Zerschlagt die Konzerne

Jetzt ist er völlig abgedreht!

Zum Einstieg:

Nein, ich bin nicht völlig verrückt geworden. Kein bisschen verrückt.

Ich gebe aber gerne zu, das diese Abhandlung in den Bereich der Utopie hinein reicht.

Denn meine Überlegungen sind heute nicht umsetzbar, nicht mit diesen Politikern und nicht mit diesem Volk, das seine Fesseln liebt und immer wieder neu „wählt“. Dessen Fesseln tatsächlich das Korsett ihrer Existenz darstellt.

* * * * *

Ich suche nur nach den Ursachen, warum unsere Welt aus den Fugen geraten ist.

 

Weshalb Menschen wie Abfall behandelt werden.

Weshalb nichts gegen Hungertote getan wird.

Weshalb eine flächendeckende Arbeitslosigkeit entstehen konnte.

Weshalb im reichen Deutschland Kinderarmut gezüchtet wird

Weshalb immer mehr Kriege geführt werden,

mit Millionen Toten, Verstümmelten, Heimatlosen,

die nur endlose Zerstörung produzieren,

die nur unendliches Leid über wehrlose Zivilisten bringen,

die nur irreparable Traumata schaffen,

die nur Flüchtlingselend schaffen.

* * * * *

Und bin bei den Konzernen fündig geworden. Bei

  • den Finanzkonzernen,

  • den Konzernen aus der produzierenden Wirtschaft,

  • deren Anteilseignern, die „Shareholder“,

  • den Gierigen,

  • den Superreichen,

  • den Aufsichtsräten,

  • den Vorständen (die nur die teuersten Angestellten jedes Konzerns darstellen)

  • den Freihandelsabkommen, die nur auf Druck von internationalen Konzernen zustande kamen, nur zu deren Vorteil ganzen, vormals mehr oder weniger unabhängigen, Volkswirtschaften aufgezwungen wurden, durch gewissenlose, gekaufte, korrupte und inkompetente Politiker zu nationalen Gesetzen erhoben wurden.

* * * * *

An dieser Stelle ein Link auf „amerika21.de“, zu einem informativen, für mich enorm wichtigen Beitrag vom 04.10.2016, betitelt mit:

Freihandelsabkommen sollen Patentierung von Lebensformen erleichtern

Der Autor beschreibt die Vorhaben von Saatgut-Konzernen wie Monsanto, Bayer, DOW und Pioneer, Konzerne die mit bio-chemischen Prozessen Saatgut verändern und diesen gen-manipulierten Dreck weltweit als EINZIG anzuwendendes Saatgut durch Free-Trade-Agreements jedem landwirtschaftlichen Betrieb, jedem Bauern aufzwingen wollen. Durch ein Verbot für Bauern, ihr eigenes Saatgut nutzen zu können.

Der Artikel ist absolut lesenswert, er informiert ausgezeichnet und ist in keinster Weise propagandistisch aufgebaut. Er ist ein neutral gehaltener Weckruf.

* * * * *

Freihandelsabkommen“ – „Free Trade Agreements – kurz: „FTA’s“ und Konzerne gehen Hand in Hand.

FTA’s

  • bauen die bekannte Welt um,

  • hebeln bestehende nationale Gesetze aus,

  • behindern in Folge eine weitere unabhängige nationale Gesetzgebung,

  • sie schränken die Handlungsfähigkeit künftiger nationaler Parlamente empfindlich ein, da sich weitere, neue Gesetzgebung an den Bestimmungen der FTA’s orientieren müssen

  • sie sichern den weltweit agierenden Konzernen Profite und deren kontinuierliche Steigerungen

  • sie hebeln den freien Wettbewerb aus, der nur dann existieren und sich entfalten kann, wenn gleiche Bedingungen für jeden Anbieter herrschen. Diese gleichen Bedingungen wurden bereits nachhaltig zerstört, da der Zugang zu ungebremsten Kapitalströmen in der Hand weniger Finanzkonzerne liegt.

  • sie zerstören weitestgehend eine frei gewachsene, wirtschaftliche Infrastruktur, die von kleinsten, kleinen- und mittelständischen Unternehmern getragen wird/wurde

* * * * *

Konzerne sind Kapitalgesellschaften.

Das Kapitalgesellschaftsrecht ist gesetzlich geregelt. In jedem Staat dieser Erde existiert ein Kapitalgesellschaftsrecht, unterschiedlich ausgerichtet, meist aber vollkommen gelockert.

Als regulierende, kontrollierende und einschränkende

Gesetze fast nicht mehr existent!

Kapitalgesellschaften haben den Vorteil, das sich reiche Menschen hinter einem juristischen Namen verstecken können und mithilfe einer völlig gelockerten Kapitalrechtsgesetzgebung ihre persönliche und finanzielle Verantwortung für ihr Handeln gegenüber der Gesellschaft eines oder mehrerer Staaten umgehen können, minimieren können.

Kurz: die Gründung einer Kapitalgesellschaft führt in eine Anonymität, die durch Gesetze legalisiert wird.

Diese Anonymität sichert ein mehr oder weniger ungestörtes Handeln im Verborgenen zu.

Sie ermöglicht die fast unkontrollierte und fast völlig anonymisierte Kapitalzuführung über Börsen und durch außerbörslichem Kapital.

Das ermöglicht die Bildung von großen, weltweit agierenden Konzernen.

Wirtschaftliche Größe führte zu politischer Einflussnahme und Machtausübung.

Oder anders:

Reiche Menschen werden immer reicher, weitestgehend unterstützt durch ihre Beteiligungen an anonymen Konzernen und gekaufter politischer Macht.

* * * * *

Hein Blöd, 55 Jahre, Milliardär durch ererbtes Vermögen und eigenem Zutun, per erfolgreicher Börsenspekulationen, bevorzugt Öl, Weizen, Reis, Kautschuk, Palmöl, bei Autozulieferern, Elektronikfirmen, Softwarefirmen, Militärerzeugnissen und Medien wird jede Minute reicher. Er weiß nicht wohin mit der Kohle.

Sein Weibchen macht ein wenig in Charity. Für die Öffentlichkeit. „Bunte“ und „Gala“ kollabieren regelmäßig in Hochglanzstories über das Wirken von Madame Blöd.

Tatsächlich wäscht Hein einen Großteil der angeblich gespendeten Gelder in den diversen „Stiftungen“, die seine Rechts- und Wirtschaftsanwälte für viel Geld ausbaldowert haben. Die sollen auch ruhig ordentlich Geld verdienen, schließlich haben die ein Spezialwissen und solche Ausgaben sind für Hein steuerlich absetzbar!

So wie Hein geht es Millionen Menschen auf diesem Planeten. 62 oder 64 Menschen/Familien haben bereits sogar mehr Geld als die arme Hälfte der Weltbevölkerung, berichtete „OXFAM“ Anfang 2016.

OXFAM stellte ihren Bericht beim alljährlichen „Wirtschaftsforum Davos“ vor und ließ die Welt auch wissen, das recht bald 1% der Weltbevölkerung (ca. 7,4 Millionen Menschen) über 99% des Weltvermögens verfügen werden.

Also, derzeit etwa 7,4 Milliarden Menschen Weltbevölkerung minus 7,4 Millionen Superreiche, gleich 7,3926 Milliarden Menschen, die nur 1% des auf der Erde vorhandenen Vermögens „besitzen“.

1% der Weltbevölkerung haben den „Rest“.

Ja und?

Können die Reichen doch nichts dafür, wenn die anderen zu doof sind, oder?“

Halt die Fresse!“

* * * * *

So wie Hein geht es vielen.

Hier die Liste der reichsten Reichen, lt. der „GALA für Vermögende“, dem US-Wirtschaftsmagazin „Forbes“ und ihrem Ranking für 2016: Billyboy hat es wieder mal geschafft, Nr. 1 durch geschätzte 75 Milliarden Dollar.

Platz 20: Li Ka-Shing (VRCh/HK), dann Jorge Paulo Leman (Br.), Wang Liangjin (VRCh), Samuel Robson "Rob" Walton (USA), Alice Walton (USA), Jim Walton (USA), Bernard Arnault (RF), Sergey Brin (USA), Larry Page (USA), Liliane Bettencourt (RF), Charles de Ganahl Koch (USA), David H. Koch (USA), Michael Bloomberg (USA), Larry Ellison (USA), Mark Zuckerberg (USA), Jeff Bezos (USA), Carlos Slim (Mex), W. Buffett (USA), Amancio Ortega (Es), Bill Gates (USA).

Hier ein Link zur „Hitparade der 20 Reichsten“ und ein paar Infos mehr bei: diepresse.com

Und seien sie versichert, diese Liste ist nicht korrekt. Da fehlen Leute, die auf keinen Fall dort auftauchen wollen. Zum Beispiel Monarchen, Scheichs, die Erben von Mayer Amschel Rothschild und und und….

Aber egal. Wichtig ist: Forbes stellte fest, es wären 2016 nur noch 1.810 Milliardäre auf der Welt vorhanden gewesen, 16 weniger als im Vorjahr. Eine aussterbende Spezies. Ein Fall für die UN, die Politik, ein Herz für Milliardäre. Was für ein Drama, vom Milliardär zum Millionär!

Was machen diese Typen mit dem ganzen Geld?

Spenden? Weltweit Schulen bauen, Hungertod bekämpfen, ein effizientes, kostenloses Gesundheitswesen aufbauen, Kriege verhindern?

Nee, nicht ganz.

Die suchen und finden professionelle, „progressive“, also völlig rücksichtslos agierende Vermögensverwalter. Black Rock, Cerberus Capital Management, Deutsche Bank bieten sich da an, drängen sich geradezu auf!

Hier eine Liste von IPE.com, als PDF – Die Top 400 Asset-Management.Konzerne in 2015

Bei der Liste fällt mir sofort auf: keine Asset-Manager aus Afrika, einer aus Brasilien, einer aus Singapur. Der Rest: USA, UK, Europa. Ich habe aber nur sehr oberflächlich über die Liste geschaut.

* * * * *

Diese „Verwalter“ sammeln also Geld bei Hein und seinen Kumpels, bei Staaten (ja, auch beim Dr. Schäuble), bei Versicherungen, bei Pensionsfonds, bei Gewerkschaften, bei Millionären und vermögenden Menschen, bei all denen, egal ob Institutionen oder Privatpersonen, die wirklich über soviel Geld verfügen, das sie es sich leisten können, ohne Not einen Teil des Geldes zu „investieren“ und die gelernt haben, das „man sein Geld für sich arbeiten lassen soll“.

Alles andere ist doof, macht Mühe und führt zu nix, Null komma Josef, niente, nada!

* * * * *

Jetzt haben die „Vermögensverwalter“ also einen beträchtlichen Teil des weltweit verfügbaren Geldvermögens bei sich konzentriert.

Wenn es nicht reicht, helfen FED und EZB, die Bank of England und andere Zentralbanken, die längst ausschließlich für das Kapital arbeiten, mit billigem „Giralgeld“ aus.

Niedrige oder keine Zinsen auf Milliardenkredite(?) steigern nämlich auch die Gewinne.

Giralgeld ist zunächst nur mal „Buchgeld“. Es wird sprichwörtlich aus dem „NICHTS“ geschaffen und auf ein Konto „überwiesen“. Da stehen dann Milliarden von Dollar, Euro, Pfund, Franken, Yen, Yuan, Baht, Won.

Eigentlich komplett wertlos, denn diesem künstlichen Geld steht kein real existierender Wert gegenüber. Weder gedeckt und abgesichert durch Öl, Gold, Diamanten, oder irgendwelchen anderen realen Werten.

Aber in dem Moment, wo mit diesen, an sich völlig wertlosen Zahlen, Nummern ein Unternehmen gekauft wird, Sozialwohnungen von Ländern und Kommunen erworben werden, sind diese Zahlenkolonnen plötzlich mit einem Wert versehen.

Das ist der Grund, warum die weltweit existierende Geldmenge jedes Jahr weiter ansteigt. Diese „Geldmenge“ steht aber nur einer ausgewählten Clique von Finanz-Gestalten zur Verfügung.

Mit all diesem Geld gehen die „Asset-Manager“ (Vermögensverwalter) einkaufen. Die Top-Personen sind selbst meist anonym, bzw. sie versuchen sich der Öffentlichkeit zu entziehen, weil sie sich hinter der Rechtsform „Kapitalgesellschaft“ verstecken können.

Oder als völlig anonymer Teilnehmer eines Investmentfonds.

Sie kaufen jetzt also reale Werte, Unternehmen, Konzerne, Firmenneugründungen. Sie beteiligen sich an Kapitalgesellschaften, stocken ihre Beteiligungen sukzessive zu Mehrheitsbeteiligungen auf.

Sie richten diese Konzerne neu aus, durch neue Aufsichtsräte und Vorstände.

Sie verschmelzen diese Konzerne untereinander, wovon die Menschen wenig bis gar nichts mitbekommen. Bayer-Monsanto ist so eine Verschmelzung, denn schließlich sind die Mehrheitseigentümer von Bayer und Monsanto fast identisch.

Da wurde zunächst mal Geld verschoben, diese Summe von kolportierten 66 Mrd. Dollar. In welcher Form, ist mir zunächst mal nicht bekannt.

Und, da wurde ein ganz fieses Stück inszeniert. Aber um zu kapieren, was da wirklich hinter steckt, muss man umfangreiche juristische Kenntnisse über US- EU- und deutsches Wirtschafts-, Straf- Kapitalunternehmens- und Steuerrecht besitzen.

So wird Wettbewerb Stück für Stück abgebaut und schließlich gänzlich ausgeschaltet.

Es werden Anbieter-Monopole gebildet.

Monopole und niedrige Zinsen auf „geliehenes“ Kapital steigern die Gewinne zusätzlich. Ein Teil der Gewinne werden benötigt, um die Verzinsung für das zur Verfügung gestellte Kapital der Fonds-Teilnehmer auszahlen zu können. Und dabei handelt es sich um eine richtige Verzinsung.

Des weiteren werden die restlichen Gewinne dazu genutzt, „auf eigene Rechnung“ zu investieren, die eigene Macht des eigenen Konzerns weiter auszubauen, solange bis man die privaten und institutionellen Fonds-Teilnehmer nicht mehr braucht, bzw. deren Anteile von Mehrheitsanteile in Minderheitsbeteiligungen verwandelt haben wird.

Flankierend werden die FTA’s gebraucht, in den Konzernen erdacht, mit anderen Wirtschaftsvertretern und meist, der Sache wohlgesonnenen Politikern, verhandelt und soweit es möglich ist, in möglichst vielen unabhängigen Staaten der Erde als geltendes Recht verankert.

Zur Minimierung und möglichst zur völligen Ausschaltung von einstmals unternehmerischen Risiken, als da wären:

  • Profiteinbußen möglichst zu verhindern,

  • nationale Gesetze, die gegenwärtig oder zukünftig dem ungestörten, ungebremsten, staatlich unbeaufsichtigten (der gängige Schwurbel dazu lautet: dereguliert) Wirken entgegenstehen oder zukünftig entgegen stehen könnten

  • unternehmerische Freiheiten von Nicht-Konzernen (von anderen, unorganisierten Marktteilnehmern) einschränken: wie z. B. von Landwirten bei der freien Wahl von Saatgut (siehe oben)

  • Mietpreisbegrenzungen

  • Abschaffung von sozialem Wohnungsbau und sukzessiver Abbau von bestehenden Mietpreisbindungen

  • grösstmögliche, meist-umfängliche, weitestgehende Privatisierung von vormals staatlichen Aufgaben

  • die komplette Überführung aller gesundheitlichen Aufgaben in private Hand, also bevorzugt in Kapitalgesellschaften, wegen der Risikominimierung.

  • Kurz zusammen gefasst: jeder einzelne Mensch muss möglichst rechtlos gemacht werden, möglichst wehrlos. So weit es möglich ist, dem Wirken der Konzerne, der Kapitalgesellschaften, völlig hilflos ausgeliefert werden.

* * * * *

Ja aber, die Politik, die Parlamente! Wir wählen doch unsere eigene Regierung!“

 Stimmt.

Die Politik, die Abgeordneten haben seit Jahrzehnten diese „Deregulierung“ betrieben, sie gesetzlich verankert. Und wollen das System weiter ausbauen, weiter betonieren.

Schröder, Fischer, Merkel, Steinmeier, Westerwelle/Rösler, Gabriel (der CETA-Hammer), v. d. Leyen, Schäuble, jeder Bundesminister, jeder JA-Abgeordnete, jeder Ministerpräsident durch seinen Sitz im Bundesrat, hat im Auftrag der Konzerne gehandelt und abgestimmt.

Mit der Unterstützung und „Beratung“ der Wirtschaftslobby,

Mit Unterstützung durch

  • bezahlte Juristen,

  • „Wirtschaftswissenschaftlern“ die nichts anderes als gläubige Hohepriester des Neoliberalismus sind – aber keine seriösen Wissenschaftler,

  • einem VW-Arbeitsvorstand namens Peter Hartz,

  • den einheitlich organisierten und ausgerichteten deutschen Medien

 

Und diese „Politiker“ werden weiter gewählt, vom denk-unwilligen, völlig manipulierbaren Wähler. Jetzt auch wieder in komplett braun! Als Alternative!

* * * * *

Im Jahre des Herrn 2008 hat eine unabhängige, frei gewählte deutsche Regierung unter Frau Dr. Merkel und ihrem Finanzminister Peer Steinbrück (spd) beschlossen (sich von führenden Bankern überzeugen lassen), das Geld der Superreichen, das Geld von in- und ausländischen Anteilseignern, die ein eigenes Risiko eingegangen sind, als sie sich im Börsenzirkus finanziell engagierten, zu retten.

Dieser Vorgang hat bis heute mehr als 230 Milliarden Euro an Steuergeldern gekostet.

* * * * *

Aktuell wird über die Deutsche Bank überall medial fabuliert, geschwafelt und geschwallert. In Blogs, in Zeitungen, im TV.

Ein geiles Theaterstück, das wieder einmal beweist: WISSEN ist MACHT. Aber „nix wissen macht auch nix!“

Denn, die allermeisten Menschen wissen nichts um die gesamten Vorgänge rund um die Finanzkrake „Deutsche Bank“.

Sie wissen nichts über die tatsächlichen Eigentümerverhältnisse, die schon seit vielen Jahren mehrheitlich in ausländischer Hand konzentriert sein sollen.

Sie wissen nichts über das tatsächliche Gebaren der Bank, ihre Verstrickungen in weltweite Manipulationen von Devisenpreisen, Rohstoffpreisen, Aktienkursen, dem tatsächlichen Volumen an „faulen Papieren“ in ihrem Besitz.

Sie wissen nichts über die Industrie- und Finanzbeteiligungen der Bank, über tatsächlich vorhandene Vermögen, Werte, Eigenkapital, über Verbindlichkeiten, Strafen, noch zu erwartende Strafen.

Sie wissen, das die „Deutsche Bank“ ihren Firmensitz in Frankfurt hat. Das ist Grund genug, möglicherweise die deutsche Allgemeinheit mithaften zu lassen.

Die Menschen werden, wenn sie Artikel über die „Deutsche Bank“ lesen, absichtlich mit Halbwissen, mit Wissensfragmenten gefüttert. Und mit Angstszenarien.

Gerne präsentiert durch einschlägig belastete Schreiberlinge: „Was passiert, wenn die „Deutsche Bank“ fällt?“

Dann geht die Welt unter, aber so was von. Die reißt alles in den Abgrund.

Atomraketen sind nichts dagegen.

Die weltweite Wirtschaft, die produzierende und die Finanzwirtschaft wird implodieren. Massenarbeitslosigkeit droht, gegen die der schwarze Freitag von 1929 ein „laues Lüftchen“ war.

Ja dann, Frau Dr. Merkel, Herr Dr. Schäuble, bitte zur Rettung angetreten!

Die schwarze Null wird das nötige Geld in Griechenland, durch HARTZ-Kürzungen und weiteren Steuersenkungen bei Leistungsträger schon zusammen kriegen.

Die EZB kann auch ein paar Billionen zusätzlich „schöpfen“, dazu tun.

Nee, darf die nicht.

Und eigentlich dürfen Fr. Dr. Merkel und Herr Dr. Schäuble auch nicht „retten“.

Das ist nämlich gegen EU-Recht, war es auch schon 2008, irgendwas mit „bail out“ / „bail in“. Stört aber niemanden im Kanzleramt, im Bundesfinanzministerium, damals nicht, heute erst recht nicht.

Was der Signore Renzi schon seit Jahren für seine maroden italienischen Banken haben will. Aber die Frau Dr. Merkel sperrt sich im Europäischen Rat. Und deshalb ist der Signore Renzi auch etwas knatschig mit Frau Dr. Merkel und auch mit dem Mr. Juncker.

Tja, Herr Renzi, Rom ist eben nicht Berlin.

* * * * *

Ich bin mir absolut sicher, das man sehr wohl dieses Ungetüm „Deutsche Bank“ fallen lassen kann, in eine geordnete Insolvenz schicken kann.

Aber nicht in diesem neoliberalen, entfesselten, völlig deregulierten System.

Nicht unter den derzeit gegebenen politischen, juristischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen.

Nicht mit diesem und nicht durch dieses gegenwärtig vorhandene politische und wirtschaftliche Personal, nicht mit diesen nationalen Regierungen, diesen Abgeordneten, diesen Beamten, diesen Wissenschaftlern, diesen „Beratern“ und Juristen.

Nicht mit dieser FED, EZB, nicht mit dieser komplett von Wallstreet-abhängigen US-Regierung, nicht mit dieser völlig neoliberalen, US-hörigen EU.

Niemand von denen ist Willens und in der Lage sich gegen diese Banker, diese Aufsichtsräte und diese Vorstände durchsetzen zu können!

* * * * *

Tatsächlich können nur sofortige, strenge und umfassende Regulierungen, Einschränkungen, Verbote, Devisenkontrollen, Wirtschaftskontroll- und Finanzkontrollgesetze dafür sorgen, das ein Totalausfall der Deutschen Bank größtenteils den Finanzsektor, also weitere Banken, die Börsen, Versicherungen, Vermögensverwalter treffen und teilweise zerstören wird.

Und dazu müssen wirkungsvolle, strenge, tiefgreifende Kontrollen zur Sicherstellung der Maßnahmen installiert werden.

* * * * *

Selbstverständlich und leider wird dieser „Finanz-Tsunami“ auch auf die Realwirtschaft und die Menschen Auswirkungen haben.

Auf Pensionsfonds, auf Renten und Lebensversicherer, auf Sachversicherer und deren „Kunden“, zunächst mal auf jeden, der Geld „angelegt“, „investiert“ hat, ob sein eigenes, oder das Geld anderer Leute.

Diese negativen Auswirkungen kann „man“, also verantwortungsbewusste Politiker und Menschen mit Sachverstand (richtige Experten), die man erst einmal finden und dann einsetzen müsste, begrenzen, minimieren. In Schach halten.

* * * * *

Es würde eine gemeinsame Aktion der jetzigen EU-Staaten bedeuten, gegen die U.S.A. Etwas prosaisch ausgedrückt: Fuck Wallstreet

* * * * *

Japan, Australien, Neuseeland müssten sich dem idealerweise anschließen.

Die BRICS-Staaten müssten sich zumindest neutral verhalten. Auch die erlauben eine zum Teil völlig deregulierte Finanzwirtschaft.

Große Teile Asiens, müssten diese neutrale Stellung ebenfalls einnehmen und sich selbst schützen, indem sie die neue, regulierende Vorgehensweise übernehmen. Singapur, Israel werden das nicht tun, jede Wette.

* * * * *

Ohne Krach wird das nicht abgehen. Die U.S.A. haben nicht für umsonst 761 Militärbasen auf der Welt verteilt (Stand 2008). Unabhängige Schätzungen gehen von etwa 1.000 Stützpunkten weltweit aus.

Und es werden in jedem Staat tausende Leute ihre destabilisierenden Aufgaben, im Sinne der U.S.A., in einem solchen Fall wahrnehmen.

* * * * *

Diese regulierende Vorgehensweise muss bei Bedarf ausgeweitet werden, um den gesamt-volkswirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu halten. Und um die Auswirkungen auf die normalen Bürger in erträglichen Grenzen zu halten.

Da muss, für einen längeren Zeitraum auch weiter „Geld“ künstlich geschaffen werden, in einem eng kontrollierten und erlaubten Rahmen, um die Realwirtschaft am Laufen zu halten, um das öffentliche und private Leben zu gewährleisten.

Bis der internationale Finanzkonzernsumpf trockengelegt ist, zumindest weitestgehend zurück gedrängt worden ist und strengstens reguliert sein wird.

Und es wird staatliche Banken geben, organisiert wie Sparkassen und Genossenschaftsbanken (in ihrem ursprünglichen gesetzlichen Rahmen und Auftrag).

Börsengeschäfte werden streng limitiert, komplett neu überdacht, strengstens reglementiert, der Handel von Rohstoffen, Devisen und Grundnahrungsmitteln wird komplett verboten.

Jede Art von Kapitalgesellschaft wird zukünftig verboten sein.

Bestehende Konzerne werden zerschlagen, nicht sinnlos kaputt gemacht, sondern aufgeteilt in selbständige Geschäftsbereiche, ohne Holding, Briefkastenfirma in Steueroasen und Mutterkonzern.

Wer im Land produziert, zu fairen Löhnen und unter einem Arbeitsschutzrecht, das diesen Namen wieder verdient, kann mit Steuerentlastungen rechnen. Reiner Import und Weiterverkauf oder der Re-Export wird wieder mit Zöllen und Abgaben belegt.

Da werden die WTO-Regeln neu verhandelt werden müssen. Die Gelegenheit für arme Staaten, ihre Situation zu verbessern. Exporte werden reglementiert.

Und es gibt noch so viel mehr Stellschrauben, die angezogen werden müssen, statt weiter völlig unverantwortlich gelockert zu werden.

Denn, wirtschaftliches Handeln ist ein menschlicher Antrieb, ein Teil des Menschen. Das kann man nicht grundsätzlich verbieten.

Aber man kann die überbordende Gier einzelner Menschen oder Interessengruppen wirkungsvoll eindämmen, statt ihr freien Lauf zu lassen.

* * * * *

Nennen sie es undemokratisch, faschistisch, kommunistisch, sozialistisch, reaktionär, chaotisch, anarchistisch, Dolchstoß, wahnsinnig, phantastisch, idiotisch.

Nennen Sie mich „komplett ahnungslos“, völlig verblödet, hoffnungslos naiv.

Zitieren sie stundenlang die Hohepriester des Neoliberalismus, Hans-Werner Sinn, Raffelhüschen aus Freiburg, den mittlerweile auf Rosen gebetteten Rentenexperten Rürup, lassen sie die Chicago-Boys aufmarschieren. Reaktivieren sie von Hayek.

Zeigen sie mir den Vogel, ihren blanken Hintern.

Es nutzt nichts.

Ich bin felsenfest davon überzeugt: Einschneidende Änderungen sind nötig, je schneller, je wirkungsvoller, umso besser.

Lieber ein Ende mit Schrecken (und es wird ein großer Schrecken für alle werden) als dieser Horror ohne Ende.

All die Schrecken, die angeblich der Kommunismus/Sozialismus bereit gehalten haben soll, sind unter dem neoliberalen Finanzfaschismus für die meisten Menschen auf diesem Planeten tatsächlich eingetreten und werden noch mehr Menschen treffen.

Ohne den deregulierten internationalen Finanzmoloch werden die gegenwärtigen Kriege weniger, wenn die U.S.A diese alleine und isoliert finanzieren und führen müssen. Ohne die EU.

Möglich ist es, der Wille muss vorhanden sein, die Einsicht zum Handeln muss vorhanden sein.

Die Werkzeuge sind vorhanden.

Charakterlich gefestigte Menschen mit Sachverstand und sozialer Verantwortung gibt es. Öffentlich wurden sie jedoch nur selten benannt. Menschen mit hohem Sachwissen gibt es, die alles andere als Neoliberal denken.

Wer das HARTZ IV-KZ erdenken und organisieren konnte, kann auch die Wirtschaft regulieren und kontrollieren, im Sinne einer sozialen und verantwortungsbewussten Politik, die das Wohlergehen der Menschen, nicht nur der eigenen Bürger, zum Ziel hat.

* * * * *

Ach ja, auch unser Grundgesetz erlaubt „Verstaatlichung“. Wenn sie im Interesse der Allgemeinheit liegt.

Und die Wirtschaft ist von allgemeinem, öffentlichem Interesse.

Da bin ich mir auch sicher, absolut sicher!

* * * * *

Nee, immer noch nicht am Ende. Verzeihen Sie mir bitte!

Globalisierung, ein weiteres Schlagwort der neoliberalen Gewinnler.

Die Welt rückt zusammen, nur Vorteile für alle, für Arme, Kranke, Rentner, Arbeitslose, Kinder, Männer, Frauen, Transsexuelle.

Zusammengerückt ist das große Geld.Globalisierung bedeutet für Konzerne überall hingehen zu können, überall Gewinne machen zu können, überall da, wo es noch niedrigere Arbeitslöhne gibt, diesen Umstand auszunutzen.

Ansonsten mittels Roboter- und Computertechnologie die menschliche Arbeitskraft weitestgehend zu ersetzen.

Ohne Rücksicht auf soziales Elend. Ohne Rücksicht auf nationale Gesetze, auf nationales Arbeitsschutzrechte. Mit Geld, mit FTA`s.

Ohne Steuern zu zahlen, bzw. immer viel zu wenig Steuern abzuführen. In Irland oder in Kambodscha, Vietnam.

Chinesen kaufen Maschinen-know-how in Deutschland. Nach 40 Jahren „Wachstum“ durch billigste chinesische Arbeitskräfte ist die „Luft raus“. Die berüchtigte „Schale Reis“ ist bei 500€ Durchschnittslohn pro Monat angekommen. Zu TEUER!

Jetzt gehen die Chinesen nach Afrika. Sie waren vorher auch schon dort, haben sich direkt Rohstoffe gesichert. Wie die G7 Staaten, die alten Kolonialmächte das schon immer gemacht haben.

Die Afrikaner haben für Hungerlöhne unter entwürdigenden Lebensbedingungen, ohne irgendwelche Schutzstandards (kost‘ alles nur Geld) die Rohstoffe aus der Erde gekratzt.

Wenn sie sich wehrten wurden Polizei, Militär oder private „Sicherheitsfirmen aktiv. Gab auch schon Tote und manchmal, vereinzelt gab es auch Zeitungsberichte. Sogar in Deutschland.

Globalisierung gilt nur für das große Kapital, die Konzerne und deren Mitarbeiter.

Individualität wird, sozusagen als Nebeneffekt, abgetötet.

Reisen. Ja ,wenn sie die Reisen bezahlen können. Kein Problem. Touristikkonzerne haben überall ihre Hotels in die Natur geknallt. Dazu „all-inclusive“-Angebote. Rein in den Flieger, 3 Wochen Sonne, devote Hotelangestellte. Bei der Passkontrolle ein freundliches „Welcome to…“, Stempel in den Pass und gut ist.

Jetzt der Individualreisende, mit Rucksack auch noch. Will was von der Welt sehen, ohne Rundum-Betreuung.

Extra-Visum, weil er länger als 30 Tage im Land bleiben möchte wird in der Regel verweigert, es sei denn, er/sie kann Bargeld vorweisen. Er/sie kommt nicht mit dem Flugzeug, kein Rückflugticket, also kein 30-Tage-Touristen-Visum-on-arrival, vielleicht nur ein 10 Tage-Visum. Oder kein Visum.

Völlig normale Menschen möchten in einem anderen Land leben, weil sie den eigenen Kral als nicht mehr so prickelnd empfinden.

Kein Problem, wenn sie Vermögen nachweisen können, wenn sie eine monatliche Rente von mindestens 1.500/1.600 Dollar nachweisen können. In vielen Staaten müssen sie diese Prozedur jedes Jahr über sich ergehen lassen.

Natürlich nicht, wenn sie wirklich reich sind, wenn sie wichtig sind, wenn sie auch wichtige „Leute im Land kennen“.

Globalisierung ist also auch nur eine Veranstaltung für Vermögende.

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5 Comments

      1. Mir reicht es, wenn ich dein Barista und Sommelier sein darf. Du hattest die Idee, also solltest du auch die Entscheidungen treffen. Aber überlass mir bitte die Investmentbanker, Immobilienmakler, Rechtsanwälte und Politiker. Ich habe große Pläne in Sachen nachhaltiger Landwirtschaft ohne Maschinen und Dünger ;o)))

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