98,4 Prozent Übereinstimmung

Die „Krone der Schöpfung“?

Dieser Verbalerguss stellt den Versuch dar, politische Inkorrektheit auszuüben. Zumindest werde ich mir, mittels meiner bescheidenen Begabungen, Mühe geben.

Geschmackssache, manche Leser werden nicht auf ihre Kosten kommen, zu fade, zu lasch. Manche mögen vermutlich entsetzt sein, über Wortwahl und Gedanken des Verfassers, über das Thema generell.

Da ich diese völlig unnütze Website aber nur zu meiner persönlichen Unterhaltung von Zeit zu Zeit befülle, auch keinerlei Anspruch stelle, hinsichtlich eventueller Bildungs- und Aufklärungsversuche der deutschen Bevölkerung, ist es völlig wumpe, was ich hier so alles ‚raus haue.

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Um was geht’s denn jetzt schon wieder?

Zunächst, die Aufhänger dieses Textes sind einige Artikel über Menschenaffen im Internet, der Grad der Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Menschenaffen und Menschen, gemessen an der DNA-Übereinstimmung, die die Wissenschaft herausgefunden haben will.

Dazu kommen eigene Eindrücke über das Verhalten von Lebewesen, die allgemein und meines Erachtens nach etwas überhastet als Menschen bezeichnet werden, Dinge die mir immer wieder im Laufe der Jahre aufgefallen sind.

Es zählt nicht nur persönlich Gesehenes und Erlebtes, sondern auch ganz besonders und immer wieder, vor allem Kommentarspalten in den zahlreichen Internet-Publikationen und Videoclips, in denen oft Aufnahmen des Publikums eingearbeitet sind.

Selbstverständlich runden auch Meinungsäußerungen (Umfragen), die auf den Straßen dieser Welt filmtechnisch festgehalten wurden, das Bild zu einem Gesamtkunstwerk ab.

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Also, das Erbgut (DNA / auch Genome) der Orang Utan Affen (wissenschaftlich: Pongo) soll zu 96,4% mit dem des Menschen übereinstimmen.

Bei Schimpansen (Cheetah, Judy, sie wissen schon) soll die Übereinstimmung sogar bei 98,4% liegen.

Mäuse sollen immerhin auch noch 95% Übereinstimmung mit dem menschlichen Erbgut erzielen können.

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Aha!

Ja, un? Imma noch satte 1,6% vorm Schimpansen, wa, ej!

Ersta allet!!!!

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Nun, rein rechnerisch schon. Aber…., ich habe meine Zweifel.

Begründete Zweifel.

Vielleicht liegt der Fehler in der Berechnung.

Vielleicht liegt die Fehlerquelle grundsätzlich darin begründet, das man immer 100%, und mehr geht ja nicht, weil Prozent, „von Hundert“ bedeutet, jedem Menschen zuordnet.

Andererseits, die Wissenschaftler, auch nur Menschen, gehen davon aus, das Menschen eben die ultima ratio der Natur darstellen würden.

Die arbeiten auch nur mit dem, was sie sehen, haben und kennen.

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Dieses Resultat 100%, das die menschliche DNA umfasst, wird dann auch noch mit Intelligenz verknüpft. Einfach so, generell.

Vermutlich ist das der Fehler.

Zwischen den Schimpansen und den Menschen liegt eine Differenz von 1,6% im biochemischen Erbgut.

Ich gehe mal davon aus, das die technischen Apparaturen, Computerprogramme, die zu diesen Zwecken entwickelt wurden, tatsächlich korrekte Ergebnisse erzielen.

Das aber allen Menschen, Erbgut-technisch gesehen, einfach 100% zugeschrieben werden, halte ich für äußerst fragwürdig.

Zwischen den 98,4% von Judy und den 100% für Hein Blöd und allen seine Mitmenschen liegen 1,6% und die sind, meiner bescheidenen Meinung nach, wissenschaftlich nicht annähernd oder gar ausreichend ausgelotet worden.

Vor allem, wenn man stur weiterhin „menschliche Intelligenz“ mit den 100% des menschlichem Erbgutes gleichsetzt.

Eine andere Möglichkeit kann in der Verteilung der 1,6% Differenz auf die Gesamtbevölkerung der Erde von immerhin ca. 7,4 Milliarden „Menschen“ begründet sein.

Der Verteilungsschlüssel ist mir unbekannt, wenn es tatsächlich einen solchen gibt, dann sind 1,6% verdammt wenig, um die auf 7,4 Milliarden Menschen wirkungsvoll zu verteilen.

Es würde eigentlich jede weitere Erklärung zum „Menschen“, zu den Zuständen, die der „Mensch“ zu verantworten hat, überflüssig machen.

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Bevor ich weiter schwadroniere, ein Wort an Nazis, AfD’ler, Rechtsextreme, Fremdenfeindliche, generell Zeitgenossen, die gerne mit Rassen-Theorien hausieren gehen, obwohl sie kein Wort solcher Elaborate verstehen:

N E I N, ich bin keiner von Euch, ich schreibe nicht für Euch, ich lehne euer Weltbild komplett ab, ich bin mir absolut sicher, das euer Erbgut bei allerhöchstens 98,401% zu finden ist.

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Mensch sein, das setze ich mit der Fähigkeit zur Empathie gleich, auch mit einem hohen Bewusstsein für soziales Denken und Handeln.

Mit einer hohen Intelligenz, die nicht zum Erwerb eigenen Wohlstandes genutzt wird, sondern im Gegenteil, dazu eingesetzt wird, die Lebensbedingungen aller Zweibeiner lebenswert und menschlich zu gestalten. Sogar unter Einbeziehung der Erfordernisse, die die Natur stellt.

Menschen gibt es also nicht so viele auf der Erde.

Sonst müssten die Zustände bereits seit Jahrtausenden auf der Erde viel besser sein.

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Die große Masse der Zweibeiner, derer die halbwegs aufrecht gehen können sollten (die Fähigkeit dazu ist vorhanden, oft werden die Fähigkeiten aber nicht genutzt) unterteile ich, für mich ganz privat, in Leute und Gestalten.

Leute, das sind die „Nicht-Macher“, die die einfach im Strom des Lebens mit treiben, so lange es geht, solange sie nicht von den Machern in ihrem bescheidenen Wirken behindert werden und absaufen.

Leute stellen den Großteil der Zweibeiner. In diese Gruppe habe ich natürlich auch Beamte und jede beliebige Sorte von „Befehlsempfängern“ und „Ausführenden“ eingetütet.

Gestalten oder auch „die Macher“, das sind diejenigen Zweibeiner, die „machen“, „gestalten“ und zwar nur zu ihrem eigenen Vorteil. Und immer zum Nachteil der Gruppe der „Leute“.

Also Politiker, Berater, Banker, Juristen, Reiche, Finanz- und Immobilien-Gangster, Adelige, selbsternannte Vertreter Gottes (oder Allahs usw.) und so viele Typen mehr.

Eben all jene, die sich selbst als „Eliten“ verstehen, aufgrund von Familiengeschichte, Zugehörigkeiten zu obskuren (Geheim-) Bünden (Skulls & Bones etc.), dem Besuch von Eliteschulen, -Internaten, -Universitäten und ähnlichen Institutionen mit teils verstörenden Initiationsriten, angehäuften Vermögen und anderen „Begründungen“, an die sie selbst glauben und es geschafft haben, die riesengroße Gruppe der „Leute (Nicht-Macher) ebenfalls von der unumstößlichen Richtigkeit ihres Selbstbildnisses zu überzeugen.

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Tja, ich selbst bin definitiv den „Leuten“, den „Nicht-Machern“ zuzuordnen, irgendwo bei 99% angekommen, vielleicht knapp drüber oder auch nur knapp drunter. Mehr war nicht drin, mehr wird es mit Sicherheit nicht werden, eher weniger. Vor allem, was die Intelligenz angeht, aber auch die Physis leidet bereits stark.

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Die obige Unterteilung erhebt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Jeder kann sich seine eigenen Schubladen beschriften. Mancher wird mit einem Truppenübungsplatz voller 3 Meter hoher Apothekerschränke nicht auskommen, um seine Mitmenschen einzuordnen.

Ich vermag es jedenfalls nicht, der Gruppe der „Leute“ und der Gruppe der „Gestalten“ Intelligenzpunkte zuzuordnen. Und dies mit dem menschlichen DNA-Resultats von 100% in Verbindung zu bringen.

Ganz dem, für mich falschen Verständnis folgend: die „Macher“ verarschen doch die „Leute“ seit Jahrtausenden immer wieder mit vollem Erfolg, haben Geld, Weiber, Schampus und alles andere, die müssen doch einfach intelligenter als die „Leute“, die „Nichtmacher“, sein.

Die kriminellen Energien von Politikern, Bankern und anderen Typen will ich absolut nicht mit Intelligenz gleichsetzen.

Auch wenn es sich bei kriminellen Energien um einen Hauptbestandteil der Evolution handeln muss. Denn dieser Eindruck drängt sich zwangsläufig irgendwie doch immer wieder auf.

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Sie waren schon mal in Südostasien, Malaysia, Singapur, Indonesien, Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam, Philippinen? Urlaub gemacht, vielleicht sogar eine Zeit lang dort gearbeitet? Nicht nur die ihnen angebotenen Touristen-“Attraktionen“ (must see) abgehastet, nicht immer nur von der Wohnstatt zur Arbeit und zurück gependelt, sondern auch versucht, das Leben und Verhalten von Einheimischen zu beobachten, zu verstehen?

Und dabei das Erlebte nicht nur durch ihre Brille analysiert?

Versucht haben, die Gründe zu eruieren, warum „die“ so völlig anders leben, sich so völlig anders verhalten, als sie es aus ihrem Kral gewohnt sind?

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Orang Utans (96,4% menschliche DNA) sind sehr stark vom Aussterben bedroht.

Nicht nur, weil ihnen ihre Lebensgrundlage, der Lebens- und Überlebensraum seit Jahrhunderten mehr und mehr durch den Menschen (100%!) einfach entzogen wird.

Sie werden auch gejagt, teils um ihr Fleisch zu essen, teil werden sie gejagt, weil sie auf Plantagen nach Nahrung suchen und weil sie immer noch in Taiwan und anderen asiatischen Ländern von „menschlichen“ Vollpfosten als „ideales Haustier“ angesehen werden.

Heute leben Orang Utans nur noch auf Borneo (Malaysia/Indonesien/Brunei) und auf Sumatra (Indonesien). Noch im vorigen Jahrhundert waren sie auch in Thailand, Malaysia und Südchina anzutreffen.

Sie stehen angeblich unter strengem Artenschutz. Weil das so ist, werden sie immer weniger.

Es gibt sogar Bordelle, in denen Orang Utan Weibchen gefangen gehalten und von Plantagenarbeitern gefickt werden. Weil die kleinen tiefbraunen einheimischen Schwanzlutscher auch Abspritzen wollen, aber zu wenig Geld von den Palmöl-Plantagenbesitzern für ihre Knochenarbeit bekommen, um die Dienste weiblicher Prostituierter in Anspruch nehmen zu können.

Wobei es in Südostasien überhaupt keine Prostitution gibt. Nie. Nirgendwo!

Sagen die dortigen Regierungen.

Dann dürfen sich die Orang Utans auch nicht wundern, wenn eben sie herhalten müssen. Schon allein wegen des strengen Artenschutzes.

Orang Utan ist malaiisch und bedeutet „Waldmensch“.

Die zweibeinigen Dschungelbewohner behaupteten überdies, wohl auch nur, um ihr eigenes beschissenes Dasein aufzuwerten, die Orang Utans wollen nicht sprechen, damit sie nicht arbeiten müssen.

Diesen „lokalen Kronen der Schöpfung“ ist in all den Generationen ihres mühsamen Daseins noch nicht aufgefallen, das Sprache nicht unbedingt die einzige Voraussetzung dafür sein kann, um sich auf Palmöl-Plantagen für 1 bis 2 Dollar am Tage zu Tode zu schuften.

Wer ist denn da intelligent und wer nicht?

Menschen?

In Kolumbien gibt es Örter, wo es üblich ist das Männer sich „entspannen“ und heranwachsende Jugendliche erste Sexualerfahrungen machen, indem sie weibliche Esel bumsen.

Die dortige Damenwelt steht dieser Praxis überwiegend absolut tiefenentspannt gegenüber, einfach schon, weil sie froh sind, das die Kerle sich nicht auf und in ihnen abreagieren.

Menschen?

In Holland gibt es eine Firma, die Sexpuppen herstellt. Die Dinger sind reinstes „high-tech“, „gefühlsecht“ und so. Der Laden soll sogar veröffentlicht haben, das etwa 16% der individuellen „Kunden“-Anfragen sich der Frage widmeten, ob man denn auch Puppen käuflich erwerben könne, die Kinder, bzw. Heranwachsende darstellen würden.

Menschen?

In Deutschland sind die Bordelle, die ja alle staatlicherseits strengstens kontrolliert werden, voll mit Minderjährigen und zwangsverschleppten osteuropäischen Frauen.

Effektiv in diesem Dreck ist dabei nur das verfickte Finanzamt, um Einkommensteuer bei den „offiziell gemeldeten“ Huren (das Wort Hure ist keine Beleidigung – die Damen wünschen diese Bezeichnung selbst) beizutreiben.

Das ist eben so in einem neoliberalen „Rechts“-Staat. Die meinen mittlerweile wohl nur noch die politische Ausrichtung dieses Staates. Mit einer fair und ausgleichend arbeitenden Justiz für alle Bürger hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.

Menschen?

Zurück nach SO-Asien – Plastiktüten

Dazu darf ich etwas ausholen. Ich sah vor einiger Zeit das ZDF-MOMA, was ich ansonsten unterlasse.

Aber weil der Schauspieler Hannes Jaennicke zu Gast war, schaltete ich ein.

Ich mag den Mann, als Schauspieler, als Mensch und als Freund der Umwelt.

Vor allem wegen seiner Dokumentationen über Tiere, die Meere, wegen seines Einsatzes gegen die fortgesetzte Zerstörung der Umwelt durch die Menschheit (100%?) .

Nun gut, 100% menschliches Erbgut hat eben nicht so viel mit Intelligenz zu tun.

Sollten sie andere Informationen über Herrn Jaennicke haben, behalten Sie sie für sich. Auch ich mag nur ungern meine Bequemlichkeit stören, indem ich gezwungen werde, einmal gefasste Urteile oder Vorurteile revidieren zu müssen.

In Verlaufe des Gespräches zwischen ihm und dem Moderator sagte er sinngemäß so etwas wie: „Nun ja, es gehört doch eigentlich nicht besonders viel Intelligenz dazu, vor einem Einkauf daran zu denken, eigene Einkaufsbehältnisse, wie Jutetaschen mitzunehmen, um diesem Plastiktüten-Wahnsinn beizukommen.“

O ha, Hannes“ dachte ich sofort. „Da warst Du noch nicht in SO-Asien, wenn doch (er war tatsächlich längere Zeit zu Dreharbeiten auf Borneo), hast Du nicht richtig hingeschaut oder das Gesehene bereits vergessen.“

Z. B. gibt es in Thailand niemanden, der zum Einkaufen eine eigene Tasche mitnimmt.

Sie gehen in einen der mittlerweile fast 9000 7/11-Buden, kaufen eine Eiscreme und können dem blöden Personal gar nicht schnell genug sagen, das Teil nicht in eine Plastiktüte zu stecken, weil das bereits passiert ist.

So schnell kann niemand gucken, reagieren und sprechen.

Genau auf diese Tätigkeit ist das komplett beschränkte Personal gedrillt; sofort alles, selbst den kleinsten Artikel, in eine verschissene Plastiktüte zu packen.

Der Gebrauch der englischen Sprache ist dagegen verpönt, leere Regale werden nicht beachtet, erst wenn der Storemanager in seinem Computer feststellt, das einige Regale des übersichtlichen 75 qm Stores befüllt werden müssten und dementsprechende Anweisungen erteilt, wird sich des Vorgangs angenommen.

In jedem Supermarkt, Apotheken, auf allen Märkten, an jedem Straßenverkaufsstand, egal ob es sich um Kreissägen, Atommeiler oder Nahrung handelt, alles wird dem Käufer in eine Plastiktüte gesteckt.

Cola und andere Getränke, mit zerhacktem Eis in die Tüte, oder in einen Plastikbecher, Strohhalm rein. Fertig ist die Laube.

Der Betrachter sieht Erwachsenen und Kindern danach dabei zu, wie sie minütlich Tonnen von Plastikverpackung einfach fallen lassen. Zwei- oder Dreijährige freuen sich, wenn ein Windstoß das soeben fallengelassene, aus sich schwer zersetzendem Material bestehende Plastikobjekt lustig davon weht.

Die komplett verblödeten Erzeuger/Begleiter schauen gar nicht hin, sondern warten auf eine Gelegenheit, ihren Abfall ebenfalls verschwinden lassen zu können.

Mülleimer sind da meist nicht die erste Wahl. Zu anstrengend, sich dorthin zu bemühen, es sei denn, man läuft zufällig vor so eine Tonne, was aber nicht so oft vorkommt, da nicht so viele Abfallkörbe aufgestellt werden.

Das Geld, das öffentliche Haushalte zu diesem Zweck auch tatsächlich bereit halten, ist nach Meinung der Verwaltungsoffiziellen besser in den eigenen Taschen aufgehoben.

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Regierungen, Staat/Verwaltung machen dagegen…. Nichts.

Der Staat (Regierung, Verwaltung) gehört den reichen, chinesisch-stämmigen Unternehmerfamilien, ganz einfach, weil alle entscheidenden Posten in Regierung, Staat (Verwaltung), Armee, Polizei gekauft werden.

Daher auch die allgegenwärtige Korruption, denn das zuvor getätigte Investment in Millionenhöhe muss schnellstmöglich ein „return on investment“ zeitigen.

Und natürlich wird durch diese Praxis sichergestellt, das die eigene Macht und der Einfluss des eigenen Familienclans innerhalb der Gruppe der anderen reichen Familienclans abgesichert wird.

Das ist ein Grund.

Dazu kommt noch, das kein Unternehmer, Chinesen schon gar nicht, auf profitintensive Einkommensquellen, wie die Herstellung von täglich tonnenweise verbrauchten Plastikbehältnissen verzichten, schon mal gar nicht freiwillig, oder gar aus Naturschutzgründen.

Altruismus und Chinesen, das schließt sich aus.

Der dritte Grund ist noch einfacher:

Wie soll man all diesen Millionen abgrundtief dummer, mit Absicht seit Tausenden von Jahren dumm gehaltenen „Leuten, Arbeitssklaven, Konsumenten“ deutlich und nachhaltig erklären, dieses Verhalten zu ändern, von nun an (quasi aus dem Stand heraus) aktiv Umwelterhalt zu betreiben, statt weiterhin seiner Zerstörung unbedacht zu frönen.

Aussichtslos, zumindest in Südostasien, mit der Ausnahme Singapur.

Vielleicht auch noch Vietnam und seiner Bewohner. Das nehme ich nur an, wissen tue ich es nicht, aber ich traue es den Völkern Vietnams zu.

Das selbe Verhalten findet man flächendeckend in Indien, Bangladesh und China vor.

Asiatische Ausnahmen sind wohl nur Japaner und Koreaner. Zumindest beim Plastikmüll.

Den hochtoxischen Industriemüll, den diese beiden Länder produzieren und vermutlich ebenso hrm… „nachlässig“ (oder auch „originell“, „kreativ“) entsorgen, wie jede andere Industrienation es auch tut (nur nicht Deutschland – hier sind die Guten!), dürften die Erfolge beim sorgfältigeren Umgang mit Plastikmüll locker 10.000-fach wieder wettmachen.

Menschen?

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So, jetzt hat der weiße, schlaue Mann es den blöden Asiaten aber mal gegeben.

Fehlen noch die Neger, die Eskimos, die Lateinamerikaner und die Griechen, stellvertretend für alle Süd-, Südost-, Südwest- und Osteuropäischen Länder.

Alle, die „hochverschuldet“ sind, trotzdem deutschen Dreck importieren, der bei uns von Leih-, Zeitarbeitern, prekär Beschäftigten und Maschinen zusammen gelötet wurde, dafür ihre eigenen Bürger mit steigender Massenarbeitslosigkeit beglücken und schutzlos der deutschen Austeritätspolitik überlassen.

Schäuble, du bist wohl endlich kein Finanzminister mehr, aber vom Haken bist Du bei mir noch lange nicht. Dafür hast Du zu viel angerichtet. Genau wie Schröder, Fischer, Clement, Müntefering, Tritt-Ihn usvm.

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Also dann, Deutschland mit all seinen fleißigen, intelligenten und gebildeten Bürgern, natürlich auch alle anderen westlichen Finanzwirtschaftsnationen mit all ihren gebildeten und intelligenten Bürgern. Fleißig sind aber nur die Deutschen!

Vom Wählen und dem flächendeckend nicht vorhandenen Politikinteresse, gar einem Politikverständnis will ich gar nicht viel erzählen. Der neue Bundestag spricht Bände über die intelligenten deutschen Wähler. Und deren sozialer Kompetenz!

Das können aber auch US-Amerikaner (Trump), Franzosen (Macron), Briten (Theresa May, Boris Johnson), Spanier (Mariano Rajoy, echter Demokrat und begeisterter Knüppel-frei-Anhänger), Polen (Beata Szydlo und ihre Bande von Faschos), Ungarn (Victor Orban, der Zaunkönig und seine Faschisten) nicht minder gut.

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Merkel und die Deutschen. Das passt.

Nach der Wahlniederlage der Union bemerkte die Königin: „Ich wüsste jetzt nicht, was wir anders machen sollten.“ Die Deutschen wissen das auch nicht. Und wollen es obendrein auch gar nicht wissen.

Der Sandkasten der Union, die Nachwuchsrowdies aus der JU wollen „neue Köpfe“ an die Spitze.

Klar, die wollen nicht warten, bis sie 55 Jahre oder älter geworden sind und dann erst an die Tröge dürfen. So proben die Nachwuchstalente schon mal den Zwergenaufstand. Und doch ist es vorerst nur ein lauer Furz im Pillendöschen von Seehofer und Merkel.

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Kennen sie das „Young Leader Program“ des CSIS (Center for Strategic and International Studies)?

Der CSIS gehört seit den 1960ern zum „tiefen Staat“ in den USA. Dort wird die aktive Einmischung in die Angelegenheiten anderer Staaten betrieben, die sich das US-Außenministerium nicht traut. Und die trauen sich schon viel zu viel.

Der Gegelte, Baron auf und davon, von und zu Guttenberg, absolvierte das YLP, nachdem er zu einer Auszeit genötigt wurde. Macron soll diese neoliberale Elitekaderschmiede bereits zu einem früheren Zeitpunkt durchlaufen haben.

Ziel: Ausländische US-Marionetten, die deutlich unter 50 Jahre sind, sollen weltweit in ihren Heimatländern in politische Machtpositionen gehievt werden, um die US-Vormachtstellung wieder zu sichern.

Den dösigen „Wählern“ werden diese „young leader“ dann als die neuen politischen Heilsbringer präsentiert. Die Franzosen sind den Amis schon auf den Leim gegangen. Die Deutschen werden das auch!

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Woher kommt diese nicht enden wollende Blödheit, Ignoranz, Bräsigkeit, Sturheit bei gut 95% der „Menschen“ auf diesem Planeten.

Das hat bestimmt nicht so viel mit Nationalitäten zu tun. Natürlich gibt es auch da Ausreißer mit Spitzenwerten, wie bei „uns“ die Sachsen, die Bayern, die Schwaben, nur mal als Beispiele.

Aber jeder Staat kann da auf seine eigenen Landstriche voll geistiger Tiefflieger verweisen. Je größer, flächen- und/oder bevölkerungsmäßig, desto mehr Auswahl, desto höher die Trefferquote.

Religion(en), also der Wille stur zu glauben, anstatt wissen zu wollen ist sicher mit ein Grund. Dabei muss es sich nicht nur um die bekannten Weltreligionen alleine mehr handeln.

Die Vertreter und Nutznießer aller theologischen Glaubensrichtungen sind alle mit, mehr oder weniger, den selben Versprechungen und Angstszenarien auf Kundenfang.

Es gibt Unterschiede in Wort, Schrift und Bild, aber letztlich handelt es sich nur um Nuancen. Ob ein Schamane im Urwald oder ein Bischof im 40-Millionen-Euro-Häuschen seinen Gläubigen Humbug erzählt, kommt überall auf das Gleiche hinaus.

Er (auch Sie, bei den Protestanten) erhebt sich über die Massen, weil er (auch sie) so tut, als ob er/sie mehr weiß, helfen, heilen oder sonst was vermag.

Die Anderen glauben das dann.

Moderne Wirtschaftsvertreter (BWL/VWL, Wirtschafts-Wissenschaften Religionen arbeiten nach dem gleichen Prinzip.

Die Massen sollen den Quatsch über Geld, Geldschöpfung, Wachstum, Reichtum ist der sichtbare Ausdruck von Intelligenz, Armut ist die Zurschaustellung von Dummheit, nur der Kapitalismus setzt alle positiven Energien der Menschen frei, usw. usf. glauben.

Das tun die auch, denn sie sind das schon durch die theologischen Vertretungen gewohnt.

In Staaten, die sich demokratisch, parlamentarisch-demokratisch, republikanisch, et al nennen, wählen die „Leute“ folgerichtig immer wieder die Vertreter des kapitalistischen Glaubens.

Zumal die Hohepriester (in Deutschland u.a., der BDI, die Bertelsmannstiftung, der INSM und Unmengen von Wirtschaftslobbyisten) dafür gesorgt haben, das die Auswahl bei den zu Wählenden grundsätzlich auf Vertreter des Kapitalismus beschränkt bleibt.

Beschränkt sind beide, die Wähler und die zu Wählenden.

Das bemerkt fast niemand in der Gruppe der „Leute“, der „Nicht-Macher“. Das kann dort auch niemand bemerken.

Vermutlich, u. a. auch wegen des Gruppenzwanges, des Herdentier-Verhaltens.

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Schauen sie sich dazu einmal Clips auf Youtube an.

Ich persönlich mag die Bühnenprogramme von Schramm, Pispers, Priol, Barwasser, Uthoff, von Wagner, Tobias Mann, Sieber, Pufpaff, Somuncu und so vielen anderen mehr. Oder auch Jürgen von der Lippe. Auch die heute-show mit Oliver Welke und seinen Praktikanten zähle ich dazu.

Schramm und Pispers haben aufgehört. Vielleicht, weil sie seit geraumer Zeit bemerkten, das das Publikum nicht mehr erreicht werden konnte.

Je mehr sich die Kabarettisten über die endlosen Jahre der komatösen Merkel-Herrschaft hinweg anstrengten, den Blöden dieses Dreckssystem zu erklären, desto mehr mussten sie erkennen, das ihre Zielgruppe sich nach und nach aufgelöste hatte und von genauso komatösen, ignoranten und arroganten Arschlöchern ersetzt worden war.

Das Publikum ist dabei aber fast immer noch das gleiche, einige waren zwar verstorben, aber die Überlebenden hatten sich nur dem Dreckssystem angepasst, wie sie es seit Tausenden von Jahren schon immer gemacht hatten.

Und dementsprechend über ihre eigene Anpassungsfähigkeit nicht mehr lachen konnten oder wollten.

Die Lacher wurden also weniger, vermutlich wegen fehlender geistiger Kapazitäten.

Die ablehnende Stille im Publikum nahm dagegen zu und wurde seit der Groko II immer mehr und immer deutlicher, sobald Schramm und vor allem Pispers sich bemühten, soziale Veränderungen anzusprechen, vorzustellen, die etwas mit teilen und abgeben zu tun haben.

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All diese Clips zeigen immer wieder Momentaufnahmen des unterhaltungswilligen Publikums.

Blasierte Visagen, die zu Typen gehören, die sich selbst zwanghaft als „intellektuell“ beschreiben müssen. Die besuchen derlei Veranstaltungen auch nur aus einem einzigen Grund, nämlich um sich immer wieder selbst bestätigen zu können: „Nein, hier gehöre ich definitiv nicht hin, alles viel zu profan, weit unter meinem Niveau!“.

Oder Leute, die ob ihrer Beifallsstürme mit dem ganzen, konvulsivisch zuckenden Körper in sitzender Position die gesamte Sitzreihe abreißen würden, wenn man nicht klugerweise die Bestuhlung vorher festgeschraubt hätte.

Dann solche Leute, die pikiert drein gucken, der Betrachter spürt das körperliche Unwohlsein dieser Leute bei der Vernahme von Zoten oder der Aufforderung, den Kapitalismus als das anzusehen was er ist, nämlich Völkermord.

Jürgen von der Lippe arbeitet(e) zwar vornehmlich im Fach unpolitischer Humor, er arbeitet bei seinen Witzen sehr oft mit absichtlich falsch gewählten Kausalzusammenhängen, vor allem mit der unausgesprochenen Behauptung: „Die Massen sind blöd!“.

Lippe weiß selbstverständlich, das sein Publikum auch zur Masse gehört, so wie er selbst (und ich zähle mich auch dazu).

Nur, sein Publikum lässt diese Tatsache gar nicht an sich heran, denn die „anderen“ über die man so herrlich befreiend lachen kann, sind schließlich die Blöden.

Sonst hätten die da vorne auf der Bühne bei ihren Witzen doch schließlich „WIR“ gesagt und nicht „DER, DIE“.

Von der Lippe hatte jahrelang in seinem Bühnenprogramm die Geschichte von Adam und Evas Rauswurf aus dem „Paradies“ erzählt. Er meinte, der Grund mag sein, das Gott vielleicht sauer auf Adam war, weil der eine Frau hatte, oder Gott Bodenschätze gefunden hatte und die Ureinwohner schon mal vorsorglich loswerden wollte.

Ich glaube, Gott hatte einfach die Schnauze voll, den Ort den er „Paradies“ genannt hatte, ständig von diesen beiden Vollpfosten, die er ja selbst geschaffen hatte, andauernd einsauen zu lassen.

So änderte er den Mietvertrag, die Sache mit dem Apfel kam hinzu.

Ich glaube nicht an die Schlange, es braucht kein Tier um eine Frau genau das tun zu lassen, was Gott (oder sonst wer) verboten hat.

Das war alles hinterhältig, keune Frage, denn Gott wusste um Evas Veranlagung, schließlich hatte er sie ja selbst entworfen („designed“ sagt man heute).

Somit wurde die erste offizielle Entmietung der Menschheitsgeschichte durch Gott selbst durchgeführt und zwar sofort an den ersten beiden Menschen. Nach jüdisch-katholischer Lesart.

Inwieweit sich protestantische Glaubensrichtungen dieser Geschichte verpflichtet fühlen, ist mir unbekannt, weil egal.

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Die, für mich, schönsten Publikumsaufnahmen, nein falsch, ersetze „schönsten“ durch erhellendsten Shots sind die Klatschbegeisterten, die sich die Hände, mehr oder weniger im Takt, blutig klatschen und sich die Schuhsohlen abtrampeln.

Bei jeder Art von „Unterhaltungs-“, und/oder „Musikshows“.

Egal, was oder wer den Leuten da hingestellt wird und trällert, die Deutschen klatschen (a-)rhythmisch mit. Mit nicht enden wollender Begeisterung. Egal, wie viel Schweiß auf der Stirn, im Hemd oder Kostüm sich ansammelt.

Ob Helene Fischer, Andrea Berg, Heino, die Kastelruther Fremdvögler, Peter Maffay, Wolfgang Petry, oder jeder, bereits weit über das amtliche Verfallsdatum hinaus gealterte Schlagerfuzzi, der aus den 1960igern seinen einzigsten Hit alle Jahre wieder trällern soll, wird in diese Shows gezerrt, bei allem wird wild, fast schon orgiastisch mit geklatscht, bis die Haut an den Händen in Fetzen runter hängt.

Wolfgang Trepper ist seit geraumer Zeit mit einem Comedy-Programm auf Deutschlands Bühnen und im Fernsehen unterwegs und nimmt das Liedgut der deutschen Schlager- und Volksmusik gekonnt verbal auseinander. Natürlich fragt er auch, selbstverständlich unausgesprochen, wie unendlich doof dabei eigentlich die Zielgruppen sein müssen.

Diese Tatsache ficht das Publikum nicht an, es bemerkt diese Tatsache nicht einmal und klatscht begeistert mit, sobald Trepper in seinem Programm musikalische Beispiele kurz einspielen lässt, die er dann, auf dem Fuße folgend, immer gekonnt, manchmal sogar grandios seziert.

Trepper selbst schaut oftmals, fast schon fassungslos, sein Publikum an, wenn die aus dem Stand heraus damit anfangen, ihrer Begeisterung für das nur kurz angespielte Liedgut klatschend Ausdruck zu verleihen.

Manchmal kommentierte er diese Ausbrüche auch ziemlich bissig. Was das Klatschen aber keineswegs minimierte oder gar verstummen ließe.

Ich bin sicher, das sich manche Näherin in Bangladesh oder Indien fragt, wieso sie diese Zirkuszelte aus Unmengen an Stoffen zusammen nähen müssen. Wo das hin exportiert wird und für welche Zwecke.

Die Antwort ihres Fabrikbesitzers würde sie wohl nicht glauben können, nämlich das in anderen Teilen der Welt jede Menge unglaublich fette und dazu auch noch verblödete Leute diese Zirkuszelte als Kleidungsstücke nutzen müssen und in Fernsehshows zu seltsamer Musik mit klatschen.

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Volksmusik und Schlagermusik sind die gewinnträchtigsten Musiksparten in Deutschland.

Nein, so was, wer hört und kauft denn diesen Dreck?

Tut nicht so blöd, das wissen die Meisten seit Jahren, Jahrzehnten. Das sind nämlich die aus der Gruppe der Leute, unglaublich viele Leute, die das hören, kaufen und toll finden. Die auch Privatfernsehen bis 5.00 Uhr morgens gucken. Die auch bei Facebook, Twitter et al verbal onanieren und abspritzen.

Und auch wählen dürfen, es auch tun, z. B. CxU, spd, FDP, PdL (ja die auch – auch die gehören schon lange zu diesem Komödienstadl), Grüne, ganz besonders gern AfD.“

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In dieser Schlager- und Volksmusikszene gibt es etliche, auch ziemlich begabte „Macher“, die genau wissen, was sie produzieren müssen und welchen Typ Interpret sie wie aufbauen müssen und auf welche Zielgruppe los lassen müssen, um viel Geld zu verdienen.

Helene Fischer (ich habe nichts gegen die Frau persönlich, außer, das sie immer wieder den gleichen Mist zu Gehör bringt) war so ein Glücksfall für ihre „Macher“.

Frau Fischer hat alles mit sich machen lassen, ihr Verhalten angepasst, gelernt wie sie sich zu präsentieren hat, sie hat nicht wenige kosmetische Änderungen an sich vornehmen lassen und akzeptiert, was sie vorzutragen hat.

Vielleicht würde sie gerne ihr Repertoire verändern, auch weil sie mehr als nur Schlagermusik kann, aber sie darf es nicht. Sie hat einen gut dotierten Vertrag, der ihr genau vorschreibt, was geht und was nicht.

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Bei der Auswahl neuen Schlager-Liedguts sitzen „die Macher“ und ausgewählte Texter, Komponisten, Arrangeure und andere Spezialisten vermutlich so zusammen:

Der/Die „Macher“ haben vom Texten und Komponieren wenig bis keine Ahnung, aber sie wissen, was ankommt, was sich verkaufen lässt.

Mach ma Mucke, schreib ma Text.“

Ne nich so, schon’en bisschen blöder.“

Neee, noch wat blöder. – Mhm, ja ok, lass ma so!“

Chef, wir können noch wat blöder, willste ma hörn?“

Ne, lass jut sein, denn wär et ja schon Volksmusik.

Aber warte, nich löschen, det könn wa noch dem Silbaeisen verkoofen,

der dreht det Marianne und Michael an. Für’n Kammbeck“

So entsteht für die, auch wählenden, „Fans“ ein „Album“, das innerhalb von 3 Wochen mit „Platin“ geehrt wird. Steht dann so in der BILD und bei Spiegel-Online.

Irgendwo las ich mal von einem österreichischen Musikjournalisten und Kritiker die Bezeichnung „Reihenendhausrock“. Der Mann hatte auch noch weitere hübsche Formulierungen für die unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen, die Frau Fischers letzte CD bereit hielt. Die jede CD von Frau Fischer und ihren vielen KollegInnen bereit hält.

Vermutlich entstehen so oder ähnlich alle Alben aus der Volks- und Schlagermusik.

Und alle Werbung, egal ob für Yoghurt, Klobürsten, Hygieneartikel, Abrissbirnen oder Parteien.

Weil, die Zielgruppe ist nämlich immer unverändert.

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Doch, durchaus. Ich sehe da kausale Zusammenhänge zwischen der präferierten Musik, den Fernsehgewohnheiten, dem politischen Glauben, sozialer Kälte und dem daraus resultierenden Wahlverhalten.

Sie können, wenn ihnen das nicht ausreicht, auch noch wahllos in Video-Clips stöbern, in denen Meinungsumfragen festgehalten wurden.

Egal, ob es sich dabei um Themen wie: steigende Preise, Massenbetrug der deutschen Automobilindustrie oder Flüchtlinge handelt, es ist aufschlussreich, „Volkes Stimme“ zu vernehmen.

Zu analysieren, wie etwa auch Einzelheiten zur Sprache, der Ausdrucksweise, dem körperlichen Verhalten, der Mimik, der Kleidung, einfach aus allem.

Ja, Werbeprofis und andere Berufsgruppen aus der Manipulations- und Meinungsmache-Industrie machen das jeden Tag.

Und was die für Erkenntnisse gewinnen, erzählen die brühwarm ihren Auftraggebern vom BDI, der Bertelsmannstiftung, den Parteien und so vielen anderen interessierten „einflussreichen Kreisen“ aus der kleineren Gruppe der „Gestalten“.

Am Ende kommen dann folgerichtig so Sachen wie der 19. Bundestag heraus, Jamaika, oder Trump, Macron, EU, Kriege und all die anderen Typen und Vorgänge, von denen sie immer lesen und hören.

Nein, Kim Yong-Un hat sein Amt geerbt, daran ist das nordkoreanische Volk nicht schuld, denn sie konnten ihn gar nicht wählen. Nordkoreaner dürfen und können überhaupt nichts wählen, nicht einmal einen anderen Wohnort.

Kim ist auch nur das neueste „Arschloch im Wandschrank“ (Volker Pispers), diesmal von Trumps Wandschrank.

Damit diejenigen, die in den USA wirklich Politik machen, ihre Dreckigkeiten unbemerkt durchziehen können, während all die Doofen sich in die Hosen machen, aus Angst vor nordkoreanischen Interkontinentalraketen minütlich kollabieren.

Genau wie damals, bei Saddam Hussein, er hatte keine Massenvernichtungswaffen, aber die sollte er herausrücken, was er nicht konnte und deshalb zweimal die Iraker sich abschlachten lassen mussten, von der „Koalition der Willigen“.

Das ist internationale Friedenspolitik, die auf den zivilisatorischen westlichen Werten von Freiheit, Menschenrechten und Gier fußt. Supported by UN!

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Mal ehrlich betrachtet, das da oben, was ich da alles zusammengetragen habe, das kann ich nicht als Ausdruck von „Menschlichkeit, Mensch sein“, gar als „menschliches Verhalten“, als „Krone der Schöpfung“ bewerten.

Oder all der Schi-Schi und das Gewese um Sternerestaurants, das es Edelpuffs, Edelboutiquen, Edel-Coiffeure gibt, das wir unsere tägliche Nahrung gegen so etwas wertloses wie Geld eintauschen müssen, weil wir gar nicht mehr wissen, wie man sich da draußen selbst versorgen könnte. Und diese Unfähigkeit als „Zivilisation“ bezeichnen.

Die „Leute“ glauben immer noch an den Wert von Geld, etwas was ihnen von den „Gestalten“ immer wieder hingehalten wurde, obwohl sie doch eigentlich gelernt haben müssten, das sie sich damit immer nur selbst versklavt haben.

Sie glauben an Arbeitsplätze und Lohnarbeit, obwohl sie sich nur selbst versklaven.

Bei den Menschenaffen, in der ganzen Natur, gibt es diesen Blödsinn nicht.

Die brauchen keine Autos, Flugzeuge, Waffen jeglicher Bauart und Größe, keine Lofts, keine Pools, kein Gucchi, Prada, keine Cohibas, keine EU-Normen, keine Banken und Immobilienhaie, keine Blackrocks, keine Präsidenten, Päpste, Vorstände, Aufsichtsräte, Politiker, Parlamente, Denkfabriken, Umfragen, Konzerne, Werbung, Tablets, Smartphones, vernetzte Kühlschränke und all den anderen Wichs, hinter dem die „Leute“ wie blöde herjagen“, weil die „Gestalten“, die „Macher“ es ihnen immer wieder hinhalten und sagen: „Must have – sonst bist du nichts wert und auch noch total unglücklich“.

All das sei „Fortschritt“, egal wie sehr die Leute dabei ihre Denkfähigkeit aufgeben und sich zu Konsumzombies dressieren lassen.

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Nein, 100% menschliche DNA hat nichts mit Intelligenz und Denkvermögen zu tun, oder die 1,6% Differenz zwischen Judy und den „Menschen“ müssen endlich mal richtig ausgelotet werden.

Aber vielleicht bilden sich die menschliche DNA und die RNA zurück. Nicht von alleine. Nicht weil die Natur das zwangsläufig so vorgesehen hat. Weil nach der Ersteigung des Gipfels zwangsläufig der Abstieg beginnen muss.

Oder Gott hat die Schnauze bald restlos voll und gibt nochmal alles: Polkappen schmelzen komplett, der Neigungswinkel der Erde beträgt mit einem Mal satte 90°, der Planet dreht sich 10 mal so schnell und fliegt aus seiner Umlaufbahn Richtung Sonne, um zu verglühen.

Weil Gott keine Lust mehr auf Reparieren hat, sondern irgendwo schon etwas viel besseres, wirklich intelligentes neu gebaut hat und dabei, aus guten Gründen, auf so etwas wie „Menschen“ komplett verzichtet hat.

Uns und unseren Lebensraum wütend aufgegeben hat, weil ER bereits weiß, das Monsanto die menschliche DNA ganz alleine schon bald auf unter 80% drücken kann, durch deren Glyphosat und all den anderen chemischen Mixturen zur Ertragssteigerung von Früchten, Gemüse und Fleischerzeugnissen aus industrieller Fertigung.

Und selbst wenn es menschlichen Wissenschaftlern beizeiten gelänge, unsere DNA, RNA komplett zu entschlüsseln, bereits bald für die nächsten Generationen Krankheiten völlig ausmerzen könnte, ewiges und tatsächlich nur noch intelligentes menschliches Leben zukünftig ermöglichen könnte….

Pfft!

Erstens, da macht die Pharmaindustrie nicht mit.

Zweitens, die Ergebnisse werden von Blackrock, Vanguard et al eingesackt, denn denen gehört sowie schon fast alles, auch Universitäten, Pharmakonzerne sowieso.

Die Ergebnisse werden nur für ausgewählte Eliten aus der Gruppe der „Gestalten“, also nur für die richtigen und besten „Macher“ exklusiv bereit gehalten.

Denn nur die können sich eine „Behandlung“ finanziell leisten und haben überdies absolut wirklich kein Interesse daran, die „Leute“ die Nicht-Macher“ aufzuwerten, um sich letztendlich das Tausende von Jahren alte, erfolgreiche Geschäftsmodell „Kapitalismus“ selbst kaputt zu machen!

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Was könnte man denn machen, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen?

Die „Nichtmacher“ können da wohl selbst nichts machen, nur das, was sie seit Anbeginn der Zeitrechnung machten, nämlich nichts.

Ich gehöre ja auch dazu, aber trotzdem, wenn der „young leader“ Macron über die neue EU schwafeln darf, die nichts anderes als die Wiederbelebung der alten europäischen Kolonialpolitik, derzeit mal wieder ohne GB, darstellt, dann darf auch ich absoluten Blödsinn verzapfen.

Zumal mein Unsinn in der Süddeutschen nicht frenetisch abgefeiert werden wird.

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Also, eine eigene Partei? Sinn- und aussichtslos!

Revolution? Ja, aber es muss kurz und dreckig gehen! Dem Erfolgsrezept Elvis Presleys folgend, der da sagte: “Do it right and do it quick.“

Die „Nichtmacher“ werden sowieso alles akzeptieren, wie sie es schon immer taten, die „Macher“, mit all ihrem Geld und ihren vielfältigen Möglichkeiten dagegen werden sich heftig wehren, deshalb muss es kurz, schnell und daher auch dreckig ablaufen.

Wenn das erledigt ist, folgt die Phase des Aufräumens, wie es jeder neue Diktator, Erlöser, Vater aller Werktätigen machen muss.

Ich habe da eine exzellente Idee.

Ich will ja die „Macher“ von ihrem unsäglichen Tun ein für alle Mal abhalten, weil ich ja der Held und Befreier der „Nicht-Macher“ sein muss. Macht ja sonst keiner!

Sie werden sich wehren, die „Macher“, aber es wird ihnen nichts nutzen.

Weil, es gibt da ein Plätzchen in, ich glaube, Äthiopien gelegen. Das ist ein riesengroßes Tal, komplett umgeben von sehr hohen und sehr steilen, fast senkrechten Felswänden. Den Boden, also die Talsohle, wie es die Geologen ausdrücken, durchzieht fast durchgängig ein ziemlich breiter Erdspalt. Überspringen kann man ihn wohl nicht.

Dieser Spalt gehört zum „Ring of Fire“, also zu den zahlreichen Öffnungen, die man rund um die Erde bewundern kann, die die Natur als natürliche Überdruckventile wahllos zum Bäuerchen machen oder auch mal zum großen Abkotzen angelegt hat.

Der Spalt muss wohl Kilometertief sein und er ist aktiv. Auch ohne Lava zu spucken, ist die Gegend echt heiß. Winterbekleidung ist dort nicht vonnöten.

Und genau dahin werden all die „Macher“ aus aller Herren Länder verfrachtet.

Um die Organisation und Verwaltung muss ich mich gar nicht groß kümmern. Dazu gibt es bereits in Deutschland (wo auch sonst?) echte Spezialisten.

Die Bundesagentur für Arbeit, deren nachgeordnete Hartz-Center und das übergeordnete Ministerium für Arbeit und Asoziales.

Dort hat sich ein echtes, weltweit anerkanntes Kompetenzzentrum für Verarmung, Drangsalierung, fortwährenden Dauerrechtsbruch und unmenschlicher Widerlichkeiten allererster Güte seit dem 1.1.2005 gebildet.

Alles was ich machen muss, ist meinen neuen Mitarbeitern Gesetze, Vorschriften, ministerielle Erlasse, Verordnungen und überarbeitete Verordnungen in Schriftform an die Hand zu geben.

Dann klappt alles andere, wie am Schnürchen. Weil das in Deutschland, dem Land der Befehlsempfänger und Ausführenden immer schon so war. Was Bedienstete hierzulande immer nur brauchten, waren Anweisungen von höherer Stelle, so konnten sie sich von deutschen Richtern später auch von jeglicher Schuld und Täterschaft freisprechen lassen, weil sie ja nur „auf Befehl handelten“. Deutsche Juristen kenn dieses System auch und reagieren deshalb auch mit viel Nachsicht.

Die ganze neue Heimstatt der früheren „Macher“ lasse ich natürlich komplett oben herum einzäunen. Das hat vor allem optische, aber auch psychologische Gründe. Einen Spezialisten für Zaunbau habe ich bereits verpflichten können.

Victor aus Budapest hat auf diesem Feld unschlagbare Kernkompetenzen erlangt und bekam daher den Zuschlag für Planung, Ausführung und Bauaufsicht. Einheimische werden gegen fürstliche Bezahlung (aus den beschlagnahmten Billionenvermögen der ehemaligen „Macher“) die notwendigen Arbeiten ausführen.

Vic hatte zwar Bedenken und fürchtete die abermalige Einmischung von Jean-Claude Juncker, aber da konnte ich ihn beruhigen. Der Herr gehört zu den allerersten Erstbeziehern des Souterrains.

Was der kleine Puszta-Adolf nicht weiß ist, das er nach Beendigung der Bauarbeiten ebenfalls unten ein warmes Plätzchen erhalten wird.

Es ist nur eine erzieherische Bildungsmaßnahme, denn wie alle früheren „Macher“ leidet auch er an eindimensionalen Wahrnehmungsstörungen. Hier möchte und muss ich Abhilfe schaffen.

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Wenn Sie mir Versprechen, vorerst Stillschweigen zu bewahren, verrate ich Ihnen meinen Plan. Denn ich vermute, Sie denken: „Blödsinn, der ist bekloppt.“

Nein, es ist ganz einfach gewesen. Ich habe Machiavelli mehrmals gelesen, dazu Gustave le Bon und Edward Bernays „Propaganda“ aus dem Jahre 1928.

Dann habe ich die Agenda 2010 (Copyright Bertelsmannstiftung) zweimal umgearbeitet.

Einmal für meine tatsächliche Absicht, das Leben der Menschen endgültig zu verbessern.

Das war einfach, denn man muss nur das genaue Gegenteil von dem tun, was dort geschrieben steht und damals durch spd und Grüne eingeführt wurde.

* * * * *

Um diesen Plan umsetzen zu können, brauche ich natürlich Geld und Verbindungen.

Erstens habe ich die Agenda 2010 im Original wesentlich verschärft, dem Vorsatz der aktiven deutschen Gestaltungsmacht eine alles beherrschende Priorität eingeräumt, dann habe ich mir einen Brionianzug geliehen, eine Cohiba in meiner Fresse geparkt und mir ein widerlich abstoßendes Lachen angewöhnt.

Dann habe ich den INSM, die Bertelsmannstiftung, den BDI und noch ein paar andere „Stiftungen“ angerufen und denen gesagt, das der Umbau der Welt in ein wirtschaftsfaschistisches KZ viel zu langsam vonstatten geht.

Ich hatte Glück, auch dort war und ist man dieser Meinung und beraumte sofort eine Konferenz der führenden deutschen, europäischen und ganz vielen anderen Arschlöchern an, bei der ich meinen Vortrag hielt.

Was soll ich sagen? Die Kraft meiner Worte, die Eloquenz meines Vortrages, die stellenweise humorvolle Gestaltung meiner Powerpoint-Präsentation überzeugte restlos.

Ich habe den Auftrag, erhielt unbegrenzte Geldquellen, Zugang zu allen geheimdienstlich relevanten Erkenntnissen und darf die unzähligen privaten Söldnerarmeen (Securityfirmen) nach meinen Erfordernissen einsetzen.

Nächste Woche geht’s los….

* * * * *

Genug des Unsinns.

Ich weiß allerdings wirklich nicht mehr, wie diese Welt sich jemals noch verbessern könnte, wenn der größte Teil der Zweibeiner sich in dauerhafter politischer und sozialer Agonie, in einem endlosen Wachkoma willig gefangen halten lassen, sich ausschließlich in einem alles umfassenden, kompletten Egoismus bewegt, der sie davon abhält, auch mal an „ihren Nächsten“ zu denken.

Kants kategorischen Imperativ zu verstehen und tatsächlich leben zu wollen!

Und den „Gestalten“ dieser Welt, den „Machern“ und selbstverliebten Eliten endlich einmal ganz neue und ganz enge Grenzen setzt.

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