbarer Weise erschwert.

Ich bin mir sicher, das all diese, als überkommen geglaubten Perversitäten bald wieder Einzug in die menschliche Gesellschaft finden werden müssen.

„Müssen“, weil immer mehr Geld bei Wenigen hängen bleibt, die dieses viele Geld weiterhin verleihen werden, denn die Nachfrage nach Krediten wird zwangsläufig steigen müssen. Weil die Vielen noch weniger Geld „verdienen“ können, aber sie werden weiter konsumieren wollen, sogar müssen, denn auch Nahrung, Wohnung etc. bedeutet Konsum, wenn auch lebensnotwendiger Konsum.

Unter der Knute des neoliberalen Wirtschafts- und Finanzfaschismus läuft die Menschheit mit geschlossenen Augen in eine weitere soziale Katastrophe, in ihrer leider bereits schon an Katastrophen reichen Geschichte.

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Ein weiterer Gedanke, der mich seit einiger Zeit beschäftigt, sind die in Europa und den USA gestiegenen Preise für Waren und Dienstleistungen.

Natürlich ist ein Teil dieses Anstieges der Inflation zu verdanken, also der Verlust der Kaufkraft des Geldes, meist getriggert durch steigende Verbrauchssteuern, die gemeinhin ein Staat erhebt und eintreibt.

Andrerseits sind die meisten Preise für Rohstoffe kontinuierlich gefallen.

Ich spreche dabei nicht von Gold oder Platin, von Edelsteinen, deren „Wert“ durch anrüchige Spekulationen und steigender Nachfrage aus dem industriellen und privaten Sektor oft übermäßig und sinnlos immer wieder angeheizt wird.

Bzw. einfach kontrolliert wird, wie es der Edelsteinkonzern De Beers macht.

Als die DM bis 2002 noch gültiges Zahlungsmittel war, kostete ein Mercedes Benz Benziner mit 2.0 Ltr. Hubraum der E-Klasse etwa 70.000 DM.

Nach dem damaligen Umrechnungskurs von 1 € = 1,95883 DM waren das dann € 35.725,62.

Heute, 19 Jahre nach der Einführung des (T)Euro, verlangt die Daimler AG für ihr Grundmodell €51.533. Ich bin mir nicht sicher, aber das könnte eine prozentuale Steigerung von 44,25 Prozentpunkten bedeuten.

Und das bei sinkenden Reallöhnen, sinkenden Weltmarktrohstoffpreisen und unter intensiver Ausnutzung von Niedriglohnländern wie Ungarn, Rumänien, Bulgarien. Und und und…

Das bedeutet, das zumindest die Profite gestiegen sind und zwar in unverschämter, eigentlich schon krimineller Weise.

Meine Theorie lautet: da immer mehr Geld von den „Reichen“, den Anteilseignern etc., absorbiert wird und immer weniger Geld den normalen Menschen verbleibt, daher Anschaffungen immer mehr durch Kredite finanziert werden müssen, haben die gestiegenen Verkaufspreise auch etwas mit den angestiegenen Kreditvergaben zu tun.

In der Weise, das eine E-Klasse heute vermutlich mit € 25.000, vielleicht mit bis zu € 30.000 Verkaufspreis, bei einem angenommenen Rohgewinn von 15%, vielleicht bis hin zu 20%, verkauft werden könnte.

Fällt der gewährte Kredit, mit den angeblich so niedrigen Zinsen nämlich nach der Hälfte der Zeit aus, wird „faul“, sollte das finanzierte Produkt bereits bezahlt sein, hat der Verkäufer bereits seinen normalen Rohgewinn gesichert.

Hält der Kreditnehmer bis zum Ende durch, ist der „Rest“ dann nur noch zusätzlicher Profit für die Anteilseigner.

Das wäre eine mögliche Erklärung für die rasant gestiegenen Preise seit dem Euro, denn Preise und Profite sind ja tatsächlich rasant gestiegen, nur die Reallöhne sinken weiter, darüber hinaus werden immer mehr Arbeitslose produziert. Und dadurch wächst der „Niedriglohnsektor“ auch weiter.

Was die geistigen Tiefflieger in der deutschen Bevölkerung in keinen Zusammenhang bringen wollen oder können.

Hauptsache, Lockdown verschärfen, verlängern, dabei irrsinnigerweise weiter arbeiten gehen, Masken tragen, Freizeit gezwungenermaßen zu Hause verbringen (denn der Virus ist nicht auf dem Weg von und zur Arbeit oder am Arbeitsplatz oder zu Hause anzutreffen) und sich irgendwann einmal irgend etwas impfen lassen.

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Der zweite Gedanke zum neoliberal ausgenutzten Thema „Schulden“ sind die „Staatsschulden“.

Seit 2009 und Schäuble weiß jeder Deutsche, das nur die bekannte „Sparsamkeit einer schwäbischen Hausfrau“ das dräuende Unheil von Staatsschulden, zumindest in Deutschland, von allen Deutschen abwenden kann.

In dieser Tradition steht selbstverständlich auch der 2021er-Kanzlerkandidat der spd, Olaf Scholz.

Nein, keine Sorge, die spd meint das nicht ernst, die will genau wie die CxU, das Söder ins Kanzleramt einzieht und hat deshalb dieses politische Abziehbild an den Start gekarrt. Der wird aber nicht wirklich loslaufen.

Staatsschulden sind der Grund für „leere Kassen“, eine neoliberale Erfindung aus den 1950er Jahren.

Deshalb muss auch „privatisiert“ werden, also möglichst alle, vormals staatlichen Aufgaben, die ein halbwegs funktionierendes Gemeinwesen durch den Staat sicherstellen sollten, an private „Investoren“ verscherbelt werden.

Das hat nie funktioniert. Ich habe an dieser Stelle keine Lust das Thema zu vertiefen und darzulegen, was alles nicht „geklappt“ hat, wie viel Steuergeld nach den vielen schief gelaufenen Privatisierungen aufgewendet werden musste, um die Versorgung der Bevölkerung wiederherzustellen, nachdem der private Investor, und auch nicht überraschend, „abgekackt ist“.

Staatsschulden können unterschiedlich instrumentalisiert werden. In Deutschland sind sie die verlogene Erklärung dafür, das „Vater Staat“ seine „Kinder“ in die Kälte jagen muss.

In den USA, der Mutter aller Staatsschulden, sind jetzt gerade die Staatsschulden auf 27,8 BILLIONEN (engl. trillion) angewachsen. Das sind 14 Stellen VOR dem Komma. (Also ungefähr mein Kontostand bei einem sehr diskreten Institut auf den Grand Caymans)

Hier die US-Schuldenuhr. Die läuft schneller als ein Formel-I-Bolide auf allen 12 Zylindern.

Die deutsche Schuldenuhr läuft rückwärts, aber nur langsam. Und es sind nur 13 Stellen, also 1.9 Billionen Euro, oder Eintausend-Neunhundert-dreiundneunzig (1.993) Milliarden Euro.

Nach 2010 gibt es keine Angaben des Finanzministeriums zur deutschen Gesamtstaatsverschuldung mehr.

Ist denen das Papier ausgegangen, um all die Zahlenreihen noch richtig aufschreiben zu können? Auf jeden Fall war wieder mal Schäuble dabei!

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Staatsschulden können auch tödlich sein, wie viele Griechen bestätigen können.

Es kommt also darauf an, wie wichtig so ein Staat ist. Und welche Politik dort betrieben wird, für oder gegen Milliardäre und Wall-Street-Gangster.

Die US-Politik wird von deren Milliardären und Wall Street bestimmt. Davon muss ich ausgehen, denn die Politik der USA hat sich seit 1945 nicht gebessert. Egal, wer da den Präsidenten gab.

Auch die britische und die deutsche Politik wird geleitet.

Und damit die politischen Entscheidungen aller EU- aller NATO und aller G20-Staaten.

Anders würde dieser Finanzfaschismus ewig steigender Profite auch gar nicht funktionieren. Wenn da nur einer oder zwei mitmachen würden, wäre die Luft schnell raus.

Deshalb sind Russland, China und Indien, also wirklich große Volkswirtschaften, aber nicht unbedingt folgsame Jünger von Wall-Street-Akteuren, Ziel von (noch) ständig unverschämter postulierten verbalen Attacken und im Falle Russlands auch von „Sanktionen“.

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Staatsschulden können und werden in unterschiedlichster Weise medial genutzt, meist um die ahnungslose (deshalb dürfen sie noch wählen) Bevölkerung zu verunsichern, zu ängstigen.

Deshalb gilt: Ein Tag ohne Krise ist ein verlorener Scheißtag.

Zumindest für die Klasse der herrschenden Reichen und ihrer politischen Sprechpuppen.

Wie gegenwärtig Corona oder davor, 10 Jahre lang, der islamistische Terror, gewürzt mit den Horden ausländischer Flüchtlinge, die die deutschen „Sozialsysteme“ fluten und dazu noch jede blonde Jungfrau vergewaltigen. Und „richtig Deutsch“ kennet die a net.

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Zunächst mal braucht das kapitalistische System Staatsschulden, denn die bringen ja nun mal Zinsen, die wirklich kein „Mist machendes Kleinvieh“ mehr darstellen.

Aber, besteht nicht die Möglichkeit, zumindest in den USA oder auch in GB, möglicherweise in jeder großen Volkswirtschaft, das ein großer Teil, vielleicht sogar 50% dieser Schulden gar keine Staatsschulden mehr sind?

Sondern als Schulden getarnte Zahlungen „der Reichen“, „der Wirtschaft“, von Wall Street, der City of London et al. an die jeweiligen Regierungen, um die Politik zu machen, die der neoliberale Wirtschaftsfaschismus braucht?

Als Staatsschulden deshalb getarnt (verbucht), damit die gesamte Politik sich nicht der offensichtlichen Bestechlichkeit bezichtigen lassen muss, obwohl eigentlich doch jeder genau das denkt und es auch genug Einzelfälle gibt.

Aber eben nicht als organisierte politische Einflussnahme in solchen Dimensionen.

Steuern zahlen wollen die Reichen nicht, denn damit würden sie eben nur Steuern zahlen, aber keinen wirklichen Einfluss nehmen können.

Deshalb haben sie es den Politikern seit Reagan und Thatcher erfolgreich abgewöhnt, in diese Richtung zu denken, wenn es gilt Steuern zu generieren. Mit Schröder/Fischer war dann auch Deutschland endlich an der Reihe, „in die neue Zeit“ aufbrechen zu können.

Jede westliche Regierung hat die Wirtschaft, die Finanzakteure und die Besitzenden, die Milliardäre und Multimillionäre erfolgreich von vernünftigen Steuersätzen verschont. Was in meinen Augen ein Verbrechen an Staat und Gesellschaft ist.

Wäre das möglich oder ist es absoluter Unsinn?

Ich weiß es nicht, vielleicht bin ich wirklich schon dermaßen paranoid, das mir solche Gedanken kommen und mich nicht mehr loslassen.

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Wohin soll das alles noch führen?

Vermutlich zurück zu den Zuständen im alten Rom, im Mittelalter.

Damit meine ich die politischen, gesellschaftlichen und sozialen Verbrechen und Unerträglichkeiten, die immer wieder von durch zu Recht erhobenem Unrecht zu jeder Zeit allumfassend verursacht wurde. Eine absolutistisch ausgerichtete Herrschaft der Besitzenden.

Auch diesmal wird die Transformation funktionieren, denn Widerstand der Angeführten ist auch diesmal nicht zu erwarten.

Denn sie erkennen die Absichten der Politik, die unmittelbar vor ihnen passiert, nicht.

Sie können daher die weiteren zukünftigen und negativen Veränderungen nicht als Gefahren erkennen.

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Bis dann…