Es ist einfach zu viel Geld im Spiel

Trivial verarbeitete Gedanken zu Investmentfonds, Vermögensverwaltern, Beteiligungsgesellschaften Investmentbanken und Börsen

Ich schreibe ab und an zu Themen, die mich umtreiben, in einfacher Diktion gehalten, wer also wissenschaftlich fundierte Abhandlungen oder neue, fundamentale Erkenntnisse erwartet, dem sei bereits an dieser frühen Stelle gesagt: „Gehen Sie beruhigt weiter, es gibt für Sie hier nichts von Interesse zu lesen.“ Für studienähnliche Ausarbeitungen mit Fußnoten, Zitaten und Querverweisen fühle ich mich nicht zuständig.

Als erweiterte Einleitung nehme ich mir die Freiheit, einige Erläuterungen oder eine Bedienungsanleitung für diesen langen, vielleicht manchmal ausschweifenden Text, der nur meine Gedanken widerspiegelt, abzugeben.

Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich bin mir bewusst, mit meinen Gedanken und Annahmen „daneben liegen“ zu können. Wenn ich oftmals keine Quellen angegeben habe, dann zum einen, weil ich gar nicht oder nur sehr oberflächlich im Netz nachgeschaut habe. Zum anderen möchte ich auch liebend gerne erreichen, das sich LeserInnen mit den angesprochen Themen selbst auseinandersetzen, selbst zu Stichworten, die ihnen aufgefallen sind, „recherchieren“.

Heute geht es mir um Geld, sehr viel Geld, viel zu viel davon auf diesem Planeten.

Es macht kaputt, es zerstört mittelbar diese Erde, ist mittelbar für Kriege, Hunger, menschliches Leid, Elend und Armut verantwortlich, es bleibt bei wenigen Menschen „hängen“, führt dazu, das immer mehr Menschen immer weniger von diesem Geld erlangen können.

Das ist im höchsten Maße schizophren, irrational, hört sich nach einer modernen Version von Dantes‘ „Inferno“ an. „Dante goes neoliberal“, oder so ähnlich.

Was haben Versicherungen, Rentenkassen, Investmentbanken, Investmentfonds, Vermögensverwalter (Asset-Management) und Beteiligungsgesellschaften gemeinsam?

Sie sammeln Geld ein, Versicherungen von vielen Menschen, zur Absicherung von Risiken, die das Leben im Allgemeinen bereit hält, oder von Menschen die im Glauben sind, ihr Geld in Form von Lebensversicherungen, bei Auszahlung mit „sattem“ Gewinn, schützen zu können.

Banken sammeln ebenfalls Geld von vielen Menschen, in Form von Spareinlagen, gewinnbringender ist es für die Banken allerdings, den Vermögenden mittels seriös aufgemachter Prospekte (Werbung) und korrekt gekleideter Damen und Herren wesentlich vielversprechendere „Anlagemöglichkeiten mit geringem Risiko“ aufzuschwätzen.

Die Gier der Angesprochenen schießt in vormals unbekannte Höhen und so wird man dann zum „Zocker“, zum Glücksspieler, der statt auf eine kleine weiße Elfenbeinkugel und das tiefe Dekolletee seiner Sitznachbarin starrend, von nun an „Börsennotierungen“ und „Kursveränderungen“ mit angehaltenem Atem verfolgt

Pensionsfonds sammeln von deren Mitgliedern Beiträge ein, weil diese dem Fond ihre Altersvorsorge anvertrauen.

Die wirklich großen Player in diesem Gesellschaftsspiel, wie „Black Rock“ (der weltweit größte Vermögensverwalter für institutionelle Anleger) und „KKR“ (eine große US-amerikanische Beteiligungsgesellschaft – Private Equity Investment Company) bemühen sich dagegen erfolgreich um richtig Kapital einer überschaubaren Anzahl von Menschen und „Institutionen“, die ja letztlich auch nur rechtliche Konstrukte sind, hinter denen sich Menschen verbergen, mit sehr großen Vermögen, eben jene Pensionsfonds, Versicherungen und anderen Gesellschaften, die ebenfalls über ausreichend (aber nie genug) angesammeltes Geld verfügen.

Warum machen die das und was machen die damit?

Das ist einfach. Die versprechen ihren Kunden, das eingesammelte Geld zu vermehren. Geld „rammelt“ bekanntlich nicht, sondern soll sich dadurch vermehren, das andere, die Geld in irgendeiner Form leihen, auf dieses geliehene Geld nun Zinsen, Dividenden bezahlen.

Zum Beispiel durch Beteiligungen an Firmen, bevozugt Konzerne (Global Player), die in der Realwirtschaft immer noch erfolgreich Geld verdienen, somit Gewinne erzielen, die dann teilweise (mittlerweile bis um die 40% – nicht auf Sparguthaben – da müssen sie schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen, für deutlich bemerkbare Konzernanteile zum Beispiel) dazu verwendet werden, den Anteilseignern eine Dividende zu geben.

Dividenden, Zinsen sind die Belohnung dafür, das der Anteilseigner einer Gesellschaft den Mut hatte, sein Geld ihm völlig unbekannten Menschen, irgendwo auf diesem Planeten ansässig, anzuvertrauen. Diese „Belohnung“ ist mittlerweile zum Diktat geworden

Der Gedanke, der aufkeimen könnte, hier einen Grund zu suchen, warum in Deutschland das Lohnniveau seit 1998 stagniert, resp. real sinkt, ist nicht wirklich völlig abwegig. Vom Hochlohnland durchgereicht zu „unter ferner liefen…“ Anders ausgedrückt: Die Lohnabhängigen haben die Reichtümer der zählbaren Über-Vermögenden finanziert.

Und das läuft unter der Prämisse: „Wettbewerbsfähigkeit“.

Wo das noch nicht ausreichte und die Rendite – Erwartungen immer noch unterschritten wurden, hat man eben die Fertigung „ausgelagert“, Fernost und Osteuropa sind da, weiterhin ungebrochen, beliebte Ausbeutungsplätze.

Durch diese Wettbewerbsfähigkeit (dauerhaft niedrige Lohn- und Lohnnebenkosten) und „Fertigungsverlagerungen“ (gleich Arbeitsplatzvernichtung am Standort Deutschland) empfiehlt man sich gleichzeitig wieder den „Investoren“ als vertrauenswürdige Anlagemöglichkeit. (Hamsterrad-Prinzip, Hase-jagt-Möhre)

Oder durch den Aufkauf von erfolgreichen, oftmals sehr traditionsreichen Firmen in Familienbesitz, deren anschließender Filetierung in gewinnbringende Unternehmensteile, die mit hohem Profit verkauft werden und Schließung von, nach der maßgeblichen Ansicht der Heuschrecken, unrentablen Unternehmensteilen, zum Nachteil einiger Arbeitnehmer (was bedauerlich, aber im Sinne der Kapitalmehrung unvermeidlich ist).

Oder durch Beteiligung an vielversprechend wirkenden „Start up’s“, also Firmenneugründungen. Da hat man dann, im Falle des Erfolgs, sofort mehr als nur „einen Fuß in der Tür“.

Investments in Grundstücke und Häuser (vulgo: Immobilien) sind auch sehr beliebt und erzielten schon oft erhebliche und schnelle Gewinne, die dann wieder, teilweise, an die Fonds-Teilnehmer ausgezahlt werden. Nach der „Blase“ ist vor der „Blase“.

Weiteres Geld wird durch das, unterm Strich, immer wieder erfolgreiche Spekulieren mit Devisen, mit Rohstoffen aller Art über Öl, Baumwolle bis hin zu Kupfer und Gummi erwirtschaftet, aber auch Grundnahrungsmittel, wie Reis, Weizen, Mais, Palmöl (gerne auch in Kosmetika und anderen Produkten verwendet, die mit „Essen“ wenig bis gar nichts zu tun haben) bleiben nicht verschont.

Man kann Nahrungsmittel auch verbrennen, in Automotoren zum Beispiel. Volker Pispers meinte dazu einmal: „Da bekommt der Ausdruck ‚Essen auf Rädern‘ eine neue Bedeutung.“

Bei Grundnahrungsmitteln können die erfolgreichen Spekulationen schon mal zu Preissteigerungen führen, die in ärmeren Ländern dieser Welt bei nicht wenigen Menschen dazu führt, das sie und deren Kinder halt eben nur 1 mal am Tag essen können, oder einmal alle 2 Tage satt werden.

Solch unangenehmen Bilder schaffen es aber Gott-sei-Dank nur sehr selten, in unregelmäßigen Abständen in die neoliberalen Medien, vor allem wird über die Ursachen des Hungers nichts berichtet. Man will und darf das zartbesaitete Volk mit solch unangenehmen Begleiterscheinung des Neoliberalismus nicht übermäßig strapazieren.

Spekulationen auf dem Immobilienmarkt führen auch schon mal dazu, das Menschen ihr Erspartes verlieren, das sie ihre, durch Bankkredite finanzierten und noch nicht abgezahlten, „eigenen 4 Wände“ verlieren (Pfändung).

Es verbleibt aber oft noch die Möglichkeit, genau jenes Haus, das einem nicht mehr gehört und das die Ersparnisse auffraß, von den geleisteten und verloren gegangenen Tilgungen und Zinsen auch abgesehen, wieder anmieten zu können.

Von einer „Tochtergesellschaft“ eben jenes Vermögensverwalters, der ihnen Haus und Grund zuvor abgenommen hatte, sofern Sie sich noch als ausreichend solvent erweisen können.

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Gucken wir mal „top down“ auf die wahren „Herrscher der Welt“, die weltweit 11 großen Vermögensverwaltungsfirmen für institutionelle Anleger (das sind Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen, karitative Einrichtungen, staatliche „Institutionen“)

Die verwalteten 2013 für ihre Kunden um die 22.637 Mrd. US-Dollar an AUM (assets under management).

Die 15 größten „Asset Manager“ für private Kunden brachten in 2014 „nur“ 11.071Mrd Dollar an „AUM“ zustande.

Zahlenquelle: Wikipedia

Zum Geschäftsfeld der Beteiligungsgesellschaften, auch Private Equity – außerbörsliches Eigenkapital (vulgo: „Heuschrecken“) genannt, sei folgendes erwähnt:

Zitat Wikipedia:

Der weltweite Anteil von Private-Equity-Gesellschaften an Unternehmenskäufen lag im Jahr 2000 noch bei 3 Prozent. 2004 war er auf 14 Prozent angewachsen und hatte ein Volumen von 294 Milliarden Dollar erreicht. Um Käufe von sehr großen Konzernen vornehmen zu können, bilden die Private-Equity-Gesellschaften teilweise Bietergemeinschaften.

Infolge der Finanzmarktkrise ist Ende 2008 das Geschäft der Private-Equity-Gesellschaften auf ganzer Linie eingebrochen. 2009 betrug das Volumen der bekanntgegebenen Transaktionen in Deutschland nur noch 1,1 Mrd. Euro – ein Rückgang von mehr als 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Volumen der weltweit bekanntgegebenen Deals betrug im April 2009 nur noch 9 Mrd. USD, während es zwei Jahre zuvor, zur Hochzeit des Private-Equity-Booms, noch bei rund 120 Mrd. USD gelegen hatte.“

Zitat Ende

 

Noch mehr Zahlen : Am 17.12.2011 ließ das Onlineportal „goldreporter.de“ verlauten, es seien um die 200 Billionen Dollar Vermögen auf dem Planeten Erde vorhanden. Die USA führten den „Reigen der Glücklichen“ mit 27 Billionen Dollar an, das war mehr als in ganz Westeuropa (23 Billionen Dollar) angehäuft werden konnte (Spacken eben).

Zitat „goldreporter.de“:

Das Geld der Welt verteilt sich wie folgt (in Klammern: Anteil am Gesamtvermögen)

  • Private Haushalte: 85,2 Billionen Dollar (43 %)
  • Institutionelle Investoren (Pensionsfonds, Versich. etc.): 52,8 Billionen Dollar (27 %)
  • Banken: 30,7 Billionen Dollar (16 %)
  • Unternehmen (Nicht-Banken): 11 Billionen US-Dollar (6 %)
  • Zentralbanken: 12 Billionen US-Dollar (6 %)
  • Staatsfonds: 4,3 Billionen US-Dollar (2 %)
  • Anderes Staatsgeld: 2,4 Billionen US-Dollar (1 %)

Eine genaue Definition des Finanzvermögens ist aus der Quelle nicht ersichtlich, Aktien und Fondsvermögen sind aber enthalten. Die Zahlen beziehen sich auf entwickelte Länder. Zur Erinnerung: Das sind 1 Billion!

Zitat Ende

Nicht zu vergessen, und an anderer Stelle bereits erwähnt: Aktuell 2016, geht eine Studie der NGO „Oxfam“ davon aus, das ein Trend dahingehend besteht, das recht bald 1% der Weltbevölkerung (ca. 74 Millionen Leute) über mehr Vermögen verfügen wird, als die restlichen 99% der Weltbevölkerung (Gesamtbevölkerung derzeit: 7,4 Mrd. Menschen).
Justamente haben es bereits 62 Menschen/Familien geschafft, mehr Vermögen zu besitzen als die ärmere Hälfte der Menschheit, was dann etwa 3,7 Milliarden Bewohner betrifft.
Irgendwo habe ich dann auch mal gelesen, das auf diesem Planeten auch noch geschätzt weitere 3.000 Mrd. Dollar in einem parallelen Geldkreislauf umher schwirren, das aber sicher Wege finden wird, den normalen Geldkreislauf zu betreten. Ich weiß aber leider nicht mehr, wo das war und finde die Meldung dazu nicht mehr. Egal, seid trotzdem umschlungen, ihr Milliarden!

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Weg von Zahlen und Begriffsklärungen, hin zum Thema meiner Überlegungen.

Das kam so: Beim surfen im Netz besuchte ich die Website: „voltairenet.org“. Die ist in vielen Sprachen abrufbar, auch Deutsch. Betrieben wird sie von Thierry Meyssan, einem unbequemen französischen Journalisten, unterstützt wird er durch sehr viele Journalisten aus allen möglichen Ländern, sogar aus den USA, die alle über den Verdacht erhaben sind, neoliberale Gedanken propagieren zu wollen. Dementsprechend wurde auch der Ruf von Mr. Meyssan in den „systemrelevanten“ Medien dieser Welt zurecht gebogen. Für mich also Grund genug, dort auch zu lesen.

Es fiel mir ein Bild auf, das einen inzwischen pensionierten 4-Sterne-General namens David Petraeus zeigt, der zusammen mit dem Chef von KKR, Henry Kravis abgelichtet wurde und dort als Gönner des Herrn Petraeus bezeichnet wird. Der Text zum Bild war auch nicht uninteressant. Denn dieser ehemalige General wurde vor nicht allzu langer Zeit in Handschellen abgeführt, als er noch den Direktor der CIA gab. Der US-Verteidigungsminister soll aktuell entscheiden, ob der Gen. i. R. nachträglich noch degradiert werden soll. Aber nur zum 3 Sterne General, nicht zum „Private“.

Grund der Verhaftung war: er hatte seiner Geliebten und Autobiographin, einer Mrs. Paula Broadwell, klassifizierte Dokumente überlassen. Dies führte zu einer Geldstrafe von 100.000 Dollar (was würde wohl mit Mr. Snowden passieren?). Nach dem Urteil bekannte er sich dazu, tatsächlich 8 persönliche Bücher der Dame überlassen zu haben, die betreffen geheime Einzelheiten zu seinem Kommando in Afghanistan (er war nur der Kommandeur der US Forces Afghanistan und der ISAF bis Juli 2011 – im Irak war er auch maßgeblich beschäftigt).

Das war der Auslöser für weitergehende Gedanken.

General – KKR = globales Finanzsystem und MIC (Military-Industrial-Complex, vor dem 1961 schon Dwight D. Eisenhower anlässlich seiner Abschiedsrede gewarnt hatte. Der Begriff selbst stammt von Charles Wright Mills, aus seinem 1956 geschriebenen Buch „The Power Elite“).

Die „Herrscher der Welt“ konzentrieren ungeheuer viel Geld in ihren Händen, sind dazu noch, leider sehr einseitig begabt.

Das musste doch zwangsläufig zu dem, uns allen bekannten asozialen, inhumanen Irrsinn führen, der auch gerne als „marktkonforme Demokratie“ von offiziellen Stellen etikettiert wird. (Ich nenne es gerne „neoliberaler Faschismus“, aber nur unter meiner Schlafdecke, wenn keiner zuhört).

Bereits vorhandenes, sehr großes Kapital wurde in vielen Jahren zuvor bereits auf diese Weise unverhältnismäßig aufgestockt (aufgebläht), vor allem in den USA und GB.

Hinzu kommt die ungebremste, unbeaufsichtigte  Versorgung der Banken durch billiges (also zinsloses, bzw. fast zinsloses GIRALGELD, das von den Notenbanken, in den USA durch die FED, für Euro-Land durch die EZB aus dem Nichts geschöpft wird. Dieses irrsinnige Tun wird als  unabhängige und verantwortungsbewußte Notenbankpolitik etikettiert.

Dann kamen die neoliberalen Genies auch über Deutschland, die restliche EU und den Rest der Welt, lockerten viele rechtliche Bestimmungen des Arbeitsrechtes, des Sozialrechtes, ließen rechtliche Beschränkungen für die Finanzwirtschaft in der Versenkung verschwinden. Somit war fast alles an schnellem, asozialen Raubbau erlaubt.

Musste auch so sein, den die Doktrin/Religion sieht „Wachstum“ vor, vor allem für Vermögen mittels Zinsen und Dividenden.

Dadurch entstand in sehr kurzer Zeit eine ungeheure Fülle an Macht, nicht nur finanzielle Macht, sondern weiter anwachsende wirtschaftlicher Macht, einhergehend mit politischer Macht, medialer Macht. Das vorhandene Geld kaufte alles, was es brauchte, um sein Überleben zu sichern, seine Märkte zu sichern, seinen Einfluss zu sichern.

Die „Herrscher“ nehmen direkten Einfluss auf global agierende Unternehmen, durch ihr Stimmrecht als Anteilseigner, besetzen Aufsichtsräte und inthronisieren genehme Vorstände, die die alternativlosen Vorstellungen ihrer Herren umsetzen müssen.

Das Geld baut auch Waffen, ganze Waffensysteme. Die werden verkauft, nicht nur an Staaten, an jeden der bezahlen kann. Es ist halt nur etwas schwieriger in der unerkannten Abwicklung, es geht aber! Wenn doch mal was öffentlich publiziert wird, ist das nur für den Pöbel gedacht, damit er sieht, wie gut „sein Staat“ funktioniert, dem „Recht und Gesetz“ unermüdlich Geltung verschafft. Die unendlich vielen Waffen, die „durchgekommen“ sind, werden benutzt, werden ersetzt, bringen wieder Geld für Zinsen und Dividenden.

Der gezielte Einsatz dieser Waffen führt Veränderungen herbei, schafft und festigt genehme, neu ausgerichtete politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse. Sie werfen die altbekannte Ordnung ganzer Regionen über den Haufen. Daraus erwächst mitunter auch lokaler, bald internationaler Widerstand.

Für die „marktkonforme Demokratie„ ist das dann der systemrelevante „Terrorismus“, teils in voller Absicht durch die „Mehrer des Kapitals“ herbeigeführt und unterstützt. Lesen Sie mal, was man dem Mr. Petraeus bezüglich IS/DAESH nachsagt.

Dafür braucht man Kontakte, besser noch gekaufte, einflussreiche Individuen (die sich dann einreden, als Patrioten zu handeln) aus allen relevanten Bereichen der Wissenschaften, der Politik, der Wirtschaft, der Banken, der Militärs, der Medien, bestimmt auch von einigen Kirchenvertretern.

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Ein weiter Gedanke zum Krieg, zu „lokal begrenzten bewaffneten Konflikten“ (Neusprech für sanktioniertes Morden). Die Erde befindet sich seit längerem bereits in einem global geführten Weltkrieg. Dem Wirtschafts-Weltkrieg, angestoßen und permanent ausgedehnt durch den neoliberalien Kapitalismus und deren Nutznießern und Unterstützern.

Was „Freihandelsabkommen“ anrichten, steht den Ergebnissen von „bewaffnet geführten Konflikten“ in nichts nach. Die Menschen werden darüber nur wenig bis keinen Informationen teilhaftig. Die Instrumente kommen nicht laut knallend zum Einsatz, sind aber genauso existenzvernichtend und tödlich.

Hierzu möchte ich nur zwei weiterführende Beispiele nennen: Das Europäisch-Afrikanische Freihandelsabkommen “EPA“, das noch nicht geschlossene FTAA, das den gesamten amerikanischen Doppelkontinent umfassen soll, die Auswirkungen von NAFTA (Canada, USA, Mexico), das seit 2005 in Kraft getretene DR-CAFTA (Dominican Republic-Central America Free Trade Agreement) in dem die USA natürlich auch “Partner” sind und diverse Abkommen zwischen den USA und Lateinamerikansichen Staaten.

Einfach nur mal die Begriffe “googeln” und mit Hilfe weiterführender “links” eine kleine Ahnung zu erlangen, was diese völkerrechtlich bindenden Verträge bei den ärmeren Opfern (“Partnern”) bereits angerichtet haben.

Ich tue noch einen weiteren Schritt und lasse mir die Zusammenhänge zwischen Freihandelsabkommen und Auswirkungen der letzten Zinserhöhung von 0,25%-Punkten der US-amerikanischen “FED” (Federal Reserve System), also der US-Notenbank, auf die latenamerikanischen Staaten erklären.

Das geschieht ganz ausgezeichnet durch eine Arbeit des Senor Alfredo Jalife-Rahme, Professor für politische und soziale Wissenschaften an der nationalen autonomen Universität von Mexico (UNAM). Veröffentlicht wurden seine Gedanken bei „Voltairenet.org“ unter dem Titel: Fed dekretiert Devisen-Krieg und (er?) würgt Latein-Amerika“.

Darüber hinaus erklärt der Professor den Umstand, das die FED keine rein staatliche, unabhängige Instution ist, sondern (per Gesetz, unterschrieben von Th. Roosevelt, der 1935 den ersten Grundstein dafür legte was Prof. Jalife-Rahme beschreibt) ein, Zitat: Konglomerat von Privat-Banken der Wallstreet, welches staatliche Geldpoitik auf föderaler Ebene im Rahmen der Dollar Vorherrschaft ausübt.

FED, Weltbank (nennt sich heute noch „Entwicklungsbank“), IMF (tatsächlich immer noch eine Sonderorganisation der UN) sind die gefährlichsten Waffen des Geldes. Die EURO-Gruppe versucht mittels der EZB seit ihrer Gründung in diesen erlauchten Kreis der „monetären Atomwaffen“ Einlass zu finden.

Wenn man sich mit diesem Themenkreis etwas mehr beschäftigt und sei es nur „ an der Oberfläche“ kratzend, kritische Texte im Internet liest, wird man bei normalen geistigen Gaben recht bald feststellen, welche Gefahren „das Geld“ für jeden Einzelnen von uns birgt.

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Das Netzwerk des Geldes, das mit herkömmlichen Methoden nicht mehr eingerissen werden kann, produziert immer mehr Krieg, Elend, Hunger, Armut, dafür verknappt es immer mehr Arbeit, Erwerbs- und Einkommensmöglichkeiten, von der Menschen ohne Vermögen eine Existenz aufbauen und absichern könnten, eine Familie unterhalten könnten.

Es lässt in den entwickelten Ländern die Armut ansteigen, mehr und mehr Menschen verlieren ihre Arbeit, Jugendliche schreiben 200 Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz, der vielleicht nach 3 Jahren und bestandener Prüfung in die erste Arbeitslosigkeit führt.

Generation „PraktikantIn“: Etliche Semester Studium, nervenaufreibende Prüfungsorgien, ein pervers organisierter Leistungsdruck: „Nur die Harten kommen in den Garten“, geleiten ohne Umwege zum unbezahlten Dauerpraktikum. Geil!

Altersarmut „droht“ so vielen Generationen nicht mehr, die gearbeitet haben, sondern es ist die reale Zukunft geworden, weil die neoliberalen Genies um Schröder/Fischer, Merkel/Müntefering-Steinmeier, Merkel/Westerwelle-Rösler, Merkel/Gabriel, den Staat „schlank“ machten. Noch geiler!

Und die „Staaten“, deren Regierungen ja selbst „ihre“ Assets (Ja, Scheiße, tatsächlich gehören diese Vermögenswerte dem jeweiligen Souverän, in Deutschland also dem ganzen Volk) durch Black Rock, Deutsche Bank, etc. mehren lassen. Obergeil!

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Der deutsche Staat und seine Regierungen stecken Milliarden Euro, trotz „leerer Kassen“ mit ungebrochener Begeisterung in nicht fliegende Drohnen oder MH-90-Hubschrauber.

Bildung „geht dafür den Bach runter“, Renten werden geschliffen, die gesamte Infrastruktur verrottet, Straßen, Autobahnen werden zu jahrelangen Dauerbaustellen. Zum „Ausgleich“ schickt die Industrie und der Onlinehandel immer mehr Laster auf die Straßen. „Just-in-Time“ spart ja so viel Kosten, weil die Lagerhaltung auf die Straße verlegt wurde.

So hat jeder etwas davon (Bürgerbeteiligung) und auch für die bequemen Online-Besteller stehen die Chancen recht gut, mal hinter ein paar Fed-Ex-, DHL- und Hermes-Lastern herzuzuckeln, die vielleicht grad‘ ihre Bestellung durch die Weltgeschichte karren.

Trotz „leerer Kassen“ werden Großprojekt um Großprojekt durch Schlampereien, Pfusch, dumme Beamte, unfähige (korrupte?) Politiker und clevere Anwälte, die „ausgefeilte“ Vertragswerke mit schon mal mehreren 1000 Seiten so gestalten, das weitere Milliarden verbrannt werden, für soziale Aufgaben somit „leider“ nicht mehr zur Verfügung stehen.

Der Bürger kann sich dann über die zahllosen Witze amüsieren, welche zu Hauf‘ die Runde machen. Derweil Politiker und andere „Verantwortliche“ (Regel hierzu: Der „Verantwortliche“ ist niemals, oder nur in ganz wenigen Ausnahmefällen, zur Rechenschaft zu ziehen!) den satt gepolsterten Ruhestand genießen und zuletzt lachen, aber nur ganz leise, dafür intensiver.

Deutsche Tornados werden aktuell nach Syrien geschickt, vermutlich weil London und Paris sich haben überreden lassen, EU-Abgasnormen doch wieder zu senken (muss nicht unbedingt in Zusammenhang mit einem „vollkommen unverschuldet“ in Probleme geratenen deutschen Autohersteller zu tun haben). Dafür kann Deutschland dann seine Freunde in Syrien militärisch entlasten, aber nicht des Nächtens. Auch gut – besser als erwartet, für die paar übrig gebliebenen Friedensfreunde!

Wir können aber seit Jahren seelenruhig mehreren Tausend Menschen im Mittelmeer beim Ersaufen zuschauen, Griechenland doch wieder Geld geben, damit die endlich die Flüchtlinge, die alle EU-Staaten irgendwie selbst mitproduziert haben, aus der EU fernhalten, sonst gibt’s noch mehr Haue aus Berlin, Frankfurt und Washington.

Wir können auch Frontex in 2013 (offiziell! lt. BMI) 85 Millionen Euro zuschieben, bei 300 „Mitarbeitern, deren Zahl ständig weiter wächst. In 2015, waren es, lt. „Statewatch“, schon 114 Millionen Euro. Und man hat in Brüssel noch Großes vor mit der „EU-Agentur“ Frontex.

Die „öffentlichen Kassen“ sind doch leer, aus welchen Sparstrümpfen kommt das denn alles her, oder sind das „Sonder-Bonuszahlungen“ von KKR und Black Rock?

Statt all dieses Geld für humane und soziale Aufgaben zu verwenden, aktuell menschenwürdige Flüchtlingsunterkünfte bereitzustellen, die Rentenkassen aufhübschen, staatliche Arbeits- und Investitionsprogramme starten. Nein, denn: „Privat geht vor Staat“.

Dafür erklärt eine Frau Nahles in der FAZ: „Ohne Integration werden die Leistungen gekürzt“. Diese Frau, die noch nie wirklich gearbeitet hat, bezeichnet diese unwürdigen Almosen als „Leistungen“ und knüpft daran noch Forderungen! (Die neue spd!)

Die ZEIT, unisono mit FAZ und Rheinischer Post, legte am 01.02.2016 nach und veröffentlichte eminente Zahlen des völlig unabhängig arbeitenden „Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft“, denen zufolge bis 2017 die Flüchtlinge in Deutschland 50 Milliarden Euro Aufwendungen beim Steuerzahler verursachen sollen und generierte in 36 Stunden 565 Kommentare und was für welche!. Welche privaten Unternehmen daran verdienen, ließ man vorsorglich nicht mitteilen.

Kurz vorher verkündete eine Politikerin der AfD, getragen durch 2-stellige %-Prognosen der neuesten „Wählergunst-Umfragen“, das „man auch als Ultima Ratio an den „toitschen“ Grenzen von der Schusswaffe Gebrauch machen muss“. Hach, was ein toupet-tragender Yankee kann, darf auch „toitscher Frau“ nicht verwehrt bleiben!

Damit der Mob weiterhin, mit Schaum vor dem Maul, seine Wut geifernd auf Flüchtlinge richten kann und hoffentlich noch ganz lange Zeit nicht kapiert, wer und was wirklich sein Leben kaputt gemacht hat.

Mir fällt dazu noch eine Abwandlung einer Aussage von Helmut Schmidt ein: „Ihr könnt euch sicher sein. Dieser Staat hat euch bereits verraten, gründlich!“

Mittlerweile habe ich ein persönliches Problem lösen können, weil ich mir eine 200 Liter-Regentonne auf Rädern, mit hydraulischer Kippfunktion ins Wohnzimmer, neben den PC, gestellt habe. Ich bin es müde geworden, jede 10 Minuten den Eimer leeren zu müssen.

Alles ist vermarktbar, Bildung wird neoliberal ausgerichtet, Schüler werden zu rückgratlosen, gleichgeschalteten Zombies dressiert. Unwissenschaftliche Wortschöpfungen wie „Verhaltensauffällig“ oder „Verhaltensoriginell“ brandmarken und klassifizieren die „Systemausreißer“. Sie müssen eingefangen und domestiziert werden, zu „menschlicher Verwertungsmasse“ abgerichtet werden. Es wird auch schon mal zu Psychopharmaka gegriffen.

Das alles nur, weil es für die Asset-Verwalter und die anderen Finanzjongleure immer schwerer wird, die versprochenen, und immer höher werdenden Zinsen und Dividenden jedes Jahr anzuschaffen.

„High-Frequency-Trading“ ist der neueste Schrei und hilft dabei, es lässt nur leider auch zu, das durch das immense und rasend schnelle „Handelsaufkommen“, die so erzielten börslichen Unternehmensbewertungen rein gar nichts mehr mit der tatsächlichen Leistungskraft der Unternehmen zu tun hat.

Da werden zusätzliche Geldmengen produziert, irrationale Börsenwerte erreicht, einfach nur, weil es Computerprogramme gibt, die so etwas können. Das macht nicht nur ein „Finanzunternehmen“, nein, das machen alle die, die es sich leisten können. Und dafür werden Tonnen von Glasfaserkabel quer durch alle Ozeane verlegt.

7-komma irgendwas Milliarden Menschen lassen sich versklaven, weil immer mehr Zinsen und Dividenden auf mehr als 200 Billionen Dollar „Vermögenswerte“ jedes Jahr gezahlt werden müssen.

Sogar Staaten verdienen daran, dafür werden die Bürger allein gelassen, weil „jeder es schaffen kann“ (G. Schröder, ganz großer Denker und gütiger Vater aller Werktätigen)

Kriege als Mittel zur „Wertschöpfung“ werden geplant, rücksichtslos durchgeführt.

Das Leben (oder Sterben) jedes einzelnen Menschen muss sich an den „Erfordernissen der Märkte“ ausrichten, dem Diktat von „Wachstum, Zinsen und Dividenden“ unterwerfen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich persönlich glaube, das das alles irgendwie komplett bescheuert ist.

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Wie soll das denn alles weitergehen? Hört das nie auf?

Die einen sagen so, die anderen so. Ich weiß es auch nicht, tendiere aber eher dazu, meine bisherige Wahrnehmung der Realitäten und meine grundsätzliche Beurteilung der Menschheit in eine Prognose einfließen zu lassen und denke: so schnell wird das nicht aufhören.

Das mag pessimistisch klingen, wobei viele Menschen, die ich kenne, mir immer gesagt haben, ich würde die Dinge allzu pessimistisch sehen. Im Nachhinein lag ich aber leider öfter richtig als falsch.

Es gibt Anzeichen dafür, das der Motor „Wachstum“ stottert.

Das er kollabieren wird und sich selbst zerstört, halte ich für unangebrachten Zweckoptimismus. Und leider wird selbst dann die erhoffte „Selbstzerstörung“ nur wieder dazu führen, das die „Fettaugen“ weiter „oben schwimmen“ werden und der große Rest der Menschheit noch entsetzlicheres Leid ertragen muss. Die Geschichte wiederholt sich, die meisten Menschen waren nie und sind nicht bereit, aus ihr zu lernen.

Selbst wenn der Kapitalismus neoliberaler Prägung „eingeht“ (an „Fettsucht“), wird es keinen Plan „B“ geben, der das dann einsetzende Elend verhindern könnte.

Es wird wieder „wieder aufgebaut“, mit den selben Typen, die schon im alten System „alles abgeräumt“ hatten, denn sie werden wieder systemrelevant sein, sie wissen doch bereits, wie es geht. Nach 1945 wurden ganz schnell die sogenannten „Persilscheine“ verteilt, für Leute, die eigentlich in den Knast gehört hätten, aber man glaubte an die Alternativlosigkeit diese Leute zu brauchen, ihr Wissen, ihre Verbindungen, ihr Geld.

Es wurde darüber hinweg gesehen, das viele Vermögen aus der Nazizeit durch den „Einsatz“ von Kriegs- und KZ-Gefangen in „kriegswichtigen Betrieben“ zustande kamen. Darüber wird heute noch hinweg gesehen. Zuerst „kriegswichtig“, dann „unabdingbar für den Wiederaufbau“!

Warum? Weil die Menschen nichts anderes kennen und können und diesmal alles besser wird! Wir passen auf, versprochen!

Die Anzeichen, das der Motor stottert: Ein Zeichen mag darin zu sehen sein, das der Abbau von Rohstoffen, seit mehreren Jahren kontinuierlich zurückgeht, gedrosselt wird. Die weltweite Nachfrage stagnierte, reduzierte sich, gefolgt von einem internationalen Preisverfall. Was sind die Ursachen für den Rückgang?

Eine Ursache könnte sein, das die „Recycling-Verfahren“ bereits so weit perfektioniert wurden, das sie eine kostengünstige Alternative zum Ankauf von „natürlich gewonnenen Rohstoffen“ darstellen. Nicht nur technische Verfahren verfeinert wurden, um qualitativ höherwertige recyclte Rohstoffe zu gewinnen. Nein, darunter sind auch Firmen, die in Afrika, Asien und Südamerika Kinder, Frauen, alle die, die irgendwie sich diesen unmenschlichen Bedingungen unterwerfen müssen, auf Müllhalden ganz „preiswert“ Rohstoffe aus Elektronik- und Elektro-Müll gewinnen lassen.

Die Krankheiten, die die Menschen beim Einatmen giftiger Dämpfe und beim Hautkontakt mit giftigen Substanzen sehr schnell bekommen, zunächst Körperfunktionen beeinträchtigen und dann unweigerlich zum Tod führen, sind Kollateralschäden und finden keine Beachtung in der „westlichen Wertegemeinschaft“.

Möglich ist natürlich auch ein tatsächlicher Rückgang der gesamten Nachfrage, da die Produktion von Ge- und Verbrauchsgütern, welche Rohstoffe benötigen, zurückgeht.

Vielleicht sogar die Produktion von Investitionsgütern, Maschinen eingebrochen ist.

Ich habe dazu keine Zahlen gesucht, weil ich keine wissenschaftliche Abhandlung verfasse, sondern zunächst einmal nur meine Gedanken niederschreiben will. Daher kann ich keine Belege beifügen, möchte aber mal weiter schwadronieren.

Wenn es tatsächlich eine Produktionsverringerung im Bereich von Ge- und Verbrauchsgütern, sowie Investitionsgütern gibt und die Verringerung des Bedarfes an Rohstoffen nicht hauptsächlich auf überhöhte Lagerbestände (wie z. B. in China bei Rohöl und Gold!) zurückzuführen wäre, dann kann man tatsächlich Gedanken hegen, der Finanzfaschismus stünde vor dem Aus und „paradiesische Zeiten“ brechen an.

Ich bin mir sicher, die sehr einseitig begabten Finanzmanager sind alles andere als doof und haben ein solches Szenario, wenn es denn (ganz oder in Teilen) stimmig sei, bereits erkannt, haben bereits Pläne.

Die Rücksichtslosigkeit in ihrem Vorgehen wird nicht kleiner, daher traue ich den „Weltherrschern“ alles zu.

Zunächst mal weitere Kriege, auch in Europa, bevorzugt ehemalige Sowjet-Teilrepubliken, ganz Asien und Afrika stehen zur Auswahl, werden teilweise schon bearbeitet und weitere „Investitionen per Waffengewalt“ sind bestimmt in Planung.

  1. Waffen kosten Geld, einige sind nur einmal einsetzbar, müssen ersetzt werden.

  2. Erst zerdöppern, dann durch den Wiederaufbau ebenfalls Geld verdienen. Das hat auch Tradition, man kann an Erfahrungswerten anknüpfen (Marshall Plan, z. B.)

Ein gelungenes Komplettpaket, ein „All-in-One“-Angebot.

Man denkt in den bestimmenden Kreisen sicher auch darüber nach, die Nachfrage in Nichtkriegsgebieten auf friedlichere Weise „anzukurbeln“. Sogar manche als „Neokonservative Kreise“ (neocons) bekannte Gruppen sollen angeblich hie und da laut über das „Bedingungslose Grundeinkommen“ (BGE) nachzudenken begonnen haben.

Es ist ja so, in China (2015 = 1,4 Mrd. Menschen) und Indien (2015 = 1,3 Mrd. Menschen)

Quelle: Wikipedia, „Weltbevölkerung“

wird zwar viel produziert, aber irgendwie ist der allergrößte Teil der Bevölkerung dort (und woanders) von einem abgesicherten, stabilen und ausreichendem Einkommen immer noch ausgeschlossen und wird aller Voraussicht so etwas auch nie erlangen. Das hat zum einen Tradition, zum anderen sind diese Staaten und deren Führungen zu der Ansicht gelangt, einen großen Teil der Gelder in ein starkes, sehr starkes Militär zu stecken. Nicht ganz unbegründet, wenn man sich die Aktivitäten der G7-Staaten (allen voran die USA) anschaut.

Der Eintritt von vormaligen „Schwellenländern / Entwicklungsländern“ in den Kreis der Industrienationen ist allerdings wiederum der Gier der westlichen Besitzenden zu verdanken. Geld, „Know-how“, Maschinen, Technologie und gut ausgebildete westliche Mitarbeiter haben den Aufstieg ermöglicht und begründet.

Die „vorteilhaft“ niedrigen Löhne und (fast) nicht vorhandene Arbeitsschutzgesetze ließen die Dividenden seit nun fast 30 Jahren unermüdlich sprudeln. Das Dumme war nur, das der produzierte Dreck fast nur exportiert wurde, und zwar dahin, wo vormals all die Fabriken standen und Arbeit und Einkommen für die meisten G7-Bürger bedeuteten.

Jetzt ist der Kaufwille im Westen auf ein bedrohlich niedriges Maß abgesunken.

Gleichzeitig sind Bildung, „Know-how“, die Fähigkeit zu Eigenentwicklngen in Indien und China (und anderswo) auf einem sehr hohen Niveau angelangt. Die brauchen nicht mehr unbedingt die „Starthilfen“ des Westens. Im Gegenteil.

Jetzt könnte man bei „Black Rock“, der „Deutschen Bank“ und anderswo auf den Gedanken kommen, China und Indien zu verlassen und wieder da hin zu gehen, wo alles anfing, „nach Hause“. Die Löhne sind im Keller, Arbeitsrecht wurde auch geschliffen, Steuern haben sich ebenfalls in Richtung eines „erträglichen“ Maßes bewegt. Wenn dann wieder hier all das produziert wird, die Menschen hier mehr Einkommen zu Verfügung hätten, dann würde doch automatisch mehr konsumiert werden, der Kreislauf könnte doch stabilisiert werden?

Ja, vielleicht und für wie lange?

Und ich glaube auch nicht daran, dass Indien und China und alle anderen, sich so einfach ihre Exporte kaputt machen lassen, denn es gibt bestehende Handelsabkommen, die zum Teil, völkerrechtliche Verträge sind.

Sicher, Papier ist geduldig und Verträge werden im Allgemeinen dann gebrochen, wenn sie einer Seite keinen Vorteil mehr bringen.

Das führte aber schon sehr oft zu richtig Krach. Und diese Globalisierung funktioniert nicht mehr nur als Einbahnstraße, das ist ein 6-spuriger Highway geworden, in alle Richtungen.

Es müsste tatsächlich eine Möglichkeit gefunden werden, allen Menschen zu Geld zu verhelfen, wenn man das bestehende „Wettbewerbssystem“ (Rattenrennen) nicht völlig kippen will. Wovon ich bei Kapitalisten nicht wirklich ausgehe.

Die Kapitalisten, die neoliberalen Aasgeier werden nicht darum herum kommen, sich etwas einfallen zu lassen, um ihr „Wachstum“ nicht zu gefährden.

Die „trickle-down-theory“ hat ja bis jetzt nicht wirklich funktioniert („Tut’s eigentlich immer noch weh, Mr. Stockman?“), aber ich denke, es wird den „Reichen“ irgendwann nichts anderes übrig bleiben, als die „Schleusen“ zu öffnen.

Selbst der letzte Idiot muss doch eigentlich einsehen, das die Luftfilter im luxuriösesten und „sichersten“ Bunker irgendwann mal ausgewechselt werden müssen, irgendwann die letzte Kiste Champagner, die letzte Dose Kaviar aufgebraucht ist und die zahlreichen Gespielinnen auch immer älter werden.

Aber, wollen wir alle darauf wirklich warten?

Obwohl, bei Mr. Trump bin ich mir da nicht wirklich sicher…

******

Religion mag sicher dem Einen oder Anderen bei der Bewältigung des persönlichen Lebens helfen.

An „ewiges Wachstum“ zu glauben, durch die „Nachrichten vom Parkett“ zu erfahren, das der DAX Schluckauf hatte, dem IfO-Institut und anderen neoliberalen Propheten auf den Leim zu gehen, in „Labergruppen“ („Talkshows“) von ARD und ZDF sich immer wieder von den selben Polit-Onanierern verarschen zu lassen, hat schon sehr mit „freiwilliger Selbstaufgabe“ zu tun.

Kant rief Ende des 18. Jahrhunderts dazu auf: „Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“.

Ich widerspreche einem großen Denker seiner Zeit hoffentlich nicht, und wenn, dann nur ungern und widerwillig, denke aber in der heutigen Zeit kann es ruhig heißen: „Kriegt endlich euren Arsch hoch, es braucht heute keinen „Mut“ zum Denken, es braucht zunächst mal nur „den Willen“ dazu. Den „Mut“ braucht ihr später, wenn ihr begriffen habt, das ihr das alles nicht wollt und nie gebraucht habt. Und etwas besseres schaffen müsst“.

Diese Gedanken zur Machtverschiebung fordern bei mir den nächsten gedanklichen Schritt heraus: „Wie viel Spielraum, wie viel Macht hat die Politik, haben die Politiker, die Staatenführer denn überhaupt noch, wenn es um wirklich existenzielle, große, bedeutende Themen für die Menschheit geht?“

Zum Beispiel: Die Entscheidung ob man sich an Kriegen beteiligt, Kriege führen will, unterstützen will? Oder doch erst mal per „Freihandelsabkommen“ wirtschaftliche und gesellschaftliche Schieflagen bei den schwächeren „Opfern“ (sprich: „Partnern“) zementiert.

Besteht da überhaupt noch bei den“gewählten“ politischen „Entscheidungsträgern“ der „großen“ Nationen aus der „westlichen Wertegemeinschaft“ so etwas wie „Entscheidungsspielraum“?

Eine „unabhängige Entscheidungsmöglichkeit“, die auf der einstigen Souveränität eines Staates aufbaute. Entscheidungen, die auf dem Primat der Politik über alle anderen Interessengemeinschaften einer Gesellschaft aufbauen?

Ich glaube, das Primat der Politik in den meisten „westlichen Ländern“ existiert nicht mehr. Politik ist ein Aushängeschild geworden, ein Placebo, um den Anschein von Demokratie, von Volksherrschaft aufrecht zu erhalten.

In Frankreich schränkte ein „Sozialist“ die Grundrechte der Bürger in einem Affenzahn für mehrere Monate ein. So, als ob er eigentlich die faschistische Grundhaltung der Front Nationale vertreten würde. Er ließ seine Nation auch die Kriege weiterführen, die von seinem „konservativen“ Vorgänger schon goutiert wurden, ließ sogar noch weitere Eskalation dieses „Engagements“ zu.

Seine „Sicherheitsbehörden“ „konnten“ die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris nicht verhindern, trotz VDS und anderer langjähriger Überwachungs- und Spitzelmethoden. Ebenso wenig „Charlie Hebdo“ und die Morde in einem jüdischen Supermarkt im Januar 2015. Die „Sicherheitsbehörden“ der „Grande Nation“ konnten auch eine Warnung der deutschen Polizei, die durch die zufällige Festnahme eines, sogar bekannten, Waffenkuriers generiert wurde, nicht richtig einordnen.

Nach 130 Toten, noch mehr Verletzten, noch mehr langfristig traumatisierten Opfern konnte der Apparat allerdings, ganz schnell und in martialischer Weise, die verdiente Rache ausüben. „Verlorene“ Pässe von Tätern an Tatorten wiesen die Spur!

Ganz großes Kino, großartige Regisseure, Drehbuchschreiber von hoher Phantasie. Im Internet konnte man den stundenlangen Einsatz von Polizei- und Sonderkräften verfolgen, unterlegt von Schußsalven. In L.A. wird es dann bald heißen: „And the winner is ….“

In England verfeinerte ein „Labour“-PM seinerzeit die neoliberale Politik einer Mrs. Thatcher.

In Deutschland schwangen sich Sozialdemokraten, im Verein mit „Grünen“ dazu auf, ganz gründlich und ganz schnell (eben Deutsch) das neoliberale Weltbild hier zu betonieren.

EU-Kommissionen bestimmen seit Jahren, was gut für Europa ist. Die hat kein Bürger gewählt, aber die bekommen ihre Anweisungen ja auch von den „gewählten“ Staatsführern vornehmlich aus London, Berlin und Paris. Somit ist, ganz nebenbei die perfekte Aushebelung demokratischer Prozesse für ganz „EU-Land“ manifestiert worden. Von wem ihrerseits die Staatsführer Anweisungen entgegen nehmen, ist mir nicht bekannt, aber ich glaube nicht mehr (s.o.) das es sich um „unabhängige Entscheidungen aufgrund basisdemokratischer Prozesse“ handelt.

Es wurde uns vermittelt, das sich Schröder/Fischer damals, nach 9/11, erfolgreich gegen eine direkte deutsche militärische Beteiligung gegen den Irak wehren konnten. Nein, was für Heroen, dem übermächtigen Bush die germanische Stirn geboten! Und was für ein hanebüchener Blödsinn. Theaterdonner für das Volk. Die rot/grünen Spacken haben gezahlt, deutsche Firmen haben Geld verdient, logistische Unterstützung wurde, schon allein durch die bestehenden Einrichtungen der US-Army in Deutschland, herbeigeführt.

Es gibt unzählige Vereinigungen aller Art, deren Mitglieder sich aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien zusammensetzen. Alles keine „Knallchargen“, sondern schon lange im „Geschäft“, mit Verbindungen und Einfluss. Einfluss auf andere Menschen, auf die Gestaltung und Ausführung von Themen und Ideen, Einfluss auf die Umsetzung der Ideen in sichtbare Ergebnisse.

All die braucht das „Systems des Geldes und der Geldmehrung“. Es sind unverzichtbare Elemente, die die Posse „Demokratie, Wahlen, Mitbestimmung“ aufrecht erhalten müssen. Die das Volk ruhig halten, die die Zustimmung des Volkes zu den Exzessen des Geldes generieren müssen, durch platte Lügen, Verschweigen der wahren Zustände, Relativierungen. Damit auch für Ablenkung des Volkes sorgt. Außerdem für gut bezahlte „Anschlußverwendungen“ der treuen Lakaienschaft aus der Politik sorgt.

Ablenkung durch Terrorismus, der Feind heißt: „Islam“. Große Aufgabe, die Welt hat 2,2 Milliarden gläubige Muslime. Da ist für einen langen Zeitraum für „Beschäftigung“ gesorgt. Diese Bemerkung ist nicht sarkastisch gemeint.

Ablenkung durch Flüchtlinge, Millionen Menschen, die durch neoliberale Exzesse, zur Verteidigung der „westlichen Wertegemeinschaft (vulgo: „Wachstum“, Zinsen und Dividenden) eine mehr als ungewisse Zukunft haben, traumatisiert wurden, oder als der gemeine „Wirtschaftsflüchtling“ (die faulen Säcke, die!) sich ganz einfach hier ein besseres Leben erhoffen, dafür sogar die Möglichkeit des Ersaufens im Mittelmeer in Kauf nehmen (Bremer Stadtmusikanten: „Etwas besseres als den Tod finden wir überall“). Vielleicht, aber nicht in Deutschland, zumindest jetzt grade nicht!

Selbst dieses Elend ist nicht davor geschützt, von gewissen- und skrupellosen, völlig amoralischen Arschlöchern, benutzt zu werden. Nun ja, aus deren Sicht ist das Thema ja nur eine „Steilvorlage“, die sich kein echter „Stürmer“ entgehen lassen darf, weil man ja weiß, wie sehr das einfache Volk „Tore“ liebt.

Deutschland erlebt gerade einen offenen „Rechtsruck“, herbeigeführt durch völkisches Gequatsche und ausführliche Medienpräsenz. AfD-ler werden aktuell bei 10% bis 12% „Wählergunst“ verortet, (je nach Auftrag und Ausrichtung des ermittelnden Forschungsinstitutes).

„Linke“ beginnen sich Sorgen um die nähere politische Zukunft von Frau Merkel zu machen, einer Frau, die noch nie Entscheidungen traf (nur einmal und doch weiß niemand so genau, was da wirklich hinter steckt) und über Politik auch nicht so richtig Bescheid weiß, die man aber trotz allem lieber im Bundeskanzleramt sehen möchte, als TTIP-Siggi, oder gewisse Rechtsausleger aus der CxU.

Und Ängste wälzt, die C-Vereine könnten eine Koalition mit der AfD ab Herbst 2017 eingehen. Ja, möglich ist alles. Nur, entscheiden werden die alle auch nicht wirklich Bedeutsames mehr. Das ist vorbei.

Die „Linke“ sollte endlich mal „aus dem Quark kommen“, anstatt Probleme zu wälzen, die sie selbst in ihrem politischen Wirken kein Jota weiterbringt

„spd“ bringt als wichtigstes gesellschaftspolitisches Thema der heutigen Zeit den beliebten Gender-Quatsch zu Gehör. Man kann darüber reden, debattieren, aber das ist nicht das wichtigste Problem dieser Gesellschaft. Es ist aber in voller Absicht in die Welt gesetzt worden und in voller Absicht wird es „lang und breit ausgewalzt“, in mediale Höhen gepusht. Denn es lenkt ab. Erfolgreich.

Mehr ist nicht mehr übrig, alles wirklich Wichtige liegt nicht mehr im Entscheidungsportfolio der Parteien, die den „neoliberalen Kapital- und Wirtschaftsfaschismus“ propagieren und durchsetzen.

Demokratie, Volksherrschaft, eigentlich schon immer ein gelungener Witz, noch nie so richtig umgesetzt. Parlamentarische Demokratie: immer schon ein gelungenes Werkzeug für Politik und der Wirtschaft, letztendlich doch das zu machen, was Wenigen nutzt, aber nicht den meisten der Abstimmenden zum Vorteil gereicht.

Die USA haben es eindrucksvoll vorgemacht, wie man den Anschein von Demokratie über einen Zeitraum von mehr als 200 Jahren aufrecht erhalten kann. Dort gab es noch nie mehr als 2 Parteien, die sich heute nur noch in Hautfarbe und Auftreten ihrer Top-Leute unterscheiden. Dieses Modell ist in „Gods own country“ von gewissenlosen, raffgierigen und „über Leichen gehenden“ Raffkes im Laufe der Zeit verfeinert worden.

Es wurde auch exportiert, neben immer neuen Kriegen, ist es der letzte große Exportschlager der „greatest nation on earth“. Westeuropäische Politiker übernahmen das Modell „US-democracy“ mit Begeisterung, zunächst mal die „eiserne Lady“ Mrs. Margret Thatcher, dann Mr. Blair in Großbritannien. Mit Erfolg wurde der dortige Sozialstaat geschliffen, dafür die „City of London“ zum enthemmtesten „Finanzplatz“ Europas gemacht. Neben ein paar alteingesessenen Rüstungskonzernen, für die sogar britische Premiers Verkaufsreisen unternehmen, gibt es dort nichts nennenswertes mehr.

Deutsche Politiker sahen die Notwendigkeit, nicht den Anschluss zu verlieren und pfiffen auf ihre ursprüngliche politische Richtung, übernahmen das US-Modell ebenso, ließen ihre vormals anders ausgerichteten Parteien zu neoliberalen Schoßhündchen verkommen. Da konnten die vielen anderen, größeren, kleineren und Kleinststaaten in Europa nur folgen. Es war bequemer und sicherte den entsprechenden Politikern satte Auskommen, ohne viel eigene politische Arbeit. Das Konzept war ausgereift und die notwendigen Seilschaften schnell geknüpft. Hauptsächlicher Anreiz: Macht (nicht wirkliche Macht, aber für manche reichte diese Macht schon völlig aus) und Geld.

Durch die gleiche neoliberale Ausrichtung der meisten wichtigen Parteien in Europa wurden Wahlen zu einer Farce. Nicht das Wahlen grundsätzlich jemals komplette politische Kehrtwendungen (doch: 1933 hat es das schon gegeben) herbeiführten, so waren doch manchmal zumindest spürbare Veränderungen zu verzeichnen (z. B.: Willy Brandt/Egon Bahr und deren Ostpolitik „Wandel durch Annäherung“ – Tolle Zeit, damals).

Politische Wahlen sollten doch eigentlich auf der Basis „Auswahlmöglichkeiten zwischen verschiedenen politischen Ideen und Konzepten zu haben“ durchgeführt werden. Das können wir seit 1998 in Deutschland als „Vergangenheit“ abhaken.

Gerne erinnere ich mich an Volker Pispers Ausspruch: „Wollen sie mir Scheiße in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten?“.

Sicher sind manche Zeitgenossen damit zufrieden, wenn wählen für sie bedeutet, 1.000€ für Mode von Armani oder Givenchy auszugeben. Das ist auch eine Wahl, nur halt eben ziemlich begrenzt. So eine begrenzte Wahlmöglichkeit wurde für politische Themen in allen großen Industrienationen dieser Welt manifestiert.

Damit Zinsen, Dividende und „Wachstum“ weiter wachsen können.

In Deutschland besteht traditionell eine Ablehnung gegen sozialistische Ideen, gegen demokratischen Sozialismus. Stichwort: „Enteignung“!

Natürlich hatte der Jahrzehnte andauernde real praktizierte und propagierte Kommunismus/Sozialismus in weiten Teilen dieser Welt wenig bis überhaupt nichts mit den Ideen und Vorstellungen eines Marx, Bebels, einer Rosa Luxemburg und anderen zu tun.

Die Herren Lenin, Stalin, Mao hatten es gründlich vergeigt, sie trauten der Kraft der eigenen Ideen nicht und flüchteten sich schlicht in Faschismus und Totalitarismus. Nur die Farbe war leuchtend rot. Woanders war die Farbe braun oder schwarz, halt eben dunkel.

Mir ist es ehrlich gesagt völlig egal, ob mich neoliberaler Faschismus oder Stalinismus zugrunde richtet. Ich würde gerne mal die Alternativen ausprobiert wissen, demokratischer Sozialismus, zum Beispiel. Ich glaube auch, das es möglich sein würde eine Gesellschaft entstehen zu lassen, die „Keine Herren, keine Sklaven“ leben würde.

Die Gier einzelner muss man natürlich unter Kontrolle halten, dafür Sorge tragen, das nicht wieder das passiert, was immer dann passierte, wenn einige wenige gierige Menschen sich zusammen tun, um viele andere Menschen zu übervorteilen.

Es könnte klappen, vielleicht……

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