Noch irgend jemand zu Hause?

Nein, alle weg!

Das Titelbild zeigt den Alltag in ar Raqqa (türkisch: Rakka), einer Stadt im Norden Syriens. Bei Ausbruch des Krieges in Syrien beheimatete sie etwa 277.000 Menschen.

Zwischen April und Oktober 2017 waren ihre Bewohner etwa 4.500 Luftangriffen ausgesetzt. Heute sind 90% der Stadt vollständig ZERSTÖRT.

Würde das Titelbild die Wallstreet, die City of London oder ein x-beliebiges anderes Finanzzentrum nach 4.500 Luftangriffen zeigen, wäre es sehr gut möglich, das ich in Freudengesänge ausbrechen würde.

Obwohl ich eine andere Lösung präferieren würde, denn man muss diesen Arschkrampen im Grunde nur deren Computer, Telefone, Glasfaserkabel und die ganzen Server wegnehmen. Aus den Gebäuden würde ich danach günstigen Sozialwohnraum machen lassen, mithilfe der beschlagnahmten Bankenvermögen.

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Ist dieses Bild das, was die geisteskranken Gestalten, die derzeit die NATO bilden und führen, auch für Europa, für den Rest der Welt planen und herbeiführen wollen?

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Die USA, GB und Frankreich haben den Krieg in Syrien geplant und geführt. Sie haben Waffen geliefert und ihn finanziert, sie haben logistische Unterstützung geleistet, sie haben die Muslim-Bruderschaft aus den 1930er Jahren reaktiviert, daraus Al Qaida, den IS und alle anderen Terrorgruppen aktiv entstehen lassen, sie haben immer wieder eigene Bodentruppen unter Geheimhaltung punktuell eingesetzt, zusätzlich zu den hinterhältigen Drohnenangriffen und den andauernden Luftangriffen. Um den Krieg nicht erlahmen zu lassen, haben USA, GB, Frankreich, Israel, die Türkei und die NATO immer wieder ihr Freund/Feindbild geändert. Wer gestern noch Unterstützung erhielt, wurde im nächsten Moment abgeschossen.

Deutschland hat diesen Krieg in vielfältiger Weise unterstützt, die Türkei, Israel und Saudi-Arabien haben dort versucht, ihre divergierenden Pläne umgesetzt. Der Iran hat sich eingemischt.

Russische Militärinterventionen haben der NATO schnell darüber Klarheit verschafft, das ein direkter Krieg mit Russland zur Zeit nicht ohne eigene herbe Verluste zu führen ist, wahrscheinlich nicht zu gewinnen ist.

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Warum das alles, das Leid, die Zerstörung, das Morden? Welchen Zwecken dient dieser ganze Wahnsinn?

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Um die alleinige Vormachtstellung der USA und ihrer westlichen, scheindemokratischen Vasallen zu sichern, sie noch weiter auszubauen?

Die Herrschaft der weißen Rasse auf dem Planeten Erde zu sichern?

Die Alleinherrschaft der westlichen Konzerne und Finanzkraken durchzusetzen?

Den Anteilseignern und Besitzern westlicher Kriegsindustrien ein Auskommen zu sichern?

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Wozu?

Unsere Industrien, die Stromerzeuger, die Chemiegiganten zerstören, vergiften unseren Lebensraum doch bereits gründlich jeden Tag ein wenig mehr.

24/7 ohne Unterlass, ohne Pause, denn Stillstand sei Rückschritt, lautet eine Glaubensrichtlinie der Betriebs- und Volkswirtschaftsreligionen. Außerdem sind das alles Arbeitsplätze, die es zu sichern gilt!

Versichern Wirtschaft und Politiker aller Industriestaaten.

Leugnen dazu standhaft Klimaveränderungen, kommende Klimakatastrophen.

Verpulvern viel Geld mit Klimakonferenzen, bei denen unverbindliche Worthülsen, als Absichtserklärungen aufgebauscht und schlussendlich als nicht bindende Resultate verkauft werden.

Sind Kriege also „nur“ als flankierende Maßnahme gedacht? Um sicher zu gehen, das die anscheinend geplante Zerstörung der Welt auch wirklich stattfindet?

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Wieso

geht das alles bei der großen Mehrheit fast widerspruchslos durch?

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Alles nur desinteressierte Schwachköpfe?

Komplett überforderte Zombies?

Politisch völlig unmündige Bürger, die nur noch wählen sollen und Rechtsradikale „aus Protest“ ins Parlament hieven? Und immer wieder Typen aus den bekannten marktradikalen Parteien mit satten Einkommen und Pensionen bedenken?

Leute, die die tägliche Propaganda der etablierten Medien nicht mehr einordnen und bewerten können/wollen?

Leute, die bereits aufgegeben haben und sich nur noch auf ihr Leben konzentrieren, nur noch irgendwie ihre Rechnungen bezahlen wollen und möglichst nicht „auffällig“ werden wollen?

Leute, die einerseits dazu bereit sind, ein I-Phone X für 1.300 Euro zu kaufen und dafür auch vorm Apple-Laden übernachten, wie es Obdachlose (aus ganz anderen Gründen) jede Nacht tun müssen, andererseits aber nicht kapieren wollen, das dieser Drecksladen trotz irrsinniger Gewinne, generiert durch solche idiotischen Käufer und unmöglichen Produktionsbedingungen in der Volksrepublik China fast nirgendwo auf der Welt korrekt Steuern bezahlt?

Weil die Leute sich nur noch leiten und verführen lassen, vor allem aber glauben wollen, als ob selbständiges Nachdenken zu sofortigem Hirntod führen würde?

Weil es für die Leute einfacher ist, jeden unsinnigen Dreck zu konsumieren, sich vom Trash-TV und YouPubs das Resthirn weichkochen zu lassen?

Weil Leute sich täglich in Angst versetzen lassen? Weil islamistischer Terror, den der Westen selbst schuf, ständig unser Leben bedroht?

Weil unsere (?) Demokratie angeblich durch Flüchtlinge und Islamisten bedroht sei, lassen es die Menschen zu, das ihre Bürgerrechte immer weiter eingeschränkt werden?

Weil sich die Leute, ohne nachzudenken in Hysterie, Panik, Paranoia und Fremdenfeindlichkeit hetzen lassen?

Um die „Demokratie zu retten“ muss die Demokratie eben abgeschafft werden?

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Die größte Leistung der oberen 10% weltweit bestand nicht darin, so ungeheuer reich zu werden.

Es war unbestritten eine große Leistung, dafür die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen fast weltweit zu schaffen, das benötigte Personal zu finden, vollständig zu korrumpieren und gezielt einzusetzen. Einen Schwachkopf wie Reagan zu finden und zu instrumentalisieren, denn der fing an, die neoliberalen Ideen durch gesetzliche Lockerungen zum Funktionieren zu bringen.

Deren größte Leistung aber besteht in der Tatsache, die restlichen 90% der Bevölkerung, vor allem in den westlichen Finanzbetrugs-Nationen, bereits seit Jahrzehnten bis jetzt, dauerhaft in einem Wachkoma der willenlosen Zustimmung zu all den politischen und wirtschaftlichen Exzessen zu halten.

Massenmenschhaltung. Mit gelegentlicher Schlachtung (Kriege).

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Die überwiegende Mehrheit dieser 90% will geführt werden. Egal wohin und von wem.

Sie sind keine „Macher“, wie die oberen 10%.

Sie haben nicht deren Willen, nicht deren Vorstellungskraft, nicht deren Empathielosigkeit, nicht deren Rücksichtslosigkeit, nicht deren geistiges Potenzial, nicht deren finanzielle Möglichkeiten.

Sie wollen in ganz engen, weil persönlichen Grenzen Ruhe, Ordnung, Beschaulichkeit, Gemütlichkeit, überschaubare Verhältnisse.

Sie wollen Arbeit und Einkommen.

Sie wollen ein unbehelligtes (und setzen das mit friedlich gleich) Leben.

Aber all das wollen und können sie nicht selbst schaffen, sie wollen all diese verständlichen Wünsche gegeben bekommen.

Von einer gütigen, menschenfreundlichen Führung, Regierung, von Monarchen, einem Staatswesen. All das gibt es nicht.

Und so arrangieren sie sich mit den Verhältnissen, sie passen sich an und begeben sich auf die Verliererseite des Lebens. Der Grad des Verlierens geht für viele schneller, für andere langsamer vonstatten.

Die 10% sind die fleischfressenden Wölfe, die 90% sind die grasfressenden Schafe.

Die gesamte politisch „links“ orientierte Gruppe innerhalb der 90% übersieht diese simple Tatsache.

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Dort glaubt man, vor allem das (sich gerne selbst so bezeichnende) links-intellektuelle Bürgertum, es müsse genügen, das „Klassenbewusstsein“ des heutigen Prekariats (früher hieß das „Proletariat“) zu aktivieren, damit sich die 90% (Schafe) gegen die 10% (Wölfe) erheben und sich selbst „befreien“.

Das haben die 90% (Schafe) nie selbst getan und werden es auch nie tun. Weil sie es nicht können.

Dazu müssten sie sich organisieren, vorher verstehen, welche Dinge falsch laufen, das sie diese falschen Dinge korrigieren wollen und können, funktionierende Ideen entwickeln und dann auch noch umsetzen.

Die PdL, für mich zumindest aufgrund des Programms, die einzige „linke“ soziale politische Kraft in Deutschland, beweist mir jeden Tag, das sie selbst, als politische Partei, nicht in der Lage ist, den deutschen Wählern ihre Vorstellungen von einer gerechteren Welt wählbar darzustellen.

Die Ursachen und Gründe sind vielfältig, genau so wie deren Parteimitglieder, der Vorstand und die PdL-Abgeordneten keine homogen agierende Gruppe bilden können und wollen.

Und wenn sie doch genug Stimmen in einem ostdeutschen Bundesland zusammen bekamen, um in Landesregierungen „politische Verantwortung“ mit zu übernehmen, hat sich ihr Personal fast immer dafür entschieden, sich den Forderungen der jeweiligen Koalitionspartner zu beugen.

Ramelow aus Thüringen ist ein widerwärtiges Dauerbeispiel, die letzte Sauerei hat sich Klaus Lederer, Berlins derzeitiger „Kultursenator“ geleistet, als er die Verleihung eines Preises an Ken Jebsen an einem Ort verhinderte, den er als Kultursenator verantwortet.

Was zum wiederholten Male beweist, das Parteiprogramme einen Scheiß wert sind, wenn einzelne Parteimitglieder in Regierungspositionen ihre vorgeblichen Ideale dem politischen Tagesgeschäft und der Koalitionsdisziplin opfern.

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Auf den Nachdenkseiten erschien am 27. Oktober 2017 ein Aufsatz von Heiner Flassbeck, den er später noch verteidigen musste. Der Titel heißt: Das „System“ überwinden – eine wirre Vorstellung, die das linke Lager auf Dauer von der Macht fernhalten wird.“

Seine Gedanken zu diesem gesellschaftlichen Schwerpunktthema sind ziemlich ausgewogen und realitätsbezogen.

Aber nur für jene, die eine Politik befürworten, die Kapitalismus nicht gänzlich in Abrede stellt, sondern sich dafür stark macht, ihn wirkungsvoll zu reglementieren, zu regulieren, zu überwachen und seine machbaren Exzesse verhindert.

Der Kommunismus steht als theoretischer Gegenentwurf zum Kapitalismus.

Sozialismus sollte ein wichtiger, weil vorbereitender Schritt auf dem Weg zum Kommunismus darstellen.

Lese ich die Forderung, man muss den Kapitalismus überwinden, dann möchte ich zunächst wissen:

  • Bitte definiert ganz genau euer Verständnis von Kapitalismus

  • Bitte definiert ganz genau, wie ihr den Kapitalismus überwinden wollt

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Nein, ich will hier weder feixend, noch grinsend provozieren.

Ganz gewiss nicht alle Argumente, Meinungen, Ideen und Vorstellungen als lächerlich und nicht durchführbar in Bausch und Bogen ablehnen, wie das bei all den bekannten Polithasardeuren und Schwachköpfen aus CDU/CSU/AfD/FDP, der spd und den mittlerweile satt gewordenen (arrivierten) grünen Bürgerlichen gehandhabt wird.

Was ich glaube ist, das „Kapitalismus“, kapitalistisches Handeln, nämlich das Streben nach Besitz und Gewinn im Denken und Handeln von fast jeden Menschen fest verankert ist.

Der Motor ist die Gier, die in dieser Form sonst bei den restlichen Geschöpfen der Natur nicht vorkommt.

Was der damalige Ostblock bis etwa1990 praktizierte, war ein subventionierter Staatskapitalismus, es war weder sozialistisch, schon gar nicht kommunistisch.

Auch die Sowjetunion, mit all ihren gigantischen Rohstoffvorkommen in Sibirien konnte den kompletten Rohstoffbedarf der sozialistischen Staaten nicht alleine decken.

Die Comecon/WP-Staaten waren keine sozialistische, autarke und nicht erreichbare Insel, sondern sie mussten sich notgedrungen mit dem kapitalistisch orientierten Ausland arrangieren, in dem sie sich auf Geschäfte einließen.

Somit mussten sie sich dem dort herrschenden Wettbewerb unterordnen. Die Gesetze des „freien“ Marktes akzeptieren und vor allem konnten sie ihre Binnenwährungen nicht einsetzen, sondern mussten sich „harte“ West-Währungen beschaffen.

Und mussten ihre staatlichen Betriebe subventionieren, ebenfalls durch Valuta, damit deren Produkte an westliche Firmen verkauft werden konnten, damit wieder Valuta herein kam.

Bloß, es kam weniger durch den Verkauf in den Westen herein, als man für Produktion und Verkauf aufwenden musste

Alleine die staatliche Salamander Schuhproduktion von 90 Mio. Paar Schuhen in der ehemaligen DDR (Lizenzproduktion) kostete die DDR zum Schluss bereits 1 Milliarde D-Mark Subventionen. Hier, in dieser Doku, ab Minute 31 nachzusehen.

Bemerken sie den Teufelskreis, den unnütze Politschwadroneure, die sich Kommunisten/Sozialisten nannten, beschritten, damit sie an ihrer politischen Religion festhalten konnten?

Die komplette Dokumentation, betitelt mit: „Ostprodukte im Westregal – Geschäfte mit der DDR“ gibt interessante Einblicke in die Wirtschaftspolitik des damaligen sozialistischen Wirtschaftsgebietes.

Der damalig existierende Sozialismus konnte sich den kapitalistischen Gegebenheiten nicht entziehen, und hätten sie es getan, hätten sich die Oststaaten vermutlich bereits viel früher abwickeln müssen.

Der „sozialistische Krug“ ging daher bis 1990 zum Brunnen, dann brach er.

Ich schreibe das mit Bedauern, nicht weil ich dem damals existierenden, sogenannten Sozialismus nachtrauern würde, weil ich dem ganzen Scheißdreck von Stasi, Bespitzelung, Totalüberwachung, Mauer, Unfreiheit und Unvermögen gegenüber blind und taub wäre, sondern weil viele Jahrzehnte lang eine Chance durch ideologisch besessene Blindschleichen von Anfang an vertändelt worden war.

Und leider sind auch die Staaten, die sich weiterhin als „kommunistisch“ bezeichnen, nichts anderes als Staatskapitalisten, die sich den Regeln des Kapitalismus unterworfen haben.

Selbst Nordkorea hält Handelskanäle nach Südkorea und in die ASEAN-Staaten offen und würde ohne Chinas Hilfe in der bekannten Form nicht mehr existent sein.

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Als die DDR-Bürger 1990 die D-Mark forderten, woher hätten sie wissen können, zu was der Kapitalismus fähig und willens war (und ist)?

Um was es westlichen Konzernen und Politikern tatsächlich ging, als dieser „Einigungsvertrag“ (führend verantwortlich Dr. Schäuble, schon damals eine schwarze Null) entworfen und unterschrieben wurde?

Das es auf DDR-Seite genügend gierige Kapitalisten gab, die vormals in der SED dem FDGB, der Stasi „dienten“ und ganz schnell ihre sozialistischen, 40 Jahre alten Prinzipien vergaßen, um sich am vormaligen Volkseigentum zu bereichern, konnten das die konsum- und reise-hungrigen DDR-Schafe wissen? Und hätten sie es verhindern können?

Die Menschen wollten arbeiten, Geld verdienen, konsumieren und auswählen können, ohne anzustehen, frei reisen und auch mal ihre Meinung sagen können, ohne in Bautzen eingesperrt zu werden.

Die Schafe im Westen wollten das auch weiterhin, ob mit oder ohne neue Bundesländer.

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Aber es kam anders, ganz anders.

Denn viele Schafe auf beiden Seiten, zuerst die im Osten, wurden vom völlig deregulierten Finanzkapitalismus, der sich seit den 1970er Jahren zunächst im angloamerikanischen Raum gebildet hatte und sukzessive die wirtschaftliche und dann die politische Macht übernommen hatte, einfach unverdaut auf einen Müllhaufen von Erwerbslosigkeit und gesellschaftlichem Desinteresse gekotzt.

Ade, Wohlfahrtsstaat, Sozialstaat.

Welcome to Egoismus und ungezügelter Profitmaximierung.

Denn es gab keinen Grund mehr für die Wölfe, also die Besitzenden, die Schafe weiterhin am erwirtschafteten Reichtum zu beteiligen. Deren Angst vor Enteignung in Form des praktizierten Sozialismus existierte nicht mehr.

Die Kräfte des Staates wurden mithilfe der Politik in großen Schritten minimiert, vor allem alle sozialen und gesellschaftlich nützlichen Aufgaben reduziert oder direkt privatisiert.

Die verbliebenen Kräfte beschränken sich seit dieser Zeit auf den Ausbau der Überwachung, der Zerstörung gesellschaftlichen Zusammenhaltes, der Meinungssteuerung und der Unterdrückung politisch gegensätzlicher Meinung (siehe die „Arbeitsweise“ der Polizei in Hamburg beim G20-Treffen), nach dem Prinzip: „(zer-)teile und herrsche“.

Änderungen des Grundgesetzes wurden ebenfalls immer häufiger vorgenommen, ohne das das dafür extra eingesetzte höchste deutsche Gericht nennenswerten Widerstand geleistet hätte, um die Schafe vor radikaler Schur zu schützen.

Und so sind wir alle an dem Punkt angelangt, an dem wir jetzt stehen.

Bei einem nicht mehr zu zügelndem weltweit agierenden Wirtschaftsfaschismus, bei immer mehr Kriegen, immer mehr Flüchtlingen, immer größer werdendem menschlichem Elend, bei immer weiter anwachsender Armut und immer gieriger werdenden 10% Wölfen, immer mehr Klein- und Kleinststaaten, die „legal“ die beschönigend genannte „Steuervermeidung“ als Einkommensquelle etablieren.

Vermutlich wäre das auch das Finanzierungsmodell eines „freien und unabhängigen“ Kataloniens geworden. Was nicht anderes heißt, als das die katalanischen Schafe „frei“ von Spanien, dafür von ihren eigenen Finanz-Wölfen gefressen worden wären.

Wobei Spanien bereits einen der dereguliertesten Finanzmärkte der EU hat. Sich dafür den Preis von 50% Arbeitslosigkeit bei Menschen bis 25 Jahren leistet.

Man kann eben nicht alles haben.

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Es muss sich viel ändern.

Aber was und wie weit müssen wir dabei gehen?

Sollen wir das Geld abschaffen? Denken wir darüber mal nach, ganz intensiv, jeder für sich. Versuchen sie selbst, alle Konsequenzen durchzuspielen. Wie soll Handel funktionieren? Industrielle Produktion?

Können wir das in Deutschland alleine durchziehen, die benötigten Rohstoffe für unsere Industrien eintauschen, in Afrika gegen Schweinefüße und Hühnerfüße?

Mit dem amerikanischen Kontinent andere Tauschgüter aushandeln, z. B. Weißwürste, Leberkäse, Sauerkraut, Andechsbier, saubere Landluft aus den Alpen oder von der Nordsee?

In Asien Frau Göring-Eckardt die „frohe Botschaft“ verkündigen lassen, als Gegenleistung für den ganzen Elektro- und Plastikschrott aus asiatischen Zwangsarbeitshöllen, die bis jetzt für Milliarden Euro importiert werden.

Oder sind uns all unsere Industrien egal, weil sie eh nur Dreck machen und zwingen wir alle Schafe zu Ackerbau und Viehzucht.

Begrenzen wir das Leben der Schafe auf „satt werden“?

Die Wölfe sind dann bereits weg, weil sie mit ihrem gebunkerten Geld auf den Caymans überall woanders willkommen sind.

Oder erschießen wir die Wölfe, enteignen ihre Familien komplett, wie es Lenin, Stalin, Mao und so viele andere „Kommunisten“ machten, und vielleicht schlussendlich doch nur erkennen mussten, das das menschliche Wesen eben als Antriebskraft seines Daseins meist nur das Streben nach Geld, Besitz und Macht kennt und nutzt.

Das sich neue Wölfe aus den Reihen der Schafe bildeten und immer bilden werden, um das entstandene Führungsvakuum wieder auszufüllen. Zum eigenen Nutzen und Vorteil.

Aus welcher Gruppe kommen die künftigen Veränderer, von den Wölfen oder von den Schafen?

Schaffen wir die menschlichen Wölfe und Schafe generell ab?

Kein Mensch, kein Problem?

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Oder fangen die Schafe an politisch zu werden, bemerken das es ihnen nichts bringt, immer wieder marktradikale Parteien und gelackte Wirtschaftsvertreter zu wählen.

Oder Rechtsradikale, Ausländerhasser, alte Männer wie Trump, oder junge Männer wie Macron, Lindner und Kurz, Frauen wie Merkel, Theresa May, v d Leyen, Nahles, Göring-Eckardt usvm?

Warum sollten sie damit anfangen? Bisher haben sie doch auch nichts getan, außer Gras gefressen, sich immer wieder zur Schur oder zur Schlachtung angestellt.

Wann fangen die Schafe damit an, oder wer aus den Reihen der Schafe kann eine solche politische und soziale Bewegung initiieren?

Wer kann die Schafe davon überzeugen, sich nicht mehr widerstandslos scheren, schlachten und fressen zu lassen?

Die Amerikaner hatten die Schnauze restlos voll, von Lügnern, Betrügern und Lobbyisten im Senat, im Repräsentantenhaus, im Weißen Haus. Und glaubten einem alten Mann, der viermal Pleite ging und durch seine Überzeugungskraft und Beziehungen nicht im Armenhaus landete.

Der „den politischen Sumpf in Washington“ trocken legen wollte.

Der nichts erreicht hat und auch nichts erreichen wird, außer seine persönliche Meinung via Twitter in die Welt zu kotzen.

Der vermutlich niemals kapieren wird, das ein US-Präsident schon seit vielen Jahren nicht mehr die Richtlinien der US-Politik bestimmen kann. Weil der Sumpf aus korrupten Politikern, Wallstreet, dem MIC und Think-tanks so einfach nicht trocken zu legen ist. Zu groß und zu tief.

Die Mehrheit der Franzosen überließen ihr Land einem ehemaligen Investmentbanker von Rothschild et Cie. Schauen sie auf die Wahlergebnisse, vor allem auf die Wahlbeteiligung bei der Präsidentschaftswahl, der folgenden Stichwahl und vor allem auf die Wahlbeteiligung bei der nachfolgenden Wahl zur französischen Nationalversammlung, von einer Mehrheit der Franzosen ist da nicht viel zu sehen.

Österreichs Bürger brauchten nicht so lange, um das marktradikale Knäblein Kurz und sein faschistisches Pendant „HC“ zu ermöglichen.

Beide Staaten werden recht bald das deutsche Wohlstandsmodell Hartz-IV implementieren. Und den Vermögenden dieser Welt ihre Länder als Investitionsmodell anbieten. Mit den bekannten sozialen und gesellschaftlichen Schiefentwicklungen, wie sie in den USA, GB, Deutschland, fast allen EU-Ländern zu bestaunen sind.

Und das alles ist kein Grund für Häme deutscher Schafe gegenüber ihren französischen und österreichischen Nachbarn. Die dortigen Veränderungen werden die Wettbewerbsschraube weiter anziehen, auf Kosten der deutschen Schafe. Denn denen wird gesagt, das die deutsche Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben muss und dazu müssen die Schafe noch flexibler werden.

Vor 1 oder 2 Wochen hat das schon der Vorsitzende der „Wirtschaftsgnome“ öffentlich raus gehauen. War mal wieder eine reine Auftragsarbeit für den BDI.

Merkt es euch alle schon mal: F L E X I B E L , nur um die Profite der Reichen weiter zu generieren.

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Ja liebe Schafe, was wollt ihr machen?

Weiter alle 4 Jahre rechts, rechtsradikal, vor allem marktradikal wählen, den Rest der Zeit für wenig Geld „arbeiten“ und „Bauer sucht Frau“ anschauen, Helene Fischer-CD’s kaufen, I-Phones und Riesenbildschirme auf Ratata konsumieren, euch weiter überschulden und generell Ausländern die Schuld für alles geben?

Oder anfangen, euch politisch zu interessieren, nachzufragen, nachzudenken, eigene Ideen zu entwickeln, statt euch alles vorkauen zu lassen und zu glauben?

Wie wollt ihr die auseinanderklaffende „Einkommensschere“, aka Vermögensungleichheit in den Griff bekommen?

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Die Mehrwertsteuer auf 40% anheben, weil diese Steuer gleichzeitig wieder in eine reine Unternehmenssteuer verwandelt wird? Wie sie ursprünglich auch erdacht war und angewendet werden sollte, aber damals auf Druck der Arbeitgeber in eine Verbrauchssteuer für Jedermann umgewandelt wurde.

Wollen wir die Unternehmen zwingen, nur noch 5% Gewinn erwirtschaften zu dürfen? Ab sagen wir mal 5 Mio. Jahresumsatz?

Werbung darf nicht mehr als 5% des Jahresumsatzes ausmachen?

Konzerne werden aufgeteilt, in selbständige, unabhängige Betriebe, mit nicht mehr als 50. Mio. Jahresumsatz?

Die Gründung von Kapitalgesellschaften jeglicher Art wird verboten, bestehende Kapitalgesellschaften müssen in eine oder mehrere, dann voneinander unabhängige GbR überführt werden? Gilt für jede in Deutschland registrierte Unternehmen, egal welche Nationalität die Anteilseigner haben?

Leih- und Zeitarbeit, „Flexi-Arbeitsverträge“ generell verbieten?

Das Recht der „Vertragsfreiheit“ mal ganz deutlich einschränken?

Unternehmensverkäufe an Wettbewerber werden verboten? Erst recht an Heuschrecken?

Investmentbanking wird generell verboten?

Vermögensverwaltungsfonds werden verboten oder streng reguliert?

Der börsliche Handel mit Rohstoffen aller Art wird verboten?

Die Geldschöpfung durch private Banken per Kreditvergabe wird untersagt?

Die Geldverschiebung höherer Summen in andere Länder wird generell verboten, bzw. jeden Einzelfall muss genehmigt werden?

Auslandskonten, Auslandsbeteiligungen werden für Deutsche Staatsbürger (Kapitalgesellschaften gibt es dann nicht mehr?) generell verboten, Ausnahmen müssen begründet und staatlich genehmigt und ständig kontrolliert werden?

Unternehmensverkäufe von in Deutschland registrierten Unternehmen müssen in Deutschland bezahlt und besteuert werden?

Jedes Unternehmen, das in Deutschland Produkte oder Dienstleistungen verkauft, muss hier registriert sein und Steuern abführen?

Unternehmen, die in anderen Ländern steuerliche Vergünstigungen genießen, dürfen in Deutschland generell nicht mehr verkaufen?

Stiftungen verbieten, bestehende Stiftungen auflösen?

Raus aus der NATO?

Raus aus der EU?

Annäherung an Russland, vielleicht sogar ein enges Wirtschafts- Entwicklungs- und Verteidigungsbündnis? (Fuck the US and GB?)

Erbschaftssteuer 80% auf bewegliche und unbewegliche Gesamthinterlassenschaften ab 1 Mio. Euro ?

Kapitalertragssteuer generell 50% oder mehr, oder gestaffelt bis 80% nach Höhe der Erträge pro Quartal?

Staatlich festgelegte Mieten für allen Wohnraum, der weniger als nachweislich 500.000 Euro pro Wohneinheit Baukosten verursachte?

Der Besitz von mehr als 5 Wohneinheiten zum Zwecke der Vermietung ist Personen und Firmen zukünftig untersagt?

Jeder muss in die staatlichen Vorsorgesysteme einzahlen, keine Begrenzungen, keine Ausnahmen?

Gehälter werden generell auf 25.000€ monatlich gedeckelt. Keine weiteren Boni, Dienstwohnungen, Dienstfahrzeug und andere geldwerte Vorteile, Vergünstigungen?

Mindestlohn: 12€/Stunde?

Minijobs und ähnliche Formen der Ausbeutung müssen in unbefristete Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse (37,5 Std.-Woche, maximal 40 Std. pro Woche) umgewandelt werden und werden weiterhin verboten?

Hartz-IV Sanktionen werden abgeschafft?

Die Arbeitslosenhilfe wird für jeden Hartz-Gefangenen zunächst auf 750 Euro angehoben zzgl. Kosten der Wohnung, Strom, Wasser Gas, GEZ?

Unternehmen werden gezwungen ausreichend Vollzeitarbeitsplätze zu schaffen?

Ansonsten müssen die Unternehmen zweckgebundene Abgaben entrichten, in Höhe von 1650€ pro nicht geschaffenem Arbeitsplatz, zur Finanzierung von Arbeitslosenhilfe?

Maschinensteuer wird eingeführt?

100% Steuer bei Anschaffung, bis zu 50% jährliche Steuer, gestaffelt nach dem Grad der Arbeitsplatzvernichtung?

Die BA wird grundlegend reformiert, verändert, sozial ausgerichtet und personell stark abgebaut?

Keine Ausgaben für sinnlose „Weiterbildungen“ zum Zwecke der Statistikfälschung?

Lebensversicherungen werden einer Staatsbank zugeführt, die deren Verwaltung und Auszahlung übernimmt?

Es dürfen nur noch Sachversicherungen durch private Versicherer angeboten werden?

Riesterrenten werden in die Deutsche Rentenversicherung überführt und dort dem Konto des Versicherten gutgeschrieben?

Dabei müssen die bisherigen privaten Lebensversicherer ALLE eingezahlten Beiträge vollständig überweisen, ganz besonders die Beiträge, die bereits durch Provisionen, Verwaltungskosten etc. verbrannt wurden?

Kompletter, oder teilweiser Schuldenschnitt für staatliche deutsche Institutionen?

Verzicht des Staates auf den Schuldendienst anderer Nationen an Deutschland?

Völliger Schuldenschnitt für Privatleute?

Mit welchen Reaktionen des Auslands (USA, GB) muss Deutschland rechnen?

Wo und wie kann dieses erneuerte Deutschland starke Unterstützung für seine neue, soziale Politik generieren? Sicher nicht bei NATO, EU und China!

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Die Liste kann von jedem beliebig fortgesetzt werden, Änderungen, Verschärfungen, Lockerungen können selbst bedacht und entwickelt werden.

Weitere Vorschläge und Ideen können selbst bedacht und entwickelt werden.

Es sollte darum gehen, Grundlagen für eine sozial ausgeglichene Gesellschaft zu entwickeln.

Was ist sinnvoll, praktikabel, umsetzbar, zum Ziel führend? Was nicht? Wie weit muss eine Gesellschaft gehen?

Das Ziel sollte sein, die bisher stattfindende Konzentration von viel zu viel Geld in der Hand weniger Leute wirkungsvoll zu unterbinden, zu verhindern.

U.a. das organisierte „Investment“, wie von BlackRock, Vanguard et al zu unterbinden.

Es sollte primär darum gehen, den Menschen ein friedliches, nicht von Existenzängsten bedrohtes Leben zu ermöglichen und das Profitstreben deutlich zu minimieren und zu behindern. Denn gänzlich wird es nicht zu verhindern sein, glaube ich.

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Politik ist nicht das alleinige Vorrecht von Parteien, Politikern und Lobbyisten.

Jeder Bürger hat das Recht, leider nicht die Pflicht, sich politische Gedanken zu machen.

Aber einfach nur weiter wählen und alles andere „denen da oben“ zu überlassen, ist fahrlässig, schon fast grob fahrlässig, sieht man sich die Ergebnisse der Politik seit wenigstens 1990 in Deutschland an.

Sollen die bisherigen Schafe dabei auf das Gejaule der Wölfe hören, die Enteignung, Willkür, Kommunismus usw. anstimmen werden?

Nö, denke ich nicht.

Wer Millionen von Menschen in einen Willkürapparat namens ALG II sperrt und Jahr für Jahr diese wehrlosen Menschen gegen das Grundgesetz und alle Menschenrechtskonventionen wieder und wieder entrechtet und drangsaliert, mit dem muss man über „Enteignung“ und „Willkür“ nicht diskutieren.

Wer „sein“ nicht mal annähernd korrekt versteuertes Geld in Rüstungsfabriken „around the world“ steckt und durch Kriege noch mehr Geld zusammen rafft, auf den muss man bei Umverteilung nicht hören.

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Wir alle kennen ja das Grundgesetz in- und auswendig. Vor allem ist uns allen der Artikel 146 geläufig. Der stammt aus dem Bereich

XI. Übergangs- und Schlussbestimmungen (Art. 116146)

 

Art. 146

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

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Na, wie wäre es, wollen wir alle mal anfangen, diese neue Verfassung in Angriff zu nehmen? Nicht weiter verschleppen, wie es die bundesdeutschen Parteien seit dem „Einigungsvertrag“ gemacht haben.

Das Ding ist zu wichtig, es diesen Gestalten wieder zu überlassen!

Es ist eine richtige Chance, aber die müssen sich die Schafe nehmen und nicht, wie immer, darauf warten, das sie ihnen von den Wölfen gegeben wird.

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Noch ein paar Gedanken zum praktizierten Kommunismus der Gegenwart.

China, etwa 1,4 Milliarden Bürger, vermutlich stärkste Industrienation, größter Importeur und Horter aller möglichen Rohstoffe, militärische Supermacht.

1 Land, 2 Systeme.

2 Systeme der Unterdrückung, Willkür, Repression und Ausbeutung seiner Bürger.

Geplant durch ein paar alte Männer im Zentralkomitee des Politbüros der KPCh, durchgesetzt von Millionen gleichgeschalteter Büttel.

Kommunisten kennen die gängigen, mehr als 100 Jahre alten, Propagandaparolen von Frieden, Freiheit, Freundschaft, Völkerverständigung et al.

Wie ist da möglich, das dieses kommunistische China seine eigenen Bürger von westlichen Konzernen ausbeuten lässt, im Grunde den Zuhälter gibt?

Seine Schrottprodukte in Staaten wie die USA, GB und die EU verkauft. Alles Länder, die Kriege planen und durchführen, also das Gegenteil von Friedenspolitik betreiben?

Weil auch Kommunisten dem Geld und Besitz verfallen sind!?!

Weil es auch nur machtgierige Gestalten sind, um nichts besser als Goldman-Sachs, Deutsche Bank, Rothschild, BlackRock usw.

Die eben auch an nichts weniger glauben wie Frieden, Freiheit und Völkerverständigung, so wie Trump, Merkel, Macron, May und alle anderen Luftikusse.

Aber an Macht und Geld, an Besitz und eine starke Armee.

Eben auch nur Typen, die mit einer Religion hausieren gehen.

Und deshalb hat auch Frau Merkel keine Berührungsängste mit dem „Gegner“ aus Beijing.

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Sie haben von den „Paradise Papers“ gelesen, Teil „haste-nich-gesehen“ einer unendlich anmutenden Reihe von „aufrüttelnden Enthüllungen“ aus dem Bereich der Schönen und Reichen, der Steuervermeidung, des Betrugs und Beschisses an der Gesellschaft (der Schafe).

Sicher, ich weiß, das Reiche nun wirklich die viel besseren Menschen sind und auch nicht genötigt werden sollten, Steuern zahlen zu müssen. Das gehört sich einfach nicht. Der ehemalige deutsche Finanzminister, Dr. Wolfgang Schäuble hatte für die Sorgen und Nöte dieser getriebenen Menschen starkes Verständnis.

Und untersagte vorsorglich das Sammeln von relevanten Informationen, die Anlage von Steuer- und Vermögensakten über reiche und superreiche Deutsche. Das war hoch anständig von ihm. Denn so konnten er und sein Ministerium gar nicht wissen, wie viel Geld der Gesellschaft durch ausländische „Steuervermeidungsoasen“ (ein so nettes, fast süßes und verniedlichendes Wort) jedes Jahr entging.

Es gibt Schätzungen, nach Durchsicht dieser geleakten Unterlagen, die von Steuermindereinnahmen, allein in Deutschland von etwa 160 Mrd. € jährlich sprechen.

Andererseits, sehe ich mir an was Schäuble so alles mit dem eingenommen Geld angestellt hat, rufe ich mir in Erinnerung zu welchem geisteskranken Irrsinn sich die NATO-Staaten verpflichtet haben, dann weiß ich wirklich nicht mehr, ob ich diesen „Steuervermeidern“ nicht doch noch sogar irgendwie dankbar sein muss.

Nein, das sollte Ironie sein, auch ohne dieses geld wird man Wege finden, die Kohle zu beschaffen.

Sie sehen, es kommt nicht nur darauf an, den Reichtum gerechter zu verteilen, das verfügbare Geld auf der Erde sinnvoll zu minimieren, man muss auch noch eine verantwortungsvoll handelnde Regierung haben und nicht solche Pfeifen, wie sie sich Deutschland seit Helmut Kohl immer wieder geleistet hat.

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Da haben es die CSU, der Dobrindt, der Scheuer, der Seehofer geschafft. „Jamaika“ ist gescheitert. Egal, die GroKO III wird’s richten. Neuwahlen ist nicht, zu unwägbar für CDU und spd.

Gescheiterte Politexistenzen scheitern an wochenlangen Sondierungen.

Von Anfang an vermutlich ein Kasperltheater. GroKO und Mutti 4ever!

Hat doch super geklappt, bisher. Die 10 Mio. Stimmen, die den Sozen seit 98 verloren gingen, die Stimmverluste für CDU und CSU, die paar Stimmen für die AfD-Faschisten und für die marktradikale FDP.

Wichtig ist nur, die Realitäten nicht zu nahe an sich herankommen zu lassen und den Auftrag des BDI und der Bertelsmannstiftung durchzusetzen.

Bis zur letzten Patrone, liebe Freunde!

Und das hat Fr. Merkel drauf.

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Ein weiterer Beitrag der Nachdenkseiten ist mir wichtig. Am 20.11.2917 veröffentlichte die Redaktion eine informative Präsentation/Vortrag, den Jens Berger Anfang November in Celle hielt. Es geht um BlackRock, um „Vermögensverwalter“, die die Welt aufkaufen und umbauen, deren Investoren, deren Anteilseigner, deren Arbeitsweise, Absichten und Ziele.

Berger hat eine über 140 Seiten Powerpoint-Präsentation zusammengestellt, prall gefüllt mit erschreckenden Fakten.

Nicht ganz ohne Stolz möchte ich dabei auf meinen eigenen, ganz und gar unwissenschaftlichen Text aus Februar 2016 „Es ist einfach zu viel Geld im Spiel“ hinweisen.

Sogar die Nachdenkseiten setzten einige Monate später einen Link (Pingback) auf diesen Text, den ich seinerzeit im Zuge einer Lesermail an Herrn Müller gesendet hatte. Ganz so falsch liege ich vielleicht doch nicht….

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Zum Abschluss ein YouPubs-link (YouTube) auf Gernot Hassknecht 2009 bis 2016.

Dabei geht es gar nicht darum, dem gut gespielten Choleriker 3:40 Stunden Applaus zu zollen, sondern die Erinnerung an vergessene „Großtaten“ der Regierungen Merkel mal wieder aufzufrischen. Viel Vergnügen.

Bis bald?