Gepflegte Ratlosigkeit vs. gepflegte Bürgeragonie

Trump und die Enttäuschung der Neoliberalen in Europa

Vorsicht, es sind 5502 Worte geworden!

Sie werden nicht damit fertig. Wenigstens derzeit nicht.

Keiner in Europa. In Deutschland schon gar nicht, in der Hochburg des kontinentalen Neoliberalismus.

Im Zusammenhang mit Trumps Wahlsieg, den keiner erwartet hatte.

Ich ja auch nicht!

Ich hatte geglaubt, das die Amerikaner weiter auf das Wallstreet-finanzierte Establishment hereinfallen, wie auch sonst immer.

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Nein, taten SIE diesmal nicht.

Laut der deutschen Kampfpresse wurde ein Populist gewählt. Wikipedia erklärt, was dieser Begriff bedeutet und beinhaltet.

Die neoliberale Einheitspresse weiß auch ganz genau: Er wurde von „verbitterten alten weißen Männern, den „Kluxern“, den Red-necks, dem „White trash“, den „Ungebildeten“ gewählt.

Was nur in Teilen der Wahrheit entspricht. Wie immer, wenn Süddeutsche, Zeit, FAZ, Springer, Bertelsmann schreibend desinformieren lassen. ARD und ZDF können das aber auch, und wie!

Bei einer geschätzten Wahlbeteiligung von nur 58,1% erreichte Trump im Electoral College von 538 möglichen Wahlmännersitzen 306 Sitze. Clinton konnte nur 232 Sitze gewinnen.

Clinton erreichte zwar 61,3 Mio. Wählerstimmen, Trump nur 60,5 Mio., also 800.000 direkte Wählerstimmen weniger, aber aufgrund des US-Wahlrechtes hatte Trump die Nase trotzdem im Electoral College vorne. Die beiden Links führen zu weiteren Erklärungen.

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Wahlberechtigt waren also rein rechnerisch mindestens 209,6 Millionen US-Amerikaner. Es müssen mehr sein, denn es gab noch andere Parteien, die ebenfalls Stimmen sammeln konnten.

Etwa 87,8 Millionen Wahlberechtigte (bzw. entsprechend weniger) entschieden sich, nicht zu wählen

60,5 Millionen US-Bürger stimmten für Trump, das ist dann die o.e. Unterschicht, in den Augen der deutschen neoliberalen Meinungsmacher.

Das es eine große Zahl von farbigen Wählern, Latinos, Frauen und Hochschulabsolventen gab, die ebenfalls Trump wählten und das konnten gar nicht so wenige gewesen sein, wollen die Redaktionen und die Medienbesitzer gar nicht gerne mitteilen.

Es passt nicht in das derzeitige mediale Mantra.

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Da passt so vieles, was mit Trumps Wahl zu tun hat, nicht rein. Und muss erst einmal „verdaut“ werden.

Man hat in Europa vorerst noch kein Rezept, wie die neoliberalen Eliten mit Trumps Administration ab dem 20. Januar 2017 umgehen muss und kann.

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Das betrifft vor allem die Politiker aus CxU und spd, aus der „GroKo“, denn die glaubten ihren Vordenkern aus der Finanzwirtschaft und den „think tanks“, das dieser „Schreihals Trump“ niemals „unserer Killary“ etwas anhaben könnte.

Es betrifft natürlich erst recht die Lohnschreiber in den Redaktionen, die meisten schlecht bezahlt und noch schlechter informiert, wie auch – sehen sie sich an, wo die ihre „Informationen“ her bekommen, aus denen sie Texte basteln müssen.

Und die besser bezahlten Schreiber, Redakteure, Chefredakteure, Abteilungsleiter, teilweise auch selbst Mitglieder der „Atlantikbrücke“ und ähnlicher Propagandabuden, sind genauso blind ihren Verlegern und Auftraggebern gefolgt. Und natürlich ihrer eigenen Arroganz und Ignoranz.

Dazu ein, wie mir scheint, passender Link zum Blog „Kiezneurotiker“ aus Berlin. Der Mann schreibt ziemlich unkonventionell und will anecken, durch seine Themen und die ihm eigene Bearbeitungs- und Ausdrucksweise. Nicht jedermanns Sache, sei’s drum.

Trotzdem und gerade deswegen halte ich seinen neuesten Beitrag: „Serdar Somuncu hat auch keine Idee“ für Lesens- und Nachdenkenswert.

Ich hoffe, Sie/Du ebenfalls.

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Das die Wut, der Zorn, die Verzweiflung so vieler Amerikaner bereits solch große Ausmaße angenommen hat, kann man eben nur vor Ort, z. B. im Rust belt sehen und begreifen.

Nicht nur dort, es gibt viel zu viel echte Not und Verzweiflung, absolut unwürdige Lebensbedingungen an viel zu vielen weiteren Orten der USA zu besichtigen.

Natürlich nicht in Wallstreet, im Weißen Haus, in Nobelhotels, teuren Clubs und Gourmet-Restaurants. Wo sich die meisten der neoliberalen „Berichterstatter bevorzugt aufhalten.

Und vom Kampf Trumps und seiner Unterstützer gegen den US-amerikanischen „Puritanismus“ habe ich erst einen Bericht lesen können und der kam vom französischen Journalisten Thierry Meyssan auf Voltaire-net.org.

Das ist absolut lesenswert und liefert einen unvoreingenommen gestalteten Bericht über eine wichtige politische und gesellschaftliche Facette der USA, die hierzulande den meisten Bürgern unbekannt sein dürfte.

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Diese elitären neoliberalen deutschen und europäischen Kreise haben sich nicht nur getäuscht.

Sie waren und sind weiterhin, schlicht blind vor Arroganz und Ignoranz gegenüber ihrem Wirken, den Auswirkungen ihres Handelns auf die meisten Menschen.

Die erreichten Zustände, die Ergebnisse der neoliberalen Kriege gegen die eigenen Bürger haben niemanden in diesen Zirkeln wirklich interessiert, keinen Jota.

Seit Jahrzehnten.

Diese Überheblichkeit hat sich am 9. November 2016 ein klein wenig gerächt.

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Nur „ein klein wenig“, weil ich nicht daran glaube, das das weltumspannende System des neoliberalen Finanzfaschismus bereits am Ende sei, bzw. dessen Ende sich durch die Wahl von Donald Trump nun rasend beschleunigen wird.

Denn ich weiß nichts über die Absichten und Möglichkeiten Trumps. Die sich derzeit überschlagenden Meldungen über die mögliche Kabinettszusammensetzung sagen mir noch nicht viel.

Selbst mögliche Personalien wie Newt Gingrich als Außenminister oder Steven Mnuchin, ein „Goldman-Sachs-Veteran“ als Finanzminister, sind mir momentan nicht belastbar genug.

Denn Trump ist noch nicht einmal Präsident, selbst „gesetzte“ Personalien können im Laufe der Präsidentschaft noch verändert werden. Trump ist ein Medienfuchs, auch er weiß um die vielfältigen Manipulationsmöglichkeiten durch mediale Gerüchte und Szenarien.

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Meine Gedanken zu der gegenwärtig spürbaren Verunsicherung bei Europas Neoliberalen gegenüber Trump:

Warum ist man hier so entsetzt über Trump, so völlig negativ eingestellt?

Was passt den neoliberalen Europäern, den Banken, den Finanzhaien, den Konzernen, den Interessenvertretungen aus Wirtschaft und Politik nicht?

Was steckt wirklich hinter dieser Ablehnung?

Ist es tatsächlich nur die Enttäuschung, das das neoliberale US-Zugpferd Hillary Clinton den ganz sicher erwarteten Sieg nicht einfahren konnte und damit die Weiterführung des neoliberalen „business as usual“ verhindert wurde?

Das die derzeit durchgeführten und die weiterhin geplanten neuen Kriege des neoliberalen Imperialismus beendet werden könnten, nicht umgesetzt werden?

Das die USA unter Trump tatsächlich eine Zusammenarbeit mit Russland und der VR China suchen, statt weiterhin auf Konfrontation und Eskalation zu setzen?

Das die jahrzehntealten Dogmen der Kriegstreiber Henry Kissinger und Zbigniew Kazimierz Brzezinski ausgedient haben könnten und die „sicherheitspolitischen think tanks“ der USA, die bisher die neoliberale, neo-kolonialistische und neo-konservative Ausrichtung amerikanischer Außenpolitik planten und bestimmten, unter Trump der Bedeutungslosigkeit anheim fallen werden?

Wovor hat das neoliberale europäische Establishment Angst?

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Hatte man in diesen Kreisen tatsächlich verpennt, sich über Trump zu informieren, Leute in seiner Nähe zu installieren, die berichteten, vielleicht sogar manipulierend eingreifen konnten?

Also die üblichen Maßnahmen nicht ergriffen, um an Informationen zu gelangen, zur Ausübung von gezielter Einflussnahme?

Oder es sogar unterlassen, weil DER es sowieso niemals werden wird?

Oder es schlicht nicht möglich war, aus Trumps innerem Zirkel Informationen zu bekommen?

Oder es doch möglich war und die Ergebnisse dieser Informationen so verheerend für das neoliberale europäische Establishment waren, das man entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlug und trotz aller Bemühungen der Wallstreet nun mit Trump leben muss.

Und noch keinen Plan B hat, zumindest keine belastbaren Pläne zur weiteren Vorgehensweise der europäischen Neoliberalen, möglicherweise ohne die militärische Macht der USA?

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Das man das alles ganz und gar nicht will und deshalb aus allen medialen Rohren gegen Trump feuern lässt?

Zunächst mal aus Ohnmacht und Enttäuschung heraus, aber auch langfristig, um den medialen Acker gegen Trump vorzubereiten?

Hat man in den neoliberalen europäischen Zentralen Angst, die bisher geplante und umgesetzte Ausgrenzung Russlands nicht alleine „stemmen zu können“, ohne die militärische Präsenz der USA in Osteuropa, direkt an Russlands Grenzen?

Bei den „Sanktionen gegen Russland“ der EU hatte man sich doch auch durch die Administration des Heilsbringers Obama voll verarschen lassen.

Die EU setzte „Sanktionen“ in Kraft, die bereits von weiten Teilen der hiesigen Wirtschaft unterlaufen wurden, einfach weil man weder exportierte noch importierte, sondern in Russland bereits eigene Firmen hatte, bzw. noch schnell gründete.

Die USA beachteten die von ihnen selbst initiierten „Sanktionen“ noch viel weniger, als diese seltsame nicht-demokratische Bürokraten-Organisation EU.

Hat man hierzulande Angst vor einer „Isolation“ Amerikas?

Einem politischen und wirtschaftlichen Alleingang der USA, ohne die EU, in Richtung BRICS, der hier als „Isolationismus“ schnell, aber wirksam negativ etikettiert wird.

Wieder so ein „-ismus“, medial und politisch so vielseitig als „Maulkorb“ und „Totschlagargument“ verwendbar!

Als Vorwurf, als Werkzeug der Diskreditierung und Verächtlichmachung, wie „Verschwörungstheoretiker“, „Querfront“-Gesabbel, oder das Einfordern von „political correctness“.

So etwas funktioniert immer wieder gut, aber eben auch nur eine gewisse Zeit. Dann muss eine neue „Sau durchs Dorf getrieben“ werden, sonst erlahmt die Aufmerksamkeit der Zielgruppen.

An dieser Stelle verlinke ich einen Beitrag des Bloggers epikur. Der hat auf seinem Zeitgeistlos-Blog einen guten Beitrag zur SEO-Filterblase geschrieben und auch einen informativen Kommentar eines Users namens „Journalist“ dazu erhalten.

Das alles steht im Zusammenhang mit meiner „Medienschelte“

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Was ist so schrecklich gefährlich an Trump? Was wissen die europäischen Eliten, was wir Bürger (derzeit noch) nicht wissen sollen und dürfen?

Die Presse fing bereits vor längerer Zeit an, Trump mit der europäischen Rechten, also den rechten, nationalen und völkischen Parteien in Europa, gleichzustellen.

Unter anderem mit Front Nationale, AfD, FPÖ, mit einem Geert Wilders, einem HC Strache, einer Frauke Petry, einer Marine Le Pen zu vergleichen.

Ähnlichkeiten anzudichten.

Seltsam, wem ist das denn auch noch aufgefallen?

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Die AfD, zum Beispiel, wurde seit Mitte 2015 eben durch diese neoliberale Einheitspresse hoch geschrieben, in Deutschland geradezu beworben, durch die überbordende „Berichterstattung“, die mehrere Ziele hatte.

Zum Einen, die etablierten Parteien CxU, spd, FDP und Grüne bei der neoliberalen Stange zu halten.

Das Kapital sah die Notwendigkeit zur Etablierung einer Konkurrenz in der politischen „Landschaft“ der neoliberalen Mainstream-Parteien gegen mögliche Nachlässigkeiten im bürgerlichen und weitestgehenden „linken“ Lager.

In diesem „linken“ Lager stehen lt. Bertelsmann und Springer die spd und Grüne immer noch. Das ist irgendwie lustig. Und selbstverständlich auch eine unverschämte, dreiste Lüge!

Die PdL wird allerdings im Stalinismus (wenigstens) verortet. Die PdL ist unwählbares „No-go“.

Und das, obwohl sich doch Bodo Ramelow und Dr. Bartsch (und nicht nur die) immer wieder alle Mühe geben, die „Regierungsfähigkeit“ der LINKEN (PdL) unter neoliberaler Vorherrschaft zu intonieren.

Dieses Ziel wurde erreicht, in vielen CxU-Kreisen ließen recht bald einige Personen, dann immer mehr Akteure ihre, allerdings nie abgelegte, sondern nur versteckte rechte, Rechtsaußen-Gesinnung in Wort, Bild, Schrift und Tat vernehmen.

Die Grünen und die spd ließen sich ebenfalls nicht lange bitten, zierten sich noch nicht mal anstandshalber und fingen an, ins gleiche Horn zu stoßen.

Aber der neoliberalen deutschen Einheitspartei mit ihren Flügeln CDU, spd, Grüne und FDP verloren trotzdem immer mehr Wählerstimmen, vor allem an die AfD.

Deshalb müssen sich die traditionellen Rechtsaußen bei der CSU auch gewaltig anstrengen, um durch nationales, völkisches, rassistisches Gequatsche die verirrten Wähler zurück zu holen.

Und Seehofer und seine Rasselbande geben ihr Bestes, unermüdlich. Da kann man nicht meckern.

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Das zweite Ziel des Kapitals war die Schwächung der Linkspartei. Das hat auch geklappt.

Der Osten ist nicht mehr ganz so rot wie vorher, jetzt ist er brauner, noch nicht ganz so braun wie bis 1945, aber es wird schon noch.

Sachsen ist da generell ein leuchtendes (braun-metallic) Vorbild, trotz oder gerade wegen seiner bisherigen und jetzigen CDU-Landesregierungen und aus Tradition erst recht.

Aber auch die anderen „neuen“ Bundesländer holen auf.

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Worauf ich hinaus will:

Bis zu Trumps Sieg in den USA wurden die „rechten“ Parteien, auch aus Europa, vor allem aber die AfD in 95% von Deutschlands Medien nie wirklich scharf kritisiert oder gar niedergeschrieben, wie es allen, irgendwie „links“ verorteten Strömungen in Deutschland und Europa, immer wieder widerfuhr.

Selbst die unsäglichen polnischen und ungarischen rechten, z. T. rechtsextremen Regierungen wurden nur dann medial angegriffen, wenn es EU-technisch den neoliberalen deutschen Kreisen passend erschien.

Seit Trump verspüre ich eine andere, gegenteilig ausgerichtete Desinformationskampagne.

Trump wird allgemein nun politisch „rechts“ verortet, wie Le Pen, Wilders, Strache, Petry, Höcke, Gauland, v. Storch, UKIP, eben alles was in Europa irgendwie völkisch und national unterwegs ist.

Der mediale Tenor dabei ist, das ist nicht gut.

Ist es ja tatsächlich nicht und war es auch nie!

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Aber so etwas aus den Federn der neoliberalen Kampfpresse, kommt mir mehr als nur seltsam und vollkommen widersprüchlich vor.

Die können dort, in den Medienkonzernen, gegenwärtig keinen Plan haben.

Denn „Rechts“, „rechtsextrem“ war noch nie der Feind des Kapitalismus, der Besitzenden.

Im Gegenteil, „Rechts“ und das Kapital haben schon immer gerne im selben Bett gekuschelt und immer nur Schreckliches angerichtet.

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Derzeit kommt es mir so vor, als ob die Zielgruppe „bundesdeutsche Wähler“ vor „rechts“ gewarnt werden soll, weil die im Zusammenhang mit Donald Trump verortet wird.

Also wieder weg von AfD, ihr Wahlvieh und hin zu CxU und spd, für eine sichere Weiterführung der Stillstands-GroKo.

Es sieht derzeit, eigentlich wie seit „eh und je“, immer noch nach einer halbwegs sicheren GroKo-Fortsetzung aus. Weder Kiwi noch R2G können derzeit eine politische Regierung stellen.

Was im Grunde auch tatsächlich völlig egal ist, denn von allen „Koalitionen“, die möglich sind, kann nur eine Weiterbedienung der Interessen des Kapitals erwartet werden.

Sehe ich mir die wöchentlichen Ergebnisse der Wahlforscher an, dann festigt sich meine Annahme, das der deutsche Michel, dieser politische Gartenzwerg und hauptberufliche Besitzstandswahrer, einfach nichts dazu lernen will und kann, falls diese wöchentlich ermittelten Umfrageergebnisse stimmen sollten.

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Was ist an Donald Trump „rechts“?

Seine Äußerungen „America first“ oder „Make America great again“?

Er ist zunächst mal der Präsident der USA und wird, genauso, wie alle seine Vorgänger, die Interessen seiner Nation, vor allem der Finanzwirtschaft und der Konzerne vertreten.

Es kommt in diesem Zusammenhang zunächst nur darauf an, was er unter den „Interessen der USA“ versteht.

Seine Bekundungen gegen illegale Immigration, gegen arbeitslose Mittel- und Südamerikaner, die eben auch durch die zahlreichen „Freihandelsabkommen“ zwischen den USA und dem „Hinterhof der USA“ dazu führten, die Armut der dortigen Menschen noch weiter anwachsen zu lassen und die sich gezwungen sahen, „illegal“ in die USA einzuwandern, um dort wenigstens etwas Geld für ihre Familien verdienen zu können.?

Bei sich, zu Hause würden sie verhungern, denn die dortigen Regierungen sind auch nur arrogante „Eliten“, „Conquistadores“, die sich noch nie für die Bevölkerung „ihres“ Landes und Staates interessierten.

Dazu kommt noch, das diese Menschen durch ihren „Illegalen-Status“ völlig recht- und wehrlos jedem Drecksack in den USA zur Ausbeutung ausgeliefert sind.

In der Tat, das muss ich durchaus als „rechts“ bezeichnen, dazu gehört für mich jede Äußerung gegen „Illegale“ und Ausländer, gegen Menschen, die nicht ins Weltbild passen.

Arme Menschen generell (bei Vermögenden werden die Ärmchen dagegen weit ausgebreitet – gibt ja auch nicht mehr so viele davon).

Gerne auch Muslime, grundsätzlich böse, verschlagen, schmutzig, übelriechend und testosterongesteuert. Vor allem blonde, weißhäutige Jungfrauen sind in diesen Kreisen begehrte Beute, behauptet man einfach in den rechten Zirkeln.

Seltsam, ich sehe hier, wo ich lebe, immer nur alte weiße Kerle, die sich junge asiatische Körper kaufen. Fast keine Muslime, aus arabischen Ländern, aus Pakistan, oder so.

Wobei ich persönlich schon seit langer Zeit eine heilige Wut bekomme, wenn ich im Zusammenhang mit Menschen das Wort „Illegal“ höre und lese.

Das ist für mich nur der Beweis einer ungeheuren, allumfassenden Kleingeistigkeit, quer durch alle Gesellschaftsschichten, eben vermehrt bei „rechts“ zu finden, mittlerweile auch in der „Mitte“ angekommen und sogar bei einigen, sich selbst noch als „links“ bezeichnende Kreise.

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Was ist noch „rechts“ an Trump?

Frauenfeindlichkeit?

Das sollen die Bürger selbst entscheiden, was sie als „Frauenfeindlich“ ansehen und ob sie sich dieses Etikett von der einschlägigen Presse oder durch Hardcorefeministinnen aufzwingen lassen.

Frauenfeindlichkeit, was ist das denn genau? Trumps Äußerungen über Frauen sind zunächst mal nur beschämend, für den Menschen Donald Trump.

Muss das unbedingt politisiert werden? Für mich nicht zwingend.

Aber, das muss jeder für sich selbst entscheiden, den Umgang mit und das Ausmaß des Begriffes „Frauenfeindlichkeit“, oder auch „Feminismus“.

Mann/Frau sollte dabei aber auch bedenken, das Frauen wie Alice Schwarzer u.v.a.m. mit dieser, zu einer „Religion“ ausgearteten Anschauung auch zu ansehnlichen Vermögen gekommen sind.

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Kampf gegen Drogen und Verbrechen?

Das ist in den USA tatsächlich ein großes gesellschaftliches Problem, an dem der Neoliberalismus ein gerüttelt Maß an Mitschuld trägt. Das idiotische Recht auf Waffenbesitz ebenso. Und die CIA, der MIC, die Falken.

Der „Krieg gegen die Drogen“ ist nie wirklich geführt worden. Er hätte erfolgreich geführt werden können, kompromisslos, wie jeder Krieg den die USA geführt haben.

Aber mit Drogen konnte die CIA, der MIC sehr viele ihrer illegalen, nicht durch Senat und Kongreß erlaubten, Vorhaben finanzieren und durchführen.

Zu Lasten der Gesellschaft, der unzähligen Drogentoten.

Es ließ die unvermeidliche Beschaffungskriminalität explodieren.

Europa ist mittlerweile in etlichen Teilen dort angekommen, wo die USA schon vor Jahrzehnten angekommen sind.

Weil der „Kampf gegen Drogen“ nie ernsthaft betrieben wurde.

Ich schrieb es schon einmal:

Wollte die DEA tatsächlich einen empfindlichen Schlag gegen den weltweiten Drogenhandel führen, müsste sie nur die CIA schließen. Dauerhaft und viele andere der weit über 200 US-Geheimdienste gleich mit.

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Sind Trumps Aussagen bezüglich der NATO „rechts“?

Ich glaube das nicht, im Gegenteil, das wäre geradezu revolutionär, eher schon komplett „links“!

Der Amerikaner Trump, als „Antiamerikaner“. Noch so ein „Maulkorb“, den keiner erklären will, was ein „Antiamerikaner“ denn sein muss, aber jeder Affe benutzt das Wort als Maulkorb.

Ich bin dann sicher auch ein „Antiamerikaner“, in den Augen mancher selbsternannter Meinungshoheitsinhaber und Deuter. Nur das mich die meinungssteuernden Aktivitäten dieser Leute (Grüße an CAMPACT) keinen Deut kümmern.

Ich glaube allerdings auch nicht, das Trump den Einfluss, die Vormachtstellung der USA innerhalb der NATO verringern will und wird. Wie so etwas aussehen könnte, vermag ich mir derzeit nicht vorzustellen und muss abwarten, was in Sachen NATO durch den nächsten Präsidenten der USA passieren wird.

Wenn er die NATO allerdings von ihrer „out-of-area“-Doktrin befreit und die US-Militärausgaben drastisch reduziert, ist das mehr als nur begrüßenswert.

Aber diese Maßnahme alleine, so dringend notwendig sie für uns alle ist, würde nicht ausreichen.

Denn Trump muss dann gleichzeitig die Falken, die neo-cons, den MIC und Wallstreet wirksam kontrollieren, eher schon ausschalten.

Ob er dafür die notwendige Unterstützung bekommt, bleibt abzuwarten.

Ob er das will, ebenso!

Und es bleibt ja immer noch die Möglichkeit eines plötzlichen, unerwarteten Ablebens.

Bei Kennedy war es eine Gewehrkugel.

Damals, 1963 war das noch machbar, auch in der Öffentlichkeit.

Heute wird es wahrscheinlich Gift sein. Das soll ja auch schon bei einem unliebsamen Papst zur Anwendung gekommen sein.

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Das alles bringt mich jetzt zur GroKo, zur EU, zur geplanten EU-Armee, zum Weißbuch 2016, zur europäischen, komplett einseitig neoliberal ausgerichteten Großmachtpolitik in Europa, der EU und der EURO-Zone.

In den Augen der neoliberalen europäischen Machthaber und ihren Polit-Vollstreckern scheint Donald Trump nicht mehr für eine bedingungslose imperiale, ausschließlich Wirtschafts- und Finanz-orientierte US/EU/G7/NATO-Großmachtpolitik zu stehen.

Hierzulande nimmt man wohl eher an, das die USA mit und durch Trump einen eigenen, vielleicht auch anderen Weg gehen wollen, ohne die EU, zumindest nicht mehr in dem Ausmaß, der bisher die Profite der neoliberalen Gewinnler in Europa garantierte.

Wenn das der angesprochene „US-Isolationismus“ ist, dann möchte ich den Europäern, den Bürgern dieses Kontinents empfehlen, einem solchen „US-Isolationismus“ nicht vollkommen negativ gegenüberzustehen.

Weil es gegenwärtig für den Frieden auf der Welt nur von Vorteil sein kann, wenn ein wie auch immer geartetes Ausscheren der USA, aus dem bisherigen, vor allem kriegstreibenden, Bündnis USA/EU stattfinden würde.

Es wäre ein begrüßenswerter Schritt in Richtung Weltfrieden, der dann hoffentlich auch bei der Mehrheit von Europas Bürgern ein schnelles Umdenken, weg von neoliberal und neoliberalen Politikern, bewirkt.

Und das könnte eine der Gefahren sein, vor denen Europas neoliberale Eliten konkret Angst haben. Es wäre also absolut keine Gefahr für die Bürger.

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Es geht in der EU ausschließlich nur um Profitmaximierung, gemäß der neoliberalen Ordnung.

Warum sehen die derzeitigen Machthaber in Europa ihre Profitmaximierung durch Trump gefährdet?

In Europa setzte man auf Hillary „Killary“ Clinton. Ganz offen sprachen viele Gegner von Clinton die mehr als wahrscheinlich werdende Weltkriegsgefahr durch eine Präsidentin Clinton an.

Ich habe das auch für mehr als nur möglich gehalten. Und war entsetzt über Dr. Merkel, Dr. Schäuble, Dr. Steinmeier, Herrn Gabriel, die dieser Dame das „Händchen gehalten“ haben. In aller Öffentlichkeit, gar nicht verschämt.

Frau Dr. Merkel empfing Barack Obama zum letzten Mal als US-Präsidenten in Deutschland vor wenigen Tagen noch.

Was fiel der Kanzlerin ein?

Richtig, sie und Obama beschworen noch einmal die Wichtigkeit und Alternativlosigkeit von „Freihandelsabkommen“, also die faktische Übergabe politischer Macht an international tätige Konzerne.

Etwas, dem Trump negativ und kritisch gegenüberstehen soll.

Mal sehen, was daraus wird, was Trump in dieser Causa erreichen wird.

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Das entwürdigende Geschacher um den Bundespräsidenten, der im Februar 2017 durch die Bundesversammlung, also fast nur durch öffentlich alimentierte, politische Lobbyisten der Wirtschaft, „gewählt“ werden wird, ist ein weiteres, unübersehbares Zeichen für das „Weiter so“ der Stillstands-GroKo.

Drei Personen haben sich entschieden, für Dr. jur Frank-Walter Steinmeier, dem Agendapaten, dem ehemaligen Büroleiter Schröders, dem derzeitigen Außenminister.

Dr. Angela Dorothea Merkel, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel einigten sich darauf, einen verlässlichen Neoliberalen zum Bundespräsidenten zu machen.

Um vielleicht auch intern schon mal eine Weiterführung der GroKo zu besiegeln.

Pastor Gauck spaltete dieses Land gründlich, durch seine Reden vor Banken, Industrieverbänden und der Münchner Sicherheitskonferenz.

Er ließ keine Gelegenheit ungenutzt, sich beim Kapital, den Besitzenden anzubiedern und sein Desinteresse an Altersarmut, Hartz-Willkür und anderen Auswüchsen des neoliberalen Faschismus zu bekunden.

Dr. Steinmeier wird in diesem Sinne weiter präsidieren.

Weiter spalten, die sozialen Gräben durch entsprechende Reden weiter vertiefen und jedes asoziale, kriegstreibende Gesetz unterzeichnen, das ihm aus dem Bundestag vorgelegt wird. Ganz auf der Linie „weiter so“.

Das ist sicher, sogar sicherer als das Amen in der Kirche.

Und wirft bei mir die nächste Frage auf, mit welcher Personalie will man uns Deutsche denn dann als nächsten neoliberalen Außenminister beglücken?

Einen besseren Statthalter für neoliberale Außen- und Konfrontationspolitik als Steinmeier gibt es doch in Deutschland nicht.

Außer Merkel, Schäuble, Gabriel, Nahles, von der Leyen natürlich.

Oder doch, ein neuer Hardliner, so einer wie Norbert Röttgen, der sich wieder aus der parteiinternen Verbannung nach vorne angewanzt hat?

Warum nicht, kommt vielleicht auch darauf gar nicht mehr an!

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Ich möchte hier zwei weitere Links zum Thema Steinmeier anbieten:

Die Rationalgalerie, auf der Ulrich Gellermann einen bissigen und treffenden Text zum nächsten BuPrä Steinmeier schrieb.

Dann Duckhome, einen Text von Jochen Hoff, nicht minder bissig, genauso treffend und ziemlich persönlich. Das muss aber jemand wie Steinmeier aushalten.

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Und ich muss das Weißbuch 2016 und die EU-Armee ansprechen.

Weiter oben habe ich bereits Links zum BmVg und auf Wikipedia gesetzt. Das Weißbuch steht als Download beim BmVg zur Verfügung.

Und jeder Bürger, der sich noch irgendwie für eine friedliche Zukunft interessiert, sollte dieses neoliberale Machwerk lesen.

Um endlich zu verstehen, das es ganz sicher mit und durch CxU, spd, Grünen, FDP, AfD, vielleicht auch mit der PdL (kommt drauf an, wer sich in diesem Kreis durchsetzt, der Verstand um Frau Wagenknecht oder das Mitregieren, das die Preisgabe des Parteiprogramms zwingend beinhaltet) keinen Frieden geben wird.

Das „Weißbuch 2016“ ist eine Sammlung von neoliberalen, neokonservativen und neokolonialen Dogmen.

Das Buch muss aus neoliberalem Herrschaftsschwurbel zurückübersetzt werden, will man die tatsächliche Ausrichtung verstehen.

Alleine die ausgesuchten „Bedrohungen“, Stücker 10, die man thematisiert hat sind eine Katastrophe, ein Schlag in das Gesicht von Frieden und Demokratie.

Ein Schlag in die Fresse jedes selbständig denkenden Menschen.

Es ist das „Pflichtenheft“ für neue deutsche und europäische Großmachtpolitik. Kanonenbootpolitik sagte man im 19ten Jahrhundert.

Auch ohne die, vielleicht nun (hoffentlich) wegfallende, massive Unterstützung der USA, denn dieses Machwerk wurde weit vor Trumps Wahlsieg konzipiert und geschrieben.

Frau Merkel ist eine bekennende Freundin und Unterstützerin einer europäischen Armee. Siehe den obigen Link auf Wikipedia.

Dieses Vorhaben wäre auch mit einer Hillary Clinton als US-Präsidentin durchgeführt worden.

Jetzt wird es höchstwahrscheinlich zum Thema Nr. 1 bei Frau Merkel und ihren Kollegen des europäischen Rates der Staats- und Regierungschefs.

Denn man scheint Trump nicht zu trauen. Bzw. man traut ihm zu, den teuren militärischen Schirm, der seit 1945 für ungestörte Profite sorgte, einzuklappen. Einfach so!

Ohne die weitere, wie bisher erlebte, massive Führung und Unterstützung der USA in Sachen Krieg, Konfrontation mit Russland, vielleicht auch mit China, generell mit BRICS wird es für eine eigene, vor allem auch erfolgreiche, europäische Kriegsführung eng werden .

Und die Aufstellung einer EU-Armee kostet zunächst mal richtig viel Geld und Zeit. Profite für die Rüstungsindustrie sind dann zwar auf Jahre hinaus gesichert.

Allerdings auch richtig Knatsch, schätze ich, denn da muss standardisiert werden, den Standard bieten US-Rüstungskonzerne seit Jahren, weniger europäische Rüstungskonzerne.

Die Europäer bekommen ja, Gott-sei-Dank, noch nicht mal Militärhubschrauber hin. Und der Tornado ist ja auch bereits ein „altes Schätzchen“. So gar nicht mehr „state-of-the-art“. Was ich richtig toll finde.

Die US-Konzerne werden vermutlich bei einem möglicherweise zukünftig reduzierten Aufwand der USA, bei der Ausrüstung der EU-Armee nicht so sehr berücksichtigt werden.

Dazu fehlt dann vermutlich Großbritannien in dieser EU-Armee.

In Sachen „erfolgreicher Kriegsführung“ ein eigentlich unverzichtbarer Baustein für Brüssel, Berlin und Paris, bei allen nationalen Animositäten, die man sich leistet.

Aber GB’s Finanzhaie wollen eigene Wege, mit dem chinesischen Yuan, gehen. Stichwort „britischer Isolationismus“.

Hinzu kommt, das der EURO keine Weltleitwährung ist, wie es noch der US-Dollar ist. So etwas hilft ganz enorm, wenn man viele Kriege führen will, denn die kosten zunächst mal viel Geld, man muss vorab investieren, ehe man Gewinne realisieren kann.

Und ob die Finanzmärkte, dieses „scheue Reh“, massive Geldschöpfungen der EZB für europäische Kriege tolerieren und stützen werden, ist „erfolgsabhängig“.

Dazu noch ein Link, wieder auf Voltairenet.org, diesmal auf den Text von Ariel Noyola Rodríguez, betitelt mit: Schach! – Der Dollar-Hegemonie!

Dieser Wirtschaftswissenschaftler aus Mexico beschreibt die derzeitigen Umtriebigkeiten von Russland, China, Saudi-Arabien und einigen anderen Ländern gegen den Dollar. Eine weitere richtige finanz- und außenpolitische Herausforderung für Trumps Administration.

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Ein weiterer Beweis für den geplanten und durchgeführten Ausverkauf des Staates, für den Ausverkauf von der Allgemeinheit gehörenden Sachwerten, für „Weiter so“ ist das aktuelle Vorhaben des Dr. Wolfgang Schäuble.

Es geht um die „Privatisierung“ der bundesdeutschen Autobahnen. Stellvertretend für die medialen Äußerungen, hier ein Artikel von ZON, vom 12.11.2016. Und ein Text von Jochen Hoff, vom Blog Duckhome, der Jochen am 15.11. in der gewohnt bissigen und klaren, daher unmissverständlichen Sprache, ins Netz stellte.

Welcher geistig normal veranlagte Bürger kann das eigentlich noch stillhaltend ertragen, sogar begrüßen?

Wie lange wollen diese Deutschen sich eigentlich noch durch verbitterte, völlig skrupellose alte Männer und Frauen aus CxU, spd, Grünen, FDP und bald AfD verkaufen lassen.

Merkt denn niemand, das diese „Politiker“ nur noch Geschäftsleute in eigener Sache sind? Denen die Bürger, dieser Staat und dieses Land völlig egal sind?

Und fallen auch gerne auf den Sigmar herein, der einerseits selbst eine Planungskommission zur Privatisierung ins Leben rief und anderseits sein spd-Stimmvieh, die „Basis“ wissen lassen wollte, das es mit der spd KEINE solche Privatisierung geben würde.

Wie verblödet sind diese Deutschen?

Das Personal, was da seit 1945 gewählt wird, kann nichts anderes, als für das Kapital, für die Besitzenden arbeiten und handeln.

Seit 1998 auch ganz gezielt gegen die armen und ärmer werdenden Bürger, die man selbst geschaffen hat und für Kriege.

Es gab mal eine Zeit in Deutschland (Ost- und West) da wurde unisono gefordert: „Nie wieder Krieg“. Weil die Schrecken des WK II auch die deutsche Bevölkerung trafen.

Das ist einfach in Vergessenheit geraten. Weil es immer weniger Menschen gibt, die das alles selbst erleben, erleiden und ertragen mussten.

Deutschlands Presse erhebt sich über „alte, verbitterte, weiße Männer“ in den USA.

Wann erhebt sie sich gegen alte, verbitterte, skrupellose Männer und Frauen in der deutschen Politik?

Ich jedenfalls habe „die Schnauze restlos voll“ von Gestalten wie Dr. Merkel, Dr. Schäuble, Dr. Steinmeier, Schröder, Fischer, Frank-Jürgen Weise, Volker Kauder.

Auch die Jüngeren wie Gabriel, Schwesig, Maas, Röttgen, Nahles, Spahn, Özdemir, Göring-Eckhardt, Ramelow, Dr. Bartsch sollen endlich aus der Politik verschwinden.

Ihr habt schon genug angerichtet und dabei auch noch viel zu viel Geld eingesackt.

Von den „Versorgungsansprüchen“, die sich diese Kreise selbst zugeschustert haben, will ich gar nicht erst anfangen.

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All diese „Politiker“ machen deshalb „weiter so“, weil sie tatsächlich nichts anderes können und konnten.

Und selbst wenn sie „etwas anderes“ können würden, werden sie „etwas anderes“ nicht mehr machen können, weil man sie nicht lässt. Denn sie sind erpressbar geworden, durch ihre Jahrzehnte währenden Mauscheleien, ihre „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit den Besitzenden.

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Wenn hier der Eindruck entstanden ist, ich würde „pro-Trump“ schreiben, dann ist dieser Eindruck völlig falsch!

Was ich versucht habe, ist die gegenwärtige politische Stimmung in Deutschland und Europa einzuordnen, die damit einhergehenden neoliberalen Medienkampagnen.

Möglich ist, das ich vieles in diesem Zusammenhang falsch verstehe, falsch einsortiert habe.

Ein weiterer Link, den ich an dieser Stelle anbiete, führt zu Ken Jebsen, zu „Ken-FM“. Ich weiß um seine, teils angedichtete, Reputation.

Wenn selbst Albrecht Müller von den NachDenkSeiten und Ulrich Gellermann von der Rationalgalerie mit Herrn Jebsen zusammenarbeiten, kann der Mann kein „Querfrontler“, oder sonst was sein, was den neoliberalen Meinungsmachern gerade so einfällt, um jemanden, der sein „Maul aufreißt“ zu diskreditieren.

Herr Jebsen hat auf seiner umfangreichen Website ein Telefoninterview mit Peter König, einem Schweizer Makroökonomen, über Trump eingestellt.

Jebsen und König versuchen das selbe wie ich, nämlich Trump und seine kommende Präsidentschaft und die damit verbundenen Auswirkungen auf unser aller Leben ein klein wenig in der Möglichkeitsform zu deuten. Und die Ablehnung der europäischen „Eliten“ einzusortieren, verständlich zu machen.

Die Aussagen von Herrn König sind hörenswert und überlegenswert.

* * * * *

Ich schreibe „pro-Mensch“, für ein freies, friedliches, selbstbestimmtes Leben jedes einzelnen Menschen auf diesem, unseren Planeten Erde. Das ist meine Minimalforderung an die Menschheit

Ich schreibe gegen Kriege, gegen die allumfassende Macht des Geldes und des Besitzes, gegen die Korruption, gegen die Weltregierung des Kapitals.

Gegen die Personen, die die Wallstreet, die City of London, die den Börsenzirkus ins Leben riefen.

Gegen Leute wie die Rothschild-Familie, die Macher bei Goldman-Sachs, bei Black Rock und Cerberus Capital Management, das Bankenkonglomerat von JP Morgan, den Bilderbergern, den Typen von Skulls & Bones und so viele andere, richtig mächtige Personen.

Gegen all die nutzlosen Arschkriecher aus der Politik, die sich von diesen Leuten komplett korrumpieren ließen und lassen. Und die Welt von einem Unglück in das Nächste stürzen, weil sie sich dafür fürstlich bezahlen lassen.

* * * * *

Ich weiß nicht, was ich von Trump erwarten kann, in welche Richtung die Welt getrieben wird, durch ihn, seine Administration, seine Vorhaben und sein Handeln.

Und durch die Vorhaben und Handlungen seiner Gegner.

Wobei sich jeder, Amerikaner oder Menschen anderer Nationalitäten darüber im Klaren sein sollte, das Trump Kapitalist ist, Milliardär wird man nicht durch eine altruistische Grundeinstellung. Diese Tatsache alleine sollte schon ausreichen, um nicht allzu viele Erwartungen bezüglich positiver Veränderungen für die Menschen an Trumps Präsidentschaft zu richten.

* * * * *

All das zu beeinflussen, liegt nicht in unserer Macht, es sei denn die Deutschen erteilen den neoliberalen Parteien (incl. der AfD) 2017 eine deutliche und vernichtende Abfuhr und wählen nur noch kleinere unbekannte Wählerinitiativen oder „Die Partei“.

Ach, sie haben Angst vor Handlungsunfähigkeit, vor politischer Unerfahrenheit, vor Unkenntnis?

Lassen wir es doch einfach mal darauf ankommen, statt neuen Kriegen und dem „Weiter so“ der „etablierten“ Berufslügner mal ein klein wenig „politische Ahnungslosigkeit und Unkenntnis“, dafür mal viel mehr Herz, Hirn und gesunder Menschenverstand.

Noch haben wir die Chance, etwas „Neues, Anderes“ zu versuchen. Die Amerikaner haben das auch getan, diese Chance, die hoffentlich wirklich eine Chance werden wird.

Was daraus wird, weiß ich nicht, niemand von uns weiß das.

Es läuft, wie immer, auf „HOFFEN“ hinaus.

Die menschliche Existenz ist eben keine Vollkaskoversicherung. Und Neoliberal bedeutet alles andere als Vollkasko für die allermeisten normalen Bürger in Deutschland und auf dem Planeten. Nur für Politiker und andere Unterstützer des neoliberalen Lagers.

Neoliberal ist ein Beerdigungsinstitut. Getrieben durch Gier und eine alles vernichtende Wettbewerbsorgie.

Dazu ein letzter Link auf den Blog Fliegende Bretter. Dessen Betreiber hat einen entlarvenden Text zum Thema „Wettbewerb“ veröffentlicht. Auch der lohnt, gelesen zu werden.

* * * * *

Wieder sehr viel geschrieben, vielleicht ein wenig zu unorganisiert. Beim Schreiben fielen mir weitere Gedanken ein, die ich „verwursten“ wollte.

Ich hoffe, dieser Arbeitsstil hat die Lesbarkeit des, wieder mal, sehr langen Textes, nicht zu sehr beschädigt.

Wobei ich im Grunde keinen meiner Texte als „Kritik-to-go“ anbiete. Sie brauchen Zeit und die vielen, meines Erachtens, wichtigen zusätzlichen Links, die ich eingebaut habe, sollen eine Vertiefung der Themen darstellen.

Ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, die Kritik an dem uns bestimmenden Wahnsinn so kurz zu gestalten, das auch Leser mit dem „tl, dr“-Nimbus zufrieden gestellt wären.

* * * * *

Tatsächlich halte ich es für den falschen Weg, das die Menschheit sich immer wieder an „Führern“ und „Machern“ orientiert. Wie ich es hier wieder getan habe und viele andere Menschen das ebenfalls tun.

Seit Beginn des Menschen dreht sich das Denken und Handeln unserer Spezies um „Geld“, „Besitz“ und Macht.

Alle das wird durch eine menschliche Eigenschaft getrieben: die Gier.

Wir haben es in zig-tausenden Jahren nicht geschafft, diese Gier zu bewältigen, zu vergessen, abzustellen.

Sie durch „Abgeben“, „Teilen“, „Solidarität“, „Mitmenschlichkeit“, „Empathie“ zu ersetzen.

Die Massen lassen sich tyrannisieren, versklaven, belügen, verführen.

Irgendein Franzose hat mal so etwas ähnliches gesagt, wie:

„Als der erste Mensch einen Zaun baute und sagte: >>Das ist jetzt meins<<, da hätten die anderen Menschen, als vorbeugende Maßnahme, diesem Einen sofort in die Fresse hauen sollen.“

Ich vergesse leider immer, wer solche klugen Gedanken wann und zu welchem Anlass gesagt hat und bin auch zu faul, im Netz zu suchen. Der Mann hat das natürlich so nicht gesagt, ich habe nur meine Version bevorzugt.

Aber die Anderen fanden die Idee mit dem Zaun so toll, das jeder anfing einen Zaun zu bauen. Manche auch Mauern. Und nicht nur um „Besitz“ zu markieren, sondern auch in ihrem Geist, in ihrem Hirn, um ihr Denken und Handeln ab- und einzugrenzen.

Nationalstaaten sind auch umzäunt, einige tatsächlich teilweise, aber alle Staaten sind durch eine geistige Mauer ihrer Insassen (Bürger) bewehrt und die Bereitschaft zur Verteidigung zeitigt leider immer wieder unmenschliche Auswüchse.

Ich bin mittlerweile zu der Ansicht gekommen, das die Erde allen Menschen gehört. Und kein Mensch nirgendwo auf diesem Planeten „illegal“ sein kann.

Sieht so aus, als ob wir alle nochmal zurück auf „Los“ müssen.

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5 Comments

  1. Hallo, hallo!

    Ein wirklich langer Text. Da sind so viele Dinge auf einem Haufen, dass ich mehrmals mit dem Lesen neu ansetzen musste. Im Großen und Ganzen trifft er sich sich mit meinen Überlegungen. Wobei ich mich wenig mit Tagespolitik beschäftige. Ich erlaube mir trotzdem ein paar kurze Gedanken.

    Trump ist ein Mensch mit einem Hintern aus zwei Hälften, denke ich jedenfalls. Er wird in seinem zukünftigen Leben mit eigenen Händen kein Haus oder Auto bauen, er wird keinen Panzer steuern oder Kampfflugzeug bedienen, er wird auch keinen Acker pflügen oder Mais ernten. Es kann also gar nicht um Trump gehen, sondern um die Kreise dahinter, die nicht zur Wahl stehen. Falls diese tatsächlich eher in eine national-konservative Richtung tendieren, müssten vielleicht die Exportweltmeister Deutschland (EU) und China die Ohren spitzen. Es könnte sein, dass das Trumpteam die USA von ihren verlängerten Werkbänken in Europa und Asien ein wenig unabhängiger machen will. Das wäre ein schwerer Schlag ins Kontor Deutschlands und der EU und dem Teil der »Eliten«, welcher sich die weitere Internationalisierung und Globalisierung auf die Fahnen schreibt. Deutschlands traditionelles »Geschäftsmodell« ist der Export. Über diesen wird zur Zeit die EU zusammengehalten. Einen Plan B gibt es nicht. Das mag die Ursache der öffentlich-medialen Verstimmung sein.

    Ähnlich wie in den USA, stehen auch in Deutschland und Europa nicht die zur Wahl, die wirklich die Geschicke bestimmen. Die gesellschaftliche Ordnung, welche wir jetzt vorfinden, lässt sich nur erhalten, wenn möglichst viele Menschen daran glauben, dass sie für Entscheidungsfindungen wichtig seien. Da es keine Diskussionen über die gesellschaftliche Wirklichkeit und alternative Inhalte gibt (geben darf), spricht man die Emotionen der Menschen an und polarisiert. Die AfD sehe ich nur als neuen Spieler, damit sich nicht noch mehr Menschen vom System abwenden und nach anderen Wegen suchen (man will die Wahlbeteiligung hoch halten, damit man eine scheinbare Legitimation vorweisen kann). Denn inhaltlich bringt sie nicht wirklich etwas Neues. Sie ist an das System angepasst wie die anderen Parteien (ohne Ausnahme). Das muss sie auch, sonst dürfte sie nicht mitspielen. Deshalb lohnt es sich für mich nicht, über den Politikklamauk weiter nachzudenken. Schade um die Zeit.

    Wie ich oben schrieb: Es geht um die Menschen, die mit eigenen Händen Häuser oder Autos bauen, Panzer steuern oder Kampfflugzeuge bedienen, Äcker pflügen oder Mais ernten… So lange sie sich die Augen, Ohren und Münder zuhalten und sklavisch auf bunte Politikmarionetten vertrauen, wird sich rein gar nichts ändern.

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  2. Hallo Carlo,
    danke für diesen Kommentar.

    Ich muss gestehen, manchmal habe ich, schreibtechnisch gesehen, „ein Brett vor dem Kopf“.

    Du hast ein paar griffige Formulierungen in deinen Kommentar eingebaut, die mir sehr gefallen haben, weil kurz und treffend, dabei trotzdem umfänglich erklärend.

    Ich sollte mir mehr Zeit beim Schreiben zugestehen, aber diese fürchterliche Ungeduld, die mich mein Leben lang begleitet hat, lässt sich nicht so einfach abstellen…

    Ich bezweifele sehr, ob ich es noch erleben werde, das „die Menschen“, die „Deutschen“ ihren politischen Aberglauben ablegen und zu denken und dann zu handeln beginnen.

    Weg von „rechts“, „links“, von „-ismen“ und sich dem gesunden Menschenverstand zuwenden.

    Ich wäre so unendlich dankbar, würde dies geschehen, sehr gerne auch um den Preis, das ich dann nichts mehr zu meckern hätte!
    Viele Grüße

    PS: Ich wühle mich immer noch durch die Links und Videos, die Du auf Dorflinger eingestellt hast….

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  3. Danke Dir. Dein Kommentar brachte mich zum Schmunzeln, weil ich mich darin erkannte. Ich habe oft Bretter vorm Kopf und Schuppen auf den Augen. Jeden Tag lerne ich (trotz des Alters) etwas dazu, was einen Teil Bretter und Schuppen beseitigt.
    Ungeduld begleitet mich ebenfalls mein ganzes Leben. Schon in der Jugend begann es mit dem Warten auf die Weltrevolution, welche sich nie einstellte. Dafür hätte ich mein Leben gegeben, glaubte ich jedenfalls (Revolutionäre Phase). Inzwischen bin ich froh darüber, dass sie nicht kam. Dann folgte eine Zeit, in der ich hoffte, dass man mit Wahlerfolgen und Parteien politische und gesellschaftliche Veränderungen erreichen würde. Ich unterschied in »links«, »mitte«, »rechts«, … und hatte viele Feindbilder. Diese Zeit nenne ich Don-Quijote-Phase. Für die gegenwärtige Phase habe ich keinen Namen. Ich weiss nur, dass die ersten beiden ins Nichts führen und dass eine Transformation ihre Zeit braucht. Andererseits können sich Wissen und Erkenntnis exponentiell entwickeln und alles könnte schneller gehen, als man sich jetzt vorstellt.

    Dass ich dann nichts mehr zu »meckern« hätte, würde mich nicht stören und Dich sicher auch nicht. Ich glaube wir haben noch viele Äcker, welche uns interessieren und die zur Zeit brach liegen. Ich kenne meine 😉

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    1. Danke – eine fundierte Analyse zweier wirklicher Experten.

      Bin sehr froh über diesen Link, da ich in letzter Zeit wieder viel kürzer treten muss als ich will, viel zu wenig im Netz unterwegs sein kann, viel zu wenig schreiben kann.

      Die Lektüre hat meine bisherigen Gedanken teilweise bestätigt.

      Der dt. Wirtschaft und deren politischen Diener droht das Kartenhaus zusammenzubrechen.

      Ich befürchte, wieder auf Kosten der Menschen.

      Zwar kann man sagen: „Selbst schuld, ihr habt ja immer wieder neoliberale Abgeordnete ins Rennen geschickt“, diese Haltung nutzt nur nichts, im Gegenteil, sie stärkt im Endeffekt nur das rechte, nationale, völkische Lager und deren Profiteure, die noch enger mit den Besitzenden kuscheln werden.

      Was leider viel zu wenige Menschen in der „Wagenburg Deutschland AG“ bemerken können.

      Die „Kuh ist noch lange nicht vom Eis“, weil das Kapital noch viele Möglichkeiten, „spitze Pfeiler im Köcher“ übrig hat.

      Da hilft alles nichts, außer „weiter schreiben“, was auch nicht viel hilft, aber „besser als Schweigen“ sein wird.

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