Das Undenkbare

wird hier und da doch mal ausgesprochen.

Nach dem „Fall Skripal“ und dem ewigen Schreiben über die Unsäglichen aus der spd-Funktionärskaste, mal wieder ein ganz anderer Text.

Über Frieden, Abrüstung, über eine neue „linke Sammelbewegung“ für Deutschlands Nicht-Milliardäre und Nicht-Millionäre, Verschwörungstheorien, und über die, verdammt nochmal, schon wieder über die spd.

* * * * *

Da ruft der Trump, wir erinnern uns, der Mann ist der gewählte Präsident der USA, den erneut gewählten Präsidenten der Russischen Föderation, Vladimir Putin an und macht genau das, was ihm alle seine „Berater“ so verboten hatten, nämlich Putin zum Wahlsieg zu gratulieren.

Dann redet der Trump auch noch minutenlang mit Putin über Syrien, Irak, Afghanistan, den IS, Nordkorea, über 700 Mrd. US-Dollar Rüstungsetat und über die völlig bescheuerte Idee von „Abrüstung“.

Alleine, was so ein Telefonat von Washington nach Moskau kostet, hoffentlich hat er einen „günstigen Nachttarif“.

Die teure Gesprächszeit damit zu vertun, das der alte Mann über „Frieden“ und „Abrüstung“ faselt und sich Gratulationen für den Erzfeind alles Demokratischen zusammen nuschelt.

Schmeißt kurz zuvor den „honorable Secretary of State“, Rex Tillerson, ohne Ansage, aus dem Team.

Wirft seit Wochen mit (Straf!) Zöllen auf alles und gegen jeden.

Alles unfassbar grausam und idiotisch, vor allem für die marktradikalen Globalisierer, was der „Verrückte“ da wieder angestellt hat.

Weiß vor allem die US-Presse fast einhellig zu berichten und öffnet die Schleusen für ein neues „Trump-Bashing“ mit leicht erhöhter Schlagzahl. Wird auch sofort von deutschen Pressemedien übernommen.

* * *

Ich sehe die Vorgänge etwas anders, was einzig und alleine der Tatsache geschuldet ist, das ich ein erklärter Feind alles Neoliberalen, alles Marktradikalen, der wirtschaftlichen Globalisierung, von Kriegen und der armutsfördernden Finanz-Casino-Mentalität bin.

Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ist auch Trump nicht der Herr in allen Ecken und Winkeln seines Regierungshauses.

Genauso wenig wie es Obama in den 8 Jahren seiner Kanonen-Präsidentschaft war, oder vor ihm G.W. Bush.

Der ganz große Unterschied zwischen Trump und Obama/Bush scheint für mich darin zu liegen, das Trump unbedingt der Herr seiner Administration sein will.

Daher rühren wahrscheinlich seine „schnellen Personalentscheidungen“, die mit „hire and fire“ beschrieben werden. War in der gesamten Arbeitswelt der USA aber nie anders und auch Trump bediente sich dieser Art von Personalbesetzung schon während seiner gesamten Tätigkeit als Geschäftsmann. Wie es eigentlich jeder US-“Arbeitgeber“ tat und tut.

An dieser Stelle will ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, das ich gegenüber Trump als Mensch und Politiker sehr kritisch eingestellt war, bin und bleiben werde.

Mein Problem ist, ich weiß fast nichts Konkretes über seine wahren politischen Absichten, seine Situation im Weißen Haus, seine Gegner in und außerhalb der US-Administration, den „deep state“.

Ich bekomme nur einseitig gefärbte Presse-“Informationen“ zu lesen, massenhaft gegen ihn gerichtet, wenige für ihn ausgelegt.

Neutrale, nur berichtende Texte, die nicht als beeinflussender Kommentar angelegt sind, sind fast nirgends zu finden.

Wenn ich lese und höre, das sich jemand für Frieden und Abrüstung ausspricht, gegen weitere Kriege, dann ist das für mich zu aller erst und grundsätzlich eine absolut positive und begrüßenswerte Äußerung.

Mit und seit Trump hat sich vieles in der bis dahin bekannten Politik, im Umgang mit- und gegeneinander, in der Ausdrucksweise, im diplomatischen Seiltanz geändert.

Trump ist für viele Menschen nicht katalogisierbar. Er springt von „Schublade“ zu „Schublade“. Dieser Eindruck wird natürlich durch die, sich einseitig äußernden Medien um ein Vielfaches verstärkt.

Medien, die ich gerne zur „Clinton-Foundation“ zähle.

Eine persönliche Wortschöpfung in der ich alles neoliberale, neokonservative, neokoloniale, Wallstreet, Mainstream-Medien, den MIC und gewissenlose, korrupte Politiker einordne. Es hilft mir, alle Gegner des Friedens und sozialer, ausgleichender Politik schnell und einfach zusammenfassen zu können.

* * *

Tillerson soll deshalb durch Trump, ansatzlos, also „volley“ abgeschossen worden sein, weil Tillerson, ohne Rücksprache und gegen Trumps Überzeugung, sich der gemeinsamen Erklärung britischer, französischer und deutscher Regierungspsychopathen gegen Russland, ausgelöst durch unbewiesene und geschickt formulierte Schuldzuweisungen der britischen Ministerpräsidentin May, per Unterschrift angeschlossen hatte.

Das Voltairenet veröffentlichte am 21. März folgende, lesenswerte Information: „Vier Tage, um einen kalten Krieg zu erklären“.

Darin wird auch Tillersons Rolle beschrieben, u.a.:

Der ehemalige Staatssekretär, Rex Tillerson, stammt aus der texanischen Bourgeoisie. Er und seine Familie haben sich voll für die amerikanischen Pfadfinder engagiert, deren nationaler Präsident (2010-12) er wurde. Kulturell England nahestehend, zögerte er nicht, als er Präsident der Riesen-Multi Exxon-Mobil (2006-16) wurde, sowohl eine politisch korrekte Kampagne zu führen, um homosexuelle Jugendliche bei den Pfadfindern zu akzeptieren, als auch Söldner für Britisch-Guayana zu rekrutieren. Er sei Mitglied der Pilgrims Society, des renommiertesten Anglo-US Clubs unter dem Vorsitz von Königin Elisabeth II., von dem viele Mitglieder an der Obama-Administration mitwirkten.

Der gesamte Text versucht, die weltweit zusammenhängenden Vorgänge, die die britische Intrige um den Fall „Skripal“ umfassen, so weit es möglich ist, zusammenfassend und trotzdem verständlich zu erklären.

Am Ende des Berichtes wird auf eine britische machtpolitische Initiative, einen neuen britischen Masterplan, eingegangen: „A global Britain“. Davon hatte ich zuvor nichts gelesen, es unterstreicht nur meine Meinung zum nie aufgegebenen britischen Kolonialismus innerhalb der herrschenden und bestimmenden „Eliten“ Britanniens.

Britanniens EU-Brexit, bereits geschlossene separate Staatsverträge mit Frankreich und Polen deuten darauf hin, das GBs Eliten wieder ihren eigenen Weg an die „Weltspitze“ suchen.

Britische „Diplomatie“, britische Militärstärke, die „City of London“, also die bekannte britische Rücksichtslosigkeit („never excuse, never admit“) sollen alten britischen Einfluss, alte britische Gestaltungsmacht wiederherstellen.

Vor allem Deutschlands wieder entdeckte Großmachtpolitik, die auf der Beherrschung der EU und seinen Exportüberschüssen beruhen, sind die direkten Gegner eines neuen britischen „Empire“ innerhalb Mittel- und Westeuropas.

Ich gebe an dieser Stelle gerne zu, das ich niemals ein Freund britischer Politik war. Von den vielen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die ich auf diesem Globus in fast 4 Jahrzehnten traf und mit denen ich befreundet war oder noch bin, ist unter Bewohnern der britischen Inseln nur ein Engländer (ein „Scouser“) zu finden, sonst nur Schotten, die ich als großzügige, warmherzige, humorvolle, ehrliche und aufrichtige Menschen kennen lernen durfte.

* * *

In jedem Fall bleibt Europa für mich ein Zentrum extremer Spannungsgebiete, zumindest solange wie sich die meisten europäischen Regierungen aus Nationalisten und/oder marktradikalen, korrupten Psychopathen zusammen setzen, weil sie gewählt wurden!

Irgendwie erinnert mich die derzeitige Gemengelage sehr stark an die Zeit europäischer Großkotzmächte kurz vor dem 1. Weltkrieg. Nur ohne Wilhelm II., Franz Josef und Nikolaus in Russland. Diesmal mit Theresa, Emanuel und Mutti.

Und einem Heiko als Außen…, tja was?

Es ist schon verwirrend, was den Bürgern da alles in die Ohren geblasen wird.

  • EU muss/soll seine eigene Armee bekommen.

  • Deutschlands „Eliten“ wollen Welt-Großgestalter werden, nachdem die EU schon mal wieder „deutsch“ spricht.

  • Frankreich tanzt auch auf mehreren Festen des Irrsinns, zusammen mit Deutschlands „Eliten“ wollen die französischen „Eliten“ die EU reformieren und natürlich führen.

  • Frankreich ist bereits seit mehreren Jahren, zusammen mit den USA und GB dabei, eine westliche Demokratie (also eine Finanzdiktatur) in Syrien, eigentlich dem gesamten Nahen Osten einzuführen. Also eigene Gestaltungsmachtpläne umzusetzen.

  • GB hat sich mit dem Brexit wieder mal endgültig aus EU-Land verabschiedet, weil es keine Vorteile mehr für Britanniens „Eliten“ brachte und bei der Umsetzung der zukünftigen britischen Gestaltungsmachtplänen die weitere Mitgliedschaft in einer deutsch oder deutsch-französisch geführten EU eher hinderlich ist.

  • Das gemeinsam gestaltete und seit vielen Jahren aufrecht erhaltene Feindbild „Russland“, „Putin“ aller EU-Regierungen, der EU-Kommission neuerdings unter, seit den „Skripal-Tales“, Führung der britischen Regierung.

  • Die, derzeit noch nicht in aller Öffentlichkeit stattfindenden wirtschaftlichen Kämpfe gegen China, wo es um Billig-Importe (Dumping) und unerwünschten Technologietransfer in Richtung China geht. Eigentlich komplett schizophren, denn westliches Kapital ermöglichte Chinas wirtschaftlichen Siegeszug, chinesische Dumpinglöhne generierten so 4 Dekaden lang irrsinnig hohe Gewinne bei den westlichen Inhabern der Produktionsmittel. Jetzt ist China kein Bittsteller mehr, keine ostasiatische Werkbank für Billigkrempel mehr, sondern hat die erlernten betriebs- und volkswirtschaftlichen Regeln des westlichen Imperialismus zu seinem Vorteil soweit genutzt, das China plötzlich überall zum ernsthaften Konkurrenten bei allen industriellen Produkten, im Finanzzirkus, bei Dienstleistungen geworden ist.

* * *

Tja Trump, seine Regierung und der ihm hinterlassene „deep state“.

Widersprüchliche Aussagen und sich konterkarierende Entscheidungen oder doch ein neuer Masterplan, der immer wieder droht durch den „deep state“ „aus der Kurve getragen zu werden“?

Mike Pompeo, ein politisches Ziehkind der Koch-Brüder, ebenso großmäulig unterwegs, wie sein Boss D.J. Trump, nun neuer Außenminister. Will den Iran vernichten, weil es der größte Finanzier islamistischer Kräfte sei. Da hat Pompeo die Wallstreet vergessen. Mike ist ein ganz harter Cowboy, aber vielleicht doch mit einem weichen Kern?

Gina Haspel, vormals Folterkönigin in geheimen CIA-Gefängnissen, nun neue CIA-Direktorin. Ist aber eigentlich auch egal, was da bereits alles an Psychopathen auf dem Chefsessel saßen. Die CIA ist nicht reformierbar, nur auflösbar. Aber was mit all den Geisteskranken machen, die sich dort bisher austoben konnten?

Mike Pence, von Anfang an dabei, zuerst Katholik, dann zu irgend was komischem aus dem Gegenlager der Protestanten konvertiert. Ist davon überzeugt, das Homosexualität eine Krankheit sei…

Steve Mnuchin, Goldman-Sachs-Banker, nicht der erste aus diesem Laden, ist Finanzminister. (und ich rege mich über einen GS-Staatssekretär im BMF auf)

Alles zweifelhafte Leute, die da in Trumps Kreisen zu finden sind.

Zölle erhebt er auch. Das ist dreist, weiß jede marktradikale Gazette in die denkbefreite Zone ihrer Leserschaft zu hämmern.

Zölle erhebt auch die EU, Deutschland, auch und vor allem gegen chinesische Produkte. Sogar ziemlich hohe Zölle, bis zu 124%.

Das ist aber etwas ganz anderes, außerdem müssen Europäer so was gar nicht so genau wissen.

Was Trump alles falsch macht, müssen sie dagegen aber sehr genau wissen.

Also, die marktradikale Position der „Freihandelsbefürworter“, aller demokratischen Ausbeuterkräfte muss dem europäischen Pöbel eingetrichtert werden.

China selbst gerät seit einiger Zeit auch in den Negativfokus der EU (s.o.), vor allem der deutschen „Regierung“.

Trump hat den Anti-China-Kurs Obamas eigentlich nahtlos übernommen. Nur mit anderen wirtschaftlichen Mitteln. Trump installiert wieder Zölle, um in den USA wieder Arbeitsplätze zu schaffen.

Obama ließ TPP und eine Reihe anderer „Freihandelsabkommen“ schaffen, die gegen Chinas wirtschaftliche Macht und seinen gewonnenen Welteinfluss gerichtet waren.

Aber keine Arbeitsplätze in den USA schaffen sollten, sondern es sollten nur neue Billiglohnländer für die westlichen Besitzenden, als Ersatz für China, geschaffen werden

Weil Trump von FTAs gar nichts hält, trat er diese sofort in die Tonne und ist noch nicht am Ende angelangt, denn er weiß, das FTAs, Free-Trade-Agreements nur die Vernichtung von heimischen Arbeitsplätzen durch Verlagerung von Industrien in Billiglohnländer bedeutet. Da haben Trump und ich etwas gemeinsam.

Trump will die einstmals verlagerten Industrien und damit die einhergegangene Vernichtung von amerikanischen Arbeitsplätzen in die USA zurückholen. Das ist ein wesentlicher Bestandteil von „America first“ und seinen Wahlversprechen an seine arbeits- und einkommenslosen Wähler.

Tja, auch ich sehe China ganz und gar nicht als „Freund“ der restlichen Welt an. Denn die wirtschaftliche Stärke hat eine bedeutende politische, militärische und wirtschaftliche Macht geboren, die ihren weltpolitischen Einfluss ausbauen will.

Einerseits ist das gut, wenn ein weiterer global player dazu beitragen kann, das entstandene Ungleichgewicht durch die einstmals viel zu starken USA wieder etwas auszubalancieren.

Dazu kommt Russlands neue wirtschaftliche, diplomatische und militärische Stärke, die die USA und die „alten westlichen Finanzeliten“ in Angst um weitere und mehr Machtverluste gestürzt haben.

Weil sich, vor allem die anglo-amerikanischen Besitzenden, auf das Werkzeug des billigen Geldes und einer hyper-agressiv agierenden Finanzindustrie, als Ersatz für die ehemalige Vormachtstellung, die einstmals durch deren produzierende Industrien entstanden war, verlassen haben.

Und auf den technologischen Vorsprung, von den man glaubte, ihn immer beibehalten zu können.

Und den man durch weltweit gültige Patentierungen und strengste geistige Eigentumsverhältnisse glaubte, schützen zu können.

In Asien, vor allem in China haben Patente und „geistiges Eigentum“ aber nun mal keinen Wert.

Hier gilt es einfach, in kurzer Zeit zu möglichst viel Geld zu kommen. Egal, wie das geschieht. Das Wort „Copyright“ kann man dort gar nicht lesen, geschweige denn verstehen. Eine gängige Interpretation wäre allerdings „kopiere es richtig“.

Die Gier der westlichen Besitzenden, ihre Entscheidung seit den 1970er Jahren komplette Industrien in Billiglohnländer zu verlagern, vor allem nach China und Indien, ermöglichten und finanzierten den Aufstieg dieser Staaten, vor allem Chinas rasanten Aufstieg.

* * *

Und so hatten wir doch eigentlich nicht gewettet.

Ihr solltet billig produzieren, unsere Profite steigern, eure Märkte für das öffnen, was wir nicht bei euch „produktionsmäßig geparkt“ hatten (euch vorenthalten haben, weil wir euch nicht unsere neuesten Technologien zugänglich machen wollten).

Wir hatten nicht vereinbart, das ihr euren Handelsbilanzüberschuss für eine Seidenstraße ausgeben sollt, für viel zu starkes Militär, eure Rohstoffe für unseren Scheiß selbst einkauft, überall in der dritten und vierten Welt mit „Frieden und Freundschaft“ unsere alten Macht- und Herrschaftsstrukturen kaputt macht.

Wir haben nicht zugestimmt, das ihr eure eigenen Technologien entwickelt, ihr solltet an unserer „kurzen Leine“ für uns produzieren, sonst nichts.

Genau das haben China, Indien nicht gemacht. Russland sowieso nie.

Sie haben sich „entwickelt“, auf allen Gebieten, wirtschaftlich, politisch, militärisch, diplomatisch und sind mittlerweile überall auf der Weltbühne präsent. Trotz der vielen US-Navy-Trägerverbänden auf jedem Tümpel dieser Welt.

China und auch Russland (das Handelsvolumen zwischen beiden Staaten soll bald 200 Mrd. Dollar erreichen) entwickeln gemeinsam eine neue „Öl-Leitwährung“, die sogar von den Saudis mitgetragen wird. Sie finden viel Unterstützung für eine, sich von den USA, der westlichen Welt lösenden Eigenständigkeit im asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Raum.

Deshalb „drehen“ unsere Profitgeier, die im nur noch im 3 Monatszyklus zu denken und handeln gelernt haben, die die alte, europäisch strukturierte, Kanonenbootpolitik nie vergessen haben, schon seit einiger Zeit so dermaßen am Rad.

Die, durch den „Westen“ beherrschte, alte Weltordnung droht zu kippen. Weil der „Westen“ sich die „Zügel“ jeden Tag ein wenig mehr aus der Hand nehmen ließ, ohne es zu merken.

Die alten Machtverhältnisse sind stark bedroht, das haben amerikanische und westeuropäische (GB, F, D) marktradikale Kreise erkannt und wollen diesen Kurs nun mit aller Macht und Rücksichtslosigkeit korrigieren.

Bisher mit „lokal begrenzten Kriegen“.

Von Nordafrika bis Afghanistan reichen die Flammen dieser „lokalen Kriege“, schauen sie sich das mal auf einer Weltkarte an.

Russland hält in Syrien, einem für die NATO strategisch wichtigen lokalen Krieg, mit nicht für möglich gehaltenem Erfolg, dagegen.

Siehe dazu auch die vorzeitige Aufdeckung vom Vorhaben US- und britischer Kreise, wieder einmal unter falsche Flagge einen „Zwischenfall“ mit Chemiewaffen, diesmal in Ghuta, zu inszenieren. Zu finden im oben verlinkten Bericht von „Voltairenet.“

Noch hält sich die VR China auf diesem Feld zurück.

Aber nur solange, wie die geplanten neuen „lokalen Kriege“ in Südostasien (Burma, Indonesien, Malaysia, Bangla Desh) und Ostasien (Korea) noch nicht angefangen wurden.

Venezuela ist seit langer Zeit den „US-Eliten“ ein Dorn im Auge. In Brasilien und Argentinien mit seinen marktradikalen Präsidentenkaspern, die durch die Wallstreet unterstützt werden, Kolumbien, Chile, überall entstehen neue US-Militärbasen und der Druck amerikanischer und EU Kanonenbootpolitik sollen Venezuela ins marktradikale Lager (also zurück zur „Demokratie“) zurück holen. Gleichzeitig können die US-Imperialisten die Zügel in Lateinamerika wieder anziehen und Druck auf ihre „Partner“ ausüben.

Das Muster ist immer das gleiche: „Demokratische Rebellen, moderate Kämpfer“ müssen durch die NATO, vor allem durch die USA, GB und Frankreich, bald wohl auch Deutschland, in ihrem gerechten Kampf für „Frieden, Freiheit und Demokratie“ unterstützt werden. Das ist nun mal so.

Denn die „NATO-Strategen“ scheinen darauf hinzuarbeiten, mittels der „lokalen Kriege“ direkte Konfrontationen mit russischen / chinesischen Streitkräften provozieren zu können.

Die ganze „Strategie“ ist so krank, weil man in höchsten US- und NATO-Kreisen glaubt, atomar begrenzte Schläge auf russischem und auch chinesischem Territorium führen zu können, ohne die komplette Welt unwiederbringlich zu zerstören.

* * *

Wenn in einer solchen Situation Trump mit Putin über Abrüstung und Frieden sprechen will, dann sollten die „normalen Menschen“ ein solches Ansinnen zunächst einmal vorbehaltlos begrüßen. Egal, was ein paar Scheiß-Superreiche und deren Medien-Claqueure zu motzen haben.

Wenn Trump dann auch noch auf die Idee kommt, sich mit Xi über Frieden und einer moderaten Veränderung wirtschaftlicher Gegebenheiten auszutauschen, dann ist das allemal besser als einer gestörten Theresa May, einem stark verstrahlten Jens Stoltenberg zuzuhören oder Glauben schenken zu wollen.

Finde ich.

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Sehr viel Text zu Trump, über zu viele Krieg und zu wenig Frieden, über Russland und China, über Politik und wirtschaftliche Gegebenheiten.

Vielleicht haben Sie trotzdem Lust weiterzulesen.

Denn jetzt komme ich zu „Verschwörungstheorien“ einem unverzichtbaren Teil meines müden, kümmerlichen Blogger-Daseins. Ohne die macht es auch keinen richtigen Spaß.

Und darf/will/muss sofort einen neuen Link setzen.

Zu den NachdenkSeiten, zu einem Text von Albrecht Müller vom 22.03.2018, betitelt mit: Anzunehmen, dass Parteien und Medien unterwandert sind, ist keine Verschwörungstheorie. Es ist Tatsache.“.

Finde ich toll, sehr mutig, sehr couragiert von Albrecht Müller, seine gesamte Reputation wieder mal in „in die mediale Waagschale zu werfen“.

Ich glaube ihm vorbehaltlos, ich bin schon seit einigen Jahren davon überzeugt, das die spd (schon wieder erwähnt) von außen unterwandert wurde.

Nicht nur die spd, auch die Grünen und teilweise die PdL (Liebig, Lederer, Ramelow, Riexinger, Kipping, um nur einige zu nennen).

Genauso verhält es sich mit der gesamten, ehemals als sozialdemokratische Politik zu erkennenden, europäischen Sozialdemokratie.

Das die großen Medien, ob im Privatbesitz befindlich oder als öffentlich-rechtlich konzipiertes „Informations“-Medium auf neoliberal und marktradikal getrimmt wurden, war ganz bestimmt die „leichtere Übung“.

„Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 Leuten, ihre Meinung zu verbreiten“

Am 13. August 2015 nutze Albrecht Müller diesen Satz, den Paul Sethe bereits 1965 öffentlich formulierte, als Titel eines NDS-Beitrages. Darin heißt es u.a.:

Paul Sethe, Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, stellte dies 1965 fest. Er ergänzte seine Aussage so: „Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher.“ Seit 1965 hat sich die Lage verschärft, unter anderem durch die weitere Konzentration der Medien und die Kommerzialisierung der elektronischen Medien, also von Fernsehen und Hörfunk. Nicht 200 reiche Leute, viel weniger bestimmen heute die große Linie der Meinungsbildung. Sie gehören zusammen mit einigen Köpfen aus Finanzwirtschaft und Industrie und unseren sogenannten Verbündeten zu den politisch einflussreichen Personen und Gruppen. Von einer demokratischen Willensbildung kann schon lange keine Rede mehr sein. Aber das Bewusstsein um diese Misere ist offensichtlich seit Paul Sethes Erkenntnis nicht gewachsen.

Zusammengefasst: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“.

Die „Kaperung“ der europäischen Sozialdemokratie war dagegen bestimmt viel kosten- und zeitintensiver.

Günstig war, das es in den sozialdemokratischen Parteien bereits Leute gab, die dort, aufgrund ihrer politischen Einstellung, gar nicht hingehört hätten. Z. B. Wolfgang Clement, Franz Müntefering, Gerhard Schröder.

In England war es ein „U-Boot“ vom Schlage Anthony Blairs, der die marktradikale Thatcher-Politik in der „Labour Party“ als neue Sozialdemokratie fest verankerte. Bis Jeremy Corbyn (leider sehr spät) aus der Box sprang.

Das das „Kapital“ viele Jahre für die „Transformation der Sozialdemokratie“ brauchte, verwundert mich nicht.

Man musste zunächst einmal willige Parteigranden, Funktionäre mit Hunger auf die großen Posten finden, diese unterstützen und aufbauen.

Zudem neue, junge Mitglieder, möglichst mit höherer Schulbildung, einer akademischen Ausbildung finden, diese sodann ködern, anfüttern, instrumentalisieren und ihnen eine persönliche Sicherheit in Form von Karriereaussichten und Anschlussverwendungen in Aussicht stellen.

Das war mit alten, richtigen Sozialdemokraten oder alten Gewerkschaftern nicht zu machen.

Diese Leute wurden politisch „kaserniert“.

In der deutschen spd war und ist das der „Seeheimer Kreis“.

Dazu kam jede Unterstützung aus der Wirtschaft, Treffen, Vorträge und Diskussionen mit Verbänden und „wichtigen“ Persönlichkeiten aus allen relevanten Teilen der höheren Gesellschaft.

Das „Vernetzen“ mit Vertretern aus Medien, Hochschulen, Stiftungen und was es an relevanten Gruppierungen noch so gibt, kommt dann quasi „von alleine“.

So werden Abhängigkeiten geschaffen, Gruppendynamiken erzeugt, mafiöse Strukturen des „Gebens“ und „Nehmens“, des „Schutzes und Aufstiegs“ geschaffen.

Vor allem wird ein „Elitenbewußtsein“ geschaffen.

Genügend Geld, Verbindungen, jede Menge „Patronage“ und die handfeste Aussicht auf eine abgesicherte Karriere sind die wesentlichen Faktoren für so eine „Unterwanderung“.

Bei anderen Parteien werden im übrigen diese Faktoren bei der Förderung geeigneten Nachwuchses genauso angewendet.

Jens Spahn ist nicht der „Quotenschwule“ der „rechtskonservativen“ CDU, sondern der „Mann der Pharmalobby“.

* * *

Dieter Nuhr versuchte im März bei seinem neuesten Satire-Ansatz in der ARD die „Verschwörungstheoretiker“ zu entzaubern, als er auf den „großen Wumba-Tumba“ hinwies, an dessen Halsband er selbst und andere Kabarettisten in der ARD hängen.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, die Leute für blöde zu verkaufen und die meisten funktionieren auch, das weiß auch Dieter Nuhr.

* * *

Da nun sozialdemokratische, auch oft falsch verallgemeinernd, „linke“ politische Kräfte nicht mehr vorhanden sind, bleibt nur der Weg, den Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht mehrmals angesprochen haben, Frau Wagenknecht zuletzt im „Neuen Deutschland, eine Zeitung, die ich nicht mehr lese, seitdem man auch dort auf den „Antisemitismuszug“ aufgesprungen ist.

RT brachte am 22.03.18 einen zusammenfassenden Bericht: „Sahra Wagenknecht: Die Linkspartei wird nicht gut geführt“ über das Interview, das Frau Wagenknecht dem „ND“ gab.

Sie wurde auch zum Projekt „neue linke Sammelbewegung“ befragt und sagte, sie hoffe noch vor der Sommerpause bereits konkreter werden zu können.

Und ich hoffe, das es von Anfang an richtig funktionieren wird,

  • das „marktradikale Atlantiker U-Boote“ von Beginn an ausgefiltert werden können,

  • das keine „low-level-Apparatschiks“ aus spd, Grünen und PdL nur wieder ihre stockende Karriere mit einem neuen, anderen Parteibuch „boosten“ wollen

  • ehrliche, begeisterte soziale Idealisten mit Herz und Sachverstand auf die Bürger zugehen werden, die Benachteiligten von wirklicher, ehrlicher Sozialpolitik überzeugen können und wieder wählbar machen

  • der Typus des „Politmanagers“, dem nichts mehr zuwider ist, als die Straße und der ihn wählen sollende Pöbel, von Anfang an keine Chance haben wird, sich auch dort wieder festzusetzen

  • das „Polit-Esoteriker“ keine Chance erhalten werden, die Bewegung wieder nur in einen theoretisierenden Debattenclub zu verwandeln

Damit könnte ein wichtiger Grundstein gelegt werden, soziale, gesellschaftlich verbindende Politik wählbar zu machen.

Ehrlichkeit auf die Straße, statt Theorien, Flyer und Kugelschreiber.

* * *

Und schon wieder komme ich an der spd nicht vorbei.

Grund ist ein Artikel auf den NachDenkSeiten vom 23.03.2018: „Die Kandidatur von Simone Lange zum Parteivorsitz der SPD ist wichtig – aus sachlichen und formal demokratischen Gründen“

Zitat aus dem Anfang des Artikels:

Die SPD-Zentrale weigert sich, Simone Langes Kandidatur im Wettbewerb mit Andrea Nahles überhaupt bekanntzugeben. Anfragen beim SPD-Vorstand werden abschlägig beschieden. Siehe hier. Frau Lange darf sich beim SPD-Parteivorstand auch erst am Tag vor der Vorsitzendenwahl, also am 21. April, vorstellen. Um diese Bunkermentalität wenigstens öffentlich zu machen, schrieb Simone Lange jetzt einen Offenen Brief an die Bundestagsfraktion. Auch aus sachlichen und wahlstrategischen Gründen wäre es gut, die Delegierten des Parteitages in Wiesbaden würden am 22. April dafür sorgen, dass die SPD nicht alleine von Andrea Nahles in beiden Ämtern, als Vorsitzende der Bundestagsfraktion und als Vorsitzende der Partei, repräsentiert wird.

Dazu passt der erste Link im obigen Zitat aus den NDS

Peter Lassen auf dem Facebook-Account der spd 22. März um 08:50

Ich habe gerade in Berlin angerufen und mich erkundigt, ob ich irgendwo auf der Seite Informationen über andere Kandidaten für den Parteivorsitz bekommen könnte. Klare Antwort: Das ist NICHT vorgesehen. Die anderen Kandidaten haben andere Wege gewählt (!), um sich zu präsentieren. Auf meine Frage, ob also auf der offiziellen SPD-Seite nur und ausschließlich Werbung für Frau Nahles gemacht werden würde, wurde mir gesagt, das wäre doch jetzt eine rein rhetorische Frage und ich sollte mich mit den Kandidaten direkt in Verbindung setzen, wenn ich Informationen haben wollte. Es ist nicht vorgesehen, auf der HP alle Kandidaten vorzustellen. Das ist doch mal fairer Wettbewerb und gelebte Demokratie! So überzeugt man Wähler, dass man alles transparent und ehrlich darlegen will. Nix gelernt, liebe SPD und das bereits mühsam Erlernte wieder vergessen……..

Den zweiten Link, Frau Langes offener Brief an die Bundestagsabgeordneten der spd:

Offener Brief an die SPD Bundestagsfraktion

Veröffentlicht am 22. März 2018

Liebe Abgeordnete der SPD-Bundestagsfraktion,
liebe Genossinnen und Genossen,

ich bewerbe ich mich als Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und trete am 22.April 2018 auf dem Bundesparteitag in Wiesbaden mit meiner Kandidatur für dieses Amt an.

Nach Einreichen meiner Bewerbungsunterlagen habe ich den Bundesvorstand um eine persönliche Vorstellung gebeten, um meine Beweggründe darzulegen und meine Ziele vorzustellen. Diese Möglichkeit gibt mir der Bundesvorstand leider erst am 21. April in Wiesbaden.
Ich möchte, dass wir uns vorher kennen lernen, deshalb schreibe ich euch heute in der Hoffnung, dass mir die Bundestagsfraktion diese Möglichkeit zeitnah einräumt.
Seit Bekanntgabe meiner Kandidatur erhalte ich täglich zahlreiche Zuschriften, Nachrichten, Anrufe und Unterstützungsmeldungen jeder Art von Flensburg, über Kiel, Krefeld und Mettmann bis nach Nürnberg. Auch der internationale Ortsverein mit seinen 400 Mitgliedern hat sich für mich ausgesprochen. Jeden Tag erhalten wir neue Unterstützungsbeschlüsse von Ortsvereinen aus ganz Deutschland. Das ist ein enormer Rückenwind, den ich mit auf diesen Weg nehmen kann.
Ich kandidiere, weil ich mich mit dem Verhalten des Bundesvorstandes zuletzt nicht mehr identifizieren konnte und weil wir alle in der Verantwortung stehen, unseren Beitrag zu leisten, die Sozialdemokratie wieder zu einer Gewinnerin zu machen. Die SPD hat in den vergangenen Jahren massiv an Zustimmung verloren. Maßgeblich daran ist auch die Agenda-Politik, deren Auswirkungen tagtäglich viele Menschen betreffen und die auch einen Anteil an der Armutsentwicklung in Deutschland hat. Die SPD muss deshalb einerseits Fehler korrigieren und sich andererseits ihrer Werte besinnen, auf die die Menschen unseres Landes zählen und auf die sie sich verlassen wollen.
69 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik ist die Schere zwischen arm und reich in Deutschland so groß wie nie. Jedes 5. Kind lebt im reichsten Land Europas in Armut. Damit muss Schluss sein!
Die Menschen müssen wieder im Alltag sehen, dass der Staat sich kümmert. Es muss wieder Freude machen, seine Kinder in moderne und gute Schulen zu bringen. Es muss selbstverständlich sein, dass Menschen bezahlbare Wohnungen finden. Es muss normal sein, dass jede und jeder in Deutschland eine Altersversorgung erhält, von den die Menschen leben und sich gesund erhalten können. Nicht nur die Kirche muss im Dorf bleiben, sondern auch der Hausarzt und die Bushaltestelle.
Eine immer vielfältigere Gesellschaft braucht einen starken Staat und starke Institutionen, auf die sich alle verlassen können, die aber auch für alle die Regeln durchsetzt.
Deutschland muss mehr in die Zukunft investieren. Forschung, Entwicklung und große Infrastrukturvorhaben dauern viel zu lange. Davon können wir Bürgermeister ein Lied singen.
Für die Sozialdemokratie, die auch europaweit an Zustimmung verloren hat, muss jetzt eine neu Zeitrechnung beginnen. Ihre Aufgabe heißt, Glaubwürdigkeit zurück zu gewinnen, für Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und neben der Regierungsarbeit als Partei ein unverwechselbares Profil zu erarbeiten.
Deshalb sage ich, dass die Partei neben der Bundestagsfraktion einen eigenen Kopf braucht, der mit den Mitgliedern und mit euch das Zukunftsprogramm für die Bundestagswahl 2021 schreibt.

Wissen, Würde und Wohlstand sind die zentralen Themen für die Gesellschaft von morgen. Packen wir es an!

Eure Simone

1998 verabschiedete sich die spd vom ersten Bestandteil des „S“ in spd, dem „sozial“.

2018 radiert der spd-Vorstand auch noch das „demokratisch“ aus.

Versucht mit allen anti-demokratischen Mitteln die Bewerbung einer zweiten Kandidatin für das Amt des spd-Bundesvorsitzenden zu torpedieren, zu verhindern.

Die ehemalige SED, die ehemalige KPdSU, die KPCh, Kims „Familienbetrieb“ in Nordkorea, jede Diktatur eines x-beliebigen afrikanischen „Dreckslochs“ (D. J. Trump) kriegt das auch nicht besser hin.

Wer genau innerhalb und außerhalb der spd will unbedingt die marktradikale Schröder-Drohne Nahles aka Frau „Bätschi“ zur Bundesvorsitzenden machen?

Ihr jegliche Konkurrenz vom „umfangreichen“ Leib halten, sie konkurrenzlos bewerben?

Demokratische Mindeststandard?

Aber ohne die spd.

Bekommen diese Vorgänge die alten GenossInnen bei ihrem wöchentlichen Stammtisch noch mit?

Oder ist denen eh schon alles wurscht?

Nur die Ehrennadel und die Urkunde für 50 Jahre Parteimitgliedschaft zählen noch.

Mann, Mann, Mann, tretet doch endlich aus. Laßt euch doch von diesen Popanzen nicht mehr länger verarschen? Oder seid ihr das etwa so gewöhnt?

* * * * *

Bis die Tage…

5 Kommentare

  1. Moin,
    als Erstes gleich das Letzte. Nahles und Lange müssen erstmal in den Vorstand gewählt werden, bevor die gewünschte Wahl zum großen Vorsitzenden möglich wird.
    Bei Frau Lange könnte es vielleicht was werden, wenn genügend Kreisverbände da mitmachen. Doch nur die Qualifikation als Entschuldigungsengel zu Hartz IV wird da wohl nicht reichen. Hier in FL kann ich ihre Leistungen als OB nicht wirklich erkennen, außer, daß unter ihrer Regentschaft alte Beschlüsse für den Bau einer Kita, mit den einher gehenden Fällungen von Bäumen, den Äxten der Baumab-Fraktion zum Opfer fielen, in einer Nacht und Nebelaktion. Die, die noch für den Erhalt des Baumbestandes kämpften und sich einsetzten, waren buchstäblich Platt, war doch die Vereinbarung so getroffen, sich vor der geplatnen Baumfällaktion erneut an den Tisch zu setzen.
    Wenn sie also im Kleinen nichts im Griff hat, ich nehme mal positiv für sie an, daß ihr das unbekannt war, wie will sie dann den Intrigen auf Bundesebene wirksam begegnen?
    Und vor der Bätschi-Nahles bewahre uns der Leibhaftige, hoffentlich bekommt sie vorher noch auf die Fresse. Aber auch sie muß erstmal im Vorstand sein. Egal.

    Albrecht Müller und sein Artikel über die U-Boote in der SPD, hatte mich auch überzeugt. Ich war dann auch gleich so vermessen es bei der „Rationalgalerie“ brühwarm anzubringen. Die Antwort von U.G. war entsprechend:
    Zitat „Antwort von U. Gellermann:
    Tatsächlich ist die Unterwanderungs-Theorie von Albrecht Müller eher Fantasie: Denn dann wäre die SPD ja schon seit ihrer Zustimmung zum NATO-Doppelbeschluss, dem Berufsverbot (Willy Brandt) bis hin zur Agenda 20/10 unterwandert. Da hätte man sicher mal einen Beleg gefunden.“
    Auch er will es nicht wahr gaben. Zitat Ende.so what, es kann also nicht sein, was nicht sein soll.

    Und sonst? da ich eher der Freund klarer Worte bin: die Republik ist im Arsch.
    Es wird sich nichts ändern, solange der Michel nichts ändern will, solange der Michel nichts macht.
    All die Blogger, die es gut meinen, die Netzseiten, die ähnlich aufgestellt sind und bei denen sich die Kommentar-Leute die Finger wund schreiben, sind im Bezug auf die über 80 Mio. doch nur eine Minderheit und die, denen das alles mißfällt, die dagegen aufbegehren, ob verbal oder mit Rat + Tat, sind und werden wohl auch immer eine Minderheit bleiben. Leider.
    2/3 der Afrikaner wollen angeblich nicht mehr ansäßig bleiben, schreibt nicht nur die Welt. Selbst wenn es weniger als die 2/3 sind, was anzunehmen ist, das wären bummelige 1.000 Millionen, so käme dies schlußendlich der Gesamtbevölkerung der EU mit rund 700 Mio gleich. Bei gleichmäßiger Verteilung hier im Land dann 160. Mio.
    Das geht natürlich nicht von heute auf morgen aber immerhin.
    Was sonst noch hier so abgeht, die Zwangsislamisierung, auf allen Gebieten, in allen Bereichen.
    Ich behaupte mal locker, daß sich bis 2005 keiner an den über 4 Mio Moslems hier im Land wesentlich gestört hat. Knallchargen gibt es natürlich immer. Trotzdem gab es aber schon Irritationen über die Generation „Fack-Ju-Göte“. Über die Generation der hier geborenen, an denen in vieler Hinsicht die hiesige Sprache wie Wasser auf der Ölhaut abgeperlt ist. Bei denen schon vorher gemessert wurde, doch alles noch in einem scheinbaren erträglichen und nicht wesentlichen Umfang. Das Thema ist durch, die Messerattacken nehmen zu und die Verfechter der reinen, wahren religiösen Lehre werden jünger. Bis es im Kindergarten, bei den ganz Kleinen, losgeht ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, was zu befürchten ist.
    Das Thema kochte letztlich in 2005 hoch und hatte schon seinen Anfang davor.

    Nur alles aus dem Wirtschaftswinkel zu betrachten ist zu kurz gesprungen und viele, die auf der Linie der MSM und der Politik sich bewegen, haben weniger mit den Problemen zu kämpfen, noch. Ich gehöre mit dazu, was die Kontakte betrifft.
    Eine Freundin arbeitet in HD in einer Klinik und hat täglich mit den „Pauschaltouristen“ zu tun, die mit schöner, unablässiger Regelmäßigkeit aus dem Auffanglager in HD kommen (habe den Namen der ehemaligen US-Kaserne vergessen). Die wenigsten bemühen sich sich soweit anzupassen, daß sie sich halbwegs verständigen können.
    In der Klinik, in der die Freundin arbeitet, werden Tbc-Patienten behandelt. Vor 2005 hatten sie eine kleine Station mit rund 7 Betten, es waren halt nicht mehr notwendig. Jetzt haben sie schon 2 oder 3 voll belegte Stationen. Die Verständigung geht gegen Null und sie scheitert mit ihren Bemühungen, daß die Patienten ihren Anweisungen folgt, die jeder Grenzdebile schafft. Auch die Hochnäsigkeit und Arroganz, die Verachtung spürt sie in vielen Fällen und es sind dann die Ausnahmen, auch farbiger Ausländer oder Geflüchteter, die dann so sind, wie wir es uns vorstellen, wie man sich einem Menschen gegenüber verhält. Wenns geht freundlich und nicht aggressiv abwehrend. Selbstverständlich gibt es in jeder Nation und Hautfarbe auch jede Menge Arschlöcher. (warum muß man das eigentlich betonen und sich rechtfertigen?)
    Letztens hatte sie ein Exemplar, der auf verschiedene Sprachansprachen (u.A. auch Englisch) mit: „Inglisch“ antwortete. Sie vermerkte es, die nächste Kollegin sprach mit ihm Englisch und erklärte ihm alles auf Englisch, die Antwort bestand aus dem bekannten Wort „Inglisch“.
    Viele haben offene Tbc und rennen dann außerhalb der Klinik ohne Mundschutz herum. Die Berichte über die hiesige Zunahme der Tbc häufen sich.
    Das wird nichts mehr, weil jeder, der sich kritisch äußert und nicht bei 3 auf dem Baum ist als Nazi beschimpft wird, selbst Juden werden damit tituliert (ich lasse mal die Politik Israels aus dem Spiel).
    Einer Frau, die sich vor Wochen allein in HH auf den Jungfernstieg stellte und stumm ein Schild hoch hielt mit „Merkel muß weg“ ereilte das gleiche Schicksal und seitens der Antifa wurde sie massiv bedroht, selbst in ihren privaten Räumen. Woher wohl die Verteidiger der Demokratie ihre Adresse hatten?
    Wenn man sich diesbezüglich äußert, ist man sofort ein Rechtspopulist, ein Nazi und was es sonst noch gibt.
    Die Freundin war gestern in Kandel, bei „Kandel ist überall“. Es war friedlich und die Polizisten, die den Zug begleiteten, waren unbehelmt. Es waren um die 2.000 Teilnehmer und es wären noch mehr gewesen, nur hielten die Züge in Kandel nicht. Die Antifa hatte auf den Bahnsteigen ein Empfangskomitee entsandt. Um Randale und sonstige Konflikte zu vermeiden, fuhren die Züge haltlos durch. Frau Dreyer und sonstige Honoratioren hatten zur Gegendemo „Wir sind Kandel“ aufgerufen und als Schutztruppe fungierte die Antifa. Die Teilnehmer wurden seitens des DGB kostenlos in Bussen angekarrt und zum Abschluß veranstaltete die Antifa noch ein Feuerwerk. Vor so viel Freude im Überschwang trat die Polizei in voller Montur mit Helm auf (wer hat schon gerne eine Leuchtrakete oder sonstiges im Auge). Randale gab es trotzdem, bei Malu Dreyer und ihrer Antifa. Die Antifa nunmehr im Dienst der Merkel, die auf jeden einhauen, der sich kritisch zu Merkel öffentlich äußert. Die Antifa, früher wohl mal der linke, autonome und schwarze Block, im Einsatz gegen das Establishment, jetzt als Prügeldienst für die Kartelle. Wer hätte das gedacht?
    Ich zitiere mal Hadmut Danisch:
    „Ratet mal, wo die vielen „Gegendemonstranten” herkommen.
    Es fällt ja schon auf: Immer, wenn es eine regierungs- oder migrationskritische Demonstration gibt, gibt es riesige Gegendemonstrationen, bei denen dann auch oft eine gewalttätige Antifa mitmischt, die dann drauflosprügelt. (meine Ergänzung: ist in HH genauso)
    Schon mal gefragt, wo die Leute immer herkommen und warum die da sind?
    Der DGB ruft zu Demonstrationen auf und stellt kostenlose Busse zur Verfügung. In diesem Fall ging es um Kandel, wo ein Afghane seine deutsche (Ex-)Freundin in einem Drogeriemarkt erstach. …….
    Und auf der DGB-Seite steht:
    ErstunterzeichnerInnen
    Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz
    Das heißt, da werden Parteipolitik, Gewerkschaftspolitik und Landesregierung miteinander vermischt, was verboten ist.
    Und was die Gewerkschaften damit zu tun haben, ist mir auch nicht klar.
    Ich wüsste ja zu gerne, aus welchem Geldtopf die Busse bezahlt wurden. (Zitat Ende).

    In diesem Zustand befindet sich die Republik und ich werde das Gefühl nicht los, das Rad dreht sich immer schneller. Und die Zwangsislamisierung nimmt ordentlich Fahrt auf und jeder hat es ohne Widerspruch hinzunehmen.
    Und die Frage ist auch: wurde aus diesem Grund die AfD gegründet, damit die CxU rechts überholt wird, weil alles einem ganz anderen Plan dient und die Vorwürfe der AfD, egal wie richtig, fundiert und berechtigt, nur diesem Zweck dient?
    Frau Weigel kann ja wohl nun einen Ex-Kollegen im Finanzministerium von Olaf Scholz begrüßen und auch da scheint es nur noch eine Frage der Zeit, wann das Großkapital auf der Regierungsbank direkt sitzt, in Frankreich sind sie da ja schon weiter.

    Jetzt bin ich auch noch Verschwörungstheoretiker.

    1. Moin, Moin
      Macht nichts, ein VTler zu sein. Man gewöhnt sich mit der Zeit dran, es tut auch meist nicht weh…

      Tja, das war ein langer Kommentar, eigentlich schon ein eigener Blogbeitrag.

      Zu Gellermann, sie sollten zu ihm wissen, das er sich selbst als Kommunist bezeichnet. Vielleicht haben sie mal seine „Vita“ gelesen. Ich hatte ihren Originalpost in der Galerie auch gelesen und musste sofort innerlich „grinsen“, weil ich Gellermanns Antwort in der Art erwartet hatte.

      Ich mag zwar seine Art des Schreibens. Er trifft satirisch, auch mal böse-sakastisch in seinen Texten „den Nagel auf den Kopf“.

      Aber er ist auch, nach meiner Auffassung, manchmal ziemlich überheblich und selbstgerecht, vor allem, wenn er auf Kommentare, an denen ihm irgend etwas nicht passt, antwortet. Das kommt vermutlich auch von seinem jahrzehntelangem, politischen Kampf, den er öffentlich, mit wenigen anderen Mitstreitern, als deutliche Minderheit führt.

      So etwas ist mir mit ihm auch schon passiert. Es ging damals um einen Text eines ehemaligen DDR-Hochschulprofessors, in dem die Versäumnisse der PdL und vieler Funktionäre, absolut nicht ungerechtfertigt, aufgezählt wurden, der von Gellermann selbst eingestellt worden war. Mein Kommentar, eigentlich an den Verfasser selbst gerichtet, , nicht an U.G., bestätigte nur die Sichtweise des Verfassers, wies dazu auf die vielen Versäumnisse und politischen Unterlassungen der PdL in den „alten Bundesländern“ hin. Ganz auf der „kritischen Linie“, mit der ich die PdL seit einigen Jahren wahrnehme und beschreibe.

      Die Antwort Gellermanns war für mich mehr als überraschend und lief, m.M.n., völlig aus dem Ruder, sie zog sogar noch mißbilligende Kommentare anderer Leser nach sich. Ich nutzte damals, als Antwort nicht weiter die Kommentarfunktion, sondern schrieb Gellermann eine persönliche Mail, die er auch beantwortete und darin sogar teilweise „zurückruderte“, zumindest seinen rüden, belehrenden und unangebrachten Ton teilweise zurücknahm.
      Wir sind eben alles nur Menschen, mit Defiziten in allen möglichen Bereichen, auch der direkten Kommunikation.

      Was ich in bedeutend unangenehmerer Form in wenigstens 3 weiteren „politischen Blogs“ immer wieder gehäuft vorfinde. Da ist U.G., nach meinem Empfinden, eher harmlos
      – – – –
      Kandel
      ich muss gestehen, ich habe die Vorgänge um, in Kandel absolut nicht „auf dem Schirm“.
      Nur das ein Mord eines Afghanen an seiner Ex?-Freundin in einem Drogeriemarkt des Ortes Kandel in Rh.-Pf von allen möglichen Gruppen instrumentalisiert und genutzt wird. Ich müsste dazu Regionalzeitungen lesen, oder Blätter, die mich nicht auffordern, meinen „Ad-Blocker“ auszuschalten. Nein, der bleibt an!

      Demo / Gegendemo – das bewährte Mittel zur Stimmungsmache, zur Spaltung, zur Auf- und Einteilung: „Bist Du für uns oder gegen uns?“
      Dreyer, Grüne, DGB, kostenlose Busse, private Prügeldienste in Form der AntiFa.

      Ich lese in letzter Zeit vermehrt, auch auf der „RG“ gefundene, persönliche Erlebnisberichte über die „Antifa“ im Zusammenhang mit Straftaten, Prügeleien, Gewalttaten, ausgeübt auf genau der politischen Seite, die eigentlich nie die Seite der original „AntiFa“-Gruppierungen war.
      Kann es sein, das die Bezeichnung „AntiFa“ von gewissen rechten (was für mich auch Wirtschaftskreise einschließt) Machtgruppen zur Irreführung absichtlich falsch genutzt und erwähnt wird?

      Dass es eher Hardcore-Faschos aus der „Anti-Deutschen“-Szene sind, die sich selbst als „Links“ bezeichnen, aber rechter als manche Höcke-Groupies sind? Und gegen die die PdL-Gremien auch nichts unternehmen?

      Ich weiß es nicht, aber das alles riecht mir sehr stark nach bewusster Instrumentalisierung, nach Desinformation und Lagerbildung (s.o.).

      Vllt. bringen die NDS, oder jemand anders, bald eine sachliche Zusammenfassung, Analyse?
      – – – – – –
      Ausländer, Flüchtlinge, politischer Islam

      Heißes Eisen, für jeden, egal wie differenziert und vorsichtig man sich äußert.

      So war es wohl auch von den „beratenden Denkfabriken“ beabsichtigt, die Frau Merkel rieten/anwiesen, Ausländer = Flüchtlinge ungehindert in Mittel-, West- und Nordeuropa aufzunehmen.

      Ich bin, nach wie vor der Auffassung, das ganz besonders Deutschland, Regierung, Behörden des Staates und aller Verwaltungen und die “ gesamte Gesellschaft“ die gottverdammte, auch „christlich abendländische“ (auf die sich ja so viele AfDler und Pegidioten berufen) Menschenpflicht haben, Kriegsflüchtlingen zu helfen. Sie für eine gewisse Zeit aufzunehmen, zu beherbergen und zu versorgen.

      Was die bestimmenden, herrschenden europäischen marktradikalen Kreise daraus gemacht haben, sehen, hören und lesen Sie und jeder Deutsche, ob er/sie/es will oder nicht.

      Man überließ ALLE Probleme, die sich mit Menschen fremder Lebensführung und -einstellung, -auffassung ergeben, einfach „der Gesellschaft“.

      Behördliche Massnahmen erstreckten sich auf Errichtung von „Erstaufnahmelagern“, möglichst „am Arsch der Welt“, Erfassung, Entgegennahme des Asylantrages und Bereitstellung von Geldern, die gerissene deutsche Unternehmer fast vollständig abgriffen, alleine durch die „Bereitstellung von Unterkünften und Verpflegung“, zu Tagessätzen, die teilweise über dem kriminellen Hartz IV-Satz liegen. Ein gewinnbringendes Produkt aus der Serie: „Privat geht vor Staat“.

      Dazu die Regierungsanweisung an BAMF und andere nichtsnutzige, völlig überforderte und unterbesetzte Behörden auf allen Ebenen, „Syrer“ ersteinmal durchzuwinken. Das wussten auch diejenigen, die keine Syrer sind, nicht aus dem Kriegsgebiet Syrien kommen und nicht aus den Elendslagern in der Türkei und dem Libanon, Jordanien ihre weitere Flucht antraten.

      Sondern andere Gründe haben, nach Europa zu gehen. Darunter sind eben auch sehr viele Kriminelle, politische Islamisten zu finden, dann eben auch Menschen, die Geld verdienen wollen, um ihre zahlreichen Familienmitglieder „am Kacken zu halten“ und so das deutsche Ausbeutungssystem „Niedriglohnsektor“ nochmal durch illegale Beschäftigungsverhältnisse zu „dumpen“. Was machen Zoll? – Nix, unterbesetzt.

      Die Einheimischen, die vom Staat und den Behörden alleine gelassen wurden, „dürfen“ jetzt die ganzen vorhersehbaren „individuellen Probleme“ beheben. So auch ihre Bekannte in HD. Das Ergebnis von „Privat geht vor Staat“. Die tatsächliche Bedeutung ist ja von niemandem im Volk wirklich begriffen worden. Nur vereinzelt.

      Ich habe allerdings in mehr als 30 Jahren in Afrika, Lateinamerika und Asien noch nie erlebt, das Patienten mit offener TB ungehindert frei herum liefen.

      Und ich habe auch nie Undankbarkeit gegenüber „Weissen“ oder „Gringo“-Helfern erlebt, anfängliche Distanz ja, bis man sich etwas besser kannte, auch anfängliche Ablehnung, die aber besonders von „Dorfgranden“, wie Stammesältesten und „Medizinmännern“ kam, weil die um ihren Einfluß auf „ihre“ Gemeinschaft fürchteten, bis sie begriffen, das wir ihre Einfluss- und Machtpositionen nicht verändern wollten. Sondern nur die Grundhilfe leisten wollten, die sie selbst nicht bereitstellen konnten. Und ihr Staat, ihre Verwaltung, die Uniformierten nicht bereitstellen wollten. Aber einer unfassbaren offenen und noch beschämenderen verdeckten Korruption frönten.
      Die die „weissen“, US- und EU-Konzerne kräftig befeuerten und für ihre Zwecke (Profite) zu nutzen wussten. Deren Manager/Vertreter uns für Idioten und Schwachköpfe hielten.

      Was würde es Deutschland kosten, Kriegsflüchtlingslager in der Türkei und überall sonst, Lager auch in Mali, Libyen, Sudan, selbst zu unterhalten, nach menschenwürdigen Maßstäben zu leiten, eine menschenwürdige Versorgung bereitstellen? Möglich wäre das, Typen wie Erdowahn kann man so schnell „an den Eiern packen“, wenn man nur will und ein klein wenig Raffinesse an den Tag legt.

      Statt dessen werden deutsche Abzocker, die dafür nur ein paar Formulare ausfüllen müssen, mit Geld für Flüchtlinge zugeschissen, weil das eben für die Behörden einfacher, letztendlich billiger ist und viel weniger eigenes Personal benötigt wird. Und damit das Geld eben „in Deutschland“ bleibt.

      Verbrecher sofort auszuweisen, halte ich für legitim, aber jeden Ausländer per se als potenziellen Verbrecher anzusehen, halte ich für falsch. Diese Verallgemeinerungen sind populistisch begründet, zielen auf die einfach gestrickte Wahrnehmungsmöglichkeiten des „kleinen Mannes“ ab und dienen nur dem Zweck nationale, nationalistische, völkische „Politik“ mehrheitsfähig zu machen. Und diese Kreise sind auf einem „guten“ Weg.

      Darüber hinaus werden die „Guten, Dankbaren“ irgendwann, durch dieses Trommelfeuer, doch noch kriminalisiert und verhalten sich dann auch so.
      – – – –
      Islamisierung

      ein Wort das mir zu einseitig ist. Es gibt sicher Hassprediger, Vertreter eines neu entfachten politischen, radikalen Islams, bei dem der Koran und machtpoliische Thesen geschickt vermengt werden. Von Briten und Franzosen seit den Irakkriegen im ganzen arabischen Raum wieder ins Leben gerufen und für die eigenen machtpolitischen Zwecke benutzt (Stichwort: Muslim Bruderschaft).

      Aufgabe der dt. Polizeien und dieses nichtsnutzigen, mit Sicherheit auch absichtlich unfähig agierenden „Verfassungsschutzes“ (Anis Amri, NSU etc.), des „Staatschutzes“ und anderer Behörden wäre es, diese Leute zu identifizieren und konsequent auszuweisen, ihren Herkunftsländern wieder zur Verfügung zu stellen.

      Damit ist das Problem des weltweiten radikalen politischen „Islamismus“ nicht behoben. Es wäre nur ein Anfang in Europa.

      Jedoch, genauso wie wirtschaftliche Armut, ist auch der „radikale politische Islamismus“ kein Naturschauspiel, sondern er wurde durch Psychopathen aus den westlichen, marktradikalen Gesellschaften geschaffen.

      Beschäftigungslose Menschen, Menschen ohne Arbeit, ohne sinnvolle Aufgabe, ohne Einkommen, ohne „Geld in der Tasche“ und ohne positive Zukunftsaussichten radikalisieren sich schneller und sind anfälliger für radikale Gruppen, als Menschen, die sich durch Arbeit, Aufgaben und Einkommen einen gesellschaftlichen „Wert“, für sich und andere, geschaffen haben und zu allem Überfluss auch noch auf die „Armut“ herunterschauen, sie gheottoisieren wollen, ausgrenzen wollen und öffentlich verachten.

      Junge Araber, Türken, Albaner, Afrikaner, Lateinamerikaner, Malayen ohne Zukunftsaussichten sind da genauso anfällig, wie junge Deutsche, Amerikaner, Spanier, Briten, Inder, Pakistani, Franzosen ohne Zukunftsaussichten.

      Unsere markradikale, stark segmentierte Konsum-Gesellschaft will und kann nicht mehr verbinden, sondern sich isolieren, ohne den eigenen „Lebensstil“ zu verändern.

      Kolonialismus ist und bleibt Teil des kapitalistischen Gewinnstrebens.

      Bis zum Irakkrieg, Afghanistankrieg, zu al Kaida und dem IS (anglo-amerikanische „Schöpfungen“), bis zu den anglo-amerikanisch inzenierten „arabischen Farbrevolutionen“, die nur kaputte Staaten, zerstörte Infrastrukturen und gewachsene Armut schufen, war die „Heimat des Deutschen“ noch unberührt und halbwegs rein.

      Jetzt kommt der Teil der Welt, den teilweise auch deutsches Militär, ganz sicher aber deutsche Politik und westliche Konzerne jahrelang, mit Anlauf in den Arsch getreten haben, zu uns zu Besuch.

      Und diesmal haben alle was davon, wenige verdienen damit Geld, viele werden selbst direkte Zeugen von viel zu großen Problemen und die meisten werden durch Presse und Politik instrumentalisiert und/oder auch aufgehetzt.

      Ja, ich gebe ihnen Recht, wenn sie sagen, das die große Mehrheit des Michels nichts von alldem versteht, sondern nur billige und laute Parolen.

      Dieses Verhalten ist auch in Österreich, Ungarn, Polen, dem Baltikum, in Dänemark, den USA, und und und vorhanden. Weil es ein wesentliches Merkmal der „Schafe“, der „Nicht-Macher“ ist und weil die „Wolfe“, die „Macher“ die Möglichkeiten zur Beeinflussung kennen und nutzen.

      Ich gebe ihnen auch Recht, wenn sie Probleme und nicht gewollte, gesellschaftliche Veränderungen ansprechen, eben auch durch professioniell operierende Scharfmacher aus der arabischen, islamischen Welt.

      Christen, Hindus, Bhuddisten sind auch nicht viel besser, was das „Scharfmachen“ angeht.

      Letztendlich werden nur wieder Religionen und „normale Gläubige“ von solchen Hasadeuren in „geistige Geiselhaft“ genommen, zur Freude der „Wölfe“ und „Macher“.
      ————-
      Frau Lange, spd und so
      schon wieder ein „tja – wat soll ich dazu noch sagen“?

      Die spd „hat fertich“, immer mehr Wähler begreifen, das im „Karton spd“ doch kein „sozialdemokratisch“ mehr drin ist.
      Aber vielleicht wollen die auch gar kein original „sozialdemokratisch“, sonst würden sie nicht zur AfD schwenken?

      Was wollen „die deutschen Wähler“ eigentlich tatsächlich?

      Nur „Ausländer raus“ und ansonsten, doch gerne „Weiter so“, ob mit oder ohne Merkel, aber mit Autofahren in Städten und ohne Autobahn-Tempolimit, ohne Maut, aber mit „Steuern runter“, auch wenn sie selbst von „Steuern runter“ gar nicht profitieren können, weil viel zu wenig Einkommen?

      Bei Aldi/Lidl „Lasagne“ weiterhin für 1,49, aber Top-Qualität, wegen der hohen Miete und den gestiegenen Nebenkosten?

      Und bei KIK, beim Media-Markt immer „Tiefstpreise“, wegen der hohen ….?

      Aber Änderungen des Arbeitsrechtes, der Rentensauerein, HARTZ-Auflösung, Auflösung des Niedriglohnsektors, weg mit unbefristeten und unbezahlten Praktika, weg mit Zeit- und Leiharbeit, weg mit EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für Konzerne, Steuern drastisch rauf, harte Bankenregulierungen, EZB-Reform und so weiter, dazu hat der Wähler keine Meinung.
      Am besten: „Weiter so“.

      Dagegen versuche ich zu schreiben. Und andere auch.

      Wir werden die Welt keinen Jota verbessern, nicht „retten“, aber wenigstens haben wir uns, ab und zu, mal „Luft“ gemacht.

  2. Korrektur: die genannte Zahl 2005 ist natürlich falsch und muß jeweils 2015 lauten.

  3. Herzlichen Dank,
    das war ausführlich und ich stimme da allem zu.
    Ich bin der letzte der einen Flüchtling zurück weist und mir ist auch sehr bewußt, worin die Ursachen liegen. Natürlich auch darin, bleiben wir bei den afrikanischen Auswanderern, Richtung Europa, daß Europa massiv dazu beigetragen hat und immer noch beiträgt, wobei dann auch wieder afrikanischen Schwerstkriminelle in Form von sogenannten Staatsoberhäupter ihren Beitrag zur eigenen Bereicherung leisten. Als Stichworte sollen Hühnerklein, Gammelfleisch und Müllentsorgung reichen. Das Land wird zerstört und der Bevölkerung wird die wirtschaftliche Grundlage, zumindest der Geflügelbauern entzogen. In Afrika werden dreckige Werkstoffe für unsere so lieb gewonnenen Smart Phones gewonnen, unter Bedingungen, da war der Manchester Kapitalismus die reinste Kur, für die Kinderarbeit. (ein grober, oberflächlicher Vergleich)
    Vor einigen Jahren gab es im TV dazu mal einen Beitrag. Da hat ein Journalist nachgeforscht wie denn so sein Mobiltelefon entsteht und woher die ganzen Materialien kommen. Er landete dann auch im Kongo, dort wo mit Kinderarbeit in Erdlöchern und unter absolut gefährlichen Arbeitsbedingungen, Kinder als Sklaven, die seltenen Erden und weiteres heraus holen.
    Die Folgen sind, soweit ich informiert bin, das Anbieten von Faire-Trade-Mobiltelefonen. Bei mir führte es dazu, niemals ein smartes Mobiltelefon haben zu wollen. Privat habe ich keins und als ich noch im Job war, habe ich es auch abgelehnt und nur alte Telefone des Chefs oder seiner Frau verwendet. Keiner der Kollegen konnte es verstehen.

    Was die aktuelle Situation in Europa betrifft, so scheint sie einem alten Plan zu folgen.
    Ich weiß nicht ob Sie schon mal etwas von der PanEuropa-Union gehört haben.
    Ich hatte es im letzten Jahr, kam auf dessen Gründer und seinem Elaborat aus 1925.
    Hier ein Beitrag bei RT aus der Reihe „Der fehlende Part“
    https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/65504-vereinigten-staaten-von-europa/

    Der Begründer, mir ist der Name zu schwierig und fast nicht aussprechbar, hat sein Buch in 1925 verfaßt. Bei 1925 kann man die Parallele zu Hitler und seinem Kampf ziehen. Zumindest ist da eine, vielleicht augenfällige, Nähe festzustellen. Egal, ich will da nicht spekulieren, es kam mir nur spontan in den Sinn.
    Den Text von Richard Coudenhove-Kalergi, dem Paneuropa-Erfinder, kann man auch im Netz finden, als pdf. Bei RT taucht dann noch der Name Józef Retinger auf, im Grunde der Begründer der Bilderberger-Konferenzen, dann schließt sich in gewisser Weise der Kreis und man bekommt eine Vorstellung von dem was aktuell so alles passiert und wer da alles so mitmischt.

    Oft weiß ich nicht ob das www Fluch oder Segen ist, doch zumindest in der heutigen Zeit findet man eben auch Leute, die sich mit anderen Dingen, bzw. Themen beschäftigen, die nicht zum „täglichen Brot“ gehören und die nicht aus jedem Blog plärren. Hadmut Danisch ist so ein Beispiel.
    Er ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack, doch eben einer wo man mit Themen konfrontiert wird, die einem fremd sind und bei denen man sich nur wundern kann. Beispielhaft soll hier nur das Thema George Soros genannt werden und welche Querverbindungen über seine Beteiligungen und Stiftungen, mit ihren Einflüssen, zu Tage treten und wer wo überall vertreten ist und wer da alles finanziert wird (ein illustrer Reigen bundesdeutscher Presseprominenz).
    Soros weht ja nun in Israel und Ungarn der Gegenwind ins Gesicht. In den Reaktionen darauf, bleiben wir bei Israel, werde diese, Achtung Antifa :-)) selbst als Nazis beschimpft.
    Absurder geht es nicht, und ich bin nun wahrlich kein Freund Israels und verurteile deren Politik mit den Palästinensern.
    Na ja, und in diesem Zusammenhang taucht dann auch unser aller Heiko Maas auf, mit seinem NetzDG usw.
    Was mir beim Danisch gefällt, er hat immer im Text die Verlinkungen zu den Quellen, auf die er sich bezieht, das macht es einfacher seinen Gedanken zu folgen. Leider bin ich kein Sprachgenie und meine Englischkenntnisse reichen gerade um mich im Urlaub durch fremde Lande zu „schlagen“, da er oft auch auf Berichte im Englisch sprachigen Raum eingeht. Dann weiß man, daß der gegenwärtige Irrsinn global ist.

    Tschuldigung, es sollte nicht so lang werden.
    Bis die Tage….

    1. Moin, Moin,
      die Länge eines Textes/Kommentares ist für mich eigentlich nicht entscheidend, nur der Inhalt. Ich sehe zuviele „Kommentare“, sehr kurz gehalten, dafür aus geistigem Müll, asozialen Ansichten und/oder Beschimpfungen bestehend.

      Es ist ungemein schwierig, aus den irrsinnig vielen Angeboten des www sich gehaltvolle Informationen zur eigenen tiefer gehenden Meinung zu suchen.
      Die reine Wahrheit wird wohl nirgends zu finden sein.
      Ich weiß auch nicht, wo Th. Meyssan seine Informationen her hat, kann mir auch vorstellen, das RT durchaus versucht meinungsbildende Beeinflussung zu betreiben, vermutlich subtiler als der deutsche Presse-Mainstream.

      Dazu jede Menge private Blogs. Mit so vielen divergierenden Ansichten, vom Hardcore-Marxisten zum Hardcore-Nazi, zu Polit-Esoterikern, die Fiktionen und Wahrheiten vermengen. Da ist vermutlich alles dabei und die Gefahr, auf gut geschriebene, überzeugend wirkende Behauptungen, selbst gedrechselte Phantastastereien die ebenfalls überzeugend wirken, hereinzufallen,ist so alt, wie die Menschheit.

      Ob dabei wirklich jeder Blog privat betrieben wird, oder auch manchmal Auftragsschreiber, auch mehrere bezahlt werden, um Meinungen zu bilden, zu beeinflussen, halte ich auch nicht mehr für völlig abwegig.

      Soros und sein Söhnchen, seine Firmen, sein Geld und seine Einmischungen, Einflussnahmen durch von ihm finanzierte „NGOs“ auf ganze Staaten und Regierungen sind Stoff für viel Spekulationen. Weil nichts wirklich Greifbares medial veröffentlicht wird, werden kann.

      Ebenso Stiftungen und kirchliche Organsisationen, deren Absichten, Ziele und Wirken der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht werden. Die sicher auch Politiker finnziert haben, an der Angel haben.

      Weil diese Leute ihr Treiben erfolgreich verschleiern, mit nichtssagenden Werbesprüchen ihre Vereinigungen positiv darstellen, dann hie und da „mal etwas“ an die Offentlichkeit kommt, sind diese „Clubs“ hervorragend dazu geeignet, das Fragen gestellt werden, die wiederum dazu geeignet sind, als Verschwörungstheorien lächerlich gemacht zu werden.

      Zu den Ideen eines „Vereinigten Europa“ vor fast 100 Jahren und bereits davor glaube ich, das selbstverständlich Leute heute, nach dem Ende des WK II, zu jeder Zeit und Epoche Gedanken anderer Leute aufgegriffen haben, sich aus den vorgefundenen schriftlichen Inhalten etwas teilweise neues „zusammengebastelt“ haben oder komplette Ideen übernommen haben.
      Warum auch nicht?

      Die Verfassung der USA ist so entstanden, im Grunde sind die Schriften der 3 Verfassungsschreiber nichts anderes, als auf eine Republik zugeschnittene Weiterführung des altbekannten europäischen Feudalismus, der durch Hochadel, Adel und den Kirchen gestaltet wurde. Von einer Herrschaft des Volkes / Demokratie ist in der US-Verfassung und den Bill of Rights wenig zu finden.

      Ich glaube nicht an eine „Weltverschwörung“ von 1800 Milliardären, die verbindliche Anweisungen an Merkel und Macron, May und Trump schicken.

      Was wir erleben ist eine Umwälzung (Revolution) von „oben“, weil es ermöglicht wurde, weil Gesetze gemacht wurden, die die Armen noch weiter und mehr benachteiligte und sich Politiker nur mit den Vetretern des Geldes, der Wirtschaft und Hoch-Finanz treffen, als die weltweit vermehrt entstandene Armut zu bemerken.

      Es geht dabei nur um „reicher und noch reicher“ zu werden, da kommt der Einfluss auf Politik und die Macht von ganz alleine.

      Der Masterplan der Superreichen ist nicht, 2020 den Weltkrieg mit Russland und China innerhalb von 2 Wochen so zu gewinnen, das der Planet noch bewohnbar bleibt, sondern nur noch mehr Geld und Eigentum zu erlangen.

      Warum?

      Weil sie nur das können, weil sie die Möglichkeiten dazu erlangt haben und weil sie andere Dinge nicht interessieren.

      Die Widerlichkeiten, die Kriege, der steigende Hunger, die steigenden Flüchtlingszahlen sind nur „Kollateralschäden“ beim Umbau, beim Gewinnen.

      Und weil es Millionen Politiker, Berater, Angestellte, Anwälte und andere Leute gibt, die davon profitieren, die daran und darin mitarbeiten und sehr gut leben können, daher ihre Pfründe nicht aufgeben wollen.

      Und weil Frieden und Armut keine Lobby haben, eigentlich noch nie hatten, auch beim Wähler allgemein kein Handlungsbedarf zu sehen ist.

      Alles Gute, bis bald…..

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