Das Imperium

war schon immer krank.

Kennen Sie die Type auf dem Titelbild? Das ist „Larry“ Fink, CEO von BlackRock.

Nein, der Mann ist nicht DAS IMPERIUM, er ist aber ein Teil davon, allerdings ein ziemlicher „mächtiger“ Teil.

Nicht, weil er Friedrich Merz jährlich ein Millionengehalt für dessen Unterwanderungsarbeit (Lobbytätigkeit) in Deutschland und damit auch der EU zahlen kann. Solche Sümmchen zahlt der New Yorker an viele käufliche Gestalten, überall auf der Erde. Das sind für ihn und seinesgleichen nur notwendige langfristige Investitionen.

Sondern weil er und andere Typen mit demselben Geschäftsmodell, der „Vermögensverwaltung“, erfolgreich mit dem Geld vieler „Anleger“ die Welt der Konzerne aufkauft und in „Goldesel“ umbaut.

Dazu gehören auch Massenentlassungen, wie letztes Jahr durch Kaeser von Siemens verkündet und dieses Jahr durch Baumann von Bayer, immer kurz vor Weihnachten, dem christlichen Fest der Liebe.

Diese asozialen unternehmerischen Freiheiten finden ihren Ursprung immer bei Fink und seinen CEO-Kollegen der ganz großen „Vermögensverwalter“, ansässig in Wallstreet, oder der City of London, oder in Singapur, oder in Tokyo, oder in Frankfurt, oder in Stockholm, oder in….

Liebe „de-organisierte“ Arbeitnehmer in Deutschland. Tretet aus den Gewerkschaften des DGB aus und gründet eure eigene große Gewerkschaft. Ihr solltet es doch langsam wirklich gemerkt haben, das „die Gewerkschaft“, deren Häuptlinge und Betriebsräte bereits seit 20 Jahren nicht mehr eure Interessen vertreten, sondern nur euer Geld nehmen und euch ansonsten mit Anlauf in den Arsch treten. Aber das scheint euch zu gefallen, was?

Bayer musste Monsanto für einen hohen 2-stelligen Milliardenbetrag kaufen. Das haben die größten Anteilseigner von Bayer UND Monsanto BlackRock und Vanguard damals so beschlossen. Man hat also an sich selbst verkauft.

Bayer musste sich zudem dafür verschulden und hatte fortan den meistgehassten, widerlichsten Großkonzern Monsanto an der Backe, gegen den mehrere tausend Verfahren auf der ganzen Welt, mit Fug und Recht, anhängig sind. Und es werden noch mehr Prozesse werden. Der „juristische Damm“ ist mit dem Millionenurteil, das ein amerikanisches Gericht dieses Jahr (2018) fällte, gebrochen. Weltweit scharren Geschädigte und Anwälte mit den Hufen.

Was glauben sie, was Monsanto alleine nur in Indien auf dem Kerbholz hat. Stichwort: „Landraub“.

Bayer hat für all das keine nennenswerten „Rücklagen“ bilden können. Einen Teil der zu bildenden „Rücklagen“ steuern jetzt die zu entlassenen Arbeitnehmer bei, durch die neuen „Sparprogramme“ bei Bayer.

Der ganze Wichs hätte damals durch die deutsche Regierung politisch verhindert werden können. Wurde es aber nicht. Warum wohl?

In den USA ebenso, aber beide „Monopolverhinderungsbehörden“ übten sich in vornehmer Zurückhaltung, wie sie es seit wenigstens 20 Jahren tun müssen.

Auch die verkackte EU, die sonst bei jedem Scheiß Millionenstrafen wegen verbotener Kartellabsprachen oder -bildungen nach jahrelangen „Untersuchungen“ ausspricht, hielt still. Warum?

Vielleicht, aber nur vielleicht, weil westliche Regierungen nur noch aus irrlichternden und gekauften Popanzen bestehen, aus nichtsnutzigen US-hörigen Interessenvertretern?

Weil in Deutschland Parteimitglieder aus CxU, spd, FDP, AfD und Grünen nur noch aus kleingeistigen Anbetern des Marktradikalismus bestehen, geistig völlig unterbelichtete Produkte einer vom Wahnsinn umjubelten „Elitenschicht“, die davon besessen ist, im Windschatten der US-Dominanz imperiale, neo-koloniale Weltmachtpolitik zu betreiben.

Ohne Rücksicht auf die Vernichtung bestehender sozialer und gesellschaftlicher Strukturen, die wenigstens mal ein klein wenig für „gerechte Verteilung von Wohlstand“ sorgten.

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Zur Wehr setzen – Widerstand leisten – das ist das zwingend notwendige Gebot für die Menschen und Bürger im Westen.

Doch, tatsächlich! Den eigenen Arsch hoch bekommen. Die Bequemlichkeit abstreifen, Hoffnung und Glaube an Besserung durch Realismus ersetzen, das Bestreben um die eigene Sicherheit solange hinten anstellen, bis der Marktradikalismus weg ist, bis die Psychopathen eingesperrt worden sind.

Bis die Welt wieder auf die Füße gestellt worden ist.

Es wird keinen anderen Weg geben.

Die „gelben Westen“ in Frankreich haben es, aus der Not und der Einsicht, des Verstehens heraus, vorgemacht.

Macron kommt von der Eliten-Party aus Buenos Aires zurück und muss als erstes einmal Kehrblech und Handbesen anfassen, um die Spuren der „Party der Unzufriedenen“ zu beseitigen, die die von ihm „mit Liebe regierten“ Untertanen auf der Champs Èlyseé, am Triumphbogen und sonst wo hinterlassen haben.

Tja, Mr. Le President, es ist etwas anderes, ob man bei Rothschild mit Milliarden jonglierte und sich nicht um die Schäden kümmern musste, die man durch seine Investitionstätigkeiten angerichtet hatte, oder ob man als Präsident einer Nation tatsächlich die Verantwortung für alle und alles übernehmen muss. Und vom Volk von Zeit zu Zeit auf gravierende Schieflagen aufmerksam gemacht wird.

Es ist mir gleichgültig, wer da angeblich die „Bewegung der gelben Westen“ unterwandert haben soll, linke Anarchisten und Chaoten (in Deutschland immer gern genommen) oder gewaltbereite Rechte oder einfach unzufriedene, bewusst im Stich gelassene und „abgehängte“ Bürger, die ihr Leben nicht mehr bezahlen können. Oder alle zusammen.

All die bundesdeutschen „Salon-Linken“, die sich jetzt wieder in Abgrenzung zu „rechts“ üben, die immer nur wieder die Moral des „friedlichen Protestes“ intonieren, sollten sich doch endlich einmal fragen, warum es überhaupt so laut kracht, warum die Proteste der Bürger in den „gelben Westen“ in Gewalt umschlagen konnten, warum so viele Franzosen sich „so haben gehen lassen“?

Warum Tote, so viele Verletzte, Hunderte von Festnahmen, brennende Autos, eingeschlagene Scheiben von Geschäften der obersten Preisklassen, warum Zerstörungen an Jahrhunderte alten „Wahrzeichen“?

Weil ein paar „Chaoten“ die Gelegenheit zur Zerstörung nutzten? Wie es den deutschen Bürgern beim G20-Onanierfestival der Superreichen in Hamburg so erfolgreich eingeflüstert wurde?

Nein, weil die bestimmenden Eliten aus dem Finanzuniversum und ihre politischen Hansel sich einen Scheiß um das Leben und die sich rapide verschlechternde Lebensqualität der Menschen kümmern, sondern „ihr Ding“ unbeirrt durchziehen.

Und das, nur das führte jetzt in Frankreich zu wochenlangen Protesten, Behinderungen des „öffentlichen Lebens“ und letztlich zu Gewaltausbrüchen.

Einen Sieg haben die Bürger in den „gelben Westen“ nicht errungen, nur weil die Regierung mal was überdenken will, teilweise Rücknahmen der Steuererhöhungen anspricht.

Sie haben nur eine zeitlich befristete und taktisch notwendige „Frontbegradigung“ des Finanzimperiums erreicht.

Herr Macron, schade für Sie, in Deutschland müssten Sie nur auf eine EM oder WM warten. Ihr Volk ist aber auch renitent…

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Die Griechen wurden seit Jahren geradezu überrannt, ein Blitzkrieg, für den ihre „linke“ Regierung sogar noch Spalier stand. Spanier, Portugiesen, Iren ließen sich geräuschloser „kaputt sparen“.

Die Italiener haben sich deshalb eine „Regierung“ aus EU-Gegnern gezimmert, aus Lega und 5 Sternen, eine Regierung die jetzt folgerichtig gegen die Kommission und die EURO-Gruppe (ein tatsächlich informeller Kreis ohne rechtliche Befugnisse) kämpfen muss. Nicht nur gegen die, auch gegen Washington und Wall Street.

Gegen EU-„Stabilitätskriterien“, die, genau wie die deutsche „Schuldenbremse“, nur ein Ziel hat.

Sozialausgaben zu verhindern, unmöglich zu machen. Dazu zählen auch Renten, Arbeitslosengeld usw.

Der Brexit war das Votum derjenigen Briten, die das von Deutschland beherrschte und geführte supranationale Konstrukt EU als den Hauptgrund für ihre dramatische Lebensverschlechterungen ansahen. Was so nur teilweise stimmt. Der erste Grund hieß Maggie, der zweite Grund Tony, der dritte Grund „Tories“, dann erst kommt die EU.

Zusammen heißt man dann „british market radicalism“. „Only for the few, never for the many“.

Die ungehinderten Kapitalflüsse (Investitionen) quer durch die Welt, die einzig von der US-Regierung gesteuert, kontrolliert und überwacht (bewacht) werden können, haben dazu beigetragen, das die Menschen im Westen rapide verarmen und genauso schutzlos dem Großkapital ausgeliefert sind, wie es Afrikaner, Araber, Lateinamerikaner und Asiaten zu jeder Zeit bereits waren.

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Das Imperium zu stürzen, wird nur noch durch Gewalt erreicht werden. Ich sehe Frankreich nur als einen kleinen Anfang.

Wer jetzt an dieser Stelle empört aufschreit: „Nein, Gewalt unterstütze ich nicht, ich will die gewaltlose Veränderung“, der sollte sich einmal die Geschichte anschauen, z. B. Rom, Karthago, die französische Revolution, die russische Revolution, Mao in China, Castro auf Cuba, Vietnam nach 40 Jahren Krieg gegen Frankreich, gegen die USA, gegen Kambodscha, danach gegen das eigene Volk.

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In diesem Kontext, ein weiterer Hinweis auf das Voltairenet.org, auf den derzeit neuesten Artikel von Thierry Meyssan: „Wie der Westen seine Kinder verschlingt“.

Ich stimme mit Mr. Meyssans Text, seinen Ansichten und Schlussfolgerungen völlig überein.

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Das derzeitige Imperium der global operierenden Finanzgangster, die meist in den USA ansässig sind, deren Besitzer meist US-Amerikaner sind und die in allen „Regierungen“ der USA, wenigstens seit Reagan, Gesetze mitgestaltet haben, sind der Grund für die derzeitige Lage.

Für ausufernde Gewalt, immer mehr Kriege, stetig voran schreitende Verarmung durch Verschuldung und Arbeitslosigkeit (und so weiter) auf der Seite der Schafe und auf der anderen Seite für den immensen Anstieg des Reichtums der sich nur auf sehr wenige Menschen/Familien konzentriert.

Politik und Finanzkonzerne trennen zu wollen, als zwei unterschiedliche Interessensgemeinschaften betrachten zu wollen, kann nur falsch sein.

Beide Gruppen sind mittlerweile nicht nur miteinander vernetzt. Ich sehe die Finanzkonzerne und ihre Eigentümer, ihre Vorstände als den weit agileren, virulenteren Teil und den agierenden, bestimmenden Teil dieser unheilvollen Symbiose an.

Diese „Revolution“ ging im Westen sogar geräuschlos, „gewaltlos“ vonstatten, mit „Gesetzesänderungen“, mit neuen Gesetzen, die Unrecht zu Recht erhoben, dem dusseligen Volk als längst überfällige „Reform“ verkauft wurden.

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Jetzt ist die Zeit reif, für Reformen aus dem Volk und für die Bürger, für den angeblichen Souverän.

Der Haken, ihr müsst euch diese Reformen selbst erkämpfen.

Ich kann die Reichen schon lachen hören…

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Bis dann…

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