Komm, wir zieh’n in den Frieden

Oder lieber doch nur Udos Song ‚runterladen‘.

Das reicht doch für den Frieden, oder nicht?

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Nein, das wird nicht reichen, ganz sicher nicht. Es hat noch nie gereicht!

Den Frieden“ kann man nicht ‚runterladen‘. Die Umweltzerstörung wird nicht durch eine ‚App‘ aufgehalten. ‚Investmentbanking‘ kann man nicht mit einem ‚Click‘ löschen.

Selfies halten weder die NATO auf, fahren auch keinem Jens Stoltenberg, keinem Poroschenko, keiner von der Leyen über das Maul.

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Heiko Maas, Deutschlands absichtlich irrlichternder Außenminister redet, wie immer Stuss und mit Sicherheit absichtlich falsch vom „Zwischenfall“ im Asowschen Meer. Die Ukraine ist seit Poroschenkos zweifelhafter Präsidentschaft zum alleinigen Spielball der US-, NATO- und EU-Interessen geworden. Das weiß Maas sogar und weil er Teil dieser Interessengruppe ist, tritt er in der Öffentlichkeit den marktradikalen und imperialistischen Anti-Russland-Stuss breit.

Die Ukraine ist außerdem bereits zum „Hoheitsgebiet“ westlicher Kapital- und Investment-Interessen, zum wirtschaftlichen Nachteil der meisten Ukrainer und des Weltfriedens geworden. Es war ein langer und kostenintensiver Prozess für das westliche Großkapital in der Gestalt Wohlstand mehrender (den eigenen) Investoren und Demokratie und Menschenrechte bringenden EU- und US-Regierungen.

Der „Zwischenfall“, in dem jetzt Deutschland und Frankreich zwischen der Russischen Förderation und der Ukraine „vermitteln“ sollen (ein weiterer kluger Schachzug des russischen Außenministers Lawrow) ist für mich eine, durch die NATO initiierte, weitere Provokation Russlands, die durch die ukrainische Marine und dessen Geheimdienst gerne ausgeführt wurden.

Nach der Provokation ließ Poroschenko sofort das Kriegsrecht für zunächst 60 Tage ausrufen. Das kann die anstehenden Präsidentschaftswahlen im März 2019 durchaus beeinflussen und ist höchstwahrscheinlich auch so geplant, denn Poroschenko hat derzeit grandios schlechte „Beliebtheitswerte“.

Poroschenko ist der Mann des westlichen Groß-Kapitals und der NATO und nichts würde die bisherigen „Bemühungen“ (Raubzüge der westlichen „Investoren“) mehr schädigen, als ein abgewählter Poroschenko.

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Obwohl die Ukraine (noch) kein NATO-Mitglied ist und das ist der feuchte Traum vieler „Hardliner“ und kriegsgeiler Psychopathen im Westen und in der Ukraine, beeilte sich der größte politische Schwachkopf der NATO, ihr „Generalsekretär“ Jens Stoltenberg (Norweger, Mitglied der norwegischen Arbeiterpartei [so was ähnliches wie die deutsche spd – links winken und dem Kapital beim massenweisen „Reinkriechen“ das Arschloch aufbohren], der Ukraine „volle Unterstützung durch die NATO zu“.

Stoltenberg ist einer von denen, die qua Amt gar nicht mehr erst denken und dann reden müssen, sondern sofort „die Klinge scharf ziehen“ dürfen.

Die von der Leyen darf das auch, aber die konnte eigentlich nie etwas anderes. Bei Trump ist es fester Bestandteil seines OS. Und Spahn gibt sich täglich alle Mühe, aufzuholen.

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Die Provokationen gegen Russland, seitens der westlichen Friedens- und Werte-Prediger gehen also unvermindert weiter und reihen sich nahtlos in die vorangegangenen Provokationen ein, als da z. B. der „Fall Skripal“ oder die Raketenangriffe auf Syrien waren.

Wobei, mittlerweile sehe ich diese beiden Raketenangriffe der USA, dann der USA, GB’s und Frankreichs auch als einen heißen „Test“.

Beim ersten „Test“ war das US-Militär vermutlich über die Zahl der Nichttreffer schockiert und beeilte sich herauszufinden, was da „schief gelaufen“ war.

Der zweite Test mit über hundert, fast gleichzeitig abgefeuerten Raketen, bestätigte dann den grausamen Schock der US-Militärs und der NATO.

Russland hatte zwischenzeitlich und nicht für möglich gehalten, tatsächlich eine dermaßen effektive Raketenabwehr entwickelt, die nicht nur sehr viele im Anflug befindliche Raketen abfängt, sondern auch noch einen Großteil der elektronischen Leit- und Kommunikationssysteme der Angreifer äußerst effektiv stören kann.

Mehr als nur ein „Malheur“, sondern eine richtige Katastrophe für das bis dahin stärkste Militär- und Kriegsbündnis der Welt.

Denn dieses westliche Kriegsbündnis soll Russland und China „auf die Plätze“ verweisen, soll die Vormachtstellung des Westens, unter unangefochtener, nicht zu hinterfragender Führung der USA, wieder herstellen.

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Es ist schier zum Kotzen. Wenn man Frieden haben will, muss man immer noch darauf hoffen, das Russland und die VR China genügend militärisches Abschreckungspotenzial entwickelt haben und weiterhin entwickeln werden, um die westlichen Psychopathen von einem neuen Weltkrieg abzuhalten.

Seit den 1990er Jahren tobt der „kalte Krieg reloaded“, mit den dazu benötigten heißen Stellvertreterkriegen „around the globe“. Als hätte es den Zerfall des „Ostblocks“ nie gegeben.

Aber danach wurde zunächst flugs der islamistische Terrorismus aus dem Hut gezaubert, der mittlerweile durch die angeblichen Bedrohungen des Westens durch Russland und die VR China erweitert wurde.

Dazu der Chef des britischen Generalstabes, General Mark Carleton-Smith, der noch Ende November die frohe Botschaft für die britische Bevölkerung verkündete, als er schwallerte: „Die Bedrohung GB’s durch den IS oder al Kaida seien bei weitem nicht mehr so stark, wie es neuerdings die Bedrohung durch Russland sei.“

Brav aufgesagt, du uniformierter Einfaltspinsel. Ganz im Sinne der westlichen Doktrin von „Frieden, Freiheiten, Menschenrechten“ womit nichts anderes als die stetig steigenden Profite für die westlichen Besitzenden gemeint ist.

Das nennt man in der Fachsprache „wording“, neudeutsch für „Sprachregelung“.

Die Absicht: Eingeweihte wissen, was gemeint ist, die unwissenden Empfänger der Nachricht glauben zu wissen, was gemeint sei.

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Der Ausspruch: „Schaffen wir 2, 3, viele Vietnam“ wird Ernesto Che Guevara zugesprochen und floss 1967 in Habana in die Schrift „Mesaje a la tricontinental“ mit ein. Rudi Dutschke und Gaston Salvatore besorgten im selben Jahr die deutsche Übersetzung.

Es ist schon erstaunlich und dann doch wieder nicht.

An der grundsätzlichen Ausrichtung der US-Politik hat sich seitdem kein Jota verändert. Auch die Methoden sind grundsätzlich die gleichen, manchmal etwas „verfeinert“.

Außer, das Che Guevaras Forderung inzwischen nicht mehr von den komatösen „linken Kräften“ verfolgt wird, sondern die USA haben sich „ihre neuen, vielen Vietnams“ mittlerweile selbst geschaffen.

Mit keinesfalls zögerlich zu nennender Unterstützung der UN, des dortigen Un-Sicherheitsrates, der NATO, natürlich auch durch die devote Unterstützung westlicher Staatenführer, wie eben ein Schröder, eine Merkel uvam.

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Der neue amerikanische Kommandeur in Afghanistan, Austin Scott Miller, verkündete vor einigen Wochen, das „ ‚wir‘ den Krieg gegen die Taliban nicht gewinnen können“. Zu dieser Einsicht brauchte wenigstens dieser US-General allerdings doch die vollen 17 Jahre Morden in Afghanistan.

Deutsche, nicht vergessen: „WIR“ sind da auch aktiv involviert, dank dem Straßenschläger Schröder und Frau Merkel.

Irak und Syrien, Libyen, der Nahe Osten, Jemen, Iran, die westliche Saudi-Treue, die westliche Israel-Treue werden den USA und damit „UNS“ allen (dem Werte-Westen) noch richtig schmerzhaft auf die Füße fallen.

Macht nix, wer Aktien von Kriegswaffenherstellern besitzt, hat zunächst und bis hierhin erst einmal gewonnen.

Der Besitz von Geld und noch mehr Geld ist ja unser aller wahrhaftige Religion.

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Eigentlich war es meine Absicht, den heutigen Text alleine der UN-Menschenrechtscharta – Die allgemeine Erklärung der Menschrechte zu widmen.

Nicht nur auf deren 70-jährige Existenz hinzuweisen, daraus ein paar Artikel zu zitieren, die jeden Tag, von jeder Regierung, von jedem Konzern nicht beachtet werden.

Das ZDF hat mir diese Absicht etwas erleichtert.

Mit diesem Film „UNANTASTBAR“, der bereits vorab in der ZDF-Mediathek, vor seiner TV-Ausstrahlung am 4.12.2018, eingestellt wurde, gibt es in 88 Minuten eine recht gut informierende, zwangsläufig aber unvollständige Bestandsaufnahme zum Thema „Menschenrechte“ anzuschauen.

Der Film zeigt wahrlich unbequeme Zustände und Wahrheiten über den Umgang der Menschen miteinander (gegeneinander) für all die „heile-Welt-Gläubigen“, für CxU-, AfD, FDP-, spd-, Grüne- und auch PdL-Wähler in Deutschland.

Leider kommt der Film auch nicht völlig ohne marktradikale, regierungstreue Propaganda aus.

Kein Wunder, Claus Kleber (heute-journal) hat den Film mitgestaltet.

Seitenhiebe auf Putin und Assad fehlen daher leider nicht.

Zu Wort kommt dazu auch noch mehrmals die unsägliche Madeleine Albright, jene alte imperialistisch denkende Frau, die die Welt immer noch aus der von ihr mitgestalteten US-Dominanz heraus sieht. Wenn jemand, wie diese unerträgliche Person über Menschenrechte schwafelt, dann empfinde ich das als ekelhaften Hohn, als eine Art von sehr perversem „Humor“.

Die von Kleber manchmal eingestreute Sichtweise der westlichen, marktradikalen und imperialen Politik, sollte aber Interessierte wirklich nicht davon abhalten, sich den Film anzuschauen.

Etwas kritische Distanz zu einigen Aussagen tut daher manchmal Not.

Abgesehen von den wenigen regierungstreuen Abschweifungen ist diese Dokumentation nämlich wirklich äußerst gelungen.

Sie zeigt die vielen Missstände, die absichtlichen Verletzungen der Charta durch fast jede Regierung, egal ob gewählt oder despotisch geführt (zu letzterem zähle ich auch ganz besonders das politische Konstrukt EU) auf dieser Welt.

Sie zeigt die milliardenschweren Anstrengungen von Despoten wie Xi, dem chinesischen Präsidenten und seinen roten Genossen, China und alle seine Menschen, zukünftig (bald) wirklich jedes einzelne Individuum umfassend durch Computerprogramme zu kontrollieren und zu gängeln (Punktesystem).

Der Film zeigt andererseits die Untätigkeit von „Regierungen“, wie der indonesischen, der guatemaltekischen oder der kenianischen.

Er beschreibt die zugelassenen unmenschlichen Verbrechen der „Regierung“ von Myanmar, ausgeführt durch seine Polizei, das Militär und aufgewiegelte Buddhisten an der islamisch-gläubigen Rohingya-Minderheit, deren elende Situation in „Flüchtlingslagern“ auf der Seite von Bangla-Desh, die diese Menschen im Grunde auch nicht haben wollen.Und nicht nur aus finanziellen Gründen.

Die offensichtliche Hilflosigkeit der UN, als gesamte Organisation, bei der Durchsetzung ihrer Charta und bei der aktiven Hilfe in den Lagern wird ebenfalls thematisiert, bzw. ist nicht zu übersehen.

Wie die UN auch gegen die EU täglich versagt und die von der EU gewollten und aktiv herbei geführten katastrophalen Zustände in „Flüchtlingslagern“ in Griechenland oder Italien nicht unterbinden kann oder will, oder, oder, oder.

Menschenrechte in der EU! Ja sicher, kein Problem, mit dem richtigen Pass und Geld, jederzeit und in ausreichender Menge.

Er weist auf Ungarns faschistische „Gesetze“ hin, die nicht aus dem Mittelalter stammen, sondern erst vor einiger Zeit „erlassen“ wurden. Die EU will gegen diese elenden europäischen Faschisten nichts unternehmen.

Sanktionen gegen Russland sind dagegen für die meisten Mitglieder des teuren EU-Parlaments und der „Kommission“ absolut kein Problem .

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Der Film zeigt auch kleine Erfolge, immer da wo einzelne Menschen sich einsetzen, Ideen umsetzen, ihr eigenes Wohlbefinden, ihre Karriere hinten anstellen und sich einfach behutsam einbringen, wie die Krankenschwester in Kenia.

Oder die türkischen Journalisten bei Cumhuriyet, die trotz erlittenem, bzw. jederzeit drohendem Knast und Folter einfach weiter machen.

Die jungen Hongkong-Chinesen, die erfolgreich um die 200.000 Menschen gegen den roten Faschismus aus Beijing auf die Straße brachten.

Oder die kanadischen Gerichte, die nach 70 Jahren die Menschenrechtscharta als gültiges Gesetz anzuerkennen bereit sind und die berechtigten Klagen gegen Drecks-Minenkonzerne verhandeln. Aber auch nur, weil es kanadische Bürger gibt, die sich für die ausländischen Opfer der rücksichtslosen Minenkonzerne einsetzen.

Was für ein elendes Bild des Versagens bietet dagegen das deutsche Bundesverfassungsgericht, das sich seit 2005, bis heute, davor gedrückt hat, das Hartz-KZ-System dauerhaft zu verbieten.

2019 will man sich der Sache dann vielleicht doch mal annehmen.

Macht euch keine Hoffnungen, das ist ein deutsches Gericht. Die sind immer auf der Seite der Macht und des Geldes gewesen. Und werden auch diesmal den „Wirtschaftsstandort Deutschland“ schützen.

Denn ohne das Knebelsystem „Hartz-IV“ würden diese Anstrengungen für das Kapital und die Politik nämlich sehr viel schwerer zu gestalten sein.

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Ich bin kein Freund von Claus Kleber, seine politische Ausrichtung, der von ihm betriebene Propagandajournalismus für marktradikal und pro-westlich widert mich an.

Aber, er spricht in dieser Dokumentation, dieser Bestandsaufnahme einige Wahrheiten an, z. B.: das die wenigen Menschen, die sich für die Menschenrechtscharta einsetzen, mehr werden müssen. Viel mehr, viel lauter, viel effektiver.

Da muss zwingend „aufgesattelt“ werden. Da müssen viel mehr Menschen, überall, vor allem im komfortablen Westen, bereit sein sich zu engagieren.

Der Einsatz für die Menschenrechtscharta, damit diese Worte von jedem einzelnen Menschen so ernst genommen werden, wie das derzeitige Streben nach Geld und Besitz, ist derzeit kein „Kampf“. Er besteht nach 70 Jahren immer noch aus vereinzelten Bemühungen einzelner Menschen oder Gruppen, mit kleinen Erfolgen oder ständigen Rückschlägen.

Richtig „kämpfen“ tun hier zur Zeit nur die anderen, die Regierungen, die Konzerne, die Besitzenden, mit Waffen, Knästen, Folter, mit Mord und Vergewaltigung, mit Niederbrennen, mit Polizei/Soldaten oder bezahlten Söldnern. Mit Propaganda, dem Schüren von Hass und Feindbildern, der Verbreitung von Ängsten.

Kleber sagt im Film ebenfalls. das die Menschheit sich auch in dieser Frage nicht auf Regierungen verlassen kann. Weder auf gewählte Regierungen, noch auf faschistische, despotische Unrechtsregime.

Sehe ich mir Interviews mit „normalen deutschen Bürgern“ an, Interviews mit Parteibuchinhabern aus den unteren Ebenen, jung oder alt, aus allen Parteien an, dann überkommen mich allerdings starke Zweifel, ob diese „normalen“ Leute überhaupt in der Lage sind, ihr Bewusstsein zu schärfen, ihre Einstellung zu ihren derzeitigen politischen und gesellschaftlichen, sozialen Positionen zu überdenken, gar zu revidieren, um endlich ihre persönliche Verantwortung zu erkennen und wahrnehmen wollen.

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Diese Leute können nichts erkennen, keine Dringlichkeiten, die die Menschenrechte oder den aktiven Umweltschutz betreffen.

Sie können es nicht, weil sie es nicht wollen!

Sie können es nicht, weil sie Ängste haben, vor Fremden und vor allem Fremden.

Sie können es nicht, weil sie nie gelernt haben, sich gesellschafts- und sozialpolitische Gedanken zu machen.

Sie können es nicht, weil sie andere, vor allem Politiker und Medien für sich denken lassen, sich die Welt einseitig erklären lassen.

In Deutschland können sie es nicht, weil sie seit der Weimarer Republik „wählen gehen“ mit aktiver Demokratie verwechseln.

Ob „Influencer“ auf Youtube, Trump bei Twitter oder die Bundespressekonferenz, es sind immer „andere“ die viel zu vielen Schafen erfolgreich eintrichtern, wie es ist und das es so, wie es ist, gut ist.

Aber es ist nicht gut, ganz und gar nicht.

Immer nur mit dem Strom schwimmen, bloß nicht auffallen.

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Wenn dieses dumme Volk erkennen würde, was „kapitalgedeckte Altersvorsorge“ tatsächlich bedeutet, welch ein grandioser (und clever inszenierter) Beschiss dahinter steckt.

Das jeder einzelne Mensch, der diesem Betrug auf den Leim geht, sein eigenes Geld hergibt und damit den Anteilseignern (Besitzern) von BlackRock und Versicherungskonzernen die Möglichkeit eröffnet, die Welt (Wirtschaft und Politik) zu kaufen, zu verändern und sich damit selbst entrechtet, damit selbst arbeitslos macht.

Sogar die Möglichkeit akzeptiert, das „sein“ Geld auch weg sein kann, wenn es „schief“ läuft.

Und durch diese Dummheit andere, meist unbekannte Milliardäre irgendwo auf dem Planeten, noch unverhältnismäßig reicher und mächtiger werden lässt.

Den EURO haben die meisten Europäer genauso ahnungslos „geschluckt“, obwohl es damals genügend warnende und mahnende Stimmen gab.

Sie begriffen nicht, das der EURO zunächst einmal die Parität zum Dollar herstellen sollte, damit Europas, vor allem Deutschlands Exporte wieder mal richtig „konkurrenzfähig“ wurden, der Öleinkauf billiger wurde und so vieles mehr, das den meisten Bürgern keinen Vorteil brachte.

Durch die Einführung des EURO wurden mit einem Schlag in Deutschland die Löhne halbiert und die Preise verdoppelt.

Win-Win – aber nur für das internationale und nationale Großkapital.

Und so konnte der „Wirtschaftsstandort Deutschland“ noch stärker werden, die nationalen und internationalen Anteilseigner noch reicher werden. spd, CxU, Grüne und FDP waren die politischen Steigbügelhalter und machten nur für das Großkapital einen guten Job.

Bis heute arbeiten all diese Popanze erfolgreich gegen die „normalen Leute“, für die Profite des Kapitals und werden vermutlich genau deshalb (oder trotz allem – muss ja weiter gehen) von den Verlierern immer noch gewählt.

Oder seit 3 Jahren, wie bekloppt, die faschistische AfD, ist ja eine „Alternative“, steht doch schon im Namen, Mann!

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Ich habe kürzlich, wieder mal, einen sehr interessanten Artikel auf Voltairenet.org gefunden.

Er handelt von den gegenwärtigen Schieflagen in der EU und der „Kommission“, aber auch von der Entstehung der EU als nachfolger der EG, der Verträge und des EURO, geht dabei auch auf die die aktive Einmischung der US-Regierungen ein, auch bei der damaligen „EU-Osterweiterung“.

Den Artikel will ich hier verlinken: „Die Sezession der Europäischen Union“.

Ich bin kein Freund dieser EU, dieses politischen, undemokratischen Konstruktes, kein Freund der EU-Kommission, kein Freund der marktradikalen Wirtschaftspolitik und ein Gegner der imperialistischen Bestrebungen innerhalb der EU.

Ein faires Europa würde ich gerne sehen, ein Ort des Friedens, der Fairness, des Ausgleichs, von gesellschaftlichem und sozialem Frieden getrieben.

Ein Ort, in dem die Funktion der Wirtschaft einzig und alleine nur darin besteht, die Menschen gesund und zufrieden, sicher und friedlich leben zu lassen.

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Bis dann…

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