Diesel-Norm Euro-5 Fahrverbot

und intelligente Lösungen

TOLL! Clever!

Ein absolut verantwortungsvolles Handeln der deutschen Landes- und Kommunalpolitiker.

Komplett durchdacht und völlig logisch, für jedermann nachvollziehbar.

Was?

Selbstverständlich kann ich nur eine Sache meinen: Das Fahrverbot für Diesel-betriebene Fahrzeuge der Euro-Norm 5 in Stuttgart, welches von sehr vielen anderen Städten Deutschlands übernommen werden wird.

* * * * *

Bevor sie jetzt sofort wegklicken, meine Website aus ihren Favoriten löschen, jeden Link zu „Alles nur Satire“ zukünftig ignorieren werden, bitte ich zunächst darum, für 3:26 Min. sich diesen Clip der heute-show vom 10.03.2017 anzusehen.

Der Clip ist nicht nur „lustig“, vergnüglich, zum Lachen oder lächeln. Im Clip werden einige Tatsachen angesprochen.

* * * * *

Dieses „Fahrverbot“ ist reinster und billigster Aktionismus, auf dem Rücken der Diesel 5-Käufer ausgetragen.

Er ist eine weitere politische Unverschämtheit und Dreistigkeit der immer wieder aufs Neue gewählten Politiker in Bund, Ländern und Kommunen.

Im Grunde genommen, haben die Deutschen auch genau das verdient, denn sie wählen und glauben immer wieder diesen nichtsnutzigen, in gedanklichen Einbahnstraßen fahrenden Politikern, weil auch diese Bürger dem gleichen gedanklichen Einbahnstraßensyndrom verfallen sind.

Wäre es anders, hätte es niemals das HARTZ-KZ in Deutschland gegeben, wäre die spd spätestens 2005 klar unter 5% gerutscht und niemals wieder aus diesem Loch herausgekommen.

Die CxU wäre niemals in der Lage gewesen, den Agendaball weiter aufzupumpen, weil die politisch kompetenten Bürger sie ebenfalls in die politischen ewigen Jagdgründe geschossen hätten.

Richtig! Konjunktiv: hätte, wäre, müsste, könnte.

Die Mehrheit der Bürger ist und bleibt politisch inkompetent, glaubt weiter anstatt nachzudenken, glaubt anstatt sich selbst endlich aus den gedanklichen Gefängnissen der Lohnarbeit, dem Schuldgeld, den Zinsen und den „Wahlen des parlamentarischen Systems“ zu entlassen.

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„Ach Mann, hör auf mit deinem Bürger-Bashing, dieser ständigen Wählerverunglimpfung. Es nervt!“

Mich nervt es auch, immer wieder den (Glas-) Spiegel rausholen, hinhalten und fast keiner guckt rein, fast keiner erkennt die lähmende Unfähigkeit zum eigenständigen Nachdenken.

* * * * *

Denn, Achtung – Konjunktiv: würde diese Unfähigkeit in größerem Umfang erkannt werden, dann müssten die Menschen erkennen, welchen widerlichen Regeln sie sich selbst aussetzen.

Dann müssten und würden sie zwangsläufig ein paar Tatsachen erkennen, nämlich:

Die Innenstädte Stuttgarts, Berlins, Hamburgs, Kölns, Düsseldorfs et al werden durch diesen Aktionismus (wieder mal federführend beteiligt: die Verbotspartei der Grünen) keinen Jota sauberer.

Diesel der Euro Norm 5 sind nicht die Alleinverursacher bei der überbordenden Feinstaubbelastung, Abgasbelastung von Innenstädten.

Verursacher sind alle Verbrennungsmotoren, egal ob Diesel oder Benzin, aber der Mensch (nicht nur der Deutsche) braucht einen Täter.

In diesem Fall braucht vor allem die Industrielobby-getriebene Politik, die die Deutschen immer wieder wählen einen Täter, um von Ihrer eigenen jahrelangen Täterschaft abzulenken.

Also „liefern“ und präsentieren die Politpopanze aus CxU, spd und den Grünen jetzt die Dieselautos der Euro-Norm 5.

Diese Autos wurden noch bis Sommer 2015 verkauft!

Diesel der Euro 6 Norm sind genauso gefährlich wie alle anderen, durch Diesel oder Benzin angetriebenen Fahrzeuge.

Deutsche wollen aber nicht auf „ihr Auto“ verzichten. Auf Bequemlichkeit.

Umwelt ja, aber ich muss fahren können.

In diesem Kontext, ein Zitat von Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker, der sagte:

Alles ist verloren, wenn wir entschlossen sind, auf nichts zu verzichten.

Nicht wenige Vollpfosten aus allen gesellschaftlichen Schichten, oder an Minderwertigkeitskomplexen leidende Typen (m/w) sind felsenfest entschlossen, auf nichts zu verzichten und stehen, u.a. auf 2.1/2-Tonnen SUV’s, um täglich 45-60 Kg Mama plus 2 x 30 Kg Kind zur Kita zu karren, oder zum Bioladen.

Serienmäßiger Irrsinn deutscher Automobilbauer in der „oberen Mittelklasse“ schaut mittlerweile so aus:

  • AUDI A6 2.0 TFSI S tronic
  • Baureihe 2014 – 2016
  • Hubraum1984 cm³
  • Leistung185 kW (252 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
  • Beschleunigung (0-100 km/h) 6,7 Sekunden
  • Alles für schlappe 52.400 Euro (wären mal runde DM 104.000 gewesen)

Audi habe ich nur als Beispiel genommen, die anderen Hersteller bieten genau die selbe Übermotorisierung an.

Warum? Weil der Irrsinn gewünscht und gekauft, geleast wird.

Deshalb!

UND, Weil Die Hersteller ALLE NICHTS ANDERES KÖNNEN UND WOLLEN.

* * * * *

Täter sind die Hersteller selbst und die Politiker, die diesem Zweig der deutschen Vorzeigeindustrie immer wieder zugearbeitet haben, ihn immer wieder unterstützt haben.

Ob der Umweltengel und DIE Autolobbyistin Nr. 1, Dr. Merkel, das ist die seit Jahren so beliebte Kanzlerin, die

  • aktuell vor dem Abgasuntersuchungsausschuss des Bundestages kund tat, wieder mal VON NICHTS GEWUSST ZU HABEN,

  • die seit ihrer Amtsübernahme die deutsche Autoindustrie immer wieder in Brüssel vor wirklich drastischen und sinnvollen Grenzwerten bewahrte

  • die aktuell verlauten ließ, man dürfe den Diesel jetzt nicht verteufeln

Oder der CSU-Dobrindt,

  • der gleichzeitig als Minister und Cheflobbyist der Automobilkonzerne und der Versicherungskonzerne (also für deren nationale und internationale) Anteilseigner tätig ist,

  • sich dafür vom Bürger ministerlich alimentieren lässt,

  • der den internen VW-Untersuchungsbericht vorsorglich mal zur Hälfte schwärzen ließ,

  • der so gerne Autobahnen und Bundesstraßen den privaten Ausbeutern überlassen will. Da ist er allerdings nicht alleine, da stecken noch Schäuble und etliche spd-Schranzen tief mit drin.

Oder jede bisherige niedersächsische Landesregierung, die als Verwalter der Landesanteile an VW im Konzern mitmischte, egal ob das CDU- oder spd-geführte Regierungen waren. Aber natürlich auch nie etwas wusste.

Man besetzte nur einen Aufsichtsratposten.

Aufsichtsrat bedeutet in Deutschland nämlich, alles abnicken, nichts zu wissen und satte Gelder für diese anstrengenden und verantwortungsvollen Posten einzustreichen.

Schon vergessen? Schröder und Gabriel waren auch mal Ministerpräsidenten des Bundeslandes Niedersachsen!

* * * * *

Ich sehe schon das entnervte Kopfschütteln bei den zahllosen Gläubigen der Wirtschaftsreligionen Kapitalismus und Neoliberalismus.

Es muss „doch weiter gehen“. Einer muss sich doch kümmern, wegen Arbeitsplätze, Exportweltmeister und so.

Und

  • um die weitere Spreizung der „Arm-und-Reich-Schere“

  • und um weitere Bankenzusammenbrüche

  • und um gesellschaftliche Verarmung und Not

  • und um das HARTZ-KZ

  • und um den Niedriglohnsektor

  • und um politisch geförderte Steuerhinterziehung

  • und um den Ausverkauf von Bürgerbesitz (wie Autobahnen oder Wasserversorgung – denn Regierungen sind nicht die Besitzer, sondern nur die Verwalter).

* * * * *

Tja, ihr tief religiösen FAZ-, Spiegel-, BILD-Nachplapperer, die andere Seite eures bornierten Glaubens könnt und wollt ihr ja gar nicht sehen.

Und deshalb könnt und müsst ihr auch nicht darüber nachdenken.

Religion ist schon ziemlich praktisch.

Deshalb wählen so viele Bürger ja auch immer wieder eine Frau, die „nie von irgendetwas wusste“. In Bayern aus Tradition seltsam sprechende Leute, die nur in der Nähe der Wirtschaft zu finden sind oder auch gerne dem heimischen Affen Zucker geben, durch Forderungen nach „Obergrenzen“, und auch „Gefährder“ unbegrenzt wegsperren zu können.

Nochmal: „Gefährder“ ist eine Wortschöpfung aus dem staatlichen Sicherheitsstall mit der Menschen kriminalisiert werden, die einzig nur nach ANSICHT einiger hyperaktiver, hypernervöser Rechtsstaatlichkeitsfanatiker möglicherweise terroristische Gewalttaten begehen KÖNNTEN.

Beweise braucht es keine, der Verdacht reicht aus.

Rechtsstaat?

Ja, diese Politikerin passt zur Mehrheit der Bürger.

Die „unbefleckte Empfängnis“ muss für viele Bürger auch in der Politik vorhanden sein.

* * * * *

In geringerem Umfang sehe ich aber auch die Käufer als Täter.

Und selbstredend ist die Käufergruppe auch die Gruppe der „von vorne bis hinten Angeschissenen und Wehrlosen“ in diesem Drecksspiel.

Was die Menschen übrigens langsam endlich selbst wissen sollten, schließlich wählen sie die Verursacher ihres „Angeschissen Seins“ ja immer wieder selbst.

Die Käufer fordern zwar durch ihr Kaufverhalten keine wirklichen Innovationen bei Produzenten und Politik ein.

Sie konsumieren einfach nur das, was angeboten wird, so sind die meisten Bürger nämlich auch trainiert worden

Sie kaufen Diesel, weil der billiger als die Benziner ist, weil jede Regierung bisher den Diesel wesentlich geringer besteuerte. Das hatte mal Gründe, ob die heute noch so gewichtig sind, wage ich zunächst mal zu bezweifeln.

Damit habe ich keinesfalls gesagt, das ich diese Besteuerungen überhaupt für akzeptabel halte. Aus vielen Gründen tue ich das nämlich nicht.

* * * * *

Tatsache ist auch, das immer mehr Menschen auf ihre Ausgaben schauen müssen, sie sind gezwungen ihre Ausgaben zu senken.

Weil sie weniger verdienen, die schwachsinnige Arbeitgeberseite aber mantrartig ein Höchstmaß an Flexibilität von ihren Lohnsklaven einfordert.

Flexibel in Stuttgart mit einem 2 Jahre alten Euro 5 Diesel.

Nein, das ist kein Grund zum lauten Lachen. Das sind Gründe zum ständigen „Fresse polieren.“

Die flexiblen Käufer greifen nach den Angeboten, die ihnen ihre Regierungen hinhalten. (Hase – Möhre – Prinzip). Es bleibt auch nicht viel anderes übrig, wenn man auf ein Auto angewiesen ist, wenn man Vielfahrer ist

Beruhigend erweist sich zudem noch die Lüge, moderne Diesel seien auch VIEL umweltverträglicher, umweltfreundlicher. „Moderne Technik, sie wissen schon…!“ – Nee, weiß ich nicht – erklär doch mal!“

Diese Lüge, dieser gewerbsmäßige Betrug wird in Deutschland durch die Justiz nicht geahndet, dafür vom Dobrindt geschwärzt.

* * * * *

Elektroautos verbindlich einfordern (China hat das kürzlich gemacht und VW wird sich beugen, wegen 40% Konzernumsatz in China) kommt dem Dobrindt, der Merkel, der Zypries (vormals dem Gabriel) nicht in den Sinn.

Die FAZ hat dieses unerhörte chinesische Ansinnen bereits Ende Oktober 2016 kritisiert, die deutschen Automobilbauer beweint.

Ich habe mit diesen Stichworten „gegoogelt“: China Elektroautos. Gucken sie doch selbst mal, was da so alles zum Thema zu finden ist.

Flächendeckende Aufladestationen, nämlich an jeder Tankstelle, vorzuschreiben, kommt den politischen Industrielobbyisten aller Parteien auch nicht in den Sinn.

Es ist mit deren Vorstellungen von Freiheit und Demokratie eben einfach nicht zu vereinbaren, Tankstellenbetreiber (also Ölkonzerne) zu zwingen, Aufladestationen auf ihren Tankstellenflächen zuzulassen.

Die Ölfritzen müssen sie ja nicht selbst betreiben. Sie könnten die benötigten Flächen verpachten. Sie werden sie aber selbst betreiben, wetten?

Und es gäbe soviel andere Möglichkeiten auf geeigneten bestehenden öffentlichen Plätzen, Einkaufzentren, Parkhäusern und was weiß ich noch alles, Aufladestationen zu installieren.

* * * * *

Was aber ganz sicher mit den Vorstellungen der Polit- Luftikusse von Freiheit und Demokratie vereinbar ist, das sind VERBOTE.

Und zwar immer solche VERBOTE, die immer diejenigen treffen, die sich wieder mal nicht wehren (können oder wollen).

Anteilseigner, Banken, Versicherungen, Konzerne, BlackRock, Vanguard, denen wird alles erlaubt. Und nichts verboten.

Und wenn doch mal was wirklich Verbotenes passiert ist, dann hilft die Politik schon, muss sie auch, schließlich hat man sich dort erpressbar gemacht.

* * * * *

Eine Mehrheit der Parteimitglieder der Grünen schätzen Verbote. Schauen sie sich nur mal all die neueren „Initiativen“ der „Grünen“ alleine nur Kommunalebene an. Sie werden staunen, was passiert, wenn „Revoluzzer“ in „die Jahre kommen“.

„Wahnfried Krätzmann“ aka Ministerpräsident des Bundeslandes Baden-Württemberg in seiner zweiten Amtszeit, Huldiger der Industrie 4.0, auf Dieter Zwetschges Schoß einen Stammplatz innehabend, ließ verlauten, die Fahrer von Euro 5 Diesel müssten in Stuttgart eben selbst nach „intelligenten Lösungen“ suchen.

Die Heute-Show zeigte dazu eine Pressekonferenz des „Landesvaters“, etwa ab Minute 14:00

Seine „intelligenten“ Lösungsvorschläge beschränkten sich auf die Nutzung des Öffentlichen Personen-Nah- und Fernverkehrs.

Einer der größten politischen Industrie- und Autobauerlobbyisten der Bundesrepublik „empfiehlt“ den Betroffenen des von ihm mitgetragenen irrsinnigen und nichtsnutzigen Aktionismus, den ÖPNV, die Bahn oder private Betreiber mit eingebauten Verspätungen, oder O-Ton: „sich eben selbst was Intelligentes überlegen“.

Tja Wahnfried, dein geistiger Schadstoff-TÜV ist abgelaufen. Seitdem Du MP geworden bist, drehst Du dich nur noch im eigenen geistigen Hamsterrad.

Andrerseits, ich gönne den Schwaben und Badensern dieses komische Polit-Modell.

* * * * *

Ich will den Menschen, besonders der Mehrheit der Deutschen hier keinesfalls „ihre Rechte“ abschneiden.

Das Recht auf:

  • Umweltzerstörung durch Verbrennungsmotoren

  • jede Menge PS und Geschwindigkeit, Glamour und Glitzer

  • Bequemlichkeit auf 4 Rädern

  • jede Dummheit, die nur ihnen selbst schadet

  • politische, soziale und gesellschaftliche Inkompetenz

  • Leute zu wählen, die immer „von nichts wussten“ und auch so Politik machen

  • Leute zu wählen, die ausschließlich nur die Interessen des Kapitals bedienen

* * * * *

Es ist alles gut.

Bis dann ….

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6 Comments

  1. Ganz gut, auch wenn ich nicht mit allem mitgehe. Ich bin für kostenlosen Nahverkehr. Bus, Regionalzüge für alle frei. Das kostet ein wenig aber spart auch. Die Kassierung, Kontrolle usw. fällt ja weg und Zuschüsse braucht es auch jetzt. Dann gibt es auch eine soziale Alternative zum eigenen Fahrzeug. Denn so ein Elektroteil kostet 10000 € mehr oder anders ein Kleinwagen dann doppelt so viel. Nur noch Autos für Besserverdiener ist ja keine Lösung, verlangt nach Alternativen. Dann gibt es auch den ersehnten Umwelteffekt.
    Recht auf Umweltzerstörung, also mal ehrlich die meisten Km lege ich auf dem Weg zur Arbeit zurück, ohne Auto müsste ich Kündigen. Wenn ich mal in betroffene Stäte fahre dann gibt es auch einen Grund und es kommt selten vor. Letztes Jahr ein paar mal nach und in Leipzig (Umweltzohne) mit dem Auto voll Material und Werkzeug. Da gibt es keine Alternative. Also sind solche Provokationen Schwachsinn.

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    1. Danke fürs Lesen und kommentieren.

      Es geht mir, mit meinen Texten und der enthaltenen Kritik, in erster Linie darum, den Bürgern nahezulegen, sich nicht auf die Politik, auf „die da oben“ (mit dieser Floskel setzt sich jeder selbst herab, der sie benutzt) zu verlassen, sondern selbst nachzudenken, nicht alles gedankenlos „schlucken“, sich selbst einzubringen, zu erkennen, was und warum so vieles falsch läuft, warum so viel gegen die einfachen Bürger politisch und wirtschaftlich konzipiert wird, wer durch die genutzten Systeme gewinnt und warum die meisten Menschen zwangsläufig verlieren müssen.

      Um möglichst damit anzufangen, selbst nach Lösungsmöglichkeiten ausserhalb der vorherrschenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zwänge zu suchen. Eben nicht mehr zu glauben, politische Einflussnahme des Bürgers sei „mit Wählen gehen“ erledigt.

      Warum kosten E-Autos 10Tsd€ mehr, als vergleichbare Autos mit Verbrennungsantrieb? Das ist in Deutschland gewollt. Wobei ich ganz gewiss nicht das E-Auto als DIE Lösung aller Probeme ansehe.

      Zusammen mit einem attraktiven ÖNV wäre allerdings ein erster Schritt getan.

      Das Menschen immer mehr mobil und flexibel (auch durch Autos) sein müssen, habe ich erwähnt.
      Auch dieser Zwang ist durch rein wirtschaftliche, profitorientierte Gründe herbeigeführt worden

      Ich bin mir bewusst, das dieses Thema sehr viel mehr erfordert, als viel besserer ÖNV in Innenstädten und deutlichere Abgasreduzierung allein durch E-Autos.
      Die vollständige Mobilität ist zu einem großen gesamtgesellschaftlichen Problem geworden, das nicht nur den Umweltschutz berührt. Sondern viele Bereiche des täglichen Lebens jedes einzelnen Menschen.

      Und deshalb auch die, von ihnen als Provokation verstandene, Äußerung: „Das Recht auf Umweltzerstörung durch Verbrennungsmotoren“

      Es geht mir um die Sensibilisierung der Menschen, zu erkennen, das Umwelt unser aller Thema ist, nicht weiterhin wirtschaftsabhänigen Politikern und profitorientierten Konzernen überlassen werden darf.
      Ich arbeite dazu auch manchmal mit Übertreibungen, auch Provokaionen. Was auch nach „hinten losgehen“ kann.

      Ich möchte gerne die vorherrschende Gdankenlosigkeit und das Ohmachtsgefühl der Menschen nutzen, um diese Verhaltensweisen in ihr Gegenteil zu drehen.
      Versuchen kann ích es ja mal…

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  2. Elektroautos sind ein Irrweg. Ändert nämlich nichts daran, dass gigantische Mengen Ressourcen verschwendet werden, um den einen oder anderen Menschen bequem von A nach B zu bringen. Konsequenter Ausbau des Nahverkehrs bei deutlicher Preissenkung dürfte in den Ballungsgebieten deutlich mehr bringen.

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    1. Ich sehe E-Autos (siehe mein Antwort oben) ganz sicher auch nicht als DIE alleinige Gesamtlösung an.

      Der Ausbau und die Verbesserung des ÖNV kann für Großstödte sicherlich eine grosse Entlastung bedeuten. So er mehrheitlich genutzt werden würde.
      Auch von Leuten, die Berührungsängste mit der „Strasse“ haben. Für die eine U-Bahn, ein Bus schon eine „no-go-area“ darstellt. Und deshalb ihr „Recht“ auf ein individuelles Fahrzeug vehement verteidigen werden

      Es gibt mehr ländliche Gebiete in Deutschland als Ballungszentren, auch diese Gebiete müssen einbezogen werden.

      E-getriebene LKW für Gewerbetreibende, die Werkzeuge, Materialen etc transportieren müssen sehe ich noch nicht. Derzeit wird der Verbrennungsantrieb flächendeckend noch nicht zu erstzen sein, befürchte ich.
      Solange aber konsequent die Arbeit in Deutschland an „sauberen“ Autos durch Politik und Industrie sabotiert wird, macht sich niemand um E-Autos oder andere individuelle und saubere Fortbewegungsmittel der nahen Zukunft Gedanken.

      Genau das sollte aber endlich in der Bevölkerung geschehen. Anstatt populistisch motivierte „Verbote“ zu akzeptieren.

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