Wann wird ‚man‘ je verstehen?

Mit Sicherheit NIE!

Denn zwei Dinge, so stellte Albert Einstein schon fest, sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit.

Wie soll da irgend etwas Gescheites zustande kommen?

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Da isser ja doch wieder.

Ich wundere mich ein klein wenig über mich selbst, das ich schon wieder einen Text einstellen will.

Als „neu“ kann ich meine schriftlichen Versuche der Gegenwehr seit geraumer Zeit nicht mehr bezeichnen.

Weil es immer wieder nur um die gleichen Themen geht:

Ungerechtigkeit, soziale Eiszeit, Egoismus, Rücksichtslosigkeit, Skrupellosigkeit, Gier, Niedertracht, Lügen, Betrug durch die Besitzenden und ihre Büttel.

Und die unendliche Dummheit der Menschen, deren Willenslosigkeit und der unendliche Masochismus, den mehr als 90% der „politisch unmündigen“ Menschen zu wehr- und willenlosen Lasteseln degradiert.

Über H.-G. Wells Maaßen (beide Herren sind/waren im Science-Fiction-Genre unterwegs, im Gegensatz zu Maaßen war Wells auch ein begabter Satiriker) will ich mich nicht mehr äußern.

Auf kranken Menschen tritt man nicht noch weiter herum. Ein Gerichtsverfahren gegen ihn ist damit leider auch hinfällig geworden, denn die StPO sieht vor, das nur gesunde Menschen für ihre Taten gerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden können.

Aber Gerichte können Gesunde auch zu psychisch Kranken erklären und dann in der Balla-Burg wegsperren lassen.

Einfach so! Fragen sie mal Herrn Mollath, oder haben Sie diesen Vorfall auch schon vergessen?

Andererseits, Linksradikale in der spd? Jetzt nur nicht zu kurz denken, möglicherweise auch noch an der Spitze der CDU? Es wird allemal Zeit für Fritze Merz.

Bei dem hat der alte Strauß-Spruch „Bringen Sie Geld mit, dann können Sie mitreden!“ auf jeden Fall eine ganz andere Dimension.

Da werden selbst altgediente Lobbyisten-“Abgeordnete“ schwer schlucken müssen. So viele Stellen, links vorm Komma, hatten die damals auch nicht in der Schule. Das ist sicher.

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Der heutige Texttitel ist eine Zeile aus dem Friedenslied „Sag mir, wo die Blumen sind“.

Es wurde 1962 durch Marlene Dietrich in Deutschland erstmals vorgetragen. Der deutsche Text stammt von Max Colpet. Das amerikanische Original „Where have all the flowers gone“ wurde 1955 von Pete Seeger komponiert und getextet.

Joan Baez war wohl die Interpretin, die dem Lied seine größte Bekanntheit verschaffte.

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Meine meistgehassten Vertreter des Marktradikalismus sind die, sich selbst verschleiernd so bezeichnenden „Vermögensverwalter“, wie BlackRock, Vanguard, State Street usw..

In einem älteren Text hatte ich bereits einen Link zu einer Liste der damals 400 größten und einflussreichsten Top-Finanzgangster gesetzt.

Danach kommt auf meiner „private hate-list“ das nichtsnutzige Berater-Pack um McKinsey, Berger, Freshfields et al, dann erst Notenbanken, Banken, Versicherungen und übervermögende Einzelpersonen.

Zum Schluss die zahlreichen Büttel des Marktradikalismus aus Politik, Medien, Juristen et al.,

Zu all diesen Tätern habe ich bereits mehrmals geschrieben. Was sie tun, warum sie es tun, wie sie es tun.

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Aus aktuellem Anlass ein Link zu RT: „BlackRock: Ein Blick auf den aktuellen Arbeitgeber von Friedrich Merz“.

Dieser lange (und für mich spannende) Text lohnt das Lesen allemal, u.a. weil RT für diesen Artikel auch das aktuelle Buch von Dr. Werner Rügemer: „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ nutzt, um die Aktionen und Verbrechen von und um BlackRock und den anderen Akteuren wenigstens einmal angerissen zu haben.

Dazu ist RTs Beitrag mit vielen weiteren Links versehen, die allesamt die Auswirkungen der völlig „deregulierten“ Finanzmärkte beschreiben.

Von denen die meisten CxU- spd-, Grünen-, FDP- und AfD-Wähler nichts wissen, nichts wissen wollen und weiterhin das Prinzip „Glauben und Hoffen“ für politisch verantwortungsvolles Handeln halten.

Wenn ‚man‘ all das gelesen und sogar verstanden hat und sich danach Merz immer noch problemlos als neuen CDU-Bundesvorsitzenden vorstellen kann, dann ist ‚man‘ entweder geistig völlig krank oder Kunde bei BlackRock.

Merz soll nicht nur die gesamte CDU auf den völlig marktradikalen BlackRock-Kurs bringen, die Finanz-Edelnutte soll auch Mutti im Kanzleramt, deutlich vor 2021, ablösen. „ASAP“ = As soon as possible“.

  1. zutiefst überzeugter“ Atlantiker, NATO-Freak

  2. fürstlich bezahlte BlackRock-Hure

Die Alternative (lachhaft) Spahn ist genauso käuflich, niederträchtig, asozial, gierig und gewissenlos wie Merz, aber bei weitem nicht so intelligent und mit den Bedürfnissen der Finanzgangster vertraut, im Umgang und der Auslegung von Gesetzen so versiert und ist daher ganz klar viel weniger als nur 2. Wahl der marktradikalen „Geldvermehrer“.

AKK bedeutet Mutti 2.0, genauso neoliberal, absolut sozial desinteressiert, daher für den sozialen und gesellschaftlichen Frieden gefährlich, genauso trantütig und daher für das ebenso trantütige „Volk“ mehrheitsfähig, wie Merkel.

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BlackRock hat viel zu viel Geld und Einfluss und weiß, wie man Abhängigkeiten herstellt, Stimmen kauft, an wen Posten verteilt, Leute „bei der Stange hält“, auf die eine oder andere Art.

BlackRock und seinen Buddies gehören auch Pharmaunternehmen. Das sind die, die Spahn an ihren Fäden tanzen lassen und seine „Karriere“ bis jetzt finanziert haben.

Wenn BlackRock denen sagt: „Spahn – no way this time!“, dann wird Spahn von der ihn finanzierenden Pharmalobby zurück gehalten.

Weil es diesmal um wesentlich „Höheres“ geht, Dinge von denen Spahn absolut keine Ahnung hat, weil er kein Insider ist, bisher immer nur nur auf Pharmareferentenebene lief, mit gelegentlichen Ausflügen in die Asozial-Ecke.

Das, was Spahn nur für die Pharmagangster richten soll, kann Merz im Vorbeigehen machen, nur eben so, das für die „Vermögensverwalter“ auch die benötigten Synergieeffekte entstehen, die nicht nur die Profite der Pharmaindustrie steigen lassen und weitere Geschäftsfelder erschließen (wie z. B. die Organverpflanzung als Massengeschäft).

BlackRock und Buddies sind bereits einmal in den USA an politischen Widerständen gescheitert, als es darum ging gewisse Gesetze bis zur Unkenntlichkeit als Bürgerschutz zu „deregulieren“.

Diesmal soll nichts schief gehen, denn die Brüder müssen jedes Jahr immer höhere Renditen erzielen, die haben sie ihren „Anlegern“ versprochen und die brauchen sie auch für ihre eigenen Absichten und weiteren Vorhaben. Dafür muss das „Spielfeld“ erweitert werden und „Regeln“ müssen fallen. Merz soll in Deutschland und Europa das neue „Gesicht“ und der neue „Rammbock“ sein.

Diese Typen brauchen weitere und tiefgreifendere Deregulierungen so dringend, wie der gemeine Mensch Luft zum Atmen benötigt.

Vor ca. 2 Jahren wurde Schäuble in einer eigens für ihn konzipierten Lobhudelei-“Doku“, namens „Schäuble – Macht und Ohnmacht“ auftragsgemäß durch den „Journalisten“ Stephan Lamby beweihräuchert.

Was der Link zu Lamby auf Wikipedia verschweigt, sind die zahlreichen Verbindungen Lambys zu Bertelsmann und Springer, z.B. durch seine Tätigkeit bei einer Hamburger „Journalistenschule“, die von Springer kontrolliert wird. Nur solche Leute können heutzutage im marktradikalen Umfeld als „Journalisten“ arbeiten, nämlich systemkonform.

Wirklicher Journalismus, den ich immer mit kritischer Distanz und akribischer Recherchearbeit gleichgesetzt hatte, ist im Mainstream nicht möglich.

Ich hatte mich seinerzeit zur „Doku“ im Blog ebenfalls geäußert.

In Erinnerung blieb mir bis heute eine Szene in New York. Da saß „Euro-Wolle“ im Wagen und wurde zu einem Treffen mit Finanzgangstern vom Schlage BlackRock, GS etc. gefahren. Er meinte zu diesem „Treffen“ lapidar: „Och, das sind ja nur Leute, die Geld verdienen wollen“. Der große Wolfgang und die kleinen Krämerseelen aus Wallstreet.

BlackRock, Vanguard und so, „die wollen nur Geld verdienen“, die „wollen ja nur spielen“.

So siehst Du auch aus, Wolfgang.

Den Zweck des „Treffens“, wer da mit wem sprach und was, ist natürlich nie an die Öffentlichkeit gelangt.

* * *

Ich persönlich glaube, das Gestalten wie Larry Fink seit wenigstens 2 Jahrzehnten nur noch amüsiert aufschauen, wenn sie politische Knallchargen wie Trump, Bolton, May, Merkel, Macron, „Finanzminister“ agieren sehen oder Unsinn reden hören.

‚Man‘ wird höchstens ab und zu einen seiner Direktoren aus dem „Kompetenzzentrum Politik“ fragen: „Sach ma, durfte der/die dat überhaupt? Ham wir dat erlaubt?“ Und vermutlich wird die Antwort oft lauten: „Ja schon, ist durch die ‚Freilaufgehege-Vereinbarung‘ abgedeckt.“

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Der „Kampf“ um den CDU-Vorsitz lief seit dem Moment auf Hochtouren, als Merkel den Posten als vakant meldete.

Ab diesem Moment wurde es ernst.

Was zur Zeit an Beeinflussung und Meinungsmache „hinter dem Vorhang“ abläuft, hinter dem die etwa 1.000 Delegierten zur Kür angetreten sind, dürfte jeder Beschreibung spotten.

Kürzlich wurden BlackRocks Geschäftsräume durchsucht. Mehr als überfällig.

Es geht aber nur um die Aussage von „Zeugen“ oder „Beschuldigten“ der Cum-Ex-Steuerhinterziehungen (vermutlich mehr als 30 Mrd. Neuronen), die auch BlackRock als einen Drahtzieher genannt hatten. Was die Justiz jetzt untersuchen soll.

Die „neutrale“ marktradikale Presse zitterte bereits um den Ruf und die Chancen ihres neuen CDU-Messias, Friedrich „Fritze“ Merz.

Und lässt im Minutentakt verlautbaren, das „Fritze“ schon immer gegen Cum-Ex und so war. Steuerhinterziehung ist dem BlackRock-Deutschland-Aufsichtsratsvorsitzenden nämlich schon immer ein Gräuel gewesen. Tut man einfach nicht.

Wenn diese zeitlich günstige Aktion der Justiz mal nicht das verlogene „Gewissen“ von CDU-Parteitagsdelegierten belasten könnte und „man“ sich von Merz (wo Rauch ist, ist auch Feuer) im vorauseilenden Selbstschutz wieder distanzieren könnte.

Nee, niemals, Geld, Posten, Einfluss, das heilt alle Wunden, überall und vor allem bei den christlich Verdorbenen.

Erst recht bei sorgsam ausgewählten Parteigängern, die nur deshalb einst der CDU beitraten, weil sie erzkonservativ, völlig verlogen und abgrundtief gierig, bis zum Anschlag sind.

Von Moral und Ethik hören solche Leuten gelegentlich mal in der Sonntagsmesse und wissen dann auch nicht, was diese Worte bedeuten.

Muss unnützer Ballast eines Loser-Lebens sein. Der Pfarrer kommt aber auch manchmal auf Ideen…

Soll mal besser bei seinen „Leisten“ bleiben, bei minderjährigen Schutzbefohlenen, zum Beispiel.

Wir gucken da ja auch immer weg, vereiteln strafrechtliche Maßnahmen. Wir sind ja Christen.

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Der Pöbel (Souverän) kann zu dieser internen CDU-Wahlentscheidung genauso wenig substantielles beitragen, wie bei Abstimmungen im Bundestag, zu von den Lobbyverbänden geschriebenen „Gesetzesvorlagen“.

Was der Souverän machen könnte, wäre die CDU/CSU bei den nächsten Wahlen noch viel mehr weiträumig zu umgehen. Bis unter 5%.

Vor allem, wenn es sich um lohnabhängige Wähler handelt, um Mieter, um Kinderreiche, um Alleinerziehende.

Mittlerweile bedroht die marktradikale CxU/spd-Politik massivst den Mittelstand genauso, wie sie Arbeiter und Angestellte in ihren Existenzen bedroht.

Auch Mittelständler, kleinere Unternehmer können mittlerweile bei klarem Verstand weder CxU, noch spd, FDP, Grüne oder AfD wählen.

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Richtig, bei klarem Verstand!

Da ist der Haken, da liegt der Hase im Pfeffer, da hat der Elefant sein Wasser gelassen.

Die Sozial-Parodisten aus der spd lässt der wählende Souverän ja auch noch nicht endgültig absaufen. Nur in Raten. Aber vielleicht ist das nur eine sadistisch-masochistische Ader des Souveräns.

Oder man ist im Volk auf den Nahles-Fahrplan (diese Frau hat noch nie irgendeinen Schuss gehört – deshalb wurde sie wohl auch spd-Vorsitzende – die anderen wollen nämlich nicht schuld sein) gespannt.

Sadistisch, weil man den Spezialdemokraten immer weniger Luft lässt. Masochistisch, weil der spd diese wenige Luft immer noch genügt, um ihre asozialen Versprechen gegenüber der Bertelsmannstiftung, dem INSM (da war Merz Mitbegründer) und dem BDI, zusammen mit der CxU politisch einzulösen.

Der „Souverän“ scheint in jedem Fall leiden zu wollen. Gewohnheitsrecht.

* * * * *

Was sollen wir denn machen?

Wir können doch nur arbeiten, Rechnungen bezahlen und gehorchen.

So haben wir es gelernt, so ist es bequem für uns.

Bei Willem II, in der „Weimarer Zeit“, bei Adolf (da mussten wir nur gehorchen und sterben – war ganz einfach, wie beim Kaiser), in der Bundesrepublik und der DDR, dann im „wiedervereinigten deutschen Vaterland“.

Im Mittelalter, im alten Rom, im Wald mit Hermann, mit Karl, mit Friedrich und wie sie alle hießen, wir können nur gehorchen, marschieren, leiden, die Schlauen reich machen und dann sterben.

Was willst Du von uns?

Lass uns in Ruhe mit deinem Scheiß über Marktradikal, BlackRock, Merz, Merkel, Trump. Frieden, Umweltrettung, Klimagedrissen.

Geh doch nach…, nach drüben, du Spinner.

Oder, halt am besten endlich ganz die Fresse.

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Tja, wo ist denn noch „nach drüben“?

Caymans, Seychellen, Karibik? Kann ich mir nicht leisten, weil ich kein Vermögen besitze oder geerbt habe. Spekulieren konnte und wollte ich nie. Meine früheren Tätigkeiten haben mich nie zu Reichtum geführt, weil zu „sozial-sentimental“.

VR China? Versuch mal dort zu „leben“, als ausländisches Individuum, ohne Vermögen. Ich heiße ja nicht VW oder Siemens, denen Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen bei Milliardeninvestitionen und Technologietransfers für ein paar Jahre erteilt werden. Ich will ja nur noch „leben“.

Nordkorea? Da gibt es nur noch für Parteikader und Armeeangehörige zu fressen.

Afrika? Kenne ich zur Genüge, ich hatte die Möglichkeit in Kenia. Nein danke.

Lateinamerika? Au ja! Bei Bolsonaro oder Macri, in Chile, in Kolumbien, Guatemala? Lupenreine Diktaturen mit Korruption, schießwütigem Militär, Polizei und sonstigen bewaffneten Idioten und Drogengangs.

Paraguay? Auch eine Diktatur, aber stellenweise mit erträglichen Temperaturen und Klima. Wettertechnisch, nicht politisch oder wirtschaftlich, gesellschaftlich.

Uruguay? Ja, wäre noch eine der allerletzten Möglichkeiten, aber auch dort wird die Immigration von Politik und Verwaltung immer „enger“, rigider gestaltet. Und Wallstreet ist auch schon dort.

Abschottung, wo man hinschaut. Überall Angst vor armen Zuwanderern.

1.600 Dollar Mindestrente oder größeres Bar-Vermögen müssen mittlerweile fast überall nachgewiesen werden.

Nee, wenn wir nicht weiter dabei zusehen wollen, wie der Strick um unsere Hälse enger gezogen wird, dann ist „nach drüben gehen“ keine Option mehr. Denn „drüben“ ist es schon genauso beschissen wie hier, bei uns.

Warum? Weil Wallstreet, BlackRock, Goldman-Sachs, die „die nur Geld verdienen wollen“ mit ihrem Tross schon seit geraumer Zeit überall am Werk sind.

Weil der Marktradikalismus und seine Hohepriester aus den Finanzbanden die Welt bereits beherrscht.

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Wat nu?

Weiter über Sozialismus/Kommunismus in Wolkenkuckucksheimen schreiben, weiter den Kapitalismus anschreien, er soll endlich weggehen und sterben?

Kommunismus, Sozialismus wären eigentlich feine Sachen. (Die Links führen zu erstaunlich neutral gehaltenen Begriffsklärungen auf Wikipedia.)

Ist aber nicht durchführbar, einfach deshalb, weil es Menschen, Leute, Gestalten gibt.

Wird auch immer eine Illusion, eine Utopie, Wunschdenken bleiben.

Weil menschliche Gier, Unzufriedenheit, Habsucht, Niedertracht, Bösartigkeit, Skrupellosigkeit, Egoismus die Triebfedern fast jeden „menschlichen“ Handelns sind.

* * *

Schauen Sie sich mal ganz unvoreingenommen die Ziele und Ideen des Sozialismus und Kommunismus an.

Nicht nur die Ergebnisse der kläglichen Versuche des abgewickelten ehemaligen „Ostblocks“.

Das hatte wenig bis nichts mit Sozialismus/Kommunismus zu tun, es handelte sich immer nur um einen gründlich schief gelaufenen Staatskapitalismus, der durch die politische Knute einer Diktatur am Leben gehalten wurde.

Lenin sagte bereits recht früh, das seine Vorstellung von Kommunismus nur durch eine Diktatur entstehen könne. (Diktatur des Proletariats war dazu ein propagandistischer Kampfbegriff.)

* * *

Ich bin der Auffassung, dass das „Experiment Ostblock“ von Anfang auf „tönernen Füßen“ stand und zu keiner Zeit eine Chance auf die Entwicklung einer tatsächlich sozialistischen oder kommunistischen Gesellschaft bestand.

Die Staaten des „Ostblocks“ standen international von Anfang an in einem ungleichen Wettbewerb zu „kapitalistisch“ orientierten Staaten.

Im Kampf um Devisen (Dollar, Pfund, Yen, DM) wurden die Methoden des „Klassenfeindes“ der eigenen Wirtschaftsform aufgezwungen, ein Spagat der in die Zahlungsunfähigkeit führte, da immer mehr westliche Kredite benötigt wurden, um die eigene Wirtschaft „am Laufen zu halten“.

Der „Ostblock“ zwang sich dazu noch selbst, durch seine eigene Doktrin der „Weltrevolution“, viel zu hohe Rüstungs- und Militärausgaben zu stemmen. Ausgaben, die die eigene Wirtschaftsleistung nicht erbringen konnte.

* * *

Aber, das größte und auch weiterhin bestehende Problem der sozialistischen/kommunistischen Ideen waren und sind die Menschen selbst und deren Neigung zu Egoismus und Habgier.

Gleichen Lohn für unterschiedliche Arbeiten lehnen die allermeisten Menschen ab.

Sie wollen belohnt sein, ihre Leistung, ihre Ausbildung, ihr Können, ihr Wissen und ihre Intelligenz muss sich zählbar lohnen. Nicht für das Kollektiv, für die Gesellschaft, sondern für jeden einzelnen „Leistungsträger“. Diese, anscheinend nicht veränderbare Grundeinstellung hat den Kapitalismus entstehen lassen.

Der Mensch ist im Grunde seines Wesens ein „lupenreiner“ Kapitalist. Er hat „den Kapitalismus“ nur immer weiter entwickelt. Nie zum Vorteil des Kollektivs (das Wort kennt kein Kapitalist), sondern immer nur zum Vorteil einiger weniger intelligenter und rücksichtsloser Profiteure.

Selbst die damalige „Nomenklatura“ stellte sich, für jeden sichtbar, über das Volk und leistete sich permanent Privilegien. Kein Unterschied zu westlichen Werte-Demokratien.

Regionalfürsten waren durchweg korrupt und kungelten zu ihrem eigenen Vorteil mit anderen, hohen und höheren Vertretern von „Partei“ und Wirtschaft.

Jeder, der irgendwie eine höhere Stellung im System hatte, versuchte daraus seinen persönlichen Vorteil zu ziehen. Genauso, wie zu jeder Zeit bei „uns“.

Der Mensch ist das Problem.

Die einen nehmen sich, weil sie es können, die anderen warten darauf, das ihnen gegeben wird, weil sie nichts anderes können.

Und deshalb wird das auch nie etwas werden, mit Sozialismus / Kommunismus, Frieden, Gleichheit, Einigkeit, Ausgeglichenheit, Brüderlichkeit.

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Kennen Sie die „Charta der Vereinten Nationen“? Die ist für jede Nation, die der UN beigetreten ist oder noch beitritt, ein bindendes Gesetz.

Kennen Sie die „UN-Menschenrechtscharta“? Liest sich absolut toll, ist bereits links-grün-versifft, und aus gutem Grund nicht einklagbar, kein Teil des Völkerrechts.

Kennen Sie die „Charta der Grundrechte der europäischen Union“? Auch ein insgesamt geiles Textwerk, sogar sehr oft mit absolut bindendem Rechtscharakter. Was den EuGH und sämtliche nationalen Richter, als „Unionsrichter“, aber nicht davon abhielt und abhält, die Titel auszulegen.

Und zwar so, das der Marktradikalismus (also alle darin aktiv Handelnden, wie die Besitzenden, die Politiker, die Justiz), der ständig gegen all diese Gesetzeswerke und Absichtserklärungen verstößt, ungestört weitermachen kann.

Hehre Worte, denen endlich die rechtliche Bedeutung zuteil werden muss, die bei der Niederschrift mal beabsichtigt war.

Die EU, die Bundesrepublik, die USA, China, eigentlich jede Nation, jede Regierung verstoßen permanent mit ihrer menschenfeindlichen, weil pro-marktradikalen Politik gegen all diese Texte, jede Sekunde. Ungestraft.

Wegen: Wachstum.

Vor allem wegen: Machtsicherung, Machtausbau und Stärkung des politischen und wirtschaftlichen Einflusses weltweit.

* * * * *

Die Sozialparodisten in der spd beklagen den ausgeuferten Streit (Demokratie ist permanenter Streit – auch wenn Parteien per se wenig bis nichts mit „demokratischen Strukturen“ zu tun haben) in den Unionsparteien und beklagen öffentlich sie, als „unschuldiger kleinerer Koalitionspartner“ müssten darunter leiden und würden deshalb vom Wähler nun permanent abgestraft.

Wenn Komiker, Kabarettisten, Satiriker solche Sätze raus hauen, dann weiß ich, das das eine Parodie sein soll und kann die Darbietung belachen.

Wenn spd-Schranzen, wie Nahles, Klingbeil, Stegner, Juso-Kevin (es besteht eine klitzekleine Möglichkeit, das es in den nächsten 30 Jahren einen Bundeskanzler mit dem Vornamen, also eher der Diagnose „Kevin“ geben könnte), so etwas in die Öffentlichkeit pusten, dann muss ich darüber sogar lachen.

Wenn aber Medien anfangen, diesen Schwachsinn allen Ernstes als Gründe für den Niedergang der spd anführen zu wollen, dann bekomme ich Wut. So blöde bin ich nicht und ich will mit solchem Stuss definitiv als „Nachricht“ getarnt, nicht belästigt werden.

Die marktradikale spd-Führung will einfach nicht kapieren, das ihr „Zersetzungsprozess“ mit Schröder, Steinmeier, Müntefering, Riester, Steinbrück, Clement (heute INSM und FDP), mit irrsinnigen Steuergeschenken an das Großkapital, mit der Agenda 20/10, mit den Grünen und mit Bertelsmann und McKinsey, mit Hartz IV, mit Rentenvernichtung und Gewerkschaftskastration zu tun hat. Das die spd ab 1998 sozial nur noch auf dem Karton stehen hatte, der Inhalt aber komplett marktradikal und sich für die bis dahin übliche Klientel der spd als hochtoxisch erwies.

Den Betrug bemerken bereits nach 20 Jahren immer mehr „Wähler“.

Da nützt kein „verbindlicher Fahrplan der Regierung“, da wird das neue „Gesetz“ von Hubsi Heil, dem aktuellen BundesArbeitsDienstführer, Dauerarbeitslose in unterbezahlte Arbeit zu pressen und 5 Jahre lang in Abstufungen durch die Allgemeinheit zu bezahlen, damit die Profite der „Sklavenhalter“ trotz solcher „Belastungen“ doch weiter wachsen können, zu noch mehr Ablehnung führen.

Vielleicht, weil der „betrogene kleine Mann“, doch noch angefangen hat, 1 und 1 zusammen zu zählen und bei der spd auf 2 kommt und nicht auf 11.

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Der „kleine Mann“ belohnt zur Zeit die Grünen über alle Maßen. Was diesen Glaubens- und Hoffnungsschub auslöst, kann ich mir nicht erklären.

Die Grünen sind für mich seit 1998 weder politisch links orientiert, noch sozial eingestellt.

Der politische Versuch, den Marktradikalismus weiterhin dereguliert gewähren zu lassen und trotzdem die Umwelt schützen zu wollen, gar retten zu wollen, ist in meinen Augen lächerlich. Ein politischer „Spagat“, der so sinnlos, wie undurchführbar ist.

Da nutzen auch keine Barbiepuppen mit Dauergrinsen und „Juchhu, ich freu mich so“-Ausbrüchen. Die neue „Grünen-Doppelspitze“ wird bald erkennen müssen, das man mit Marktradikalen nur über Profitsteigerung reden kann, niemals über Profiminimierungen.

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Es hilft nichts, die verfügbaren Parteien in Deutschland sind keine Antwort auf die gesellschaftliche und soziale Zerstörung durch den Marktradikalismus.

Es muss etwas völlig neues her. Frau Wagenknecht hat den Anfang gemacht und sammelt sozialdemokratische Einzelpersonen aus der spd, den Grünen und der PdL und aus dem Volk.

Ich wünsche ihr, zum Wohle für all die apathischen Menschen in Deutschland und der EU gutes Gelingen.

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Bis dann…

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